Regen stoppt die Tennis-Cracks

Stan Wawrinka konnte am Donnerstag beim ATP-1000-Turnier in Cincinnati wegen immer wieder einsetzendem Regen bloss 3 Games spielen. Sein Achtelfinal gegen den Ungarn Martin Fucsovics musste beim Stand von 2:1 und 0:40 aus Sicht des Romands abgebrochen werden.

Gar nicht erst auf den Platz durften Roger Federer und sein Achtelfinal-Gegner, der Argentinier Leonardo Mayer.

Nun steht den Schweizern ein happiges Programm bevor: Denn am Freitag sollen in Cincinnati sämtliche Achtel- und Viertelfinals gespielt werden. Es bleibt aber regnerisch in Ohio.

SPERRDie Eckdaten der Umfrage

Für die erste Trendumfrage zur eidgenössichen Volksabstimmung vom 23. September befragte das Institut GFS Bern im Auftrag der SRG telefonisch 1200 repräsentativ ausgewählte Stimmberechtigte.

Die Interviews wurden zwischen dem 30. Juli und dem 10. August durchgeführt, mittlerer Befragungstag war der 5. August. Gemäss GFS Bern gelten die Angaben bei einer 95-prozentigen Wahrscheinlichkeit mit einem Unsicherheitsbereich von +/- 2,9 Prozentpunkten.

Bei der Befragung handle es um eine Momentaufnahme rund 50 Tage vor dem Abstimmungstag, schreibt das Institut. Es handle sich nicht um eine Prognose, betont GFS Bern.

64% für Gegenentwurf d. Velo-Initiative

Hätte die Volksabstimmung über den Gegenentwurf zur Velo-Initiative bereits am vergangenen 5. August stattgefunden, hätte die Vorlage eine Mehrheit gefunden.

Gemäss der ersten SRG-Umfrage von GFS Bern hätten 64% ein Ja in die Urne gelegt, 26% hätten die Vorlage abgelehnt. 10% sagten in der Befragung, sie seien noch unentschlossen.

Laut GFS Bern ist der Stand der Meinungsbildung tief. Einzig die Anhängerschaft der SVP stehe dem Gegenentwurf kritisch gegenüber. Ausserhalb der SVP sei die Zustimmung dank der Alltagsnähe des Velofahrens breit.

75% für Ernährungssouveränität

Wäre am 5. August über die Initiative für Ernährungssouveränität abgestimmt worden, hätten 75% ein Ja in die Urne gelegt. Das zeigt die erste Umfrage des Instituts GFS Bern im Auftrag der SRG.

22% erklärten in der Befragung, sie würden die Initiative «Für Ernährungssouveränität. Die Landwirtschaft betrifft uns alle» derzeit ablehnen. Der Anteil der Unentschlossenen beträgt laut GFS Bern 3%.

Die Vorlage findet gemäss GFS mehrheitlich Sympathien. Kritik an der Initiative gibt es am ehesten bei Männern, Jungen und Menschen mit hohen Einkommen sowie in kleinen/mittleren Agglomerationen und in der italienischsprachigen Schweiz.

78% für Fair-Food-Initiative

Hätte die Volksabstimmung über die Fair-Food-Initiative bereits am vergangenen 5. August stattgefunden, hätte die Vorlage eine Mehrheit gefunden. Das zeigt die erste SRG-Umfrage von GFS Bern.

Gemäss der Erhebung hätten 78% ein Ja in die Urne gelegt, 20% hätten das Gesetz abgelehnt. 2% sagten in der Befragung, sie seien noch unentschlossen.

Gemäss GFS Bern ist die Meinungsbildung zur Initiative «für gesunde sowie umweltfreundlich und fair hergestellte Lebensmittel» für den Zeitpunkt wenig fortgeschritten. Erst 51 Prozent äusserten sich dezidiert.

Kleinbus rast in Tanzgruppe

In Bolivien ist ein Kleinbus in eine Tanzgruppe gerast und hat sieben Menschen in den Tod gerissen. Die Tänzer hätten in der Stadt La Paz für einen Auftritt geprobt, als sie von dem Bus erfasst wurden, so die Polizei. Der Fahrer hatte auf abschüssiger Strasse offenbar die Kontrolle verloren.

Trumps Militärparade verschoben

Eine von US-Präsident Donald Trump gewünschte grosse Militärparade wird verschoben.

Sie soll nunmehr nicht wie ursprünglich geplant am Veteranentag im November stattfinden, sondern möglicherweise im nächsten Jahr. Das hat das Verteidigungsministerium in Washington bekanntgegeben, ohne Angaben von Gründen. Grosse US-Militärparaden sind eher selten. Letztmals fand eine nach dem Sieg gegen den Irak im Jahr 1991 statt.

Trump gab den Auftrag für eine Parade nach einem Besuch in Frankreich am dortigen Nationalfeiertag vor einem Jahr. Gegner von Trumps Plänen kritisieren die Kosten dafür, die auf über 90 Mio. Dollar geschätzt werden.

Neues Ebola-Zentrum im Kongo

Die Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" hat im Osten Kongos ein Zentrum für Ebola-Patienten eröffnet.

Im Zentrum in Mangina werden bereits 37 Patienten betreut, erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf. Bei 31 Patienten wurde die Krankheit bestätigt. Darunter befinden sich gemäss der Organisation auch zahlreiche Angehörige des Gesundheitssystems aus dem Kongo. Einige von ihnen seien mit dem Virus in Kontakt gekommen, sagte eine Sprecherin von "Ärzte ohne Grenzen"

Die Organisation unterstützt auch lokale Gesundheitseinrichtungen. Mehrere ihrer Mitglieder würden in der benachbarten Provinz Ituri arbeiten, wo ebenfalls Ebola-Fälle aufgetreten seien.