Berner Stadtfest findet nicht statt

Das «Bärner Stadtfescht» wird wegen der Corona-Krise um ein Jahr verschoben. Es soll nun vom 25. bis 27. Juni 2021 stattfinden. Das Fest war ursprünglich im kommenden Juni geplant.

Die Verschiebung des Festes sei zwar mit Mehrkosten verbunden, teilte das Organisationskomitee mit. Eine Absage des Festes habe allerdings nicht zur Diskussion gestanden.

Stadtfeste haben in Bern keine so grosse Tradition wie in anderen Schweizer Städten, die ihre Feste zum Teil jährlich begehen. Das letzte Berner Stadtfest fand 2016 statt, das vorletzte 1991. Das Fest findet in der Altstadt statt und soll die Stadtkasse möglichst wenig belasten.

Bachmann-Preis als Digital-Ausgabe

Letzten Freitag wurde er wegen des Coronavirus abgesagt, nun soll der österreichische Ingeborg-Bachmann-Preis im Internet verliehen werden. Derzeit werde ein Konzept mit digitalen Lesungen ausgearbeitet, teilte der Sender ORF mit. So solle der Grundgedanke der Veranstaltung erhalten bleiben.

Mehrere Jurymitglieder hatten die Absage der im Juni geplanten Verleihung kritisiert.

Der mit 25'000 Euro dotierte Preis wird seit 1977 im Rahmen der «Tage der deutschsprachigen Literatur» in Klagenfurt vergeben. Er gilt als eine der renommiertesten Literaturauszeichnungen im deutschsprachigen Raum.

Van-Gogh-Gemälde gestohlen

Aus dem niederländischen Museum Singer Laren bei Amsterdam ist bei einem Einbruch ein Gemälde von Vincent van Gogh gestohlen worden. Das teilten das Museum und die Polizei am Montag mit.

Das Museum ist derzeit wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Der Einbruch ereignete sich den Angaben zufolge in der Nacht zum Montag.

Bei dem gestohlenen Van-Gogh-Gemälde handelt es sich laut Medienberichten um das Werk «Der Pfarrgarten in Nuenen» aus dem Jahr 1884. Das Werk war eine Leihgabe des Groninger Museums. Wie hoch der Wert des Bildes ist, teilte das Museum zunächst nicht mit.

Wohnzimmerkonzerte in den USA

Auch Dave Grohl von den Foo Fighters spielte in seinem Wohnzimmer.
Keystone/Archiv Auch Dave Grohl von den Foo Fighters spielte in seinem Wohnzimmer.

Mit Wohnzimmerkonzerten haben Musikerinnen und Musiker die US-Bevölkerung dazu aufgerufen, in der Corona-Krise durchzuhalten.

Bei dem einstündigen Zusammenschnitt der Konzerte auf dem TV-Sender Fox traten am Sonntagabend Sängerin Billie Eilish, die Boyband Backstreet Boys oder der Rockmusiker und Foo-Fighters-Frontmann Dave Grohl in ihrem Zuhause auf und spielten ihre Hits.

Mit dabei waren auch die Sängerinnen Mariah Carey, Alicia Keys oder der britische Popstar Sam Smith, die in persönlichen Botschaften den Einsatzkräften und Arbeitskräften in der Pandemie dankten und die Zuschauer zu Spenden aufriefen.

Country-Musiker Joe Diffie ist tot

Joe Diffie starb im Alter von 61 Jahren.
Keystone/Archiv Joe Diffie starb im Alter von 61 Jahren.

Der Country-Musiker Joe Diffie ist an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Dies wurde am Sonntag auf der Facebook-Seite des US-Musikers mitgeteilt.

Demnach erlag der 61-Jährige gesundheitlichen «Komplikationen» nach der Infektion mit dem Virus. Diffie hatte erst zwei Tage zuvor mitgeteilt, positiv auf das Coronavirus getestet worden zu sein.

Der Country-Sänger hatte in den 1990er-Jahren eine Serie von Hits, darunter etwa «Pickup Man», «Prop Me Up Beside the Jukebox (If I Die)» und «John Deere Green».

FIFF-Grand-Prix geht an den Sudan

Das Internationale Filmfestival Freiburg FIFF hat trotz der Absage wegen des Coronavirus seine Gewinner bekannt gegeben. Der Grand Prix geht an «You Will Die at 20» von Amjad Abu Alala. Der Preis ist mit 30'000 Franken dotiert.

Die Jury-Mitglieder haben sich die Filme zu Hause angesehen und sich per Videokonferenz ausgetauscht, wie es in der Mitteilung heisst. Der Sonderpreis geht an «Los Lobos» von Samuel Kishi Leopo. Der Preis für den besten Kurzfilm an «Asho» von Jafar Najafi.

Da die Kinosäle wegen des Coronavirus zurzeit geschlossen sind, können die Filme des FIFF zu Hause angesehen werden.

Penderecki mit 86 Jahren gestorben

Seine Musik taucht in Filmen von Stanley Kubrick und Andrzej Wajda auf. Krzysztof Penderecki schrieb bis ins hohe Alter Werke und tourte mit internationalen Stars durch die Welt. Nun trauert nicht nur Polen um seinen Komponisten.

«Ich habe noch Arbeit», versicherte er vor gar nicht allzu langer Zeit. Doch nun ist der prominente Tondichter im Alter von 86 Jahren in Krakau gestorben, wie die Agentur PAP am Sonntag unter Berufung auf seine Ehefrau meldete.

Seine Werke widmete er den Opfern von Auschwitz, Hiroshima und 9/11. Er lehrte in Krakau, Essen und an der Universität Yale. Er erhielt einen Preis der Unesco sowie das Grosse Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.

Bürgerrechtler Joseph Lowery gestorben

Der US-Bürgerrechtler und Pfarrer Joseph Lowery ist tot. Der wichtige Mitstreiter Martin Luther Kings starb am Freitag im Alter von 98 Jahren, wie das King Center in Atlanta mitteilte.

Lowery hatte sich seit den 1950er-Jahren als Aktivist und Anführer der Bürgerrechtsbewegung eingesetzt. Später gründeten er und King die führende Bürgerrechtsorganisation Southern Christian Leadership. Kings Tochter twitterte: "Es ist schwer, sich eine Welt ohne Reverend Joseph Lowery vorzustellen."

2009 sprach Lowery bei der Amtseinführung von Barack Obama den Segen. Im selben Jahr wurde er mit der Presidential Medal of Freedom geehrt, der höchsten zivilen Auszeichnung der USA.

12. August 2009: Lowery erhält von Obama die Ehrenmedaille.
Keystone 12. August 2009: Lowery erhält von Obama die Ehrenmedaille.