Assange klagt gegen Ecuadors Regierung

Der Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks, Julian Assange, verklagt die Regierung von Ecuador. Er werde in der Botschaft Ecuadors in London, in der er seit sechs Jahren im Exil lebt, in seinen Grundrechten verletzt, sagte Assange.

Unter anderem werde sein Zugang zum Internet eingeschränkt. Er dürfe sich nicht politisch engagieren oder zu anderen Staaten äussern. In der Vergangenheit hatte Assange unter anderem zur katalanischen Unabhängigkeitsbewegung Stellung genommen.

Die britische Polizei will Assange festnehmen, weil er gegen Kautionsauflagen verstossen haben soll.

Fora auf Waiver-List

Michael Fora
Imago Michael Fora

Die Carolina Hurricanes haben Michael Fora auf die Liste der "unconditional Waivers" gesetzt. Das bedeutet, dass der ehemalige Captain von Ambri-Piotta 48 Stunden Zeit hat, von einem anderen NHL-Team verpflichtet zu werden. Ansonsten wird sein Vertrag mit Carolina aufgelöst. Damit würde eine Rückkehr des 22-Jährigen in die Schweiz äusserst wahrscheinlich werden.

Klassiker aus Italien

Das Verkehrshaus Luzern zeigt in seiner neuen Ausstellung italienische Designklassiker aus den Jahren 1968 bis 1978.

Zu sehen sind Stereoanlagen, Sofas oder Lampen, wie das Verkehrshaus mitteilt. Im Zentrum stünden aber zehn Autos aus der Sammlung des Italieners Corrado Lopresto. Darunter seien Unikate wie «Lancia Sibilo», «de Tomaso Pantera 7X» oder «Lancia Flavia 2000 Super Sport».

Die Epoche der späten 1960er- und 1970er-Jahre sei eine Zeit des kompletten Umbruchs in der Gesellschaft gewesen, heisst es in der Mitteilung weiter. Sie habe bis heute einzigartig gestaltete Objekte hervorgebracht.

EU-Kritik an Budget Italiens prallt ab

Italiens Regierung hält trotz Kritik der EU-Kommission an ihrem Staatsbudget fest.

Italiens Regierungschef Giuseppe Conte sagte in Brüssel, er sehe keinen Grund, Änderungen am Budget vorzunehmen. Die Kritik der Kommission könne allenfalls als Beginn einer Diskussion betrachtet werden.

Italiens neue Regierung plant eine höhere Neuverschuldung als ihre Vorgängerregierung. Die EU hatte Italiens Regierung in einem offiziellen Schreiben schwere Verstösse gegen die Regeln der Euro-Zone vorgeworfen und eine Stellungnahme bis Montagmorgen verlangt.

Parlament soll befinden

Das Parlament soll über den UNO-Migrationspakt entscheiden. Das fordert die Staatspolitische Kommission des Nationalrats.

Sie hat einen entsprechenden Vorstoss mit 17 zu 7 Stimmen verabschiedet, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten. Der Bundesrat hatte zuvor beschlossen, den Pakt zu unterzeichnen. Dieser sei rechtlich nicht bindend. Ausserdem setze die Schweiz die Vorgaben bereits um, so der Bundesrat. Innenpolitisch bestehe kein Handlungsbedarf.

Der Bundesrat hat vor, den UNO-Migrationspakt an einer Konferenz am 10. und 11. Dezember in Marokko zu unterzeichnen.

OECD gegen sexuellen Missbrauch

Die Schweiz hat gemeinsam mit 21 weiteren Mitgliedstaaten der Organisation für Entwicklung und Zusammenarbeit OECD eine Erklärung zur sexuellen Ausbeutung abgegeben.

Bei der Entwicklungshilfe und der Nothilfe könne zwischen Menschen in Not und Menschen, die internationale Hilfe leisteten ein gefährliches Gefälle entstehen, teilte das Aussendepartement mit. Dies erhöhe das Risiko von sexuellen Übergriffen.

Die Staaten fordern eine Null-Toleranz-Politik bei internationalen Organisationen. Dafür müssten neue Strukturen aufgebaut werden wie eine 24-Stunden-Hotline beim UNO-Entwicklungsprogramm.

Syna fordert generelle Lohnerhöhung

Die Syna fordert eine generelle Lohnerhöhung.
Keystone Die Syna fordert eine generelle Lohnerhöhung.

Die Gewerkschaft Syna fordert für alle Arbeitnehmenden in der Schweiz zwei bis drei Prozent mehr Lohn für das kommende Jahr. Das hat die zweitgrösste Gewerkschaft der Schweiz an ihrem Kongress in Lausanne beschlossen.

Die Wirtschaft laufe gut, deshalb müssten die Unternehmen die Löhne anpassen, schreibt die Syna in einer Mitteilung. Sie fordere deshalb generelle Lohnerhöhungen.

Die Delegierten wählten ausserdem ihren Präsidenten Arno Kerst für weitere vier Jahre ins Amt. Kerst ist seit 2014 Präsident der Syna. Die Syna ist in der Industrie, im Gewerbe und im Dienstleistungssektor tätig.

Umgang mit dem Wolf in Deutschland

Der Wolf wird in Deutschland zum politischen Thema.
Keystone Der Wolf wird in Deutschland zum politischen Thema.

Die deutschen Bundesländer Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen haben nationale politische Massnahmen gegen den Wolf gefordert.

Das Naturschutzgesetz solle so geändert werden, dass Abschüsse von sogenannten "Problemwölfen" leichter vorgenommen werden könnten. Die drei Bundesländer begründen ihre Forderung mit zunehmenden Schäden bei Nutztieren und Ängsten in der Bevölkerung.

Es gibt keine klaren Angaben darüber, wie viele Wölfe es in Deutschland gibt. Das Bundesamt für Naturschutz schätzt ihre Zahl auf etwa 150 erwachsene Tiere. Der Deutsche Jagdverband glaubt, dass es über 1'000 sind.