Jo Sifferts Porsche 917 versteigert

Ein Auto, das dem Schweizer Rennfahrer Jo Siffert gehörte, ist zu einem Rekordpreis versteigert worden. Der neu teuerste Porsche der Welt, ein hellblau-orangener Porsche 917K, wurde an einer Auktion in den USA für umgerechnet 13,58 Millionen Franken ersteigert, wie das Auktionshaus mitteilte.

Jo Siffert hatte das Rennauto 1970 in Le Mans zum Testen verwendet, danach kaufte er es dem Sportwagenhersteller Porsche ab.

Im Oktober 1971 kam Siffert beim Formel-1-Rennen in Brands Hatch auf einem BRM P160 ums Leben. Jo Sifferts Rennauto ging nach dem Crash in Flammen auf, er starb in den Flammen.

Terror-Ermittlungen in Turku

Nach der Messerattacke im finnischen Turku vermutet die Polizei einen terroristischen Hintergrund. Das gaben die Ermittler am Samstag bekannt.

Die Polizei hatte am Freitag den mutmasslichen Täter nach dem Angriff in der Innenstadt Turkus angeschossen und festgenommen. Zwei Menschen wurden bei der Attacke getötet, acht wurden verletzt.

Die Sicherheitsvorkehrungen wurden landesweit verstärkt, darunter am Flughafen der Hauptstadt Helsinki und an Bahnhöfen. Die 200'000-Einwohner-Stadt Turku liegt rund 170 Kilometer von der Hauptstadt Helsinki entfernt an der Südwestküste Finnlands.

Festzelt in Österreich eingestürzt

In Oberösterreich sind beim Einsturz eines Festzeltes in der Nacht auf Samstag zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie die Polizei in St. Johann am Walde mitteilte, sind mindestens 50 Menschen verletzt worden, zehn von ihnen schwer. Ein Sturm hatte das Zelt zum Einsturz gebracht. Laut Medienberichten waren bis zu 1000 Menschen im Zelt.

Hingis greift nach 61. Titel

Greifen nach dem Turniersieg
Keystone Greifen nach dem Turniersieg

Martina Hingis wird in der Nacht auf Sonntag um ihren 61. Titel im Doppel spielen. Die 36-jährige Ostschweizerin und ihre taiwanesische Partnerin Yung-Jan Chan schlugen im Halbfinal das tschechische Duo Lucie Safarova/Barbora Strycova 7:6, 6:2. Gegnerinnen im Endspiel sind Chans Landsfrau Su-Wei Hsieh und die Rumänin Monica Niculescu.

Kyrgios fegt Nadal weg

Rückschlag
Keystone Rückschlag

Für Rafael Nadal haben die Viertelfinals beim ATP-1000-Turnier von Cincinnati Endstation bedeutet. Der Spanier unterlag Nick Kyrgios 2:6, 5:7.

Der Australier spielte von Beginn weg gross auf und sicherte sich den 1. Satz nach einem Doppelbreak nach nur einer halben Stunde. Im 2. Umgang vergab er zuerst 3 Matchbälle, ehe ihm das entscheidende Break gelang.

Für beide Spieler war es nach regenbedingten Verschiebungen das zweite Spiel des Tages. Nadal wird am Montag trotz dem Out im Viertelfinal Andy Murray als neue Nummer 1 der Welt entthronen.

Heftige Gewitter fegen Hitze weg

Gewitter mit Regen, Hagel und heftigem Wind haben der Hitze am Freitagabend ein Ende gemacht. In der Zentralschweiz wurde die A4a wegen Sturmschäden gesperrt. Wegen eines Sturms musste in Zürich die Landiwiese geräumt werden. Dort findet derzeit das Theaterspektakel statt. In Liestal/BL hat ein Blitz einen Sirenenfehlalarm ausgelöst.

Libanesische Armee startet IS-Offensive

Die libanesische Armee hat den Beginn einer Offensive gegen die Terrormiliz Islamischer Staat IS im Ostteil des Landes angekündigt.

Die Dschihadisten sollten an der Grenze zu Syrien vertrieben werden, erklärte der libanesische Armeechef. Dies geschehe im «Namen des Libanon, im Namen der entführten libanesischen Soldaten, im Namen der Märtyrer der Armee». Auch die libanesische Hisbollah und die syrische Armee kündigten Aktionen gegen den IS im Grenzgebiet an. Ob die Offensive abgesprochen ist, ist unklar.

Der IS ist in Syrien und in Irak in den vergangenen Monaten unter Druck geraten. U.a. wurde die Terrormiliz aus der irakischen Stadt Mossul vertrieben.

US-Justiz bleibt hart mit Polanski

Wegen eines Sexualverbrechens, das er vor 40 Jahren begangen habe, muss Filmregisseur Roman Polanski weiterhin mit einer Verhaftung rechnen, sollte er in die USA reisen. Ein Richter in Los Angeles hat Polanskis Gesuch abgelehnt, das Missbrauchsverfahren gegen ihn einzustellen.

Das Opfer selbst, Samantha Geimer, hatte sich wiederholt dafür ausgesprochen, die Strafverfolgung gegen den Filme- macher zu beenden.

Polanski war damals, im Jahr 1977, vor dem Urteil nach Europa geflüchtet und ist seitdem nicht mehr in die USA zurückgekehrt.