«Morgestraich» an der Basler Fasnacht

Laternen in der Basler Innenstadt. Es ist Fasnacht.
Keystone 2010 Laternen in der Basler Innenstadt. Es ist Fasnacht.

«Morgestraich! Vorwärts, marsch!» hat es am Montagmorgen in Basel um 04.00 Uhr geheissen. Damit wurde die diesjährige Fasnacht eröffnet.

Nun ziehen Tausende Trommler, Piccoloflötenspieler und Laternenträger mit Masken und Kostümen durch die Stadt. Das Motto der diesjährigen Basler Fashnacht lautet «D Boscht goot ab». «Die drey scheenschte Dääg» dauern bis Mittwochabend.

Am Wochenende hatten die Narren in Bern, Zürich, Winterthur, Payerne oder Biel/Bienne Fasnacht gefeiert. Trotz teilweisem Regenwetter vor allem am Samstag liessen es sich Tausende Fasnächtler die Laune nicht verderben und feierten in ausgelassener Stimmung.

Nur Candrian im Final

Sina Candrian
keystone Sina Candrian

Im Big-Air-Final der Snowboarderinnen wird am Freitag (ab 01:30 Uhr MEZ) nur eine Schweizerin am Start sein. Sina Candrian zeigte in der Quali die achtbeste Leistung und kämpft damit mit elf Konkurrentinnen um die Medaillen.

Candrian erreichte mit ihrem 2. Sprung 86,00 Punkte und stiess noch in die Top 12 vor. Eine Klasse für sich war Anna Gasser/AUT. Die Topfavoritin liess sich 98,00 Punkte notieren.

Die übrigen Schweizerinnen - Carla Somaini (15.), Elena Könz (18.) und Isabel Derungs (22.) - werden am Freitag nur Zuschauerinnen sein.

Chinese wollte Atomkoffer kontrollieren

Beim Besuch von US-Präsident Donald Trump in Peking letzten November haben sich amerikanische und chinesische Geheimdienstbeamte laut Medienberichten ein heftiges Gerangel um den amerikanischen Atomkoffer geliefert.

Der Zwischenfall ereignete sich demnach beim Besuch der Grossen Halle des Volkes: Nachdem Trump die Halle betreten hatte, verwehrten chinesische Sicherheitsbeamte dem US-Offizier mit dem Atomkoffer den Zutritt. Daraufhin sei es zu Handgreiflichkeiten gekommen. Später habe sich China entschuldigt.

Der Atomkoffer befindet sich immer in unmittelbarer Nähe des US-Präsidenten – damit er im Notfall jederzeit das nukleare Arsenal der USA einsetzen kann.

Geiger Lockwood 62-jährig gestorben

Der französische Jazz-Geiger und Komponist Didier Lockwood ist im Alter von 62 Jahren gestorben. Er erlag in Paris einem Herzinfarkt.

Noch am Samstagabend war Lockwood in Paris aufgetreten. Er habe gerade erst ein Album mit seiner Frau, der Sopranistin Patricia Petibon, aufgenommen, erklärte sein Agent.

Lockwood gab während seiner Karriere weltweit fast 4500 Konzerte und nahm mehr als 35 Alben auf. Er spielte mit zahlreichen bekannten Jazzgrössen wie Miles Davis und Herbie Hancock. Lockwood wurde am 11. Februar 1956 im nordfranzösischen Calais als Sohn eines Musikprofessors geboren. Er entwickelte früh Interesse an der Improvisation.

Curlerinnen mit 2. Sieg

Silvana Tirinzoni
keystone Silvana Tirinzoni

Nach zuletzt 3 Niederlagen in Folge haben die Schweizer Curlerinnen in Pyeongchang ihren 2. Sieg eingefahren. Das Team um Skip Tirinzoni schlug Russland gleich mit 11:2.

Das Spiel war geprägt von zahlreichen Fehlsteinen - vor allem auf russischer Seite. Skip Moisejewa erwischte einen rabenschwarzen Tag und ermöglichte den Schweizerinnen unter anderem ein Viererhaus im 7. End. Danach gaben die Russinnen das Spiel auf.

In den verbleibenden drei Partien sind dennoch wohl drei Schweizer Siege für ein Weiterkommen nötig.

Hischier trifft und trifft

Im 4. Spiel in Folge hat Nico Hischier in der NHL einen Treffer erzielt. Der Schweizer Nummer-1-Draft der New Jersey Devils traf beim 3:2-Overtime-Sieg bei den Carolina Hurricanes zum 1:0.

Hischiers Tor war sehenswert: Ein weites Zuspiel von Sami Vatanen nahm der Walliser gekonnt mit dem linken Schlittschuh mit und traf anschliessend aus spitzem Winkel ins Lattenkreuz.  

Denis Malgin verlor mit Florida in Winnipeg mit 2:7. Dem Oltner gelang aber sein 10. Saisontreffer. Timo Meier steuerte zwei Assists zu San Joses 5:2-Heimsieg gegen Dallas bei.

Nico Hischier
Freshfocus Nico Hischier

Gambia setzt Todesstrafe aus

Im westafrikanischen Land Gambia wird die Todesstrafe ausgesetzt. Das kündigte Präsident Adama Barrow in einer Rede an. Es sei ein erster Schritt hin zur endgültigen Abschaffung der Todesstrafe, sagte Barrow.

Japan exportiert immer mehr Güter

Die japanischen Ausfuhren haben im Januar das Niveau des Vorjahres um 12,2 Prozent übertroffen. Damit wachsen die Exporte Japans seit mehr als einem Jahr ununterbrochen, wie die Zahlen des Finanzministeriums in Tokio zeigen.

Gefragt waren die Produkte «Made in Japan» im Januar vor allem in China. Die Ausfuhren dorthin wuchsen um fast ein Drittel, die nach Asien insgesamt um 16 Prozent. Dagegen erhöhten sich die Exporte in die weltgrösste Volkswirtschaft USA nur um 1,2 Prozent.

Auch die Importe zogen im Januar an, und zwar um 7,9 Prozent. Das ist etwas schwächer als erwartet. Dennoch übertrafen die Importe die Exporte um umgerechnet rund 8,3 Milliarden Franken.