Zwei Wirte schmuggeln Fleisch

Mehr als ein Jahr lang sollen zwei Wirte illegal Fleisch aus Deutschland in die Schweiz eingeführt haben, insgesamt rund 3,5 Tonnen. Gegen die beiden Wirte wurde Anklage erhoben.

Aufgeflogen sei der Fleischschmuggel bei einer Kontrolle im Raum Basel, teilte die Eidgenössische Zollverwaltung am Donnerstag mit. Im Auto der beiden Wirte fanden Zöllner rund 130 Kilogramm nicht deklariertes Fleisch, worauf die Zollfahndung eine Untersuchung einleitete.

Die Ermittlungen ergaben, dass die beiden Männer zwischen März 2018 und Mai 2019 insgesamt 28 Schmuggelfahrten durchgeführt hatten.

Pöstler hortete Sendungen

Weil ihm das Austragen der Post zu lästig war, hat ein japanischer Pöstler Tausende Sendungen bei sich zu Hause gehortet. «Es war eine zu grosse Quälerei, sie auszuliefern», gestand der 61-Jährige am Donnerstag laut örtlichen Medien der Polizei.

24'000 nicht an die Empfänger zugestellte Postsendungen fanden die Beamten in seinem Haus in der Tokioter Nachbarprovinz Kanagawa. Seit Jahren machte er das demnach schon, doch erst vor Kurzem kam sein Verhalten bei internen Untersuchungen der Post ans Licht.

Sie zeigte den Mann bei der Polizei an. Man werde die Post nachliefern und sich bei den Adressaten entschuldigen.

Kleinste Goldmünze der Welt

Die Goldmünze hat einen Durchmesser von 2,96 Millimetern.
Swissmint Die Goldmünze hat einen Durchmesser von 2,96 Millimetern.

Die kleinste Goldmünze der Welt wird in der Schweiz am Donnerstag von der Eidg. Münzstätte Swissmint herausgegeben. Die Münze hat einen Durchmesser von 2,96 Millimetern und wiegt 0,063 Gramm. Swissmint wollte damit technische Möglichkeiten ausreizen. Die Sonderprägung ist auf 999 Stück limitiert.

Auf der Bildseite zeigt die Münze das berühmte Bild von Albert Einstein, auf dem er die Zunge herausstreckt. Auf der Wertseite ist der Nominalwert von einem Viertel Franken angegeben.

Weil beide geprägten Seiten der Goldmünze von blossem Auge nicht erkennbar sind, verkauft Swissmint die Münze in einer Verpackung mit Vergrösserungsglas und eingebautem Licht.

Dreijähriger in Hochbegabten-Verein

Ein Dreijähriger ist als eines der jüngsten britischen Mitglieder in den Hochbegabten-Verein Mensa aufgenommen worden.

Muhammad Haryz Nadzim habe in einem offiziellen Test einen Intelligenz-Quotienten von 142 erreicht, berichtete die «Daily Mail». Er habe somit einen höheren IQ als 98% der britischen Bevölkerung. Bereits mit sieben Monaten habe der Junge aus Durham seine ersten Wörter gesprochen. Mit zwei Jahren habe er Gutenachtgeschichten gelesen und diese auswendig gelernt, hiess es weiter.

Mensa wurde 1946 in Oxford gegründet und ist ein weltweiter Zusammenschluss von derzeit mehr als 110'000 hochintelligenten Menschen.

Leguanen droht Temperatursturz

Leguanen droht in Florida wegen tiefer Temperaturen der Absturz.
Keystone-SDA Leguanen droht in Florida wegen tiefer Temperaturen der Absturz.

Der Wetterdienst im US-Bundesstaat Florida warnt angesichts nächtlicher Kälte vor fallenden Leguanen. Für die Nacht auf Mittwoch waren Temperaturen um den Gefrierpunkt prognostiziert worden. Daher sei es möglich, dass die Tiere von den Bäumen fallen würden.

Leguane sind wechselwarm, ihre Körpertemperatur schwankt mit der Temperatur der Umgebung. Sie würden sich verlangsamen oder unbeweglich werden, wenn die Temperaturen in den einstelligen Celsius-Bereich sänken, erklärte der Wetterdienst auf Twitter.

Tierfreunde beruhigte der Dienst aber: «Es kann sein, dass sie von Bäumen fallen, aber sie sind nicht tot.»

Glas soll Markusdom schützen

Der Markusplatz in Venedig unter Wasser im letzten November.
Keystone-SDA/Archiv Der Markusplatz in Venedig unter Wasser im letzten November.

Nach dem Hochwasser im letzten November plant die Stadt Venedig Massnahmen zum Schutz des Markusdoms. Ein Gürtel von Glasplatten soll die wertvollen Mosaiken und die Krypta künftig vor Flutwellen schützen.

Die 1,2 Meter hohen Platten vor der Basilika sollen rund 3,5 Millionen Euro kosten und bis kommendem Herbst installiert werden. Da es sich um Glas handelt, sollen die Barrieren optisch nicht störend wirken, wie der Ingenieur und Domprokurator Pierpaolo Campostrini laut der römischen Tageszeitung «La Repubblica» sagte.

Sollte es keinen Bedarf mehr geben, können die Glasplatten entfernt werden.

Helfer entpuppt sich als Autodieb

Doppeltes Pech hat eine ältere Frau gehabt, die am frühen Mittwochmorgen mit ihrem Auto in Zürich auf ein Trottoir geriet. Ihr Auto kam so unglücklich zum Stillstand, dass sie nicht mehr weiterfahren konnte. Einige Passanten eilten der Frau zu Hilfe, darunter auch ein Autodieb.

Der vermeintliche Helfer setzte sich bei der Hilfsaktion hinters Steuer, gab Gas und fuhr davon.

Eine Polizeipatrouille sah das gesuchte Auto kurz darauf im Quartier Schwamendingen. Die Polizisten konnten das Fahrzeug anhalten und den mutmasslichen Fahrzeugdieb, einen 24-jährigen Mann, verhaften, wie die Stadtpolizei mitteilt.

Name für Mars-Rover gesucht

Im Sommer soll der nächste Nasa-Rover zum Mars starten, aber vorher braucht er noch einen Namen. In den USA haben rund 28'000 Schüler und Schülerinnen Vorschläge gemacht.

Aus diesen haben Experten neun Namen ausgesucht, über die man nun im Internet abstimmen kann. Zur Auswahl stehen etwa «Endurance», «Promise», «Vision» oder «Clarity».

Der rund 1000 Kilogramm schwere Rover, der bislang den Arbeitstitel «Mars 2020» trägt, soll im Juli oder August starten und im Februar 2021 auf dem Mars landen. Er soll über den roten Planeten rollen und nach Spuren früheren Lebens suchen.