Selenski trifft Entscheidungen

Der neue ukrainische Präsident Wolodimir Selenski hat eine Reihe von Personalentscheidungen getroffen.

Stabschef des neuen Präsidenten wird Andrei Bogdan, ein Anwalt und Vertrauter des Oligarchen Igor Kolomoiski. Der Oligarch lag mit dem abgewählten Präsidenten Petro Petroschenko im Streit, nachdem seine Bank verstaatlicht worden war.

Im weiteren ersetzte der neue Präsident den obersten Armeechef Viktor Muschenko durch Ruslan Khomchak. Der 51-Jährige war Stabschef der Bodentruppen des Militärs und nahm an den Kämpfen in der Ostukraine teil.

Russische Machtdemonstration

Freude bei den Russen
Imago Images Freude bei den Russen

Russland hat in der Schweizer Gruppe B seine Titelambitionen eindrücklich unterstrichen und auch das siebte und letzte Vorrundenspiel für sich entschieden. Die "Sbornaja" kanterte Schweden 7:4 nieder.

Nachdem das Startdrittel mit 1:0 an Schweden gegangen war, liess Russland seine Muskeln spielen. Sechs verschiedene Torschützen stellten im Mitteldrittel auf 6:1. 

Die Russen bekommen es somit im Viertelfinal mit den USA zu tun. Finnland trifft auf Schweden, Deutschland misst sich mit Tschechien.

Schweiz trifft auf Kanada

Kanadas Nationalteam
Keystone Kanadas Nationalteam

Die Schweizer Nati trifft am Donnerstagnachmittag im Viertelfinal der WM in der Slowakei auf Kanada. Die "Ahornblätter" setzten sich in eindrücklicher Manier 3:0 gegen die USA durch.

Die in allen Belangen überlegenen Kanadier führten in Kosice bereits nach 8 Minuten 2:0. Mit dem sechsten Erfolg im siebten Spiel holte sich Kanada den Sieg in der Gruppe A.

Finnland hingegen patzte zum Schluss und musste sich Deutschland überraschend 2:4 geschlagen geben. Gastgeber Slowakei feierte im letzten Spiel beim Heimturnier ein 2:1 n.P. über Dänemark.

Ehemalige Six-Firma muss bezahlen

Das Bundesverwaltungsgericht BVG hat die Weko-Sanktion von sieben Millionen Franken gegen eine ehemalige Tochtergesellschaft der SIX-Group bestätigt. Bezahlen muss die Käuferin der SIX Payment Services, das französische Unternehmen Worldline.

SIX bot im Zahlungsverkehr mit Kredit- und Debitkarten verschiedene Dienstleistungen zur Abwicklung von Kartentransaktionen an. 2005-2007 kam der SIX als sogenannten Kartenakquisiteur eine marktbeherrschende Stellung zu, so das Gericht.

Dies nutzte SIX zum Nachteil von weiteren Marktteilnehmern aus. Laut BVG habe das Unternehmen ein kartellrechtliches Verhalten an den Tag gelegt.

Demonstrationen gegen Regierung

Die vierte Woche in Folge haben in Tschechien Demonstrationen gegen die Regierung und für eine unabhängige Justiz stattgefunden.

Zehntausende Menschen forderten in Prag den Rücktritt der neuen Justizministerin Marie Benesova. Ihr wird von den Protestierenden vorgeworfen, die Staatsanwaltschaft bei den Ermittlungen gegen Ministerpräsident Andrej Babis zu behindern. «Gerechtigkeit bedeutet auch Gleichheit vor dem Gesetz», sagte der katholische Weihbischof Vaclav Maly zu den Demonstranten. Auf der Bühne zeigte sich auch der bekannte Eishockeytorwart Dominik Hasek.

Babis droht eine Anklage wegen mutmasslichen Betrugs bei EU-Subventionen.

Van der Bellen ermutigt Österreicher

Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat angesichts der schweren Regierungskrise versucht, den Bürgern Mut zu machen. «Ich bitte Sie, wenden Sie sich nicht angewidert von der Politik ab», sagte er bei einer Ansprache am Dienstagabend.

Zudem entschuldigte sich Van der Bellen für das Bild, dass die Politik hinterlassen habe. «Wir alle haben ein Sittenbild gesehen, das Grenzen zutiefst verletzt, ein Bild der Respektlosigkeit, des Vertrauensbruchs und der politischen Verwahrlosung.»

Mit Blick auf die kommenden Tage appellierte der Bundespräsident erneut an die staatspolitische Verantwortung der Politiker.

«GoT»: Stars ärgern sich über Petition

Weit mehr als eine Million Zuschauer der Fantasy-Saga «Game of Thrones» haben sich für eine Neufassung der letzten Staffel ausgesprochen.

HBO hat bislang nicht auf die Petition reagiert, die Stars der Serie hingegen schon. «Ich halte das für respektlos gegenüber der Crew, den Schreibern und den Machern, die über zehn Jahre unermüdlich gearbeitet haben, allein elf Monate Dreh für die letzte Staffel», sagte Sophie Turner am Montag der «New York Times».

Isaac Hempstead-Wright nannte die Fanforderungen im «Hollywood Reporter» absurd. «Es ist lächerlich, dass Leute glauben, sie können ein anderes Ende einfordern, weil sie es nicht mögen.»

Apple weitet Austausch aus

Das Technologieunternehmen Apple hat weiter Ärger mit den Tastaturen seiner Macbook-Laptops. Nach fortlaufenden Nutzerbeschwerden weitete der Konzern das Austauschprogramm auch auf Modelle aus 2018 und 2019 aus.

Apple hatte 2015 einen neuen, besonders flachen Tastaturmechanismus eingeführt. Das erlaubte es dem Konzern, dünnere Geräte zu bauen. Zugleich beklagten sich viele Nutzer über Tasten, die klemmen oder nicht mehr funktionieren.

Bei neuen Geräten sollen die Probleme mit der Verwendung eines neuen Materials behoben werden, wie das «Wall Street Journal» unter Berufung auf Apple berichtete.