Wanderer auf Flucht vor Bär verletzt

Bären gehen normalerweise den Menschen aus dem Weg.
Keystone/Symbolbild Bären gehen normalerweise den Menschen aus dem Weg.

Ein Wanderer hat sich auf der Flucht vor einem Braunbär in der Slowakei verletzt. Wie Medien unter Berufung auf den Bergrettungsdienst berichteten, seien der Mann aus Tschechien und seine Partnerin in der westlichen Hohen Tatra auf das Tier gestossen.

Zwar habe der Bär die beiden nicht attackiert, sie seien aber erschrocken und vor ihm weggelaufen. Dabei sei der Mann gestürzt und habe sich am Knöchel verletzt. Die Frau habe daraufhin die Bergrettung alarmiert.

Nach einer grossangelegten offiziellen Zählung im Jahr 2016 gibt es in der Slowakei mehr als 1200 freilebende Bären. Normalerweise gehen sie den Menschen aus dem Weg.

Stadtverweis für Touristen in Venedig

Kaffeetrinken ist bei der Rialto-Brücke nur in Restaurants erlaubt.
Keystone/Archiv Kaffeetrinken ist bei der Rialto-Brücke nur in Restaurants erlaubt.

Zwei deutsche Touristen haben in Venedig an der Rialto-Brücke einen Kaffee gekocht. Dafür sollen sie nun fast 1000 Euro Strafe zahlen.

Die beiden 32 und 35 Jahre alten Touristen hätten es sich am Fusse der Brücke mit einem kleinen Kaffeekocher bequem gemacht, teilte die Stadt mit. Nach dem Hinweis eines Augenzeugen  hätten Polizisten die beiden Backpacker zur Rede gestellt. Die Frau und der Mann wurden zudem aufgefordert, die Stadt zu verlassen.

Venedig gehe strikt gegen Touristen vor, die sich danebenbenehmen oder an historischen Plätzen picknicken. So will die Regierung die Stadt besser vor dem Massentourismus schützen.

«Tiangong 2» grösstenteils verglüht

Ein Modell von «Tiangong 2» an einer Ausstellung in Peking.
Reuters/Archiv Ein Modell von «Tiangong 2» an einer Ausstellung in Peking.

Das chinesische Raumlabor «Tiangong 2» hat nach fast drei Jahren seinen Einsatz beendet und ist am Freitag kontrolliert in die Atmosphäre eingetreten.

Der grösste Teil des 8,6 Tonnen schweren Raumschiffes sei verglüht, doch seien einige wenige Trümmer in einem entlegenen Seegebiet in den Südpazifik gestürzt, berichtete die Zeitung «Renmin Ribao» unter Berufung auf Chinas Raumfahrtprogramm.

Der «Himmelspalast» war im September 2016 gestartet und länger im Dienst gewesen als ursprünglich mit zwei Jahren vorgesehen. Zwei chinesische Astronauten wohnten 2016 über 29 Tage lang in dem Raumlabor.

Falscher Polizist wollte Frau betrügen

Die betroffene Frau stoppte die Überweisung auf ein ausländisches Konto.
Keystone-SDA/Symbolbild Die betroffene Frau stoppte die Überweisung auf ein ausländisches Konto.

In letzter Minute hat eine Frau in Schaffhausen die Überweisung von 80'000 Franken von ihrem Konto verhindert.

Ein falscher Polizist hatte die 68-Jährige angerufen und behauptet, die Polizei müsse ihre Vermögenswerte in Sicherheit bringen. Er überredete sein Opfer, einen sogenannten Viewer herunterzuladen. Damit konnte er auf den Computer der Frau zugreifen und sich in deren E-Banking einloggen, wie die Schaffhauser Polizei am Freitag mitteilte.

Gerade als der Betrüger eine Transaktion von 80'000 Franken auf ein ausländisches Konto startete, las die Frau eine Warnmitteilung der Polizei. Sie stoppte die Überweisung im letzten Moment.

15 Tonnen Glace auf der Autobahn

Die Polizei musste zwei Spuren der Autobahn sperren.
Keystone-SDA/Symbolbild Die Polizei musste zwei Spuren der Autobahn sperren.

Bei einem Unfall sind auf einer Autobahn im deutschen Bundesland Hessen 15 Tonnen Glace auf die Strasse geraten. Während das Glace taute, sperrte die Polizei am Freitagmorgen zwei Spuren.

Nach Polizeiangaben hatte der 44-jährige Fahrer des Glacetransports vermutlich einen Pannen-Lastwagen übersehen, der auf dem Seitenstreifen stand. Er sei seitlich gegen den stehenden Lastwagen geprallt, wobei die Wand des Glace-Lastwagens beschädigt worden sei.

Dessen Fahrer brach danach durch die Leitplanke und kam erst auf dem Grünstreifen zum Stehen. Beide Chauffeure blieben unverletzt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 250'000 Euro.

Milliarden leiden an Zahnproblemen

Forscher fordern ein Umdenken im Umgang mit Zahnerkrankungen.
Keystone-SDA/Symbolbild Forscher fordern ein Umdenken im Umgang mit Zahnerkrankungen.

Wissenschaftler machen sich Sorgen um die Zahngesundheit. Über 3,5 Milliarden Menschen, also fast die Hälfte der Weltbevölkerung, würden unter Karies, Zahnfleischerkrankungen oder Mundkrebs leiden.

Das schreiben 13 Forschende aus zehn Ländern im britischen Fachmagazin «The Lancet». In westlichen Ländern werde viel zu sehr auf die Behandlung dieser Krankheiten gesetzt statt auf die Vorbeugung, heisst es in der Studie.

Zudem kritisieren die Forschenden die Lebensmittelindustrie. Ihr Einfluss führe dazu, dass weltweit immer mehr Zucker konsumiert werde. Der Zuckerkonsum steige gerade in ärmeren Ländern rapide an.

Instagram ohne Gefällt-mir-Angabe

Das Online-Netzwerk Instagram verbirgt seit Donnerstag die Gefällt-mir-Angaben unter Bildern von Nutzern in sechs Ländern, darunter Italien, Japan und Australien.

Das Unternehmen gab an, den Druck von seinen Nutzern nehmen zu wollen, möglichst viele sogenannte «Likes» zu erzielen. Es reagierte damit auf Vorwürfe, wonach Online-Netzwerke der mentalen Gesundheit schaden. Vorläufig ist für die Nutzer nicht mehr erkennbar, wie viele Gefällt-mir-Angaben ein Foto in einem anderen Account erzielt hat. 

Die Anzahl an Likes im eigenen Profil ist hingegen weiterhin sichtbar.

Tiger flieht vor Wassermassen in Haus

Ein Tiger ist in Indien vor den Monsun-Überschwemmungen in ein Haus geflüchtet. Dort legte er sich auf ein Bett, wie die Naturschutzorganisation Wildlife Trust of India mit einem entsprechenden Foto auf Twitter mitteilte.

Der Kaziranga-Nationalpark, wo das Tier gewöhnlicherweise lebt, steht derzeit fast gänzlich unter Wasser. Als der Tiger in das Haus kam, sei glücklicherweise niemand dort gewesen, sagte ein Wildlife-Trust-Mitarbeiter der Deutschen Presse-Agentur.

«Die Nachbarn hörten Geräusche, schauten ins Zimmer und waren geschockt, als sie einen Tiger sahen, der es sich auf dem Bett gemütlich gemacht hatte.»