Formel 1: Niki Lauda ist tot

Der dreimalige Formel-1-Weltmeister Niki Lauda ist tot.
Keystone/Archiv Der dreimalige Formel-1-Weltmeister Niki Lauda ist tot.

Formel-1-Legende Niki Lauda aus Österreich ist tot. Der 70-jährige, dreifache Formel-1-Weltmeister und Flug-Unternehmer sei am Montag im Kreis seiner Familie friedlich entschlafen, teilte die Familie in der Nacht auf Dienstag mit.

Lauda war im August letzten Jahres die Lunge transplantiert worden, im Oktober konnte er das Spital verlassen. Danach war er im Rehabilitationstraining.

Die Lunge des dreifachen Formel-1-Weltmeisters war bereits durch seinen schweren Unfall 1976 auf dem Nürburgring vorgeschädigt.

Motorrad: Lüthi in Le Mans geschlagen

Tom Lüthi ist beim Moto2-Rennen in Le Mans auf Rang 6 gefahren und hat den angestrebten Podestplatz verpasst. Von Rang 2 gestartet, preschte Lüthi direkt nach dem Start an die Spitze vor. Dann büsste er aber Rang um Rang ein.

Auf Sieger Alex Marquez, der einen spanischen Dreifachsieg vor Jorge Navarro und Augusto Fernandez anführte, fehlten Lüthi 9,4 Sekunden.

Einen bitteren Nachmittag erlebte Dominique Aegerter. In Reichweite zu den Top 10 musste der Langenthaler in der allerletzten Runde aufgeben. Sein Motorrad hatte zu wenig Sprit.

Motorrad: Lüthi startet aus Frontreihe

Tom Lüthi
Imago Images Tom Lüthi

Tom Lüthi hat im Qualifying zum GP von Frankreich in Le Mans die Pole Position knapp verpasst. Der Emmentaler musste sich Jorge Navarro um 0,078 Sekunden geschlagen geben. Weil Lüthi 5 Minuten vor Schluss des Qualifyings stürzte, konnte er nicht mehr kontern.

Landsmann Dominique Aegerter war knapp drei Sekunden langsamer. Der 28-jährige Oberaargauer startet als 25. nur aus der neunten Reihe.

In der MotoGP war Weltmeister Marc Marquez zum 83. Mal in seiner Karriere der Schnellste. Er verwies Danilo Petrucci und Jack Miller auf die Ehrenplätze.

Motorrad: Krummenacher siegt erneut

Mit seinem 3. Sieg im 5. von 12 Saisonrennen hat Randy Krummenacher die Führung in der Supersport-WM ausgebaut. Der ehemalige Moto2-Fahrer siegte in Imola vor seinem Yamaha-Teamkollegen Federico Caricasulo. Krummenacher hat nach nun 3 Siegen und zwei 2. Plätzen 115 Punkte auf dem Konto und damit 22 Zähler Reserve auf Caricasulo.

Formel 1: Nächster Triumph für Mercedes

Lewis Hamilton
Freshfocus Lewis Hamilton

Mercedes ist 2019 weiter nicht zu stoppen. Lewis Hamilton gewann den Grand Prix von Spanien in Montmelo vor Valtteri Bottas und übernahm auch wieder die Führung in der WM-Wertung. Für die Silberpfeile war es im fünften Saisonrennen der fünfte Doppelsieg.

Dritter wurde Max Verstappen im Red Bull vor den beiden Ferrari-Fahrern Sebastian Vettel und Charles Leclerc.

Das Team Alfa Romeo ging erstmals in dieser Saison leer aus. Kimi Räikkönen/FIN, der zuvor in allen Rennen in die Punkteränge gefahren war, wurde 14., Antonio Giovinazzi/ITA 16.

Divers (DTM, Nascar, etc.): FORMEL E: Buemi in Monaco auf Platz 5

Sebastien Buemi
Imago Images Sebastien Buemi

Für Sebastien Buemi hat auch beim 9. Rennen der Formel-E-Meisterschaft in Monaco kein Podestplatz herausgeschaut. Der Waadtländer klassierte sich beim Sieg des Franzosen Jean-Eric Vergne als Fünfter. Das Podest komplettierten Oliver Rowland und der ehemalige Formel-1-Pilot Felipe Massa, der sich erstmals in der Formel E unter den Top 3 klassierte. Am 22. Juni gastiert die Elektroserie in Bern.

Formel 1: Mercedes aus der Frontreihe

Valtteri Bottas
Imago Images Valtteri Bottas

Valtteri Bottas hat im Qualifying zum GP von Spanien am Sonntag die Bestzeit aufgestellt. Der Finne sicherte sich die Pole Position mit über 6 Zehntel Vorsprung vor Mercedes-Teamkollege Lewis Hamilton/GBR.

Für Ferrari-Pilot Sebastian Vettel blieb einmal mehr nur der 3. Platz. Der Deutsche verlor über 8 Zehntel auf die Bestzeit von Bottas.

Die Alfa-Romeo-Piloten Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi blieben im Q2 bzw. Q1 hängen. Der Finne wird das Rennen von Startplatz 14 in Angriff nehmen, der Italiener von Platz 18.

Formel 1: Mercedes im Training vorne

Valtteri Bottas.
Imago Images Valtteri Bottas.

Mercedes hat auch in den Trainings zum GP von Spanien den Ton angegeben. Der finnische WM-Leader Valtteri Bottas stellte in Barcelona vor seinem britischen Teamkollegen Lewis Hamilton die beste Zeit des Tages auf.

Die Ferrari-Fahrer Charles Leclerc/MON und Sebastian Vettel/GER belegten die Plätze 3 und 4 und büssten 3 Zehntel auf das Mercedes-Duo ein.

Kimi Räikkönen verpasste im Alfa Romeo als Elfter eine Platzierung in den Top 10 nur um 5 Tausendstel. Sein italienischer Teamkollege Antonio Giovinazzi klassierte sich auf Platz 17.