Post lässt Drohnen wieder fliegen

Die Schweizerische Post will ihre Drohnenflüge wieder aufnehmen. Ab Ende Januar würden Drohnen wieder Laborproben transportieren, teilt die Post mit. Als erster Standort nehme der Tessiner Spitalverbund in Lugano den Betrieb wieder auf.

Nach zwei Abstürzen der ferngesteuerten Miniflugzeuge stellte die Post im Mai 2019 ihre Drohnenflüge ein.

Die neuen Sicherheitsprozesse wurden von unabhängigen Aviatik-Fachleuten untersucht. Sie bescheinigten nun ein hohes Sicherheitsniveau, wie es weiter hiess. Die angepasste Drohne hat seit Mai 2019 über 2000 Testflüge in der Schweiz absolviert. Dabei legte sie über 17'000 Kilometer zurück.

IKRK-Chef warnt vor Klimawandel

Peter Maurer, Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz.
Keystone-SDA/Archiv Peter Maurer, Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz.

IKRK-Präsident Peter Maurer hat vor den Auswirkungen des Klimawandels auf Konflikte gewarnt. Der Klimawandel führe zu einer Verschärfung von Konflikten und verschlimmere auch die Flüchtlingssituation, so Maurer am WEF in Davos.

So spitze sich die Situation etwa in Ländern wie Äthiopien zu, wenn der Regen ausbleibe oder wenn es zu viel regne, erklärte Maurer. Und letztlich nehme die Gewalt gerade in Afrika klar zu.

Zudem gerät die Region am Horn von Afrika laut Maurer vermehrt in den Fokus der grossen geopolitischen und strategischen Interessen. So verstärke sich der Konflikt um die Kontrolle wichtiger Häfen. Die Verteilungskämpfe um Bodenschätze nähmen zu.

Zwei Tote bei Flugzeugabsturz

In der Nähe von St-Légier im Kanton Waadt ist am Mittwochabend ein Kleinflugzeug abgestürzt. Die beiden Personen, die an Bord des Flugzeuges waren, kamen beim Unglück ums Leben.

Die Waadtländer Kantonspolizei bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA eine entsprechende Meldung von blick.ch. Demnach war die Maschine am Mittwochabend auf dem Flugplatz von Écuvillens/FR gestartet.

Etwa eine Stunde später verschwand das Kleinflugzeug vom Radar. Kurz nach 22 Uhr wurde das Wrack des Kleinflugzeugs bei St-Légier gefunden.

Das Anti-Korruptions-Ranking

 1. Dänemark        23. USA  2. Neuseeland          ...  3. Finnland        80. China  4. Schweiz             ...      Singapur       137. Russland   SSchweden            ...   7. Norwegen       177. Jemen  8. Niederlande    178. Syrien   9. Deutschland    179. Südsudan      Luxemburg      180. Somalia

Der Index 2019 der Anti-Korruptions-Organisation Transparency International erfasst die Korruptionswahrnehmung für den öffentlichen Sektor von 180 Ländern. Als Region schneidet Westeuropa am besten ab, am schlechtesten platziert sind die Regionen Subsahara-Afrika sowie Osteuropa und Zentralasien.

CH tritt auf der Stelle

Die Schweiz macht bei der Korruptionsbekämpfung keine Fortschritte. Das ist die Einschätzung der Anti-Korruptions-Organisation Transparency International.

Zwar liegt die Schweiz im internationalen Anti-Korruptions-Ranking auf Rang vier. Besser platziert sind nur Dänemark, Neuseeland und Finnland. Doch auch diese Länder seien weit entfernt von der 100-prozentigen Integrität.

Für die Schweiz gebe es weiterhin Defizite, schreibt Transparency International. So unter anderem bei der Politikfinanzierung, beim Schutz von Whistleblowern, bei der Geldwäschereibekämpfung und der Bestechung in Privatwirtschaft und Sport.

Studie zu Cannabis-Konsum

Bis zu 60 Tonnen Cannabis werden pro Jahr illegal konsumiert.
Keystone-SDA Bis zu 60 Tonnen Cannabis werden pro Jahr illegal konsumiert.

Bis zu eine Million Joints werden in der Schweiz täglich geraucht. Dies zeigt eine neue Studie von Sucht Schweiz, der Universität Lausanne und Unisanté. Insgesamt werden in der Schweiz 40 bis 60 Tonnen Cannabis pro Jahr konsumiert.

Das ist weniger als erwartet, bisher wurde von 100 Tonnen gesprochen. Gemäss Studie rauchen zehn Prozent der Konsumentinnen und Konsumenten Cannabis intensiv, also fast täglich. Diese regelmässigen Kiffer benötigen mehr als die Hälfte des konsumierten Cannabis.

Der Cannabis-Markt ist von allen Betäubungsmitteln der grösste. Allerdings bleibt der Umsatz hinter demjenigen mit Kokain zurück.

Ex-SBB-Generaldirektor gestorben

Der ehemalige SBB-Generaldirektor Hans Eisenring ist am Samstag im Alter von 87 Jahren gestorben. Das teilte seine Familie am Donnerstag in einer Todesanzeige mit.

Eisenring war von 1983 bis 1990 Mitglied der damaligen SBB-Generaldirektion, bis Ende 1992 präsidierte er die Generaldirektion. Eisenrings Nachfolger wurde 1993 SBB-Chef Benedikt Weibel.

Eisenring habe den Ausbau der «Bahn 2000» gestaltet, das dazugehörige Rollmaterial und weitere zukunftsweisende Bahnprojekte, würdigten die SBB den Verstorbenen in einer in mehreren Zeitungen erschienenen Traueranzeige.

Zürich: Demonstration gegen WEF

Demo-Teilnehmende in Zürich zündeten Leuchtraketen und Böller.
Keystone-SDA Demo-Teilnehmende in Zürich zündeten Leuchtraketen und Böller.

Mehrere Hundert Personen haben am Mittwochabend in Zürich gegen das Weltwirtschaftsforum WEF demonstriert. Die Kundgebung im Kreis 4 war bewilligt.

Die meisten Teilnehmenden blieben friedlich, allerdings zündeten einige von ihnen Leuchtraketen und entfachten ein Feuer auf Tramgleisen, wie die Polizei mitteilt. Sie habe daher einen Wasserwerfer eingesetzt.

Zwei Personen, eine Passantin und ein Polizist, seien verletzt worden. Drei Personen seien festgenommen worden. Zudem sei es zu Sachbeschädigungen entlang der Umzugsroute gekommen.