WM-Sponsor distanziert sich

Der Autohersteller Skoda hat öffentlich gedroht, sich als Hauptsponsor der  Eishockey-WM im Mai zurückzuziehen, sollte das Turnier in der belarussischen Hauptstadt Minsk stattfinden.

"Wir sind seit 28 Jahren Partner der Eishockey-WM. Aber wir verteidigen auch die Menschenrechte", hiess es auf  Twitter. "Infolgedessen wird Skoda die WM 2021 nicht sponsern, wenn Belarus als Mitveranstalter bestätigt wird."

Der öffentliche Druck auf die IIHF nimmt damit weiter zu, Belarus und seinem diktatorisch herrschenden Präsidenten Lukaschenko die WM zu entziehen.

Flury gewinnt im Europacup

Jasmine Flury hat im Europacup Selbstvertrauen getankt. Die 27-jährige Bündnerin gewann die erste von zwei Abfahrten in Crans-Montana vor der Österreicherin Lisa Grill. Platz 3 belegte die Freiburgerin Noémie Kolly.

Für Flury, die in der Regel im Weltcup fährt und dort auch schon reüssiert hat, war es der fünfte Sieg im Europacup. Den letzten davon feierte sie vor drei Jahren ebenfalls in Crans-Montana.

Im Walliser Skiort gastiert am kommenden Wochenende der Frauen-Weltcup. Auf dem Programm stehen zwei Abfahrten und ein Super-G.

Deutschland feiert Heimsieg

Franziska Preuss hat Deutschland in der Biathlon-Staffel in Oberhof zu einem Heimsieg geführt. Die Schlussläuferin behielt im "Showdown" beim letzten Schiessen die Nerven und distanzierte Elena Kruchinkina/BLR, die 2 Mal nachladen musste. Auf Rang 3 lief Schweden.

Die Schweizerinnen mit den 3 Gasparin-Schwestern und Lena Häcki hatten im Kampf um die vorderen Plätze nichts zu sagen. Nach der 1. Ablösung übergab Elisa Gasparin als 13.; von dort verbesserte sich das Schweizer Quartett noch auf den 10. Platz. Mehr war mit   2 Strafrunden und 10 Nachladern nicht möglich.

Stoos/SZ: Lawine tötet Skifahrer

Bei einem Lawinenniedergang im Schwyzer Skigebiet Stoos ist ein Skifahrer ums Leben gekommen. Das teilte die Schwyzer Kantonspolizei mit.

Die Lawine ging abseits der Skipisten nieder und verschüttete einen 49-Jährigen. Er verstarb später an seinen Verletzungen im Spital.

Auch in Engelberg/OW ging eine Lawine ausserhalb der markierten Pisten nieder. Die Kantonspolizei bestätigte gegenüber Radio SRF entsprechende Medienberichte. Nach möglichen Verschütteten werde gesucht. Und auch in Adelboden/BE ging eine Lawine nieder. Dabei wurde laut aktuellen Erkenntnissen niemand verschüttet, wie die Kantonspolizei gegenüber Radio SRF bestätigte.

Nur 300 Menschen waren jemals auf K2

Der K2 nahe der Grenze Pakistans zu China war bisher der einzige der 14 Achttausender der Welt, der noch nie im Winter erklettert wurde. 1954 wurde er zum ersten Mal bestiegen.

Er gilt als weit anspruchsvoller als der knapp 8849 Meter hohe Mount Everest, der höchste Berg der Welt. Gründe sind unter anderen die steile Route und die Lawinengefahr. Bisher haben ihn nur rund 300 Menschen bestiegen. 2008 wurden elf Bergsteiger von einer Lawine getötet.

Im Norden Pakistans erhebt sich auch der als "Killerberg" gefürchtete Nanga Parbat (8125 Meter), einst auch als "Schicksalsberg der Deutschen" bekannt.

K2 erstmals im Winter bestiegen

Der K2 ist der letzte 8000er, der im Winter bestiegen worden ist.
Keystone-SDA/Archiv Der K2 ist der letzte 8000er, der im Winter bestiegen worden ist.

Zum ersten Mal in der Geschichte haben Bergsteiger den K2 im Winter bestiegen. Der 8611 Meter hohe Gipfel im Karakorum in Pakistan ist der zweithöchste Berg der Welt und gilt als extrem schwierig.

"Ein Team von zehn nepalesischen Sherpas hat den K2 an diesem Nachmittag bestiegen", bestätigte der Sekretär des Alpinclubs von Pakistan der Deutschen Presse-Agentur. Sie seien um 1 Uhr Ortszeit (21 Uhr MEZ am Freitag) zum Gipfelsturm gestartet und hätten die Spitze um 16.56 Uhr erreicht.

Nun bereiten sich 50 Bergsteiger aus aller Welt in drei internationalen Expeditionen auf eine Winterbesteigung vor.

Saisonende für Kilde?

Aleksander Kilde
Imago Images Aleksander Kilde

Für Aleksander Kilde/NOR könnte die Saison vorzeitig beendet sein. Der Gesamtweltcupsieger der Vorsaison zog sich im Super-G-Training womöglich einen Kreuzbandriss zu. "Ich fürchte das Schlimmste. Aber noch hoffe ich", sagte Kilde zum norwegischen TV-Sender NRK. Er werde sich in Innsbruck einer MRT-Untersuchung unterziehen.

Kilde liegt im Gesamtweltcup bei    Saisonhälfte hinter Alexis Pinturault auf Rang 2. Er ist Führender in der  Abfahrts- und 2. in der Super-G-Wertung. Sollte sich der Verdacht bestätigen, dürfte er auch die WM in Cortina d'Ampezzo (8. bis 21.2.) verpassen.

Wenn die Bürokratie die Kunst erstickt

Monatelange Tourneen, aber auch Gastauftritte und Festival-Teilnahmen sind für Künstlerinnen und Künstler nach dem Brexit schwieriger geworden.

Um sich länger in der EU aufzuhalten und dort zu arbeiten, sind für Briten nun spezielle Erlaubnisse notwendig und umgekehrt. Das gilt sogar für das musikalische Equipment und bedeutet insgesamt bürokratischen und finanziellen Aufwand. Die Briten und die EU schieben sich gegenseitig die Schuld dafür in die Schuhe, keine grosszügigeren Regeln gefunden zu haben.

In einer Petition fordern britische Musikerinnen und Musiker eine Einigung.