«Ferienhäuser bitte nicht besuchen»

Die Tessiner und Bündner Kantonsregierungen rufen Touristen und Ferienhausbesitzer auf, in nächster Zeit und besonders über die Ostertage nicht in die beiden Kantone zu reisen.

Die Mobilität solle auf ein Minimum beschränkt und Gesundheitsinfrastrukturen in Graubünden und im Tessin nicht zusätzlich belastet werden, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung.

SVP fordert Mittelweg gegen Coronavirus

Der Bund soll Mitte April bei den Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus die Strategie wechseln, fordert die SVP in einem Dokument, das die Fraktion einstimmig verabschiedet hat.

Nach dem 19. April sei ein Mittelweg zwischen einer weitergehenden Isolation und der sofortigen Aufhebung der Massnahmen gefragt. Ansonsten drohten nur schwer reparierbare wirtschaftliche Schäden.

Der Shutdown verursache jeden Monat Schäden in Milliardenhöhe, sagte der Luzerner SVP-Nationalrat Franz Grüter. Die vom Bundesrat gesprochenen 42 Milliarden Franken bezeichnete er als "Schmerzmittel für zweieinhalb Monate". Danach verpuffe die Wirkung.

Polizei appelliert an Motorradfahrer

Die Walliser Kantonspolizei appelliert an Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer, wegen der Corona-Krise in nächsten Zeit auf Ausflüge zu verzichten.

In einem Communiqué weist die Polizei daraufhin, dass bereits ein relativ einfacher Sturz mit einem Motorrad einen Spitalaufenthalt von mehreren Tagen zur Folge haben könne. In der gegenwärtigen Situation seien freie Kapazitäten in den Spitälern aber absolut nötig.

Weiter bittet die Kantonspolizei Wallis Personen, für welche das Motorradfahren unumgänglich ist, sich auf der Strasse vorsichtig zu verhalten.

Keine Wiederhohlungskurse bis Ende Juni

Die Schweizer Armee streicht wegen des Coronavirus die Wiederhohlungskurse bis Ende Juni.

Es finden nur solche WK statt, die zur Unterstützung des Gesundheitswesens eingesetzt werden oder zur Unterstützung der zivilen Behörden, etwa bei Grenzkontrollen. Das kündigte der stellvertretende Armeechef Aldo Schellenberg vor den Medien an.

Das Motto sei jetzt: «Reduce to the Max», so Schellenberg. Das bedeute keine unnötigen Wiederholungskurse, schonender Einsatz der Ressourcen, Schonung der Logistik aber auch der Schweizer Wirtschaft.

Fahnen in ganz Italien auf halbmast

In ganz Italien sind am Dienstag die Fahnen auf halbmast gehisst worden. Dies im Gedenken an die Opfer der Corona-Pandemie. Der Präsidentenpalast in Rom teilte mit, man trauere mit den tausenden betroffenen Familien. Der Verband der italienischen Gemeinden rief am Mittag zu einer landesweiten Schweigeminute auf.

11'591 Coronavirus-Tote wurden in Italien seit Beginn der Epidemie am 20. Februar gemeldet, 812 davon allein am Montag.

In Spanien ist die Zahl der Todesfälle seit Montag um 850 gestiegen. Das ist die bis jetzt höchste Zahl innerhalb von 24 Stunden. Spanien beklagt damit nun rund 8200 Tote.

Bundesliga verlängert Pause

Kein Betrieb in der Bundesliga.
Keystone Kein Betrieb in der Bundesliga.

Die Zwangspause in der Bundesliga und der 2. Liga verlängert sich wie erwartet bis mindestens 30. April. Die Bosse der 36 Profiklubs beschlossen am Dienstag einen entsprechenden Vorschlag des DFL-Präsidiums bei einer virtuellen Mitgliederversammlung einstimmig.

Der Spielbetrieb in der Bundesliga und der 2. Liga ist wegen der Corona-   Pandemie seit dem 12. März und damit erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg ausgesetzt.

Der nun ausgeweiteten Unterbrechung fallen die Spieltage Nummer 28 bis 31 zum Opfer.

Ostschweizer Medienpreis eingestellt

Der Ostschweizer Medienpreis wird nicht mehr verliehen. Das hat der Stiftungsrat entschieden. In den vergangen Jahren sei es zunehmend schwieriger geworden, Partner und Sponsoren zu finden.

Die zunehmende Konzentration der Branche und die andauernden wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Medienhäuser hätten zu einer neuen Situation geführt. Die Stiftung soll nun aufgelöst werden.

Der Ostschweizer Medienpreis wurde im Jahr 2000 ins Leben gerufen mit dem Ziel, herausragende journalistische Leistungen aus der Ostschweiz auszuzeichnen.

Harry und Meghan sagen bye bye

Harry und Meghan (AP Photo/Kirsty Wigglesworth, file)
KEY Harry und Meghan (AP Photo/Kirsty Wigglesworth, file)

Fernab der Heimat haben Prinz Harry und seine Frau Meghan sich aus der Reihe der aktiven Mitglieder der britischen Royals verabschiedet. Ihren letzten Tag als "Königliche Hoheiten" verbrachten die beiden am Dienstag in Kalifornien.

Angesichts ihres Ausscheidens aus dem Königshaus nahmen Harry und Meghan auch Abschied von ihren elf Millionen Fans auf Instagram.

Auf ihrem Konto "Sussexroyal", das sie künftig nicht mehr nutzen dürfen, schrieben die beiden: "Ihr werdet uns hier nicht mehr sehen." Aber die Arbeit gehe weiter und: "Wir freuen uns darauf, bald wieder mit Euch in Verbindung zu treten." Wie sie mit ihren Fans kommunizieren wollen, sagten sie nicht.