Neue Ausstellung im Zentrum Paul Klee

«Jenseits von Lachen und Weinen. Klee, Chaplin, Sonderegger»: So heisst eine neue Ausstellung im Zentrum Paul Klee in Bern. Ausgangspunkt ist eine wenig bekannte Freundschaft zwischen dem Maler Paul Klee und dem Schweizer Karikaturisten Jacques Ernst Sonderegger.

Einen Rahmen für die Ausstellung mit Werken von Klee und Sonderegger bilden Szenen aus Filmen von Charlie Chaplin. Klee bewunderte den britischen Komiker.

«Im Dialog dieser drei Protagonisten eröffnet sich ein gemeinsames Verständnis von Satire als Kommentar auf die Komik und Tragik des Daseins», schreibt das Klee-Zentrum. Die Ausstellung wird am Freitag eröffnet und dauert bis zum 24. Mai des kommenden Jahres.

Raffaella Chiara erhält Kunstpreis

Der Kunstpreis der Stadt Thun geht dieses Jahr an Raffaella Chiara. Die ausgebildete Grafikerin arbeitet in den Medien Zeichnung, Collage, Installation, Illustration und Objektkunst.

Chiara habe eine unverkennbare Bildsprache geschaffen, zitierte die Stadt Thun am Mittwoch aus der Begründung der Kulturkommission. Die Künstlerin vermöge das Auge des Betrachters stets aufs Neue herauszufordern. Der Kunstpreis ist mit 10'000 Franken dotiert.

Den ebenfalls mit 10'000 Franken dotierten Kulturförderpreis teilen sich dieses Jahr die Kostümbildnerin Rahel Hildbrand sowie der Slam-Poet und Musiker Marco Gurtner.

Fotohaus Reinhard ausgezeichnet

Josef Reinhard stellt im Jahr 2001 sein Fotobuch «Katastrophen-Sepp» vor.
Keystone-SDA/Archiv Josef Reinhard stellt im Jahr 2001 sein Fotobuch «Katastrophen-Sepp» vor.

Das Fotohaus Reinhard in Sachseln erhält den diesjährigen Obwaldner Kulturpreis. Der Regierungsrat würdigt mit der Auszeichnung das Gesamtwerk dreier Fotografen-Generationen im Sinn einer Langzeitdokumentation.

Das Fotohaus Reinhard stehe für die Fotografen Joseph Reinhard (1901 bis 1975), Josef Reinhard (1931) und Daniel Reinhard (1960), teilte das Obwaldner Kulturdepartement am Mittwoch mit.

Das Gesamtwerk der Reinhards sei von enormem kulturgeschichtlichen Wert für Obwalden, von ästhetisch hoher Qualität und strahle weit über den Kanton hinaus, begründete der Regierungsrat die Wahl. Der Preis ist mit 5000 Franken dotiert.

Komponist Thomas Larcher bekommt Preis

Thomas Larcher erhält den Grossen Österreichischen Staatspreis 2019. Die mit 30'000 Euro dotierte Auszeichnung wird dem Komponisten und Pianisten am 10. Oktober überreicht.

Larcher sei «ein Grenzgänger der Musik, der eine spezifische eigene Klangfarbe entwickelt hat», teilt Kulturminister Alexander Schallenberg mit.

Larcher wurde am 16. September 1963 in Innsbruck geboren und begann seine internationale Karriere vor allem als Interpret zeitgenössischer Werke. Später gründete er die Festivals «Klangspuren» in Schwaz sowie «Musik im Riesen» in Wattens. In seinem Oeuvre finden sich sowohl Werke für kleine als auch für grosse Formate.

25. Bond-Film heisst «No Time To Die»

David Craig ist zum fünften Mal James Bond.
Reuters/Archiv David Craig ist zum fünften Mal James Bond.

Der 25. James-Bond-Film, der bisher unter dem Arbeitstitel «Bond 25» geführt wurde, heisst «No Time To Die». Das gaben die Produzenten des neuen Agentenabenteuers am Dienstag auf der offiziellen 007-Webseite und in sozialen Medien bekannt.

Die Dreharbeiten für den Film, in dem neben Hauptdarsteller Daniel Craig auch Oscar-Gewinner Rami Malek, Lashana Lynch und Léa Seydoux mitspielen, laufen bereits seit einigen Monaten. Regie führt der US-Amerikaner Cary Joji Fukunaga.

«No Time To Die» wird voraussichtlich Craigs letzter Einsatz als Geheimagent sein. Der Film soll am 3. April 2020 in Grossbritannien starten.

Bundesrat Berset an Computerspiel-Messe

Bundesrat Alain Berset hat an der Computerspiel-Messe Gamescom in Köln den Schweizer Stand eröffnet. In seiner Rede sagte Berset, Computerspiele gehörten zu den prägenden Kulturformen des 21. Jahrhunderts. Er sprach von einem grossen kulturellen und wirtschaftlichen Potenzial.

Organisiert wurde der Auftritt der 18 Schweizer Entwicklerfirmen an der Gamescom von der Kulturstiftung Pro Helvetia. Computerspiele sind Teil der Kulturbotschaft 2021-24 des Bundesrats.

Die Gamescom in Köln gilt als eine der wichtigsten Fachmessen weltweit. An den fünf Messetagen werden über 350'000 Besucher erwartet.

Petrenko startet mit Beethoven

Kirill Petrenko startet als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker.
Keystone-SDA/Archiv Kirill Petrenko startet als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker.

Mit Ludwig van Beethovens 9. Symphonie startet Kirill Petrenko am 23. August als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker. Das Konzert wird aus der Philharmonie auch in rund 145 Kinos in Europa übertragen. 

Am Samstag spielt das Orchester das Werk mit dem Schlusschor über Friedrich Schillers «Ode an die Freude» vor dem Brandenburger Tor als Teil der Feiern zum 30. Jahrestag des Mauerfalls. 

Die Philharmoniker hatten Petrenko vor vier Jahren als Nachfolger von Simon Rattle zu ihrem neuen Chefdirigenten gewählt. Er bleibt bis 2020 auch Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper in München. 

Walensee-Bühne zeigt 2020 «Flashdance»

Probe des Stücks «Saturday Night Fever» auf der Walensee-Bühne im Sommer 2017.
Keystone-SDA/Archiv Probe des Stücks «Saturday Night Fever» auf der Walensee-Bühne im Sommer 2017.

Der Tanzfilm «Flashdance» aus den 1980er-Jahren kommt im nächsten Sommer als Open-Air-Musical auf die Walensee-Bühne in Walenstadt/SG. Es ist die getanzte und gesungene Geschichte der Schweisserin Alex und ihres grossen Traums, Tänzerin zu werden.

«Flashdance», eine Eigenproduktion der Walensee-Bühne, hat am 17. Juni 2020 Premiere, wie die Veranstalter am Dienstag mitteilten.

Das Musical wird in deutscher Sprache aufgeführt. Die Songs aus dem Film, etwa «Flashdance – What a Feeling», «Gloria» oder «Maniac», werden aber in der Originalsprache gesungen. Hinzu kommen 16 neue Kompositionen mit deutschem Text.