Medienmogul festgenommen?

Medienmogul Jimmy Lai soll festgenommen worden sein.
Keystone-SDA/Archiv Medienmogul Jimmy Lai soll festgenommen worden sein.

Medienmogul Jimmy Lai soll in Hongkong aufgrund des umstrittenen Sicherheitsgesetzes festgenommen worden sein. Die Festnahme teilte einer seiner engsten Mitarbeiter auf Twitter mit.

Lai werde eine mutmassliche Verschwörung mit fremden Mächten vorgeworfen. Die Hongkonger Polizei teilte mit, es seien sieben Personen wegen Verstössen gegen das Sicherheitsgesetz festgenommen worden. Namen nannte sie keine.

Jimmy Lai ist einer der bekanntesten Aktivisten für Freiheit und Demokratie in Hongkong. Das Sicherheitsgesetz in Hongkong sieht Strafen bis lebenslänglich für zahlreiche Vergehen vor, die Chinas Behörden als Subversion, Abspaltung und Terrorismus werten.

Badeunfälle in den Niederlanden

Vor der niederländischen Küste sind am Sonntag bei Badeunfällen mindestens vier Personen ums Leben gekommen, wie das öffentlich-rechtliche Fernsehen NOS berichtete.

Zwei Badende seien von starken Strömungen ins Meer hinausgezogen worden, zwei weitere bei hohem Wellengang ertrunken. Temperaturen von über 30 Grad hatten am Samstag auch in den Niederlanden viele Menschen ins Wasser gelockt.

Die Badebedingungen seien jedoch sehr gefährlich gewesen, sagte der kommissarische Stadtpräsident von Den Haag, Hilbert Bredemeijer, zu NOS. Es habe viele Vorfälle und Rettungseinsätze gegeben.

Überschwemmungen fordern Todesopfer

Die Unwetter richteten schwere Schäden an.
reuters Die Unwetter richteten schwere Schäden an.

Aus mehreren Teilen der Welt werden Tote nach Überschwemmungen gemeldet. So aus dem afrikanischen Sudan, wo nach Behördenangaben am Sonntag mindestens 20 Personen starben. Nach heftigen Regenfällen sind in Sudan seit Ende Juli mindestens 35 Personen ums Leben gekommen und mehr als 7000 Häuser zerstört oder beschädigt worden.

Elf Mitglieder einer Familie kamen im mittelamerikanischen Panama nach starkem Regen ums Leben. Laut den Behörden riss in der Nacht ein über die Ufer getretener Fluss ihr Haus mit.

Auf der griechischen Insel Euböa starben bei Überschwemmungen mindestens sieben Menschen, wie die Behörden mitteilten. 

Ausschreitungen in Weissrussland

Nach der Wahl kam es in Weissrussland zu Ausschreitungen.
Keystone Nach der Wahl kam es in Weissrussland zu Ausschreitungen.

Nach der Präsidentenwahl in Weissrussland ist es am Sonntagabend in mehreren Städten des Landes zu Zusammenstössen mit der Polizei gekommen.

Tausende Menschen versammelten sich auf zentralen Plätzen, um gegen Wahlfälschungen zu demonstrieren. Die Polizei ging in Minsk unter anderem mit Wasserwerfern und Gummischrot gegen die Demonstrierenden vor. Nachrichtenagenturen berichten von vielen Verletzten. Zahlreiche Demonstrierende seien festgenommen worden.

Inzwischen rief Oppositionskandidatin Tichanowskaja die Polizei zum Gewaltverzicht auf und appellierte an ihre Anhängerinnen und Anhänger, Provokationen zu unterlassen.

Mehrere Tote nach Angriff in Niger

Attentäter haben im westafrikanischen Niger sechs französische Entwicklungshelfer und zwei Einheimische getötet, wie die Behörden mitteilten.

Die Gruppe sei von Bewaffneten auf Motorrädern angegriffen worden, in einem Gebiet, das bei Touristen wegen der letzten Giraffenherden Westafrikas beliebt ist. Die sechs Franzosen seien für eine internationale Hilfsorganisation tätig gewesen.

Wer hinter dem Anschlag in Niger steht, ist laut den Behörden bis jetzt nicht bekannt. In bestimmten Regionen des Landes sind radikal-islamische Gruppen wie Boko Haram und Ableger der Terrormiliz IS aktiv.

Lukaschenko soll gewonnen haben

Oppositionskandidatin Svetlana Tichanowskaja akzeptiert Lukaschenkos Sieg nicht.
Reuters Oppositionskandidatin Svetlana Tichanowskaja akzeptiert Lukaschenkos Sieg nicht.

Bei der Präsidentenwahl im autoritär regierten Weissrussland soll Amtsinhaber Alexander Lukaschenko die Wahl klar gewonnen haben.

Das hätten staatliche Nachwahlbefragungen ergeben, meldete die weissrussische Nachrichtenagentur Belat. Die Oppositionskandidatin Swetlana Tichanowskja erhielt demnach 6,8 Prozent der Stimmen. Sie erkenne keine Niederlage gegen Lukaschenko an, sagte Tichanowskaja.

Viele der rund 6,8 Millionen Wahlberechtigten konnten wegen des grossen Andrangs ihre Stimme nicht abgeben. Die Wahlleiterin sagte, dass es zu wenig Stimmzettel gegeben habe. Beobachter und Oppositionelle dokumentierten massive Wahlmanipulationen.

Positive Tests bei Atletico

Atletico Madrid
Imago Atletico Madrid

Kurz vor dem Auftakt des Finalturniers in der Champions League sorgen zwei Coronafälle bei Atletico Madrid für Unruhe. Wie der Klub mitteilte, hätten zwei der 93 entnommenen Proben ein positives Ergebnis ergeben.

Die namentlich nicht genannten Personen seien in häuslicher Quarantäne, die Uefa und die zuständigen Gesundheitsbehörden wurden umgehend benachrichtigt.

Ein solcher Fall sieht vor, dass sämtliche Spieler erneut getestet werden. Atletico reist am Montag nach Lissabon und kämpft dort am Donnerstag gegen Leipzig um den CL-Halbfinaleinzug.

Boston trifft auf Carolina

Boston gegen Washington
Getty Images Boston gegen Washington

Die Achtelfinal-Paarungen der NHL-Playoffs nehmen langsam Form an. Nach dem 2:1-Sieg von Washington gegen    Boston in der letzten Runde der Seeding Round stehen 5 der 8 Duelle fest.

Die Niederlage der Bruins hat zur Folge, dass Boston in der 1. Playoff-Runde auf die Carolina Hurricanes, das Team von Nino Niederreiter, trifft. Obschon die Bruins seit dem Re-Start keinen Sieg feiern konnten, gehen sie als Favorit in die Best-of-7-Serie.

Washington, mit dem Schweizer Jonas Siegenthaler, bekommt es mit den New York Islanders zu tun.