"Einfach nach Hause bringen"

Captain Lichtsteiner blickt ebenfalls zuversichtlich auf die beiden Spiele: "Wir haben aus dieser Qualifikation gelernt. Wir haben oft gut gespielt und dann die Resultate nicht nach Hause gebracht», erklärte der 35-Jährige. «Aber wir befinden uns in einer guten Ausgangslage und müssen es einfach noch nach Hause bringen.»

Speziell im Fokus stehen wird in St. Gallen der Mönchengladbacher Zakaria, der sich in einer herausragenden Form befindet. Mit 2 Toren ist er bislang Quali-Topskorer der Schweiz. "Ich arbeite jeden Tag dafür, dass es so weitergeht", so der Genfer.

Lippi nicht mehr China-Coach

Marcello Lippi ist nach nur vier Pflichtspielen als Nationaltrainer Chinas zurückgetreten. Der 71-jährige Italiener zog damit die Konsequenzen aus der 1:2-Niederlage am Donnerstag gegen Syrien.

"Sie waren besser und verdienten den Sieg", sagte Lippi nach der Partie in Dubai, "Ich übernehme die volle Verantwortung und gebe hiermit meinen Rücktritt bekannt."

In der Asien-Qualifikation für die WM 2022 liegt China damit nach 4 Partien bereits  5 Punkte hinter den Syrern auf Platz 1.

Henri neuer Coach in Montreal

Der französische Ex-Internationale Thierry Henry wird neuer Trainer des MLS-Teams Montreal Impact. Der 42-Jährige unterschrieb bei den Kanadiern einen Vertrag über zwei Jahre.

Bei seinem Einstieg als Cheftrainer war Henry vorzeitig gescheitert. Im Januar wurde er bei der AS Monaco entlassen. In Nordamerika war Henry schon als Aktiver tätig. Von 2010 bis 2014 spielte er für die New York Red Bulls.

Mit Frankreich gewann der langjährige Arsenal- und Barcelona-Stürmer 1998 den Weltmeister- und 2000 den Europameistertitel.

Starke Bilanz gegen "Kleine"

Für die Schweiz spricht vor den Spielen gegen Georgien (Nummer 90 im Fifa-Ranking) und Gibraltar (196) auch die starke Bilanz gegen vermeintlich "kleine" Gegner.

Seit 2012 haben die Schweizer 28 Quali-Partien gegen Teams aus den Lostöpfen 3 bis 6 absolviert. Daraus resultierten 24 Siege. Nur einmal - im Oktober 2014 zu Beginn der Aera Petkovic - gab es in Slowenien eine Niederlage.

Auch die ersten Duelle gegen Georgien (2:0 in Tiflis) und gegen Gibraltar  (4:0 in Sion) gewann die Nati ohne grösse Probleme.

Vier Punkte bis zur EM 2020

Der Schweizer Nati fehlen vor dem Finale der EM-Quali vier Punkte für das Ticket zur Endrunde 2020. Die Aufgabe ist durchaus lösbar: Die letzten beiden Gegner heissen Georgien (Freitag in St. Gallen) und Gibraltar (Montag). Auf dem Papier müssten zwei Pflichtsiege her.

Nati-Coach Petkovic geht voller Optimismus in die entscheidenden Partien. "Der Sieg gegen Irland hat uns die Tür geöffnet. Jetzt können wir alles selber entscheiden", schaut er voraus.

Verzichten muss die Schweiz dabei auf die verletzten Stammkräfte Schär, Shaqiri und Embolo.

Rochaden nur im Personal

Vladimir Petkovic.
Keystone Vladimir Petkovic.

Das Nationalteam disloziert am Donnerstag nach St. Gallen. Der Kybunpark ist tags darauf der Schauplatz des vorletzten Auftrittes in diesem Jahr. Nach dem Heimspiel gegen Georgien (live ab 20:10 Uhr auf SRF zwei) sind die Schweizer am Montag bei Aussenseiter Gibraltar zu Gast. 4 Punkte sind im Endspurt zur  sicheren EM-Qualifikation gefordert.

Nach 9 Absagen ist die zweite Reihe der SFV-Auswahl gefordert. "Wir haben genug Qualität im Team, um die Abwesenden zu ersetzen", betont Akanji. An Petkovics Spielprinzipien ändern die Ausfälle nichts. Erste Option, um Abwehrchef Schär zu ersetzen, ist Rodriguez.

Chile sagt Test in Peru ab

Chiles Coach Reinaldo Rueda .
Reuters Chiles Coach Reinaldo Rueda .

Chile erlebt die schwerste soziale Krise seit Jahrzehnten mit teilweise gewalttätigen Ausschreitungen. Aus diesem Grund tritt das Nationalteam nicht zu dem für nächsten Dienstag geplanten Freundschaftsspiel in Peru an. Spieler wie Staff sprachen sich für die Absage aus. Nationalcoach Reinaldo Rueda    erlaubte seinen Schützlingen bereits die Rückkehr zu ihren Klubs.

Wenger heuert bei der Fifa an

Arsene Wenger.
imago images Arsene Wenger.

Eine Woche nach der Konfusion um ein Telefonat mit Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat Arsène Wenger einen  neuen Job gefunden. Der 70-jährige Franzose, der kurzzeitig als neuer Trainer beim deutschen Rekordmeister gehandelt worden war, heuert beim Weltverband Fifa als «Direktor für globale Fussballförderung» an.

-Bernardo Silva fehlt Manchester City gegen Chelsea. Zudem wird er mit 50'000 Pfund gebüsst. Grund dafür ist ein   umstrittener Tweet an seinen Freund und Mitspieler Benjamin Mendy. Der englische Verband sah darin einen «schweren Verstoss» gegen die Verhaltensregeln.