Formel 1: Bottas gewinnt vor Hamilton

Valtteri Bottas
Keystone Valtteri Bottas

Mercedes hat im ersten Rennen der neuen Formel-1-Saison einen Doppelsieg gefeiert. Valtteri Bottas gewann den Grand Prix von Australien vor Lewis Hamilton und Max Verstappen (Red Bull).

Die Entscheidung fiel schon auf den ersten Metern, als Bottas den aus der Pole Position gestarteten Hamilton überholte. Ferrari musste sich mit den Rängen 4 (Sebastian Vettel) und 5 (Charles Leclerc) begnügen.

Für Alfa Romeo gab es vier WM-Punkte dank eines 8. Platzes von Kimi Räikkönen. Antonio Giovinazzi beendete das Rennen auf Platz 15.

Divers (DTM, Nascar, etc.): Sieg für Buemi in Sebring

Sebastien Buemi hat zusammen mit dem Spanier Fernando Alonso und dem Japaner Kazuki Nakajima das 1000-Meilen-Rennen in Sebring (US-Bundesstaat Florida)  gewonnen. Das aus der Pole Position  gestartete Trio setzte sich auf Toyota mit einer Runde Vorsprung vor den Markenkollegen Mike Conway, Jose Maria  Lopez und Kamui Kobayashi durch.

Buemi und Co. feierten den 3. Saisonsieg nach jenen im 6-Stunden-Rennen in Francorchamps und im 24-Stunden-Klassiker in Le Mans. Sie hatten zudem in Silverstone gewonnen, waren wegen des nicht reglementskonformen Autos aber nachträglich disqualifiziert worden.

Formel 1: Hamilton setzt eine Duftmarke

Lewis Hamilton
Reuters Lewis Hamilton

Lewis Hamilton hat das Training in Australien dominiert. Der Mercedes-Pilot fuhr in Melbourne die Tagesbestzeit und war dabei 0,048 Sekunden schneller als Teamkollege Valtteri Bottas. Max Verstappen verlor im Red Bull als Dritter bereits acht Zehntel.

Überraschend deutlich distanziert wurde auch Ferrari-Pilot Sebastian Vettel, der sich mit Platz 5 begnügen musste.

Erfreulich war der Trainingsauftakt für Alfa Romeo. Der Finne Kimi Räikkönen überzeugte als 6. Sein Teamkollege   Antonio Giovinazzi kam nicht über Platz 15 hinaus.

Formel 1: Renndirektor Whiting tot

Charlie Whiting
Keystone Charlie Whiting

Charlie Whiting ist 66-jährig verstorben. Der Renndirektor der Formel 1 erlag einer Lungenembolie. 

Noch am Tag vor seinem Tod war Whiting in Australien im Fahrerlager gewesen, um die Vorbereitungen auf das Auftakt- rennen vom Sonntag zu überwachen. Seit 1997 war er für die Organisation aller Rennen, Sicherheit und Klärung technischer Streitfragen verantwortlich.

«Die Formel 1 hat in Charlie einen treuen Freund und charismatischen Botschafter verloren», sagte Jean Todt, der Präsident des Motorsport-Weltverbandes FIA.

Formel 1: Extrapunkt für schnellste Rennrunde

Lewis Hamilton im Mercedes.
Keystone Lewis Hamilton im Mercedes.

In der Formel 1 wird bereits beim ersten Rennen in Melbourne am 17. März die schnellste Rennrunde wieder mit einem Extrapunkt belohnt. Dies bestätigten die zuständige Strategiegruppe und die F1-Kommission am Montag einstimmig.

Allerdings wird der Extrapunkt nur Fahrern zugeschrieben, die das Rennen in den Top 10 beenden. So wird verhindert, dass weit zurückliegende Piloten mit frischen Reifen und vollem Risiko einzig und allein den Extrapunkt jagen.

In der Formel 1 wurde bereits von 1950 bis 1959 die schnellste Rennrunde mit einem Zusatzpunkt belohnt.

Motorrad: Protest gegen Ducati

Andrea Dovizioso
Imago Andrea Dovizioso

Ducati-Pilot Andrea Dovizioso muss um seinen Sieg beim Auftakt der MotoGP-WM in Katar bangen. Honda, Suzuki, KTM und Aprilia legten Protest gegen die Maschine des Italieners ein, weil daran ein Aerodynamik-Teil montiert war, das den Herstellern zufolge nicht dem Reglement entsprechen soll.

Den Einspruch lehnten die Regelverantwortlichen noch in der Nacht nach dem Rennen ab, die vier Hersteller zogen das Urteil aber weiter.

Eine endgültige Entscheidung soll bis zum 2. Rennwochenende in Argentinien Ende März gefällt werden.

Motorrad: Lüthi rast auf das Podest

Tom Lüthi
freshfocus Tom Lüthi

Tom Lüthi hat ein eindrückliches Comeback in der Moto2-Kategorie hingelegt. Der Emmentaler belegte im ersten Saisonrennen in Katar den 2. Platz.

Von Position 7 gestartet, fand sich Lüthi zunächst auf Zwischenrang 10 wieder. Danach machte er jedoch kontinuierlich Boden gut und hätte auf der Zielgeraden beinahe Sieger Lorenzo Baldassari überflügelt. Dritter wurde Lüthis Dynavolt-Teamkollege Marcel Schrötter.

Die weiteren Schweizer: Ersatzfahrer Jesko Raffin wurde 14. Dominique Aegerter klassierte sich als 18.

Motorrad: Lüthi startet von Position 7

Tom Lüthi
keystone Tom Lüthi

Tom Lüthi hat sich von den drei Schweizer Moto2-Fahrern die beste Ausgangslage für den GP von Katar gesichert. Der letzte Saison glücklose Tom Lüthi nimmt sein erstes Rennen nach seinem MotoGP-Abstecher von Position 7 in Angriff.

Der Emmentaler zeigte sich von seinem Sturz am Freitag gut erholt. Der Kalex-Fahrer verlor auf seinen deutschen Dynavolt-Teamkollegen Marcel Schrötter (1.) weniger als eine halbe Sekunde.

Für den Zürcher Jesko Raffin resultierte im Qualifying Startposition 20. Der Berner Dominique Aegerter musste sich mit dem 24. Platz begnügen.