Ex-Mitarbeiter gebüsst

Ein ehemaliger Mitarbeiter des Atomkraftwerkes Leibstadt ist von der Bundesanwaltschaft zu einer Busse von 3000 Franken verurteilt worden. Er hatte «aus Bequemlichkeitsgründen» an drei Neutronendosisleistungsmessgeräten keine Funktionstests durchgeführt und fiktive Messwerte eingetragen.

Der Mitarbeiter sollte die Geräte gemäss Ensi-Richtlinie halbjährlich auf ihre Funktionstüchtigkeit hin testen. 

Eine umfassende Untersuchung ergab Hinweise, dass er auch weitere Geräte nicht ordnungsgemäss getestet hatte. Funktionstests an den rund 350 Geräten zeigten jedoch, dass sie noch richtig funktionieren.

EU will wieder Vertretung in Kabul

Die EU-Staaten wollen in Afghanistan eine gemeinsam diplomatische Vertretung eröffnen. Der gemeinsame Standort soll es ermöglichen, dass die einzelnen EU-Länder wieder eine diplomatische Vertretung in Afghanistan haben, sagte Frankreichs Präsident Emanuel Macron.

Während der Machtübernahme der Taliban hatten die westlichen Staaten ihre Botschaften in der Hauptstadt Kabul geräumt. Die Öffnung einer gemeinsamen Vertretung solle möglichst rasch erfolgen, sagte Macron. 

Dies bedeute aber nicht, dass die Taliban-Regierung politisch anerkannt werde.

Mit Boosten im Rückstand

Die Schweiz ist mit den Auffrischungsimpfungen langsamer als die Nachbarländer. Inzwischen haben in der Schweiz ein Viertel der über 65-Jährigen eine dritte Impfung erhalten. Von der Gesamtbevölkerung sind dies 7,4 Prozent, wie die Zahlen des Bundesamtes für Gesundheit zeigen.

Verglichen mit den Nachbarländern sind das wenige: In Deutschland, Frankreich und Italien sind es zwischen 10 und 15 Prozent der Gesamtbevölkerung. In Österreich haben 24 Prozentvon allen die Auffrischungsimpfung bezogen.

In Österreich ist der Booster 4 Monate nach der Impfung möglich. In der Schweiz beträgt die Frist 6 Monate.

Norwegischer Dreifachsieg

Jonas Baumann
Freshfocus Jonas Baumann

Die Norweger haben ihren Heimvorteil im Rennen über 15 km freie Technik voll ausgenutzt. Simen Hegstad Krüger setzte sich in Lillehammer vor seinen beiden Landsmännern Hans Christer Holund und Martin Löwström Nyenget durch.

Als einziger Schweizer lief Jonas Baumann in die Punkte. Der Bündner verlor nur knapp 50 Sekunden auf die Siegerzeit von Krüger und belegte am Ende den guten 17. Rang.  

Roman Furger (34.) verpasste die Punkte-Ränge knapp. Candide Pralong (44.), Beda Klee (47.) und Jason Rüesch (50.) blieben ohne Exploit.

Schule bestellte Eltern zu Gespräch

Am Dienstagmorgen, bevor der 15-Jährige im US-Bundesstaat Michigan seine Tat verübte, fand eine Lehrerin eine Zeichnung des Jungen. Er hatte die Waffe und eine Kugel gezeichnet und dazu geschrieben: «Überall Blut» und «die Welt ist tot» geschrieben.

Daraufhin seien die Eltern an die Schule zitiert worden. In der Besprechung hätten die Eltern den Sohn nicht gefragt, ob er seine Waffe bei sich habe, erklärte die zuständige Staatsanwältin.

Sie hätten sich aber geweigert, ihren Sohn mit nach Hause zu nehmen. Der Vater fuhr daraufhin nach Hause und rief kurze Zeit später bei der Polizei an und gab an, dass seine Waffe fehlte, wie die Staatsanwältin schilderte.

Hischier trifft und verliert

Nico Hischier beim Bully
Getty Images Nico Hischier beim Bully

Nico Hischier hat in der NHL in der Nacht auf Samstag sein 4. Saisontor erzielt. Der Walliser Stürmer von New Jersey traf beim Gastspiel in Winnipeg zum zwischenzeitlichen 3:3.

Die Devils verloren die spektakuläre Partie am Ende mit 4:8, nachdem sie einen 0:3-Rückstand zwischenzeitlich in eine 4:3-Führung gedreht hatten. Matchwinner bei den Jets war Mark   Scheifele mit 3 Toren und 1 Vorlage.

Eine Niederlage setze es auch für Timo Meier ab. Der Appenzeller Stürmer musste sich mit San Jose den New York Rangers mit 0:1 geschlagen geben.

Uni-Spital Lausanne voll besetzt

Keystone-SDA

Am Universitätsspital Lausanne Chuv spitzt sich die Lage wegen des Anstiegs der Covid-Patientinnen und Patienten zu. Das Spital sei voll, sagte Spitaldirektor Philippe Eckert zur Westschweizer Zeitung «Vingt-Quatre Heures».

Seit mehreren Tagen würden Patientinnen und Patienten in andere Westschweizer Kliniken. Nicht möglich seien Verlegungen in Spitäler ennet der Saane. Die Deutschschweiz sei völlig «überschwemmt», so der Chuv-Direktor.

Am Chuv werden seit der laufenden Woche chirurgische Eingriffe verschoben, wie Eckert berichtete. Es gehe um Verschiebungen, die das Leben der Patienten nicht gefährdeten.

Mann brennt versehentlich Haus nieder

USA: Haus wegen Schlangenbefall versehentlich abgefackelt
Twitter/Pete Piringer USA: Haus wegen Schlangenbefall versehentlich abgefackelt

Weil er davon ausging, Schlangen durch Rauch vertreiben zu können, hat ein Mann im US-Staat Maryland sein Haus versehentlich abgefackelt.

Der örtliche Feuerwehrsprecher twitterte, dass die für die Rauchentwicklung im Keller vom Hausbesitzer entzündeten Kohle zu dicht an brennbaren Materialien gelegen habe. Beim Grossbrand sei das Haus komplett zerstört worden und niemand sei verletzt worden. 75 Feuerwehrleute waren stundenlang mit dem Löschen beschäftigt.

Es habe sich wohl um ungiftige Erdnattern gehandelt, wovon es im 900-Quadratmeter-Haus unzählige gegeben habe. Es seien aber nur die Überreste einer Schlange in der Asche entdeckt worden.