Trump lobt Einigung mit Türkei

Ein unkonventionelles Vorgehen sei nötig gewesen, sagte Trump.
Reuters Ein unkonventionelles Vorgehen sei nötig gewesen, sagte Trump.

US-Präsident Donald Trump hat die von den USA verkündete Einigung mit der Türkei auf eine Kampfpause in Nordsyrien in höchsten Tönen gelobt. Er dankte auf Twitter dem türkischen Präsidenten Erdogan. Millionen Leben würden so gerettet.

«Das ist ein grossartiger Tag für die Zivilisation», sagte Trump in Texas. Der türkische Präsident habe das Richtige getan. «Was er gemacht hat, war sehr schlau», sagte Trump. «Ich habe viel Respekt für den Präsidenten.»

Die Türkei betrachtet die Kurdenmiliz YPG als Terrororganisation. Für die USA waren die Kurdenkämpfer hingegen lange Verbündete im Kampf gegen die Terror- miliz IS.

Auch Kurdische Kräfte für Feuerpause

Die kurdischen Kämpfer im Nordosten von Syrien sind bereit, die zwischen den USA und der Türkei ausgehandelte Feuerpause zu akzeptieren.

«Wir werden alles tun, damit die Waffenruhe ein Erfolg wird», sagte der Kommandant der Syrischen Demokratischen Kräfte, Maslum Abdi, am Donnerstagabend dem kurdischen Fernsehsender Ronahi TV.

Die Vereinbarung beinhalte auch die Rückkehr von Vertriebenen in ihre Häuser und schliesse demografische Veränderungen in der Gegend aus, sagte Abdi laut Nachrichtenagenturen in einem Telefoninterview. Die Vereinbarung gelte für das Gebiet zwischen den Städten  Ras al-Ain und Tall Abjad.

Nur Platz 4 für Schweizer Quartett

Der Vierer in Apeldoorn unterwegs.
SRF Der Vierer in Apeldoorn unterwegs.

Die Schweizer haben sich an der Bahnrad-EM in den Niederlanden in der 4000-Meter-Mannschaftsverfolgung mit dem   4. Rang begnügen müssen. Im Kampf um Bronze blieben sie gegen Grossbritannien ohne Chance. Im Vorjahr hatte noch Silber herausgeschaut.

Bissegger, Imhof, Thièry und Thiébaud fehlten im Oval in Apeldoorn 2,849 Sekunden zum Sprung aufs Podest. In     3:54,278 blieben die vier auch deutlich über ihrem am Mittwoch aufgestellten Schweizer Rekord (3:52,860).

Im Final der «Königsdisziplin» setzten sich die Dänen gegen Italien durch.

Tänzerin Alicia Alonso gestorben

Die kubanische Tänzerin Alicia Alonso ist im Alter von 98 Jahren gestorben. Das berichtete die Parteizeitung  «Granma» unter Berufung auf das Nationalballett, das Alonso geleitet hatte.

Nach Studien in ihrer Geburtsstadt   Havanna und an der School of American Ballet in New York hatte Alonsos Profikarriere 1939 in George Balanchines Ensemble «Caravan» begonnen. Ein Jahr später wechselte sie zum American   Ballet Theatre. Nach dem Sieg der Revolution auf Kuba wurde Alonsos Kompanie in Ballet Nacional de Cuba umbenannt. Sie tanzte auch in Paris und Moskau.

2015 widmete sich der Schweizer Dokumentarfilm Horizontes von Eileen Hofer dem Leben von Alicia Alonso.

In ihrer Heimat wurde Alicia Alonso tief verehrt.
Keystone-SDA/Archiv In ihrer Heimat wurde Alicia Alonso tief verehrt.

Ford plant 12'000 Ladestationen

Der US-Autoproduzent Ford will gemeinsam mit Volkswagen und Amazon 12’000 Ladestationen für Elektro-Autos bauen. Damit entstehe das grösste Netz der USA, teilt Ford mit. Für die öffentlichen Ladestationen will Ford demnach mit Volkswagen zusammenarbeiten. Mit Amazon sollen zudem Ladestationen für den Heimgebrauch vertrieben werden.

USA und Türkei: Auf Kampfpause geeinigt

Erdogan und Pence sprechen über Nordsyrien.
Reuters Erdogan und Pence sprechen über Nordsyrien.

Die Türkei hat sich nach Vermittlung durch die USA zu einer Kampfpause in Nordsyrien bereit erklärt. Das sagte US-Vizepräsident Mike Pence in Ankara nach einem mehrstündigen Treffen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyp Erdogan.

Demnach habe sich die Türkei zu einer fünftägigen Kampfpause verpflichtet, damit sich die kurdischen Milizen aus dem Gebiet zurückziehen könnten. Der türkische Aussenminister Mevlüt Cavusoglu stellte indes klar, die Offensive werde vorerst nicht gestoppt sondern nur unterbrochen.

Die Türkei will jenseits ihrer Südgrenze auf syrischem Territorium eine sogenannte Sicherheitszone errichten.

G7-Gipfel 2020 in Trumps Golfhotel

Das Hotel ist etwa zwölf Kilometer vom Flughafen Miami entfernt.
Keystone-SDA/Archiv Das Hotel ist etwa zwölf Kilometer vom Flughafen Miami entfernt.

Die USA werden den G7-Gipfel nächstes Jahr in einem Hotel abhalten, das US-Präsident Donald Trump gehört.

Das «Trump National Doral» nahe Miami im Bundesstaat Florida sei die geeignetste Anlage, sagte der Stabschef des Weissen Hauses, Mick Mulvaney. Trump werde davon nicht profitieren. Da nur die Kosten gedeckt würden, sei dies die günstigste Alternative.

Trump erklärte, er habe nichts mehr mit dem Tagesgeschäft seiner Firma zu tun. Diese werde nun von seinen Söhnen geleitet. Der G7-Gipfel soll vom 10. bis 12. Juni stattfinden. Donald Trump kann als Gastgeber den Veranstaltungsort auswählen.

Uefa bestraft Frankfurt

Eintracht Frankfurt muss in den nächsten zwei Auswärtsspielen in der Europa League gegen Standard Lüttich und Arsenal auf seine Fans verzichten. Die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkommission der Uefa bestrafte die Hessen für die Ausschreitungen ihrer Anhänger im Europa-League-Duell bei Vitoria Guimaraes.

-Von der Uefa ebenfalls bestraft wurde Borussia Dortmund. Wegen Ausschreitungen seiner Fans im Champions-League-Spiel bei Sparta Prag Anfang Oktober muss der BVB eine Busse in der Höhe von knapp 30'000 Euro zahlen.