Swiatek im Eiltempo

Weiter nicht aufzuhalten: Iga Swiatek
Keystone/EPA/Yoan Valat Weiter nicht aufzuhalten: Iga Swiatek

Iga Swiatek hat die French Open in Paris mit einem deutlichen Sieg lanciert. Die Weltranglisten-Erste bezwang die ukrainische Qualifikantin Lesia Tsurenko (WTA 119) in nur gerade 54 Minuten 6:2, 6:0. Für die Polin, die 2020 bei Roland Garros triumphiert hatte, war es bereits der 29. Sieg in Folge.

Vorbei ist das Turnier dagegen für Naomi Osaka (JPN/WTA 38). Die vierfache Grand-Slam-Siegerin scheiterte mit 5:7, 4:6 gleich bei erster Gelegenheit an Amanda Anisimova (USA/WTA 28). Schon an den Australian Open im Januar hatte Anisimova die Japanerin in der 3. Runde ausgeschaltet.

Sterbehilfe für Heimbewohner

Alters- und Pflegeheime des Kantons Zürich müssen ihren Bewohnerinnen und Bewohnern künftig die Möglichkeit bieten, dass sie Sterbehilfe vor Ort in Anspruch nehmen können.

Das Kantonsparlament hat einem entsprechenden Vorstoss von SP, Grünen und GLP knapp zugestimmt. Die Befürworterinnen und Befürworter argumentierten, es sei belastend, wenn jemand sein vertrautes Umfeld verlassen müsse, um Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen.

SVP, EVP und EDU wollten den Entscheid weiterhin den Heimen überlassen. Gegen den Entscheid kann noch das Referendum ergriffen werden.

Russischer Soldat in Kiew verurteilt

Ein russischer Soldat ist in der Ukraine zu lebenslanger Haft verurteilt  worden.

Das Gericht in Kiew sah es als erwiesen an, dass der Soldat nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine einen unbewaffneten Zivilisten erschoss. Der 21-Jährige hatte vor Gericht ein Geständnis abgelegt und gesagt, er habe einen Befehl von oben ausgeführt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Es war der erste solche Prozess, in dem es um mutmassliche Kriegsverbrechen von russischer Seite ging.

Seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine hat die UNO über 3'800 getötete Zivilisten registriert. Die tatsächliche Zahl dürfte deutlich höher sein.

EZB signalisiert Zinsanhebung im Juli

Die Europäische Zentralbank EZB könnte im Juli ihre Leitzinsen erstmals seit Jahren wieder erhöhen.

Das schreibt EZB-Präsidentin Christine Lagarde auf der Internetseite der Notenbank. Bis Herbst sei dann möglich, dass die Negativzinsen im Euroraum aufgehoben würden. Derzeit beträgt der Einlagensatz der Notenbank -0,5 Prozent. 

Lagarde begründete die Aussicht auf steigende Zinsen vor allem mit der hohen Inflation. Diese war im Euroraum zuletzt auf ein Rekordhoch von 7,5  Prozent gestiegen.

Der Altkönig besucht seine Heimat

Spaniens Altkönig Juan Carlos (84) fühlt sich bei seinem ersten Heimatbesuch nach fast zwei Jahren im Exil in Abu Dhabi offenbar sehr wohl.

Es gehe ihm «sehr gut», sagte der umstrittene Ex-Monarch am Samstag zu Journalisten in dem kleinen Küstenort Sanxenxo in Galicien.Rund 200 Journalisten aus dem In- und Ausland waren in den kleinen Ort gekommen, um über die Rückkehr zu berichten. Juan Carlos war am Donnerstagabend an Bord eines Privatjets von Abu Dhabi aus in Spanien eingetroffen. 

Ein Wiedersehen mit seinem Sohn, König Felipe VI., und seiner Frau Sofía (83) in Madrid war erst für den letzten Besuchstag am Montag geplant. 

WHO-Chef für interne Reformen

Bei der Weltgesundheitsorganisation WHO brauche es interne Reformen. Das sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus auf der Jahresversammlung der Organisation in Genf. Nötig sei etwa eine stärkere und nachhaltigere Finanzierung der Organisation.

Charles und Camilla in Kult-Soap

Prinz Charles (73) und Herzogin Camilla (74) spielen anlässlich des 70. Thronjubiläums von Queen Elizabeth II. in einer Folge der britischen Kult-Soap «EastEnders» mit.

Der Thronfolger und seine Ehefrau tauchen dabei als Überraschungsgäste bei einer Jubiläumsparty in der Filmstraße Albert Square auf.«EastEnders» läuft seit 1985 in der BBC und gilt als britisches Gegenstück zur «Lindenstraße».

Das royale Paar hatte das Filmset in Elstree nordwestlich von London Ende März besucht - damals wurden auch die Szenen gedreht, wie nun bekannt wurde. Die Folge soll am 2. Juni ausgestrahlt werden, zum Auftakt der viertägigen Jubiläumsfeierlichkeiten.

Weltwirtschaftsforum ist eröffnet

Das Weltwirtschaftsforum WEF in Davos ist am Montagvormittag offiziell eröffnet worden.

In der Eröffnungsrede von Bundespräsident Ignazio Cassis stand der Ukraine-Krieg im Mittelpunkt. Die vergangenen Jahrzehnte seien für viele Jahrzehnte der Hoffnung gewesen. Man habe geglaubt, die geschaffene Ordnung nach dem Kalten Krieg habe Bestand. Der Krieg in der Ukraine bedeute einen fundamentalen Bruch mit der herrschenden Ordnung, so Cassis weiter.

Erster Redner am WEF war der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski. Er wurde aus der Ukraine zugeschaltet. Er forderte erneut ein balidges Öl-Embargo gegen Russland.