Holdener sucht neuen Trainer

Wendy Holdener ist derzeit ohne Trainer.
Freshfocus Wendy Holdener ist derzeit ohne Trainer.

Wendy Holdener muss sich einen neuen Trainer suchen. Wie das Portal       "skinews.ch" schreibt, legt Holdeners bisheriger Coach Werner Zurbuchen seine Tätigkeit nach fünf Jahren nieder, um mehr Zeit für die Familie zu haben.

Wer auf den Berner folgt, ist noch   offen. Einem Bericht der italienischen Website "neveitalia.it" zufolge klopfte Holdener bereits bei Livio Magoni, dem Trainer von Petra Vlhova, an. Dieser habe aber abgesagt.

Holdener beendete die abgelaufene Saison als 6. im Gesamtweltcup. Insgesamt steht sie bei 3 Weltcupsiegen.

Exodus bei den deutschen Alpinen

Veronique Hronek.
Keystone Veronique Hronek.

Der Deutsche Skiverband (DSV) verliert in Veronique Hronek eine weitere   langjährige Weltcup-Athletin. Wegen der vielen schweren Verletzungen habe sie ihre Leistungsfähigkeit nicht mehr   erreichen können, begründete die     28-Jährige ihren Schritt.

Hronek nahm an zwei Weltmeisterschaften teil und gewann 2013 in Schladming Bronze mit der DSV-Mannschaft. In knapp 10 Jahren im Weltcup fuhr die Speed-Spezialistin 4 Mal in die Top 10.

Zuletzt ebenfalls zurückgetreten waren die Teamkollegen Christina Ackermann, Fritz Dopfer und Dominik Stehle.

Kasper bleibt vorerst Präsident

Gianfranco Kasper
keystone Gianfranco Kasper

Wie erwartet ist der vom 17. bis 23.05. in Pattaya/THA geplante 52. FIS-Kongress wegen der Corona-Krise verschoben worden. Ein neuer Ort und Termin stehen noch nicht fest. Ziel ist es aber, den Kongress im Herbst abzuhalten.

Damit ist klar, dass der Engadiner Gian-Franco Kasper (76) zumindest ein 23. Präsidial-Jahr in Angriff nimmt. Kasper hatte im November angekündigt, nach 45 Jahren bei der FIS vorzeitig aufhören zu wollen.

Kasper war zuerst Generalsekretär; 1998 wurde er als Nachfolger von Marc Hodler zum 4. FIS-Präsidenten gewählt.

Weirather beendet Karriere

Tina Weirather
Keystone Tina Weirather

Tina Weirather beendet nach 15 Jahren im Ski-Zirkus ihre Karriere mit sofortiger Wirkung. Das gab die 30-jährige Liechtensteinerin am Mittwoch bekannt.

Die Tochter der Skilegenden Harti Weirather und Hanni Wenzel konnte in ihrer Karriere neun Weltcupsiege feiern. Zudem gewann sie zweimal die Disziplinen-Wertung im Super-G und holte WM-Silber (2017) sowie Olympia-Bronze (2018).

«Am meisten freue ich mich darauf, so Sport treiben zu können, wie ich will», blickt Weirather auf ihre Zukunft voraus. Genauere Pläne habe sie noch nicht geschmiedet.

Haver-Löseth tritt zurück

Nina Haver-Löseth verabschiedet sich aus dem Skisport.
Keystone Nina Haver-Löseth verabschiedet sich aus dem Skisport.

Nina Haver-Löseth hat nach 14 Jahren im Ski-Weltcup ihren Rücktritt erklärt. Dies gab die 31-jährige Norwegerin auf Instagram bekannt.

Die Technik-Spezialistin gab diesen Winter ihr Comeback, nachdem sie Ende 2018 einen Schienbeinkopfbruch und einen Meniskusriss erlitten hatte, und fuhr mehrmals in die Top 10.

In ihrer Laufbahn feierte Haver-Löseth 2 Weltcupsiege. 2016 gewann sie in Santa Caterina den Slalom, 2 Jahre später triumphierte sie in Stockholm beim City Event. Bei Olympia 2018 in Pyeongchang holte sie im Team-Wettkampf Bronze.

Elia Zurbriggen tritt zurück

Elia Zurbriggen.
Freshfocus Elia Zurbriggen.

Elia Zurbriggen zieht sich vom Spitzensport zurück. Der Sohn von Pirmin Zurbriggen hat auf Instagram seinen Rücktritt bekanntgegeben. Für den 29-Jährigen war der Riesenslalom in Adelboden, wo er im 1. Lauf ausgeschieden war, somit das letzte Rennen seiner Karriere. Insgesamt bestritt Zurbriggen 47 Weltcup-Rennen. Sein bestes Resultat erreichte er im März 2017 mit dem 8. Platz in Kranjska Gora.

Rennen in Kranjska Gora abgesagt

Aleksaner Kilde jubelt.
imago images Aleksaner Kilde jubelt.

Das Coronavirus hat auch die letzten Alpin-Weltcup-Rennen der Männer in Kranjska Gora nicht zugelassen. Aleksander Kilde gewinnt als vierter Norweger den Gesamtweltcup.

Die Absage überrascht mittlerweile nicht mehr. Kranjska Gora, wo am Samstag ein Riesenslalom und am Sonntag ein Slalom im Programm gestanden hätten, liegt nur rund 10 Kilometer von der Grenze zu Norditalien entfernt.

Kilde gewinnt die grosse Kristallkugel vor Alexis Pinturault und Henrik Kristoffersen. Kristoffersen ist Disziplinensieger im "Riesen" und Slalom.

Junioren-WM wird nicht fortgesetzt

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus und verschärften Bestimmungen in Norwegen wurde die Junioren-WM in Narvik nach fünf Tagen abgebrochen. Die Schweiz reist damit mit zwei Medaillen vorzeitig nach Hause. Alexis Monney  gewann Gold in der Abfahrt, Yannick Chabloz Bronze im Super-G.