Deutschland will EM 2024

Deutschland wird sich um die Ausrichtung der EM 2024 bewerben. Dies beschloss das Präsidium des Deutschen Fussball-Bundes (DFB) am Freitag in Frankfurt einstimmig. Die offizielle Interessenserklärung wird der DFB bis zum 3. März bei der Uefa einreichen. Der Verband des Weltmeisters plant eine Bewerbung mit zehn Stadien. Die EM 2024 wird im September 2018 vergeben.

-Memphis Depay wechselte von Manchester United zu Olympique Lyon. Die Ablösesumme für den 22-jährigen Mittelfeldspieler, der im Sommer 2015 zu Manchester gewechselt hatte, soll 16,5 Millionen Euro betragen.

Unesco kritisiert IS-Wüten in Palmyra

Die Unesco hat die erneute Zerstörung von historischen Monumenten in Palmyra verurteilt. Die Terrormiliz Islamischer Staat habe damit dem syrischen Volk und der Menschheit einen immensen Verlust zugefügt, sagte Unesco-Chefin Irina Bokowa.

Das Vorgehen des IS stelle ein Kriegsverbrechen dar. Mit ihren «kulturellen Säuberungen» wollten die Extremisten dem syrischen Volk seine Vergangenheit und seine Zukunft nehmen.

Der UNO-Kulturorganisation Unesco seien sowohl Berichte über die Zerstörungen zugekommen als auch Satellitenbilder des UNO-Programms Unosat.

Dokfilm über die Furcht vor der Furcht

Das Filmrojekt «Das Einzige, das wir zu fürchten haben, ist die Furcht selbst» von Mirjam von Arx ist mit dem Hauptpreis im Dokfilm-Wettbewerb von Migros-Kulturprozent ausgezeichnet worden. Das wurde im Rahmen der Solothurner Filmtage bekanntgegeben.

In ihrem neuen Dokumentarfilm beschäftigt sich die Zürcherin mit der Angst. Sie porträtiert eine Extremsportlerin, einen Philosophen und einen Überlebenstrainer, die sich alle professionell mit dem Thema Angst beschäftigen.

Das Preisgeld beträgt 480'000 Franken. Davon kommen 80'000 Franken von der SRG.

Rückübernahmeabkommen mit der Türkei

Die Schweiz und die Türkei haben sich auf ein Rückübernahmeabkommen für Flüchtlinge geeinigt. Damit können Menschen, die illegal aus der Türkei in die Schweiz eingereist sind, einfacher zurückgeführt werden.

Das bestätigt ein Sprecher des Staatssekretariats für Migration. Das Abkommen sei auch auf Angehörige von Drittstaaten anwendbar, die über die Türkei illegal in die Schweiz gereist sind.

Nun müssen die Regierungen der Schweiz und der Türkei das Abkommen noch unterzeichnen. Laut dem Sprecher wird der Bundesrat die aktuelle Situation in der Türkei im Auge behalten und dann über den Zeitpunkt für eine Unterzeichnung entscheiden.

170 Tote bei Angriff auf Lager

Bei dem irrtümlichen Luftangriff auf ein Flüchtlingslager in Nigeria sind womöglich weit mehr Menschen getötet worden als bisher angenommen. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen MSF rechnet mittlerweile mit bis zu 170 Todesopfern.

Diese Zahl ergebe sich aus Berichten von Lagerbewohnern und örtlichen Verantwortlichen, sagte MSF gegenüber Nachrichtenagenturen. Allein ihre Angestellten hätten 90 Tote gezählt, die meisten davon Frauen und Kinder.

Der Luftangriff des nigerianischen Militärs diese Woche hätte eigentlich der Terrororganisation Boko Haram gelten sollen. Vor dieser waren die Menschen auch in das Lager geflohen.

"Und plötzlich war fertig"

Roger Federer
keystone Roger Federer

"Ich hätte nicht gedacht, dass es so einfach werden würde", sagte Roger Federer nach seinem gewonnenen Dritt- rundenspiel gegen Tomas Berdych. "Ich hatte einen richtigen Lauf – und plötzlich war fertig."

Vom Tschechen hatte Federer härtere Gegenwehr erwartet: "Seine Returns haben mich etwas enttäuscht. Ich erwarte von einem Top-Spieler eigentlich mehr."

Gegen seinen Achtelfinal-Gegner Kei Nishikori hat Federer die letzten drei Duelle gewonnen: "Ich bin ein Fan seines Spiels. Er hat momentan vielleicht die beste Rückhand auf der Tour."

Starbesetzte Anti-Trump-Demo

Am Vorabend der Amtseinführung haben Tausende Menschen in New York gemeinsam mit Stars wie Alec Baldwin und Robert De Niro gegen den kommenden US-Präsidenten Donald Trump demonstriert.

Mit Plakaten und Sprechchören versammelten sie sich am Donnerstagabend in Manhattan, wo mehrere Wolkenkratzer Trumps Namen tragen. "Trump ist ein schlechtes Beispiel für dieses Land, für diese Stadt", sagte De Niro.

Sein Kollege Baldwin nahm seine aus der Comedy-Show "Saturday Night Live" bekannte Trump-Rolle ein. "Donald Trump und Steve Bannon und Mike Pence denken, dass ihr euch ducken werdet. Sie verstehen nicht, dass New Yorker sich nicht ducken."

Clooney trauert um Cousin

Er habe die Welt heller und lustiger gemacht, sagt George Clooney. Mit nur 61 Jahren ist Miguel Ferrer an Krebs gestorben.

Der unter anderem aus der US-Serie "Twin Peaks" bekannte amerikanische Schauspieler starb am Donnerstag an Krebs, wie das Hollywood-Onlineportal "Deadline" berichtete. Ferrer wurde 61 Jahre alt.

Der Schauspieler, ein Cousin von Hollywood-Star George Clooney, spielte in zahlreichen TV-Serien mit. George Clooney sagte über seinen Cousin, Ferrer habe die Welt "heller und lustiger" gemacht. Sein Tod habe die Familie schwer getroffen, zitierte der "Hollywood Reporter" aus Clooneys Mitteilung.