Impressionisten-Sammlung in Paris

Die Privatsammlung des verstorbenen englischen Industriellen Samuel Courtauld ist in der Pariser Fondation Louis Vuittonzu sehen.

Laut dem Privatmuseum verfügte Samuel Courtauld über eine der bedeutendsten Privatsammlungen impressionistischer und postimpressionistischer Werke. Unter anderem werden das «Selbstporträt mit verbundenem Ohr» von Vincent van Gogh und «Die Kartenspieler» von Paul Cézanne präsentiert. Für Courtauld hatte Kunst die Rolle, die kulturellen Gräben zu überwinden und Menschen zusammenzuführen.

Die Ausstellung ist noch bis am 17. Juni zu sehen. Zuletzt wurde die Sammlung in Paris 1955 gezeigt.

Ariana Grande mit Charts-Rekord

Ariana Grande tritt in die Fussstapfen der Beatles.
Keystone Ariana Grande tritt in die Fussstapfen der Beatles.

Der Popsängerin Ariana Grande ist es gelungen, in den US-Singlecharts gleichzeitig die drei obersten Ränge zu belegen, mit den Hits «7 Rings», «Break Up With Your Girlfriend, I'm Bored» und «Thank U, Next».

In der 60-jährigen Geschichte der «Billboard-Charts» haben dies bislang erst die Beatles geschafft. Ihnen gelang das Kunststück im Jahr 1964 mit «Can't Buy Me Love», «Twist and Shout» and «Do You Want to Know a Secret».

Ariana Grande stellte zugleich einen neuen Rekord mit der Zahl ihrer Titel unter den ersten 40 der Liste auf: Als erste weibliche Künstlerin ist sie dort mit elf Songs vertreten.

Karl Lagerfeld...

...über seine Haut: «Ich gehe nicht mehr in die Sonne. Schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Ich will nicht aussehen wie eine alte Schildkröte.»

...über Topmodel Heidi Klum: «Die war nie in Paris, die kennen wir nicht.»

...über Freizeitkleidung: «Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.»

...über seine Ausbildung: «Ich habe im Grunde ja nie etwas gelernt. Ich habe nicht einmal Abitur gemacht und nix.»

...über den Umgang mit ihm: «Ich finde, wenn ich jemandem keinen Privatjet wert bin, muss ich auch nicht hin zu dem.»

Modeschöpfer Karl Lagerfeld ist tot

Der deutsche Modeschöpfer Karl Lagerfeld ist tot. Er starb im Alter von 85 Jahren in Paris, wie Chanel mitteilt.

Lagerfeld war dort seit den 80er-Jahren als Kreativdirektor tätig. Seine Markenzeichen waren die dunkle Sonnenbrille, sein weisser Zopf und oft Handschuhe. In der Welt der Mode galt er seit dem Tod von Yves Saint Laurent als Alleinherrscher. Seit 1983 war er für Chanel tätig, noch länger entwarf er Damenmode für das italienische Haus Fendi.

Lagerfeld war bereits bei einer Modeschau von Chanel in Paris im Januar nicht aufgetreten, was Spekulationen über seinen Gesundheitszustand ausgelöst hatte.

Foto-Sonderausstellung über Chaplin

In «Chaplin's World» in Corsier sur Vevey sind vom 20. Februar bis am 5. April Bilder von Charlie Chaplin und seiner Familie zu sehen, von welchen viele noch nie einer grösseren Öffentlichkeit gezeigt wurden, wie das Museum mitteilt.

Die Bilder stammen von Yves Debraine, der offizieller Fotograf der Chaplins in der Schweiz war. Er begleitete die Familie rund 20 Jahre lang.

In diesem Jahr jährt sich der Geburtstag von Charlie Chaplin zum 130. Mal. 1952 kam der britische Schauspieler nach Lausanne, wo er Fotograf Yves Debraine traf. Die Foto-Sonderausstellung in «Chaplin's World» wurde von dessen Sohn Luc Debraine eingerichtet.

Kinos dürfen Missbrauchs-Film zeigen

In Frankreich dürfen Kinos den preisgekrönten Film «Grâce à Dieu» über sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche zeigen. Dies, obwohl die Schuld des Priesters, der im Mittelpunkt steht, bis jetzt nicht rechtskräftig festgestellt wurde.

Der Antrag, die Vorführung aufgrund des Prinzips der Unschuldsvermutung vorerst zu verhindern, wurde laut dem Anwalt des Priesters abgelehnt, weil am Ende des Films auf diesen Sachverhalt hingewiesen werde.

Der Film wurde an der Berlinale mit dem Grossen Preis der Jury ausgezeichnet. Es geht um einen Priester der Diözese in Lyon, der in den 1980er-Jahren Dutzende Kinder missbraucht haben soll.

Swiss Music Award 2019

Sina erhielt den Betonklotz für ihr Lebenswerk.
Keystone Sina erhielt den Betonklotz für ihr Lebenswerk.

An den Swiss Music Awards hat Steff La Cheffe den Preis für die beste Solokünstlerin erhalten. Die Auszeichung für den besten Solokünstler ging an Bligg. Als beste Band wurden Lo und Leduc ausgezeichnet.

Ebenfalls einen Preis erhielt der beste Schweizer Hit des Jahres 2018. Gewonnen hat das Lied «Adios» von Loco Escrito. Als bester Act der Romandie wurde Emilie Zoé ausgezeichnet und als SRF 3 Best Talent Marius Bear.

Die Walliserin Sina wurde ausserdem für ihr Lebenswerk geehrt. Sie betonte, den Preis nicht als «Quotenpreis» entgegenzunehmen, sondern «als Symbol für die Zukunft aller Frauen in der Musik». Ihnen widme sie diese Auszeichnung.

Ganz war einer der ganz Grossen

Bruno Ganz 2015 mit Alpöhi-Bart.
Keystone Bruno Ganz 2015 mit Alpöhi-Bart.

Bruno Ganz hatte seine letzte Filmrolle in Lars von Triers «The House That Jack Built» (2018). Zu seinen wichtigsten Filmen gehören auch «Pane e tulipani» (2000) von Silvio Soldini oder «Der Himmel über Berlin» sowie «Der amerikanische Freund» von Wim Wenders.

Erfolge feierte er auch in zahlreichen Schweizer Filmen: In Kurt Gloors «Der Erfinder» (1980), «Vitus» (2006) von Fredi M. Murer und schliesslich in «Heidi» von Alain Gsponer (2015).

Ganz erhielt u.a. 2000, 2004 und 2010 den europäischen Filmpreis, 2000 den Schweizer Filmpreis, einen Locarner Ehrenleoparden, die Goldene Kamera für sein Lebenswerk und 2016 den SwissAward – Lifetime Award für sein Lebenswerk.