Bessere Lebensbedingungen für Frauen

Die Lebensbedingungen von Frauen sollen weltweit verbessert werden. Das wollen die Teilnehmenden der UNO-Weltbevölkerungskonferenz in Nairobi/Kenia.

Zwar habe es in den vergangenen 25 Jahren Fortschritte gegeben, aber diese müssten beschleunigt werden, sagte der Kommunikationschef des UNO-Bevölkerungsfonds, Arthur Erken. 1994 starben demnach etwa 1600 Frauen pro Tag durch Komplikationen während der Schwangerschaft oder bei der Geburt, heute sind es noch 800.

Zudem hatten Frauen damals in den weniger entwickelten Staaten gemäss UNO im Durchschnitt sechs Kinder. Heute seien es weniger als vier.

Cervantes-Preis für Joan Margarit

Der katalanische Dichter Joan Margarit ist mit dem diesjährigen Cervantes- Literaturpreis ausgezeichnet worden. Es ist dies eine wichtige literarische Auszeichnung in der spanischsprachigen Welt.

Kulturminister José Guirao gab den Gewinner am Donnerstag in Madrid bekannt. Margarits Werke seien von «tiefer Transzendenz» und einer «grossartigen und immer innovativen Sprache» geprägt, würdigte ihn die Jury.

Der 81-jährige Lyriker und Architekturprofessor ist in Spanien einer der meistgelesenen Dichter. Der Cervantes-Preis ist mit 125'000 Euro dotiert.

"Einfach nach Hause bringen"

Captain Lichtsteiner blickt ebenfalls zuversichtlich auf die beiden Spiele: "Wir haben aus dieser Qualifikation gelernt. Wir haben oft gut gespielt und dann die Resultate nicht nach Hause gebracht», erklärte der 35-Jährige. «Aber wir befinden uns in einer guten Ausgangslage und müssen es einfach noch nach Hause bringen.»

Speziell im Fokus stehen wird in St. Gallen der Mönchengladbacher Zakaria, der sich in einer herausragenden Form befindet. Mit 2 Toren ist er bislang Quali-Topskorer der Schweiz. "Ich arbeite jeden Tag dafür, dass es so weitergeht", so der Genfer.

Lippi nicht mehr China-Coach

Marcello Lippi ist nach nur vier Pflichtspielen als Nationaltrainer Chinas zurückgetreten. Der 71-jährige Italiener zog damit die Konsequenzen aus der 1:2-Niederlage am Donnerstag gegen Syrien.

"Sie waren besser und verdienten den Sieg", sagte Lippi nach der Partie in Dubai, "Ich übernehme die volle Verantwortung und gebe hiermit meinen Rücktritt bekannt."

In der Asien-Qualifikation für die WM 2022 liegt China damit nach 4 Partien bereits  5 Punkte hinter den Syrern auf Platz 1.

Motorrad: Jorge Lorenzo macht Schluss

Der fünffache Weltmeister Jorge Lorenzo beendet nach dem GP von Valencia am Sonntag seine Karriere. Der 32-jährige Spanier gewann 2006 und 2007 den WM-Titel in der 250-ccm-Klasse, 2010, 2012 und 2015 wurde er Weltmeister in der MotoGP-Kategorie. Insgesamt gewann Lorenzo in seiner Karriere 68 Grand Prix.

Seit drei Jahren fuhr Lorenzo seinen Ansprüchen meist hinterher. In der letzten Saison, seiner zweiten als Fahrer von Ducati, gewann er zwar 3 Rennen. Er machte aber nicht nur mit Siegen, sondern fast so oft auch mit heftigen Stürzen und Verletzungen von sich reden, die Zwangspausen erforderten.

Deutsche Bauern protestieren

Bauern aus ganz Norddeutschland haben in Hamburg mit 3500 Traktoren gegen neue Umweltvorschriften protestiert.

In einer Resolution fordert das Aktionsbündnis aus Bauern, Schäfern und Jägern die Politiker auf, nicht in erster Linie auf Verbote zu setzen, sondern auf Zusammenarbeit und Freiwilligkeit.

Besonders die Vorschriften zum Schutz des Grundwassers, zum Insektenschutz und zum Einsatz von Unkrautvernichtungsmitteln stossen auf Kritik. Die norddeutschen Bauern sehen sich in ihrer Existenz bedroht. Die Natur sei zwar ihre Grundlage, es dürfe aber nicht über ihre Köpfe hinweg entschieden werden.

Komitee gegen Wohnungsinitiative

Gegen die Volksinitiative des Mieterverbandes für «mehr bezahlbare Wohnungen» hat sich ein überparteiliches Gegenkomitee gebildet.

Es sieht in der Abstimmungsvorlage vom 9. Februar einen «massiven Eingriff ins Eigentumsrecht und in den Wohnungsmarkt». Eine grosse Mehrheit würde über Mieten und Steuern die Zeche bezahlen müssen für wenige, die vom Privileg einer gemeinnützigen Wohnung profitierten, heisst es in einer Mitteilung des Komitees.

Dem Komitee gehören Parlamentarierinnen und Parlamentarier der bürgerlichen Parteien SVP, FDP, CVP und BDP an.

Noch keine Zustimmung für Várhelyi

Der Ungare Olivér Várhelyi hat vom EU-Parlament vorerst kein grünes Licht bekommen für seine Berufung in die neue EU-Kommission. Der zuständige Ausschuss hat beschlossen, weitere schriftliche Fragen an den designierten EU-Erweiterungskommissar zu richten. Danach könnte eine weitere Anhörung folgen.

Sollte Varhelyi in dem Verfahren durchfallen, müsste Ungarn erneut einen neuen Kandidaten für die EU-Kommission vorschlagen. Schon die erste Nominierung aus Budapest war am Widerstand des Parlaments gescheitert.

Bedenken gegen Varhelyis Ernennung zum neuen EU-Erweiterungskommissar gibt es vor allem wegen seiner Nähe zu Ungarns Regierungschef Viktor Orban.