Reste von Azteken-Palast entdeckt

Im Zentrum von Mexiko-Stadt sind die Überreste eines Azteken-Palastes entdeckt worden. In einem historischen Gebäude wurden Basaltböden freigelegt, die dem Palast des Herrschers Axayácatl entstammen, wie das Nationale Institut für Anthropologie und Geschichte mitteilte.

Axayácatl regierte von etwa 1469 bis 1481, also mehrere Jahrzehnte vor Ankunft der spanischen Eroberer. Im selben Gebäude wurden den Angaben zufolge auch Überreste des ersten Wohnhauses des spanischen Konquistadoren Hernán Cortés gefunden.

Das Gebäude grenzt an den Zócalo, den zentralen Platz der mexikanischen Hauptstadt. 

Grosse Nachfrage bei SAC-Hütten

Profitieren SAC-Hütten von der Pandemie? (Foto: Terrihütte/GR)
Keystone Profitieren SAC-Hütten von der Pandemie? (Foto: Terrihütte/GR)

Beim Schweizer Alpenclub SAC rechnet man mit mehr Touristen in den Bergen, da viele Schweizerinnen und Schweizer wegen Corona auf Ferien im Ausland verzichten. Die Nachfrage nach Übernachtungen in den SAC-Hütten sei gross.

«Viele könnten die Hütten zwei- oder dreimal füllen, weil es so viele Anfragen gibt», sagt Sibyl Heissenbüttel vom SAC gegenüber Radio SRF. Die Wochenenden bis September seien vielerorts ausgebucht.

Wegen der Corona-Massnahmen dürfen nur halb so viele Gäste wie üblich in den SAC-Hütten übernachten, was die Aussicht auf eine gute Saison wieder etwas trübt. Ob die Rechnung am Ende jedoch aufgeht, wird sich im Herbst zeigen.

Maskenpflicht in Läden in England

Shopping in London geht bald nur noch mit Maske.
Reuters Shopping in London geht bald nur noch mit Maske.

In England gilt ab dem 24. Juli eine Maskenpflicht in sämtlichen Läden und Geschäften. Das berichten Nachrichtenagenturen.

Wer sich nicht an die neue Massnahme halte, soll mit einer Busse bestraft werden. Gesundheitsminister Matt Hancock will sich am Dienstag im Detail dazu äussern.

Ein Regierungssprecher sagte, es gebe immer mehr Beweise dafür, dass das Tragen einer Maske in geschlossenen Räumen dazu beitrage, Menschen und ihre Umgebung vor dem Coronavirus zu schützen. Bisher gilt in England nur im öffentlichen Verkehr eine Maskenpflicht.

Kritik an Hongkonger Vorwahlen

China hat die Vorwahl der Opposition in Hongkong als «schwere Provokation» bezeichnet. Teilweise könnte die Wahl vom Wochenende sogar gegen das neue Sicherheitsgesetz verstossen haben, schreibt die Vertretung der chinesischen Regierung in Hongkong.

Ersten Ergebnissen zufolge hat eine Gruppe junger Demokraten besonders gut abgeschnitten. In der Wahl wurden die Kandidatinnen und Kandidaten der Demokratiebewegung bestimmt, die im September an der Parlamentswahl teilnehmen sollen.

Die Organisatoren bezeichneten die Vorwahl als symbolischen Protest gegen das neue Sicherheitsgesetz für die Sonderverwaltungszone.

Gin aus dem britischen Königshaus

Queen Elizabeth II. gilt als Gin-Liebhaberin.
Reuters Queen Elizabeth II. gilt als Gin-Liebhaberin.

Der Online-Shop des britischen Königshauses bietet neu einen royalen Wacholderschnaps an. Der Gin, hergestellt aus Pflanzen aus dem Garten des Buckingham-Palasts, ist für 40 Pfund (rund 48 Franken) zu kaufen.

Das teilte der Royal Collection Trust mit. Der königliche Gin soll laut Empfehlung mit Tonic Water und einer Zitronenscheibe serviert werden.

Königin Elizabeth II. gilt als Gin-Liebhaberin. Berichten zufolge besteht ihr Lieblingsdrink aus einem Teil Gin und zwei Teilen Dubonnet, einer Art Wermut, einer Zitronenscheibe und Eiswürfeln. Den Aperitif nimmt sie angeblich direkt vor dem Mittagessen zu sich.

Trump-Buch darf veröffentlicht werden

Ein Buch über US-Präsident Donald Trump ist bald auf dem Markt.
Keystone Ein Buch über US-Präsident Donald Trump ist bald auf dem Markt.

Mary Trump, die Nichte von US-Präsident Donald Trump, darf ihr Enthüllungsbuch über die Familie nun doch veröffentlichen. Das hat ein Gericht im Bundesstaat New York entschieden.

Gegen die Veröffentlichung hatte Trumps Bruder Robert geklagt. Mary Trump ist promovierte Psychologin. Der Titel ihres 240 Seiten umfassenden Buchs lautet auf Deutsch übersetzt: «Zu viel und nie genug - Wie meine Familie den gefährlichsten Mann der Welt erschuf».

Das Buch erscheint in USA weniger als vier Monate vor der Wahl, bei der sich Donald Trump um eine zweite Amtszeit im Weissen Haus bewirbt. Auf Deutsch erscheint das Buch Ende August.

Spannungen im Südchinesischen Meer

Die US-Regierung hat die Gebietsansprüche Chinas im Südchinesischen Meer formell zurückgewiesen. Chinas Ansprüche auf die Rohstoffe im Gebiet seien völlig gesetzeswidrig, erklärte Aussenminister Mike Pompeo.

Dasselbe gelte für Chinas Kampagne, andere Länder in der Region einzuschüchtern. Dieser Vorwurf sei komplett ungerechtfertigt, schrieb im Gegenzug die chinesische Botschaft in den USA in einer Mitteilung.

Im Südchinesischen Meer wird Fischfang betrieben. Zudem gibt es Öl- und Gasvorkommen. China beansprucht den Grossteil der möglichen Rohstoffvorkommen in der Gegend.

Kanadas Premier entschuldigt sich

Hat Kanadas Premier Justin Trudeau Familienmitglieder begünstigt?
Keystone Hat Kanadas Premier Justin Trudeau Familienmitglieder begünstigt?

Der kanadische Premierminister Justin Trudeau hat sich öffentlich für sein Verhalten bei der Vergabe eines Regierungsauftrags an eine gemeinnützige Organisation entschuldigt.

An einer im Fernsehen übertragenen Medienkonferenz sagte Trudeau, es sei ein Fehler gewesen, dass er bei der Auftragsvergabe nicht in den Ausstand getreten sei. Ihm sei bewusst gewesen, dass mehrere Mitglieder seiner Familie für die Organisation tätig seien, jedoch nicht, wieviel sie verdienten.

Trudeau war wegen der Vergabe des Auftrags im Umfang von umgerechnet 600 Millionen Franken heftig kritisiert worden.