Wahrzeichen in Italien öffnen wieder

Nach und nach öffnen wichtige Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten in Italien wieder ihre Tore für Besucherinnen und Besucher.

In der Toskana etwa wurde am Samstag der Schiefe Turm von Pisa erstmals nach drei Monaten wieder geöffnet. Die Touristenströme seien gleich Null, sagten lokale Behörden. Es gehe aber um ein Zeichen der Hoffnung.

Am Montag sollen in Rom dann das Kolosseum und die Vatikanischen Museen wieder für Besucherinnen und Besucher zugänglich sein. In Florenz folgen auch die Uffizien und die Galleria dell'Accademia mit Michelangelos David-Statue.                                   

Handelshemmnisse gegen Serbien

Kosovo hat neue Handelshemmnisse für die Einfuhr von Gütern aus dem Nachbarland Serbien eingeführt.

Nach einer Verordnung der Regierung muss auf den Warenbegleitzetteln künftig ausdrücklich die Republik Kosovo als Bestimmungsort stehen. Transportfahrzeuge aus Serbien brauchen für die Einreise zudem eine Sondergenehmigung.

Serbien seinerseits lässt Fahrzeuge mit Kennzeichen der Republik Kosovo grundsätzlich nicht ins Land. Serbien hatte bis 1999 über Kosovo geherrscht und erkennt seine ehemalige Provinz nicht als Staat an. Serbiens Aussenminister Ivica Dacic bezeichnete die neuen Massnahmen als völlig inakzeptabel.

Spanien will Ausnahmezustand verlängern

Die spanische Regierung will den Ausnahmezustand bis zum 21. Juni verlängern. Der linke Ministerpräsident Pedro Sánchez sagte an einer Medienkonferenz, er wolle dem Parlament eine letzte Verlängerung beantragen.

Ab dem 21. Juni sollen sich spanische Bürgerinnen und Bürger innerhalb ihrer Provinzen frei bewegen dürfen und ab dem 1. Juli dann in ganz Spanien. Das Parlament wird am Mittwoch über den Antrag debattieren.

Zuletzt hatte sich die grösste konservative Oppositionspartei gegen eine erneute Verlängerung der einschränkenden Massnahmen ausgesprochen. Zudem gab es in mehreren spanischen Städten Demonstrationen.

Crew-Dragon kurz vor Andocken an ISS

Die am Samstag von Cape Canaveral aus gestartete US-Raumkapsel "Crew Dragon" ist am Sonntag nach 19 Stunden Flug bei der Weltraumstation ISS angekommen. Die Astronauten Robert Behnken und Douglas Hurley bereiteten das Andockmanöver vor.

In der Raumstation sollen sie dann mehrere Wochen verbringen. Sie lobten das Flugverhalten der neuartigen Raumkapsel. 

Erstmals seit neun Jahren hoben Astronauten wieder von US-Boden ab. Und zwar mit Hilfe des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX. Seit Ende der Space-Shuttle-Flüge 2011 waren die USA auf russische Sojus-Kapseln angewiesen, um Astronauten zur ISS zu transportieren.

VBS rechnet mit 18 Milliarden

Der Bund rechnet bei neuen Kampfjets mit Gesamtausgaben von 18 Milliarden Franken. Davon sind zwölf Milliarden Betriebskosten.

Das Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) gab die Schätzung der "SonntagsZeitung" bekannt. Wie Amtsprecher Kaj-Gunnar Sievert der Agentur SDA sagte, basieren die Zahlen auf der über 20-jährigen Erfahrung mit der F/A-18-Flotte.

"Als Faustregel dürften die über 30 Jahre aufgerechneten Betriebskosten zirka doppelt so hoch ausfallen wie die Beschaffungsausgaben", erkärte Sievert. Präzise Zahlen seien noch nicht möglich, da weder Typ noch Anzahl bestimmt seien. Der Bundesrat entscheidet voraussichtlich Anfang 2021 über den Typ.

Tote vor Malta: Premier entlastet

Die Ermittlungen gegen Maltas Premier Robert Abela nach dem Tod von fünf Bootsflüchtlingen sind eingestellt worden. Für die Vorwürfe habe der Ermittlungsrichter keine Beweise gefunden, teilte die Regierung mit.

Hilfsorganisationen hatten Abela und Armeechef Jeffrey Curmi vorgeworfen, für den Tod der Menschen verantwortlich zu sein. Malta hatte sich in der Coronakrise als nicht sicherer Hafen für Migranten erklärt.

Die an den Ostertagen geborgenen fünf Leichen sollen von einem Boot stammen, das vor Malta in Seenot geraten sein soll. Die übrigen Migranten wurden ins Bürgerkriegsland Libyen zurückgebracht. Sieben Menschen gelten als vermisst.

Total 30'862 bestätigte Fälle

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innert Tagesfrist 17 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Am Samstag waren ebenfalls 17 neue Fälle gemeldet worden, am Freitag 32.

Insgesamt gab es damit 30'862 laborbestätigte Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Sonntag mitteilte. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit tieferen Zahlen am Wochenende.

Das BAG gab die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19 mit 1657 an, gleich viele wie am Vortag. Das entspreche 19 Todesfällen pro 100'000 Einwohner.

Erneut viele Festnahmen in Städten

In den USA haben die Ausschreitungen in der fünften Nacht in Folge angedauert. In Minneapolis, wo George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz getötet wurde, setzten sich die Demonstranten über die Ausgangssperre hinweg.

In Los Angeles drängten Polizisten Demonstranten mit Schlagstöcken und Gummigeschossen zurück. Auch aus New York, Chicago, Detroit und anderen Städten wurden neue Kundgebungen und Gewalt gemeldet. Laut der Agentur AP w