Italiener kauft teuersten Rum der Welt

Preiswerterer Rum in einem Museum in Havanna.
Keystone/Archiv Preiswerterer Rum in einem Museum in Havanna.

Die teuerste Rum-Flasche der Welt ist für 100'000 Euro verkauft worden. Ein italienischer Käufer erwarb den Rum der Traditionsmarke Clément von der Insel Martinique mit Jahrgang 1966.

Den Namen des Käufers gaben Clément und der Pariser Juwelier Tournaire in ihrer Mitteilung nicht bekannt. Clément-Rum des Jahrgangs 1966 wurde noch nie verkauft, von ihm gibt es nur rund 40 Flaschen.

Besonders wertvoll ist auch das Behältnis, in dem der Zuckerrohrschnaps angeboten wird: Der Deckel der Kristallflasche ist eine Nachbildung eines historischen Gebäudes am Clément-Sitz, gefertigt aus 200 Gramm Gold und vier Karat Diamanten.

WM-Camp in der Romandie

Nationalcoach Patrick Fischer.
Keystone Nationalcoach Patrick Fischer.

Das Eishockey-Nationalteam wird sich den letzten Schliff für die 81. A-WM primär in der Westschweiz verpassen. In Freiburg, Biel, La-Chaux-de-Fonds und Genf finden Vorbereitungsspiele statt.

Einzige Station in der Deutschschweiz ist Basel, wo das Team von Headcoach Patrick Fischer am 28. April Dänemark empfängt. Daneben stehen 2 Testpartien gegen Russland auf dem Programm.

Das Highlight in der Vorbereitungsphase folgt zum Schluss unmittelbar vor der Abreise nach Paris. Am 2. Mai ist der aktuelle Weltmeister sowie Vorrunden-Gegner Kanada zu Gast in Genf.

Forschung über Verdingkinder

Die Geschichte rund um Fürsorgerische Zwangsmassnahmen und Verdingkinder in der Schweiz soll für 18 Millionen Franken untersucht werden. Der Bundesrat hat dazu ein nationales Forschungsprogramm lanciert. Bis in die 1980er-Jahre wurden Zehntausende Kinder und Jugendliche etwa an Bauernhöfe verdingt oder in Heimen platziert.

Sender zeigt Homosexualität

Pakistans Medienaufsicht hat nach der Ausstrahlung eines Films über ein lesbisches Paar einen Fernsehkanal ermahnt und eine Erklärung eingefordert. Der von Hum TV produzierte Film sei «gegen die sozialen, ethischen und gesellschaftlichen Normen» im Land, schrieb die Behörde Pemra.

Homosexualität ist in Pakistan nicht nur ein gesellschaftliches Tabu, sondern wird auch als krimineller Akt angesehen. Das pakistanische Strafgesetz sieht Gefängnisstrafen von zwei Jahren bis zu lebenslang vor.

Hum TV habe bis zum kommenden Montag Zeit, zu erklären, was der Beweggrund dafür war, «dieses Thema zu beleuchten».

Schnellere Ausweisungen aus Deutschland

Verdächtige können künftig durch Fussfesseln überwacht werden.
Keystone Verdächtige können künftig durch Fussfesseln überwacht werden.

Die Behörden in Deutschland dürfen künftig Handys und Laptops von Asylbewerbern kontrollieren, um deren Identität festzustellen. Die Massnahme wird nur bei Personen angewendet, die ohne gültigen Ausweis nach Deutschland gekommen sind.

Das ist Teil eines neuen Massnahmenpakets, das die Regierung beschlossen hat. Weiter sollen Personen, von denen eine Gefahr ausgeht, schneller ausgewiesen werden können. Beispiele dafür sind radikale Islamisten.

Verdächtige Personen können zudem künftig durch eine elektronische Fussfessel überwacht werden.

Neubau für Staatsoper

Das «Stavros Niarchos Foundation Cultural Center» im Bau.
Reuters/Archiv Das «Stavros Niarchos Foundation Cultural Center» im Bau.

Ein kultureller Lichtblick inmitten der Krise: Das neue Kulturzentrum «Stavros Niarchos Foundation Cultural Center» wird künftig in der griechischen Hauptstadt Athen die Nationalbibliothek und die Staatsoper beherbergen.

Der Bau des italienischen Architekten Renzo Piano im Süden der Stadt soll von der Stiftung des 1996 verstorbenen griechischen Reeders Stavros Niarchos am Mittwochabend offiziell dem griechischen Staat übergeben werden.

Der Umzug der beiden Institutionen soll bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Für die Verwaltung, den Betrieb und die Instandhaltung ist von nun an der finanziell klamme griechische Staat zuständig.

Besetztes Haus in Bern wird geräumt

Die Polizei hat am Mittwochmorgen damit begonnen, ein besetztes Haus in der Stadt Bern zu räumen. Die Besetzer wehren sich gegen die Räumung und warfen Gegenstände und Farbe auf die Einsatzkräfte. Die Polizei beschoss das Gebäude mit Gummischrot. Das Haus, das dem Bund gehört, ist seit Anfang Dezember besetzt.

Leicesters letzte Chance

Geht Leicester wieder geschlagen vom Feld?
Reuters Geht Leicester wieder geschlagen vom Feld?

Ausgerechnet die Champions League ist für Englands Meister Leicester City die letzte Chance, eine verkorkste Saison zu retten. Das Ranieri-Team trifft mit Sevilla im Achtelfinal aber auf einen formstarken Gegner.

In der Premier League ist Leicester vom Abstieg bedroht, im FA-Cup an einem Drittligisten gescheitert und im Ligacup seit September nicht mehr dabei. In diesem Kalenderjahr sind die "Foxes» gar noch torlos.

Dagegen liegt Sevilla in der Primera Division auf dem 3. Platz, nur drei Punkte hinter Leader Real Madrid.