«Hair»-Komponist gestorben

Der Komponist des Musicals «Hair», Galt MacDermot, ist einen Tag vor seinem 90. Geburtstag gestorben. Das bestätigte seine Enkelin gegenüber US-Medien.

Für seine Komposition «African Waltz» gewann er 1961 zwei Grammys. Später zog er nach New York, um mit zwei Textern das Musical «Hair» zu schreiben. «Hair» hatte 1968 am New Yorker Broadway Premiere. Die Songs «Aquarius» und «Let the Sun shine in» wurden zu Hymnen der Hippie-Generation. Das Musical wurde mehrfach neu aufgelegt.

MacDermot wurde in Montreal geboren. Er lernte Blockflöte, Violine und Klavier und begeisterte sich für Jazz und Swing.

Gute Jahresbilanz des Schweizer Films

Schweizer Filme sind dieses Jahr an bedeutenden internationalen Filmfestivals gut vertreten gewesen. Zum Beispiel am Filmfestival von Cannes oder den Festivals von Venedig, Toronto oder San Sebastiàn.

Diese Bilanz zieht die Stiftung Swiss Films. Junge Talente wie die Filmemacherin Anja Kofmel oder die Schauspielerin Luna Wedler seien dieses Jahr im Rampenlicht gestanden, hiess es weiter.

Eine Enttäuschung habe es dennoch gegeben. Die Ticketverkäufe für Filme mit Schweizer Beteiligung im Ausland seien auf dem tiefen Niveau des Vorjahres geblieben, schreibt die Stiftung Swiss Films.

Postmuseum Liechtenstein wieder offen

Nach mehrmonatigem Umbau eröffnet das Liechtensteinische Landesmuseum am Dienstag das rundum erneuerte Postmuseum Liechtenstein.

Neu hat es in dem Museum einen digitalen Katalog der liechtensteinischen Briefmarken. Ausgestellt werden die wichtigsten und drucktechnisch interessantesten Briefmarken des Fürstentums seit 1912.

Das Postmuseum hat in den letzten 20 Jahren keine Modernisierung erfahren. Eine Erneuerung sei darum dringend notwendig gewesen, heisst es in einer Mitteilung. Das Postmuseum Liechtenstein im Engländerbau in Vaduz ist das meistbesuchte Museum in Fürstentum Liechtenstein.

Wuppertal baut Pina-Bausch-Zentrum

Die deutsche Stadt Wuppertal hat die Planung und Errichtung eines Pina-Bausch-Zentrums beschlossen. Der Stadtrat hat den 58,4 Mio. Euro teuren Bau bewilligt.

An dem Zentrum sollen Aufführungen, Archiv und Erinnerung an die 2009 gestorbene Choreographin gebündelt werden. Der Bund übernimmt die Hälfte der Kosten, das Bundesland Nordrhein-Westfalen 12,5 Mio. Euro. Für den Restbetrag von 16,7 Mio. kommt die Stadt auf.

2025 ist die Eröffnung des Zentrums geplant. Dort soll auch die Stiftung unterkommen, in die Salomon Bausch das künstlerische Erbe seiner Mutter mitsamt 38'000 Fotos, 3900 Videos und weiteren Dokumenten eingebracht hat.

Kokoschka und Dürrenmatt im Vergleich

Eine Ausstellung im Centre Dürrenmatt in Neuenburg zeigt auf, welche Rolle antike Mythen in den Werken des österreichischen Malers und Autors Oskar Kokoschka und des Schweizer Schriftstellers und Malers Friedrich Dürrenmatt spielen.

Die Ausstellung «Kokoschka - Dürrenmatt: Der Mythos als Gleichnis», die noch bis am 31. März 2019 dauert, zeigt insgesamt rund hundert Werke, die im Vergleich zeigen sollen, wie unterschiedlich die beiden Künstler die antiken Mythen rezipierten und interpretierten.

Inspiriert von Kokoschkas Gemälde «Thermopylae» widmete Dürrenmatt dem Maler auch ein Gedicht.

Opernhaus Zürich mit 43 % mehr Gewinn

Das Opernhaus Zürich hat in der Spielzeit 2017/18 auf der Hauptbühne eine Gesamtauslastung von 90 Prozent erreicht. Der Gewinn stieg auf 159'000 Franken. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer Zunahme von 43,5 %.

Verwaltungsratspräsident Markus Notter zeigte sich an der Medienkonferenz denn auch zufrieden. Das Opernhaus habe «sowohl künstlerisch als auch finanziell eine ausgesprochen positive Saison 17/18 hinter sich», so Notter. Trotz engerer finanzieller Spielräume sei das Haus unter Intendant Andreas Homoki «in jeder Hinsicht sehr gut aufgestellt».

Das Opernhaus zeigte 327 Vorstellungen, besucht von total 245'517 Zuschauern. Die Auslastung stieg von 85 auf 90%.

Naturschützer kritisieren Luzerns Pläne

Naturschützer kritisieren die Absicht der Luzerner Kantonsregierung, das Natur-Museum zu verkleinern und mit dem Historischen Museum zu fusionieren.

Ein weitsichtiges Museumskonzept bestehe nicht aus einem Abbau, sondern aus Erneuerung und zeitgemässer Infrastruktur, teilten sie in einem offenen Brief an den kantonalen Bildungsdirektor Reto Wyss mit. Bird Life Luzern, die Ornithologische Gesellschaft der Stadt Luzern, Pro Natura Luzern und WWF Luzern haben am Montag ihren offenen Brief an den CVP-Magistraten publik gemacht.

Sie fordern diesen auf, das Heft in die Hand zu nehmen und die Verkleinerung des Natur-Museums abzuwenden.

Spence erhält den «Humorfüller»

Rob Spence ist am Humorfestival in Arosa ausgezeichnet worden.
Keystone Rob Spence ist am Humorfestival in Arosa ausgezeichnet worden.

Rob Spence ist am Arosa Humorfestival mit dem «Humorfüller» ausgezeichnet worden.

Spence erhielt die Auszeichnung für seine bisherigen Leistungen als Künstler, wie es in einer Mitteilung heisst. Zudem solle der Füller als Ansporn und Motivation für den australischstämmigen Komiker dienen, weitere «unterhaltsame und humorvolle Programme zu verfassen».

Die 27. Ausgabe des Festivals ging am Sonntag zu Ende. Während elf Tagen traten 51 Künstlerinnen und Künstler in 24 Vorstellungen auf. Die Veranstalter zählten 16'850 Gäste. Das seien drei Prozent mehr als im Vorjahr, heisst es weiter.