Aufstockung für EU-Grenzschutz geplant

Zum besseren Schutz der europäischen Aussengrenzen soll die EU-Grenzschutztruppe Frontex nach dem Willen der EU-Staaten bis 2027 auf bis zu 10'000 Einsatzkräfte ausgebaut werden.

Zudem sollen die Grenzschützer mit Zustimmung der Länder, in denen sie eingesetzt sind, erweiterte Befugnisse bei Grenzschutz, Abschiebungen und der Kooperation mit Drittstaaten bekommen. Darauf einigten sich die EU-Staaten in Brüssel. Nun müssen sie mit dem Europaparlament verhandeln.

Bei ihrem Einsatz in EU-Staaten sollen die Frontex-Kräfte auch Aufgaben wie Grenzkontrollen oder Abschiebungen durchführen können. Dabei dürften sie Waffen tragen und Gewalt anwenden.

EU-Grenzschutztruppe: Ausbau gebremst

Die EU-Kommission hatte auf Druck der EU-Spitzen vorgeschlagen, Frontex schon bis 2020 auf 10'000 Beamte auszubauen.

Dies soll einen besseren Schutz der EU-Aussengrenzen ermöglichen und somit die derzeitigen Kontrollen an den EU-Binnengrenzen überflüssig machen, hiess es. Viele EU-Staaten erhoben gegen den Zeitplan jedoch Bedenken. Auch das Europaparlament hatte sich zuletzt für einen stufenweisen Frontex-Ausbau auf 10'000 Einsatzkräfte ausgesprochen. 

Die Zahl unerwünschter Grenzübertritte in die EU geht unterdessen offenbar zurück. 2018 lag sie Frontex zufolge bei 150'114. Das waren 27 Prozent weniger als im Vorjahr.

Tausende Lehrer protestieren in Marokko

Mit Wasserwerfern und Schlagstöcken sind Sicherheitskräfte in Marokko gegen eine Demonstration von Lehrern vorgegangen.

Dutzende Menschen wurden dabei am Mittwoch in der Hauptstadt Rabat verletzt, berichten Korrespondenten. Die Sicherheitskräfte wollten verhindern, dass sich die Demonstranten dem Königspalast nähern. Tausende Lehrer staatlicher Schulen waren in Rabat auf die Strasse gegangen, um gegen zeitlich befristete Arbeitsverträge zu protestieren, die seit 2016 für sie gelten.

Die Demonstration der Lehrer fiel zusammen mit einem landesweiten Streik im öffentlichen Dienst gegen die Inflation.

Bonität Grossbritanniens gefährdet

Die US-Ratingagentur Fitch zeigt sich zunehmend besorgt über die Kreditwürdigkeit Grossbritanniens.

Gut fünf Wochen vor dem geplanten EU-Austritt am 29. März sei das Risiko gestiegen, dass das Land die Europäische Union ohne Austrittsabkommen verlässt («No-Deal-Brexit»), so die Agentur in einer Mitteilung. Fitch setzte deshalb das Rating für das Land auf «Watch Negativ» und deutet damit eine mögliche Herabstufung der Bonität an.

Bei einem ungeregelten Brexit ohne Vertrag würden die vereinbarte Übergangsfrist bis Ende 2020 und die Eckpunkte für eine enge Handels- und Sicherheitspartnerschaft entfallen. Die Wirtschaft befürchtet dann Verwerfungen.

Erdbeben erschüttert Ägäis

Die Ägäis ist am Abend von Erdstössen erschüttert worden. Das Zentrum lag unweit der griechischen Insel Lesbos. Experten gaben die Stärke mit 4,9 bzw. 5,1 an. Berichte über Verletzte oder schwere Schäden liegen laut Medien nicht vor. Zahlreiche Menschen liefen aus Angst auf die Strassen.

ManCity schafft späte Wende

Freude bei Manchester City
srf Freude bei Manchester City

Im anderen Mittwochs-Spiel gewann     Favorit Manchester City auf Schalke mit 3:2. Der eingewechselte Ex-Schalker  Sane mit einem herrlichen Freistosstor und Sterling schafften in den Schlussminuten die Wende - obwohl die Engländer nach einer gelb-roten Karte gegen Otamendi in Unterzahl spielten.

Zur Pause hatte Schalke dank zwei   Penalty-Treffern Bentalebs 2:1 geführt. Den ersten Strafstoss verhängte Schiedsrichter Cerro Grande per Videobeweis. Otamendi hatte seinen Arm nach einem Caligiuri-Schuss zu spät zurückgezogen und dabei die erste seiner beiden gelben Karten kassiert.

Wieder Strom im Stadtteil Köpenick

Nach einem fast 30-stündigen Stromausfall haben alle betroffenen Haushalte im Berliner Stadtteil Köpenick wieder Strom. Das teilte der Energieversorger Vattenfall mit.

Nach Bauarbeiten an einer Brücke war am Dienstagmittag im Südosten der deutschen Hauptstadt grossflächig der Strom ausgefallen. Mehr als 31'000 Haushalte waren betroffen.

Wegen des Stromausfalls mussten 23 Patienten in ein anderes Spital verlegt werden, wie die Senatsverwaltung für Gesundheit mitteilte. Anwohner wurden in einer Schule mit warmen Getränken und Essen versorgt.

Atletico mit verdientem Sieg

Jubel bei Atletico
jey Jubel bei Atletico

Atletico Madrid hat sich in den Cham- pions-League-Achtelfinals gegen Juventus Turin eine gute Ausgangslage erarbeitet. Die Spanier gewannen das Hinspiel verdient mit 2:0.

Jose Gimenez (78.) und Diego Godin  (82.) trafen für das Team von Coach  Simeone. Die beiden Uruguayer profitierten nach stehenden Bällen von der ungenügenden Juve-Abwehr.

Kurz nach der Pause hatte Costa alleine vor Juve-Hüter Szczesny vergeben. Griezmann traf nur die Latte und ein vermeintliches Morata-Tor wurde nach Video-Studium aberkannt (70.).