Iran warnt USA vor Ausstieg

Iran hat die USA davor gewarnt, aus dem internationalen Atomabkommen mit der Islamischen Republik auszusteigen.

Sein Land habe für diesen Fall mehrere Optionen, sagte der iranische Aussenminister Mohammed Dschawad Sarif nach einem Bericht des staatlichen Fernsehens. Die Reaktion werde unangenehm ausfallen, sagte er weiter. 

Das Atomabkommen sieht vor, dass Iran sein Atomprogramm einschränkt. Dafür werden Sanktionen gegen das Land aufgehoben. US-Präsident Trump hat die europäischen Unterzeichner-Staaten dazu aufgefordert, bis zum 12. Mai den Vertrag nachzubessern und damit gedroht, aus dem Abkommen auszusteigen.

Verletzte bei Zugunglück

Ein Nachtzug von Zürich nach Wien ist am frühen Freitagmorgen im Hauptbahnhof Salzburg mit einer Rangierlok mit Wagen zusammengestossen.

35 bis 40 Menschen sind laut einem Sprecher der Bahn verletzt worden. Schwerverletzte habe es keine gegeben.

Nach Angaben des Sprechers dürfte die Rangierlok auf den stehenden Zug aufgefahren sein. Über die Ursache des Zusammenstosses könne man zurzeit noch keine Angaben machen, hiess es weiter.

Celestini muss gehen

Fabio Celestini.
Freshfocus Fabio Celestini.

Fabio Celestini ist wenige Stunden nach der Heimniederlage gegen Luzern als Trainer von Lausanne-Sport abgesetzt worden. Das 0:1 gegen die Innerschweizer war die 3. Niederlage in Folge für das Super-League-Schlusslicht.

Celestini soll dem Klub gemäss Medienmitteilung bis zum Ablauf seines Vertrages am 30. Juni 2019 in anderer Funktion zur Verfügung stehen. Der 42-Jährige war seit März 2015 Cheftrainer der Lausanner.

Am Freitagvormittag will sich der Klub-Vorstand zu Celestinis Entmachtung und über das weitere Vorgehen äussern.

Unfall mit vier Panzern

Bei einem Unfall mit vier Panzern sind fünf Angehörige der Schweizer Armee verletzt worden. Ein Sprecher der Schweizer Militärjustiz bestätigte eine entsprechende Meldung von blick.ch.

Der Zwischenfall habe sich bereits am Dienstag bei der Berner Raststätte Grauholz auf der Autobahn A1 Richtung Zürich ereignet. An allen vier Radschützenpanzern sei ein Sachschaden entstanden.

Vier Soldaten seien leicht, einer mittelschwer verletzt worden. Letzterer habe das Spital unterdessen verlassen können. Die Militärjustiz untersucht den Unfall.

Vorwürfe in Richtung Russland

Washington vermutet, dass Russland die Inspektion des mutmasslichen Giftgasangriffs in Duma verzögere. Man habe glaubwürdige Informationen, dass Russland mit dem syrischen Regime kooperiere, um den Experten den Zugang zu Duma zu verwehren, teilte die Sprecherin des US-Aussenministeriums mit.

Experten der Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen können die syrische Hauptstadt Damaskus seit Tagen nicht verlassen.

Der vermutete Giftgasangriff fand am 7. April statt. Westliche Staaten machen die syrische Regierung dafür verantwortlich. Nach Angaben der syrischen Zivilschutzorganisation Weisshelme wurden dabei mehr als 40 Menschen getötet.

AfD gegen Christenverfolgung

Ein Antrag der AfD im Bundestag, die Christenverfolgung stärker zu sanktionieren, ist gescheitert. Alle anderen Fraktionen warfen der rechtspopulistischen Partei vor, sie wolle die Religionsfreiheit exklusiv für Christen durchsetzen und die Christenverfolgung ausschliesslich als Problem des Islam darstellen.

Moody's: Bewertung der Raiffeisen

Wegen der Ermittlungen der Finanzmarktaufsicht passt die Ratingagentur Moody's ihre Bewertung der Raiffeisen-Bank an. Es bleibe zwar beim Kreditrating Aa2, der Ausblick werde jedoch von «stabil» auf «negativ» reduziert, heisst es in einer Medienmitteilung vom Donnerstagabend.

Grund dafür seien die möglichen Interessenskonflikte des früheren Raiffeisen-CEO Pierin Vincenz, die untersucht würden und die das Reputationsrisiko der Bank vergrösserten.

Sie habe in der Schweiz weiterhin das beste Moody's-Rating aller Banken ohne Staatsgarantie, schreibt Raiffeisen in einer Medienmitteilung.

Schüler wollen ganzen Tag streiken

Mit einem Streik wollen Schüler in den USA den ganzen Freitag lang gegen Waffengewalt protestieren. Unter dem Motto «Genug ist genug» fordern sie zudem einen besseren Schutz durch die Gesetzgebung. Insgesamt über 2500 verschiedene Veranstaltungen sind geplant.

Die Aktion steht in Zusammenhang mit der Tragödie an der Parkland High School in Florida Mitte Februar, bei der 14 Schüler und drei Erwachsene getötet worden sind.

Zudem jährt sich der Amoklauf an der Columbine High School zum 19. Mal. 1999 hatten zwei Teenager im US-Bundesstaat Colorado 13 Menschen erschossen und sich anschliessend das Leben genommen.