Viel Mikroplastik in Rochen und Haien

Ein Walhai in einem Aquarium in Gerogia/USA.
Keystone-SDA Ein Walhai in einem Aquarium in Gerogia/USA.

Mirkoplastik ist auch für grosse Tiere in den Weltmeeren ein Problem. Das haben Forscherinnen und Forscher der Murdoch-Universität im australischen Perth herausgefunden.

Jede Stunde landen laut Wissenschaftlern rund 60 Plastikpartikel im Magen eines Manta-Rochen. Bei Walhaien können es sogar mehr als doppelt so viele sein. Die Tiere filterten täglich hunderte Kubikmeter Wasser, sie nähmen dabei grosse Mengen sogenannten Mikroplastiks zu sich.

Dieses Mikroplastik sammle sich im Verdauungstrakt an. Stoffe aus dem Plastik können sich im Gewebe ansammeln und etwa den Stoffwechsel der Tiere stören. Die Langzeitfolgen seien noch unklar.

Verhalten von Trans-Kindern untersucht

Transgender-Kinder fühlen sich in gleichem Mass als Knaben oder Mädchen wie Altersgenossen, deren Geschlechtsidentität seit Geburt feststeht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Forscherinnen und Forschern der Universität Washington.

Daran beteiligt haben sich rund 300 Kinder von drei bis zwölf Jahren, die sich nicht mit dem Geschlecht identifizieren, das ihnen bei ihrer Geburt zugeschrieben wurde.

Ein zehnjähriger Transknabe, der neun Jahre lang als Mädchen behandelt wurde, verhalte sich in der Regel so wie andere zehnjährige Knaben, so die Studienautoren. Untersucht wurden etwa Lieblingsspielzeuge oder die Kleiderwahl.

Zürcher beim Schmuggeln erwischt

Deutsche Zöllner des Hauptzollamtes Singen haben den versuchten Schmuggel einer wertvollen französischen Pendeluhr aufgedeckt. Sie ertappten am Grenzübergang in Bietingen/D einen Zürcher, der die Uhr in Deutschland reparieren lassen wollte.

Der 54-jährige Mann gab an, keinerlei anmeldepflichtigen Waren mit sich zu führen. Eine Kontrolle brachte die in Folie verpackte Uhr zum Vorschein. Diese war in ihre Einzelteile zerlegt, wie das Zollamt mitteilte. Die Uhr habe einen Wert von über 27'000 Euro.

Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der versuchten Steuerhinterziehung eingeleitet.

Kim-Kardashian-Foto in falschem Pass

Wer mit falschen Papieren auf Reisen geht, sollte sich nicht für eine Promi-Identität entscheiden: Wegen eines Fotos von Reality-TV-Star Kim Kardashian in ihrem Reisepass ist eine Touristin in Deutschland aufgeflogen.

Als die 29-Jährige bei einer Reisebank in Köln eine Prepaid-Karte kaufen wollte und den Ausweis zeigte, wurden nicht nur Bank-Mitarbeiter, sondern kurz darauf auch die Bundespolizei misstrauisch, wie eine Sprecherin am Montag mitteilte. Der Grund: Das Foto ähnelte nicht der Pass-Inhaberin, sondern zeigte Kim Kardashian.

Die Beamten nahmen die Frau wegen des Verdachts der Urkundenfälschung vorläufig fest.

Giraffen bereiten sich auf Zürich vor

Nach über 60 Jahren gibt es wieder Giraffen im Zürcher Zoo: Drei junge Weibchen durchlaufen derzeit die Quarantänephase. Später werden sie in die neue Anlage, die Lewa-Savanne, einziehen.

Die drei jungen Netzgiraffen Malou, Jahi und Luna sind vergangene Woche aus den Zoos Rotterdam, Amsterdam und Chorzów in Zürich eingetroffen, wie der Zoo am Montag mitteilte. Im Zürcher Zoo waren letztmals 1956 Giraffen zu sehen. Malou, Jahi und Luna sind Teil des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms und gut zwei- bis knapp vierjährig. Sie reisten in Spezialfahrzeugen auf dem Landweg nach Zürich.

Die Quarantäne dauert mindestens 30 Tage.

Römische Silbermünzen gefunden

Archäologie Baselland/Nicole Gebhard

In einem Waldstück bei Pratteln/BL ist ein Silberschatz mit 293 römischen Münzen entdeckt worden. Gemäss einer Mitteilung der Archäologie Baselland handelt es sich um einen der grössten Funde dieser Art in der Schweiz.

Die meisten Münzen stammen aus dem zweiten Jahrhundert nach Christus, das älteste Stück aus der Zeit von Kaiser Nero um rund 60 nach Christus. Sie seien in sehr gutem Zustand, zum Teil noch prägefrisch, heisst es.

Die Archäologen vermuten, dass der römische Besitzer die Münzen bewusst versteckte. Die Münzen hätten zur damaligen Zeit etwa einem halben Jahreslohn eines Legionärs entsprochen.

Besonders viel Neuschnee in Graubünden

In Samedan im Oberengadin und in Santa Maria im Münstertal ist im November noch nie so viel Schnee gefallen wie dieses Jahr. Die Schneehöhe in den beiden Bündner Gemeinden betrug am Sonntagmittag 77 bzw. 71 Zentimeter. Der bisherige November-Schneerekord in Santa Maria stammte laut SRF Meteo aus dem Jahr 1959 und lag bei 65 Zentimetern.

Donald Trump «gesund und tatkräftig»

Trump ist zum Arzt gegangen.
Keystone Trump ist zum Arzt gegangen.

US-Präsident Donald Trump hat sich seiner jährlichen Gesundheitsüberprüfung unterzogen. Diese habe ergeben, dass er weiter «gesund und tatkräftig» sei und keine Beschwerden habe, so eine Sprecherin des Weissen Hauses am Samstag.

Trump habe sich im Walter Reed National Military Medical Center in Washington einer Überprüfung und einigen Labortests unterzogen. Details zur Art der Tests nannte die Sprecherin nicht.

US-Präsidenten werden jeweils jährlich routinemässig durchgecheckt. Das Präsidialamt legt fest, welche Ergebnisse der Untersuchung veröffentlicht werden.