Facebook dämmt Hassreden nicht ein

Nach Nutzerzahlen ist Indien der grösste Markt von Facebook
Reuters Nach Nutzerzahlen ist Indien der grösste Markt von Facebook

Facebook habe in Indien Hassreden auf seinem Netzwerk ungenügend eingedämmt. Dies, obwohl der US-Internetkonzern von der Problematik gewusst habe. Verschiedene US-Medien berufen sich auf Dokumente der ehemaligen Facebook- Mitarbeiterin Frances Haugen.

Demnach kam ein interner Bericht zum Schluss, dass Gewaltaufrufe bei Facebook in Indien vor rund zwei Jahren sprunghaft angestiegen seien. Damals starben Dutzende Menschen bei Zusammenstössen zwischen Hindus und Moslems.

Vom Budget zur Bekämpfung von Desinformation verbrauche Facebook den grössten Teil in den USA, dies obwohl weniger als zehn Prozent der Nutzer in den USA lebten, so die US-Medien.

Rede von 16 Toten nach Schiesserei

Bei Gefechten in einem Wohnhaus im westafghanischen Herat hat es offenbar mehrere Tote gegeben. Drei Stunden soll die Schiesserei zwischen Taliban- Sicherheitskräften und einer Gruppe Bewaffneter gedauert haben.

Dabei haben Kämpfer der Taliban nach eigenen Angaben drei Geiselnehmer getötet. Diese sollen der Terrormiliz Islamischer Staat angehört haben. Es gibt zudem Berichte, wonach bei den Gefechten 16 Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, getötet worden seien.

Die Taliban bekämpfen die Terrormiliz seit diese 2015 in Afghanistan Fuss gefasst hat. Seit der Machtübernahme der Taliban hat der IS mehrere tödliche Anschläge im Land verübt.

Mehr als 70'000 Besucher an Buchmesse

Unter den Besuchern waren etwa 36'000 Fachbesucher aus 105 Ländern
Keystone-SDA Unter den Besuchern waren etwa 36'000 Fachbesucher aus 105 Ländern

Über 70'000 Besucherinnen und Besucher haben die 73. Frankfurter Buchmesse besucht. Das ist nur noch knapp ein Viertel so viele wie vor der Pandemie. Das teilten die Veranstalter zum Abschluss des Branchentreffens am Sonntag in Frankfurt mit.

Trotzdem zeigen sich die Veranstalter zufrieden. Angesichts der Reise- beschränkungen seien die Erwartungen übertroffen worden, heisst es in einer Mitteilung. Zudem hätten etwa 130'000 Menschen die digitalen Angebote genutzt.

Im vergangenen Jahr wurde die Frankfurter Buchmesse wegen der Pandemie komplett online durchgeführt.

Clasico erneut an Real

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Real Madrid hat in der spanischen Meisterschaft zum vierten Mal in Folge den Clasico gegen den FC Barcelona gewonnen. Die "Königlichen" setzen sich im Camp Nou mit 2:1 durch.

Das vorentscheidende 1:0 erzielte Alaba (32.) von ausserhalb des Strafraums. Der Verteidiger hatte den Angriff selber eingeleitet. Die anderen beiden Tore fielen erst tief in der sieben- minütigen Nachspielzeit.

Sion gewinnt das Rhone-Derby

Der FC Sion hat nach 5 Spielen ohne Sieg wieder einmal 3 Punkte eingefahren. Auswärts im Rhone-Derby gegen Servette gewannen die Walliser mit 2:1.

Nach dem frühen Führungstreffer durch Stojilkovic (4.) suchten die Genfer den Ausgleich, liessen aber die letzte Konsequenz vermissen. Ein Eigentor durch Sasso (58.) nach einer flachen Hereingabe der Gäste bedeutete die Vorentscheidung. Kyeis Anschlusstreffer fiel erst in der Nachspielzeit.

Dank dem Sieg schloss Sion punktemässig zu Servette auf. Für die Genfer war es die 3. Niederlage in Folge.

Basel gewinnt gegen Lugano

Freshfocus

Der FC Basel hat im 11. Meisterschaftsspiel den 7. Sieg realisiert. Dank einem 2:0-Heimerfolg gegen Lugano festigten die Basler ihre Tabellenführung und liegen bei einem Spiel mehr als YB 4 Punkte vor den Bernern.

Frei (10.) nach einem Abpraller bei Lugano-Goalie Saipi und Cabral (32.) mit seinem 12. Saisontreffer erzielten die Tore. Kasami scheiterte in der 55. Minute mit einem Penalty an Saipi.

Für Basel war es dennoch ein trauriger Tag. Der langjährige FCB-Medienchef Josef Zindel verstarb am Sonntag im Alter von 68 Jahren nach kurzer Krankheit.

Ausbau von Siedlungen

Die neue Regierung in Israel will die Siedlungen im besetzten Westjordanland ausbauen. Man habe die Vermarktung von mehr als 1300 Wohnungen ausgeschrieben, teilte ein Sprecher des israelischen Wohnungsbauministeriums mit.

Die israelische Nichtregierungsorganisation «Peace Now» hat diese Ankündigung kritisiert. Dies sei der Beweis dafür, dass die neue Regierung keine Regierung des Wandels sei.

Im Jahr 1967 hatte Israel unter anderem das Westjordanland und Ostjerusalem erobert. Heute leben dort rund 600'000 Israelis in mehr als 200 Siedlungen. Der UNO-Sicherheitsrat bezeichnete diese Siedlungen vor fünf Jahren als illegal.

Lausanne schlägt Biel erneut

Freshfocus

Der Lausanne HC hat auch das zweite Duell binnen 9 Tagen gegen Biel für sich entschieden. In einem Nachtragsspiel der 18. National-League-Runde setzten sich die Waadtländer zuhause mit 4:2 durch.

Das Team von Coach Fust ging nach 9 Minuten dank eines Shorthanders von Varone in Führung und lag während der gesamten Spieldauer nie in Rücklage. Erst der dritte Führungstreffer durch Sekac nach einer halben Stunde hatte dann aber Bestand.

Die Waadtländer hatten vier der letzten fünf Heimspiele verloren.