MOUNTAINBIKE: WM verschoben

Nino Schurter.
Keystone Nino Schurter.

Die Weltmeisterschaften im Mountainbike, die vom 25. bis 28. Juni in Albstadt in Baden-Württemberg hätten stattfinden sollen, werden verschoben. In einer Telefonkonferenz nächste Woche will der Weltverband beschliessen, wie es weitergehen soll. Denkbare Alternativen sind demnach eine Verschiebung in den Herbst 2020 oder eine Verlegung ins Jahr 2021. Auch eine komplette Absage ist nicht ausgeschlossen.

An den letzten Weltmeisterschaften in Kanada holte die Schweiz mit ihren Teamleadern Nino Schurter (Gold) und Jolanda Neff (Silber) ingesamt 8 Medaillen im Cross-Country.

MOUNTAINBIKE: WM 2025 in der Schweiz?

Mountainbike-WM im Wallis
Swiss Cycling Mountainbike-WM im Wallis

Swiss Cycling liebäugelt mit einer Gross-WM für die Mountainbiker im Jahr 2025. Wie der Verband mitteilte, bemüht er sich um eine kombinierte WM im Wallis für 7 Disziplinen.

Zusammen mit dem Walliser Kantonalverband und dem Promotions-Unternehmen Valais/Wallis reichte er dafür eine Absichtserklärung für die Durchführung im September 2025 ein.

Das Projekt sieht vor, die Disziplinen Cross-Country, Downhill, E-Bike, Enduro, Marathon, Pumptrack und Short Track mit Titelkämpfen innert 2 Wochen in der gleichen Region zu vereinen.

Auch Amstel Gold Race verschoben

Gold Race
keystone Gold Race

Mit dem Amstel Gold Race ist das nächste bedeutende Radrennen wegen des Coronavirus auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Der in der Nähe von Maastricht stattfindende Klassiker hätte am 19. April durchgeführt werden sollen. Zuvor waren bereits Mailand – Sanremo, die Flandern-Rundfahrt, Paris - Roubaix, der Flèche Wallone und Lüttich - Bastogne - Lüttich abgesagt worden.

Paris-Roubaix verlegt

Paris-Roubaiy 2019.
Keystone Paris-Roubaiy 2019.

Alle 4 Rad-«Monumente» von diesem  Frühling haben weichen müssen. Schuld ist wie überall das Coronavirus.

Die Classique Paris-Roubaix wird wegen der Pandemie nicht wie vorgesehen am 12. April stattfinden. Die Organisatoren verlangen vom Radsport-Weltverband UCI Ausweichdaten.

Die Amaury Sport Organisation (ASO) hat im Weiteren die auch von ihr organisierten Rennen Flèche Wallonne (22.4.) und Lüttich-Bastogne-Lüttich (26.4.) aus dem Programm genommen. Kurz darauf wurde auch noch die Flandern-Rundfahrt abgesagt.

Tour de Romandie abgesagt

Die Tour de Romandie wird in diesem Jahr nicht durchgeführt. Tour-Direktor und -Organisator Richard Chassot sah sich aufgrund der Coronavirus-Pandemie zu diesem Entscheid gezwungen.

Die Westschweizer Rundfahrt hätte am 28. April mit einem Prolog in Oron VD starten sollen. Fünf Tage später wäre das Rennen mit World-Tour-Status mit einem weiteren Zeitfahren in Freiburg zu Ende gegangen.

Soweit möglich, sollen die für dieses Jahr vorgesehenen Etappenorte 2021 zum Zuge kommen, wenn die Tour de Romandie vom 27.04.-02.05. stattfinden soll.

Keine Rad-Rennen in Risikogebieten

Sprint eines Feldes.
Keystone Sprint eines Feldes.

Der Radsport-Weltverband fordert angesichts der Coronavirus-Pandemie alle Rennveranstalter auf, Wettbewerbe des UCI-Kalenders in Risikogebieten ab sofort abzusagen. Die Wertungen in allen Disziplinen werden mit Stand vom 15. März eingefroren, um Chancengleichheit zu gewährleisten, teilte die UCI mit.

Bezüglich der Olympia-Qualifikation, die für Mountainbike und BMX noch läuft, hat die UCI laut Mitteilung das Internationale Olympische Komitee aufgerufen, die Qualifikationsperiode per 3. März vorerst zu stoppen. Damit soll weltweit Chancengleichheit herrschen.

Cape Epic findet nicht statt

Nino Schurter.
Keystone Nino Schurter.

Das Cape Epic in Südafrika ist aufgrund der Corona-Krise abgesagt worden. Aus Sorge um die Gesundheit und Sicherheit der Teilnehmer sahen sich die Verantwortlichen kurz vor dem geplanten Start am Sonntag zu diesem Schritt gezwungen. Im Vorjahr hatten Nino Schurter und Lars Forster das eine Woche dauernde Etappenrennen bei den Männern gewonnen.

Schachmann gewinnt Paris - Nizza

Maximilian Schachmann.
Imago Images Maximilian Schachmann.

Maximilian Schachmann hat die 78. Auflage des Mehretappenrennens Paris-Nizza gewonnen. Der Deutsche verteidigte auf der 7. Etappe das Gelbe Trikot des Gesamtführenden mit 18 Sekunden Vorsprung auf den Belgier Tiesj Benoot.

Der Tagessieg nach 166,5 km bei der Bergankunft in Valdeblore ging an den kolumbianischen Bergspezialisten Nairo Quintana. Wegen der Corona-Krise war die Schlussetappe vom Sonntag bereits am Freitag gestrichen worden.

Der Thurgauer Stefan Küng erreichte mit einer knappen halben Stunde Rückstand auf Schachmann Schlussrang 29.