«John Wick» entthront «Avengers»

Keanu Reeves
Keystone Keanu Reeves

Der Action-Held «John Wick» hat die Superhelden von «Avengers: Endgame» in den nordamerikanischen Kinocharts entthront.

Der dritte Teil der Erfolgsreihe mit Schauspielstar Keanu Reeves spielte am Wochenende an den Kinokassen in den USA und Kanada rund 57 Millionen Dollar (etwa 51 Millionen Euro) ein und eroberte damit die Spitze, wie der «Hollywood Reporter» am Sonntag berichtete. «John Wick: Kapitel 3» soll in der kommenden Woche auch in die deutschen Kinos kommen.

«Avengers: Endgame» spielte in seiner vierten Woche in den USA und Kanada nur noch rund 29,4 Millionen Dollar ein und rutschte auf den zweiten Platz.

Scarlett Johansson ist verlobt

Scarlett Johansson und Colin Jost
Keystone Scarlett Johansson und Colin Jost

Hollywood-Star Scarlett Johansson (34) und ihr Freund Colin Jost (36) haben sich verlobt.

Das bestätigte ihr Sprecher am Sonntag (Ortszeit) dem US-Magazin «Entertainment Weekly». Ein Datum für die Hochzeit stehe noch nicht fest. Johansson und Jost, der regelmässig in der Comedy-Show «Saturday Night Live» zu sehen ist, zeigten sich Medienberichten zufolge 2017 erstmals als Paar.

Die US-Schauspielerin («Black Widow») war zuvor mit ihrem Kollegen Ryan Reynolds (42) und dem Journalisten Romain Dauriac verheiratet, mit dem sie eine vierjährige Tochter namens Rose hat. Für den Komiker Jost wäre es die erste Ehe.

Mann tritt Arnold Schwarzenegger

Einen heftigen Tritt in den Rücken hat der Schauspieler Arnold Schwarzenegger bei einer Sportveranstaltung in Südafrika erlitten.

In einem Video, das der 71-Jährige selbst auf Twitter postete, ist zu sehen, wie der «Terminator»-Star am Rande eines Sportfelds Autogramme gibt. Von hinten springt ein Mann auf ihn zu und tritt ihn mit beiden Beinen in den Rücken.

«Ich dachte, ich wurde nur von der Menschenmenge angerempelt, was oft passiert», schrieb Schwarzenegger am Samstag. Erst als er später ein Video von dem Vorfall gesehen habe, habe er gemerkt, dass er getreten wurde.

DJ Bobos Technikbus hatte Unfall

Ein Reisebus des Schweizer Musikers DJ Bobo (51) ist in Hamburg auf der Autobahn 7 bei Finkenwerder in einen Unfall mit mehreren Verletzten verwickelt worden.

Am frühen Freitagmorgen war der Bus auf ein Auto aufgefahren und hatte das Fahrzeug zudem in einen davor fahrenden Lastwagen geschoben, wie die Polizei mitteilte. Die Unfallursache war zunächst unklar.

Die Frontscheibe des Busses wurde durch den Unfall zerstört. Bei dem Zusammenstoss wurden nach Polizeiangaben alle drei Fahrer leicht verletzt. Im Bus waren auch vier Mitglieder der Technik-Crew von DJ Bobo. DJ Bobo selbst war nicht an Bord des Busses.

Luca Hänni ist nervös

Heute Abend  gilt es ernst: Luca Hänni steht beim Halbfinal des Eurovision Song Contest in Tel Aviv auf der Bühne. Der Puls des Berner Sängers ist wenige Stunden vor seinem Auftritt hoch.

«Ich bin mega nervös», gesteht der 24-Jährige «Glanz & Gloria». Er sei zwar parat, aber die Vorstellung, dass so viele Menschen zuschauen würden, mache ihn gleichwohl unruhig. Ein kurzer Powernap und eine Tasse Ingwertee sollen ihm die nötige Energie für den Auftritt geben.

Mit dem Ohrwurm «She Got Me» will es Luca Hänni in den Final am kommenden Samstag schaffen. Insgesamt präsentieren heute Abend 18 Länder ihre Songs, darunter auch unser Nachbar Österreich.

Prinzessin Märtha in der Kritik

Die norwegische Prinzessin Märtha Louise und ihr neuer Partner, der Schamane Durek Verret, rennen in Norwegen nicht überall offene Türen ein. Die St. Petri-Kirche in Stavanger hat einen für Montag geplanten Vortrag der beiden abgesagt.

Bischöfin Anne Lise Ådnøy sagte am Mittwoch dem Fernsehsender TV2, Grund seien neue Erkenntnisse über die Tätigkeiten Verrets.

Der 44-Jährige bezeichnet sich selbst als geistigen Heiler. Auf seiner Webseite sind Videos von Behandlungen zu sehen, bei denen er seine Kunden angeblich von giftiger Energie befreit.  Märtha Louise hatte die Beziehung am Sonntag publik gemacht.

Gomez kritisiert Soziale Medien

Selena Gomez
Reuters Selena Gomez

US-Musikerin und Schauspielerin Selena Gomez (26) sieht soziale Medien mit gemischten Gefühlen.

«Ich glaube, dass für meine Generation soziale Medien sehr gefährlich sind», sagte Gomez am Mittwoch beim Filmfest Cannes. Natürlich eröffneten Facebook und Instagram auch viele Möglichkeiten und hätten positive Seiten. Dennoch sei «bullying», also das Schikanieren und Tyrannisieren, eine Gefahr. «Ich sehe immer wieder junge Mädchen, die am Boden zerstört sind.»

Gomez hat bei Instagram 150 Millionen Follower. Ihren Einfluss will sie eigenen Angaben zufolge auch nutzen, um jungen Menschen zu zeigen, dass sie so sein können, wie sie es selbst möchten.

Vonn erhält spanischen Nobelpreis

Lindsey Vonn
Reuters Lindsey Vonn

Gut drei Monate nach ihrem Karriereende bekommt die ehemalige Skirennfahrerin Lindsey Vonn den angesehenen spanischen Prinzessin-von-Asturien-Preis.

Die Amerikanerin sei nicht nur die Skifahrerin mit den meisten Siegen in der Geschichte des Weltcups, teilte die Jury am Mittwoch bei der Bekanntgabe der Gewinnerin in Oviedo in Nordspanien mit. Die 34-Jährige aus Saint Paul im US-Staat Minnesota sei auch sozial engagiert und habe 2014 eine mehrfach ausgezeichnete Stiftung gegründet, mit der sie Mädchen durch Stipendien, Ausbildung und Training unterstützt.

Der Preis ist nach der spanischen Thronfolgerin benannt und gilt als der spanische Nobel-Preis.