Mehr bedrohte Tiere getötet

Wilderer in Nepal nutzen die Corona-Krise und den damit verbundenen Stillstand im Land Behörden zufolge aus.

Drei Krokodile einer vom Aussterben bedrohten Art und ein Elefant seien seit Beginn der Ausgangssperre am 24. März von Wilderern getötet worden, sagte ein Sprecher von Nepals Behörde für Nationalparks und Wildschutz der Deutschen Presse-Agentur. Zudem seien bei einem Zusammenstoss ein Wilderer getötet und ein Ranger schwer verletzt worden. Parks landesweit berichteten von solchen Konfrontationen, hiess es weiter.

Bisher gab es in Nepal erst wenige bestätigte Coronavirus-Fälle. Allerdings wird auch wenig getestet, und viele Pfleger arbeiten ohne Schutzkleidung.

Vom Luxusrestaurant zur Suppenküche

Das New Yorker Luxusrestaurant «Eleven Madison Park» des Schweizer Starkochs Daniel Humm wird in der Corona-Krise zur Suppenküche.

Zusammen mit einer Wohltätigkeitsorganisation sollen bis zu 3000 Mahlzeiten pro Tag gekocht und dann gegen einen geringen Preis an Bedürftige gegeben werden, teilte Humm per Instagram mit. «Diese Stadt hat mir alles gegeben, also wollte ich eine Art und Weise finden, mit der ich etwas zurückgeben kann», sagte Humm der «New York Times».

Sein Luxusrestaurant, das zu den besten Restaurants der Welt gezählt wird, hatte zuvor wegen der Corona-Pandemie vorübergehend geschlossen.

Schützenfest auf 2021 verschoben

Das im Sommer in Luzern geplante Eidgenössische Schützenfest muss wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben werden.

Auf diesen Entscheid haben sich der Schweizer Schiesssportverband und die Organisatoren in der Innerschweiz geeinigt. Durch die Verschiebung werde auch sichergestellt, dass sowohl die Infrastruktur wie auch die Armee und der Zivilschutz, welche für die Durchführung des Schützenfestes vorgesehen waren, vollumfänglich für die Bewältigung der Pandemie zur Verfügung stünden.

In diesem Jahr wäre die Veranstaltung vom 12. Juni bis 12. Juli ausgetragen worden. Erwartet wurden rund 40'000 Schützinnen und Schützen.

Berner Drohnenballett am 1. August?

Nach dem Entscheid der Berner Stadtregierung, am 1. August künftig auf Feuerwerk zu verzichten, lanciert der Verein Smart City Bern einen ersten Alternativvorschlag.

Ihm schwebt vor, das Feuerwerk durch ein Drohnenballett zu ersetzen. Er steht deshalb nach eigenen Angaben in Kontakt mit einem auf Drohnenflüge spezialisierten Berner Startup-Unternehmen. Als Gelände für die Show kämen etwa der Berner Gurten oder die Allmend infrage.

Die Rahmenbedingungen für ein solches Ballett in Bern seien schon geklärt. Nötig seien zwischen 50 und 150 Flugkörper. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt muss die Drohnenshow bewilligen.

Studie untersuchte Mimik von Mäusen

Forscher konnten Gefühle von Mäusen messbar machen.
Keystone-SDA/Symbolbild Forscher konnten Gefühle von Mäusen messbar machen.

Die Mimik verrät auch bei Mäusen die Gefühlslage. Ähnlich wie beim Menschen sehe das Gesicht einer Maus unterschiedlich aus, je nachdem, ob sie etwas Süsses oder etwas Bitteres fresse oder ob sie ängstlich sei, besagt eine neue Studie.

Forscher am Max-Planck-Institut für Neurobiologie beschreiben in der Fachzeitschrift «Science» verschiedene emotionale Gesichtsausdrücke der Nager.

Mit der Möglichkeit, Gefühle von Mäusen messbar zu machen, können Neurobiologen nun grundlegend erforschen, wie Emotionen im Gehirn entstehen und verarbeitet werden. Das kann auch wichtig sein für das bessere Verständnis von Störungen wie etwa Depression.

Hunde in Städten haben mehr Angst

Hunde, die in Städten leben, sind tendenziell ängstlicher als ihre Artgenossen auf dem Land. Das schliessen finnische Forscher aus den Daten von Haltern zu etwa 6000 Hunden.

Die Forscher um Hannes Lohi von der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Helsinki nennen in der Zeitschrift «Scientific Reports» mögliche Zusammenhänge: Neben einer städtischen Umgebung hängt auch mangelnder Kontakt zu Artgenossen im Alter von sieben bis 16 Wochen mit ausgeprägter Ängstlichkeit zusammen.

Zudem sind Hunde von kleiner Statur wie etwa Chihuahuas furchtsamer als grosse Artgenossen. Ferner waren auch kastrierte Tiere tendenziell ängstlicher.

Der Kollateralschaden der Hamsterer

Der Mangel an WC-Papier in der Corona-Krise hat in Australien ein Problem verschärft: Die Rohre verstopfen, weil die Leute anderes Material nutzen.

Die Wasserbehörde von Sydney meldete für den Monat März 22 Prozent mehr Verstopfungen. Das liegt demnach daran, dass mehr Feuchttücher und andere Materialien auf der Toilette genutzt werden. Diese sollte man jedoch nicht hinunterspülen. Die Zunahme an Blockaden hängt laut Behörde mit dem Toilettenpapiermangel während der Corona-Pandemie zusammen.

Wie in der Schweiz und anderen reichen Ländern wird auch in Australien WC-Papier gehamstert.

Brite ist ältester Mann der Welt

Mit 112 Jahren ist der Brite Bob Weighton jetzt offiziell der älteste Mann der Welt. Der noch relativ rüstige Senior lebt in einem Altersheim für betreutes Wohnen im englischen Alton und hat drei Kinder, zehn Enkel und 25 Urenkel, wie das Guinness-Buch der Rekorde mitteilte.

Der bisherige Rekordhalter, der Japaner Chitetsu Watanabe, war im Februar kurz vor seinem 113. Geburtstag gestorben. Sein Rezept für ein langes Leben lautete: viel lächeln, wenig ärgern und täglich Sport und ein paar Matheaufgaben.

Der älteste Mensch der Welt ist eine Frau: Kane Tanaka aus Japan mit 117 Jahren. Auch sie hat eine grosse Leidenschaft für Mathematik.