Grösster Windpark Afrikas eingeweiht

Der Windpark steht in einer Halbwüstenregion im Norden Kenias.
Reuters/Archiv Der Windpark steht in einer Halbwüstenregion im Norden Kenias.

In Kenya hat Präsident Uhuru Kenyatta Afrikas grösste Windenergie-Anlage offiziell eingeweiht.

Die Lake-Turkana-Wind-Anlage ist bereits seit Oktober letzten Jahres in Betrieb. Sie hat eine maximale Leistung von 310 Megawatt und steht im Norden des Landes. Um den Strom in die Städte zu transportieren musste eine über 400 Kilometer lange Starkstrom-Leitung gebaut werden.

Kenya produziert seinen Strom bisher vor allem mit Diesel-Generatoren. Die neue Wind-Anlage habe dem Land bereits Kosten für Diesel in der Höhe von umgerechnet 80 Millionen Franken eingespart, gab die Betreiberfirma bekannt.

Greenpeace muss Abstand halten

Greenpeace demonstrierte immer wieder bei Atommüll-Transporten.
Keystone/Archiv Greenpeace demonstrierte immer wieder bei Atommüll-Transporten.

Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace müssen sich vorerst von bestimmten Atommüll-Transporten in Frankreich fernhalten. Das hat ein Gericht in Paris entschieden.

Es handelt sich um die Transporte zweier Tochtergesellschaften des französischen Atomkonzerns Orano. Die Aktivisten müssten mindestens 250 Meter Abstand zu den Behältern mit dem Atommüll halten, so das Gericht. Das Verbot gelte bis am 25. September.

Greenpeace France wolle Berufung gegen diesen Entscheid einlegen, schreibt die Organisation in einer Mitteilung. Umweltaktivisten verschiedener Organisationen demonstrieren immer wieder mit Aktionen bei Atommüll-Transporten.

Zwei Schweizer Medaillen an U20-EM

Jarod Biya.
ZVG Jarod Biya.

Weitspringer Jarod Biya und Siebenkämpferin Annik Kälin haben der Schweiz an der U20-EM im schwedischen Boras die ersten zwei Medaillen beschert.

Biya, der für den CA Geneve startet, holte hinter dem Franzosen Jules    Pommery (7,83 m) mit einer Weite von  7,78 m Silber. Bronze ging an den Rumänen Andreas-Samuel Bucsa (7,53 m).

Die Bündnerin Kälin, vor dem abschliessenden 800-m-Lauf auf Goldkurs, sicherte sich mit total 6069 Punkten Bronze. Gold holte Maria Vicente/ESP (6115), Silber Kate O'Connor/IRL (6093). Mathilde Rey aus Nyon wurde 6. (5504).

Weissenstein ohne Orlik

Armon Orlik muss am Samstag passen.
Keystone Armon Orlik muss am Samstag passen.

Mitfavorit Armon Orlik hat seine Teilnahme am Weissenstein-Schwinget vom Samstag (ab 08:25 Uhr live auf srf.ch/sport) abgesagt. Der Bündner zog sich eine "leichte Blessur im Schulter-   Nackenbereich" zu, wie er auf Facebook schrieb. Auf Anraten seines Arztes verzichte er auf eine Teilnahme.

Alaphilippe gewinnt Zeitfahren

Julian Alaphilippe gab alles.
Reuters Julian Alaphilippe gab alles.

Julian Alaphilippe hat an der Tour de France das einzige Einzelzeitfahren  gewonnen. Der Gesamtleader setzte sich auf der 13. Etappe in Pau 14 Sekunden vor Geraint Thomas durch und baute seine Führung aus. Neu liegt der Franzose 1:26 vor Thomas. Dritter im Kampf gegen die Uhr wurde Thomas de Gendt/BEL.

Der Schweizer Stefan Küng klassierte sich nach einem Sturz kurz nach dem Start nur auf Rang 27. Auf Alaphilippe fehlten dem Thurgauer 1:50 Minuten.

Am Samstag steht eine schwere Etappe an: Der Schlussanstieg auf die Passhöhe des Tourmalets ist 19 km lang.

Kosovos Regierungschef tritt zurück

Ramush Haradinaj wurde 2017 Premierminister.
Reuters/Archiv Ramush Haradinaj wurde 2017 Premierminister.

Der Regierungschef Kosovos, Ramush   Haradinaj, tritt zurück. Grund sei, dass er nächste Woche in Den Haag als Verdächtigter vor einem Tribunal aussagen soll, das Menschenrechtsverletzungen während des Kosovo-Krieges Ende der 90er-Jahre untersucht.

Er wolle nicht als Regierungschef bei dieser Befragung auftreten, sondern als Privatperson, begründete Haradinaj  seinen Rücktritt.

Haradinaj wurde immer wieder vorgeworfen, er sei als Kommandant der Kosovo-Rebellenarmee an Verbrechen an der serbischen Zivilbevölkerung beteiligt gewesen. Das Uno-Tribunal in Den Haag sprach ihn zweimal frei. Seit diesem Jahr untersucht ein weiteres Tribunal.

Roura schafft den Rekord

Alan Roura in "La Fabrique".
Keystone Alan Roura in "La Fabrique".

Der Genfer Alan Roura hat den Nord-  atlantik alleine in einem Einrumpfboot in Rekordzeit überquert.

Der 26-jährige Segler war am vergangenen Donnerstag in New York in seinem Boot "La Fabrique" gestartet und erreichte den Lizard Point im Südwesten Englands 7 Tage, 16 Stunden und 55 Minuten später.

Damit brauchte Roura für die 5333 Kilometer lange Strecke gut 13 Stunden weniger lang als der bisherige Rekordhalter. Den alten Rekord hatte der Franzose Marc Guillemot 2013 mit 8 Tagen, 5 Stunden und 20 Minuten aufgestellt.

Wanderer auf Flucht vor Bär verletzt

Bären gehen normalerweise den Menschen aus dem Weg.
Keystone/Symbolbild Bären gehen normalerweise den Menschen aus dem Weg.

Ein Wanderer hat sich auf der Flucht vor einem Braunbär in der Slowakei verletzt. Wie Medien unter Berufung auf den Bergrettungsdienst berichteten, seien der Mann aus Tschechien und seine Partnerin in der westlichen Hohen Tatra auf das Tier gestossen.

Zwar habe der Bär die beiden nicht attackiert, sie seien aber erschrocken und vor ihm weggelaufen. Dabei sei der Mann gestürzt und habe sich am Knöchel verletzt. Die Frau habe daraufhin die Bergrettung alarmiert.

Nach einer grossangelegten offiziellen Zählung im Jahr 2016 gibt es in der Slowakei mehr als 1200 freilebende Bären. Normalerweise gehen sie den Menschen aus dem Weg.