61% Ja zu Vaterschaftsurlaub

Der zweiwöchige Vaterschaftsurlaub wird laut einer Hochrechnung von Gfs.bern im Auftrag der SRG mit 61% Ja-Stimmen angenommen. Der Fehlerbereich der Hochrechnung liegt bei +/- 3%.

Erwerbstätige Väter erhalten damit bei der Geburt eines Kindes Anrecht auf einen bezahlten zweiwöchigen Urlaub.

Von den grossen Parteien waren einzig SVP und FDP gegen den Vaterschaftsurlaub. Sie kritisieren die «unnötigen Kosten». Die Befürworter sehen in der neuen «Papi-Zeit» einen wichtigen Schritt in Sachen Gleichstellung.

65% Nein zu Kinderabzügen

Das Schweizer Stimmvolk spricht sich gegen die finanzielle Entlastung von Eltern aus, und zwar deutlich: Laut erster Hochrechnung von Gfs.bern im Auftrag der SRG stimmten 35% dafür, 65% sagten Nein. Der Fehlerbereich liegt bei +/- 3%.

Die Vorlage sah vor, dass Eltern für die externe Betreuung ihrer Kinder mehr als doppelt so viel Geld von den Steuern hätten absetzen können wie bisher.

Das Hauptargument der Gegner aus dem links-grünen Lager: Die Erhöhung der Steuerabzüge käme in erster Linie Familien mit hohen Einkommen zugute.

Knappes Ja von 51%

Das revidierte Jagdgesetz wird laut einer Hochrechnung von Gfs.bern im Auftrag der SRG mit 51% Ja-Stimmen angenommen. Da der Fehlerbereich der Hochrechnung bei +/- 3% liegt, ist auch noch ein Nein möglich. 

Mit dem revidierten Jagdgesetz soll der Wolfsbestand in der Schweiz besser reguliert werden. Für die Befürworter geht es um einen zeitgemässen Umgang mit dem Wolf. Gegner sprechen von einem reinen Abschussgesetz.

Patt bei Kampfjetbeschaffung

Die Volksinitiative über die Beschaffung neuer Kampfjets steht auf der Kippe. Laut der ersten Hochrechnung von Gfs.bern im Auftrag der SRG stimmten 50% der Stimmberechtigten für die Vorlage, gleich viele stimmten dagegen.

Gfs.bern geht derzeit von einem knappen Ja aus, allerdings fehlten noch einige entscheidende Signale. Der Fehlerbereich liegt bei Plus/Minus 3%.

Die schweizweiten Umfragen hatten zuletzt auf ein Ja hingedeutet. Bei der Umfrage von Gfs.bern Anfang September hatten 56 Prozent der Befragten angegeben, Ja stimmen zu wollen.

62% Nein zu Begrenzungsinitiative

Die Begrenzungsinitiative der SVP wird laut einer Hochrechnung von Gfs.bern im Auftrag der SRG mit 62% Nein-Stimmen abgelehnt. Der Fehlerbereich der Hochrechnung liegt bei +/- 2%. 

Die SVP wollte mit der Vorlage erreichen, dass die Schweiz die Personenfreizügigkeit mit der EU neu aushandelt und allenfalls kündigt, um die Zuwanderung aus der EU zu bremsen. 

Alle anderen grossen Parteien setzten sich gegen die Initiative ein. Die Gegner befürchteten grosse Nachteile für den Wirtschaftsstandort Schweiz, da sie den Zugang zum EU-Binnenmarkt bedroht sahen. 

Vaterschaftsurlaub

Erste Resultate ab 12 Uhr. Trend und Hochrechnungen ab Seite 114. 

Beschaffung neuer Kampfflugzeuge

Erste Resultate ab 12 Uhr. Trend und Hochrechnungen ab Seite 114. 

Kinderabzüge bei Bundessteuer

Erste Resultate ab 12 Uhr. Trend und Hochrechnungen ab Seite 114.