Hodgson übernimmt Watford

Ex-Nati-Coach Roy Hodgson wird neuer Chefcoach des abstiegsbedrohten Premier-League-Klubs Watford. Der 74-Jährige unterzeichnete einen Vertrag bis Saisonende. Hodgson tritt die Nachfolge des am Montag entlassenen Claudio Ranieri an. Er ist der älteste Trainer, der jemals ein Team in der Premier League übernommen hat. Zuletzt coachte er bis Sommer 2021 Crystal Palace.

Eine halbe Million Corona-Fälle

Mit erstmals über 500'000 Fällen innert eines Tages haben die französischen Behörden einen neuen Rekordwert an Neu-Infektionen gemeldet.

Insgesamt meldeten die Behörden am Dienstag 501'635 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Die Omikron-Variante macht in dem Land mittlerweile über 95 Prozent aller Fälle aus.

Im Kampf gegen die steigenden Infektionszahlen setzt Frankreichs Regierung auf stärkere Einschränkungen für Ungeimpfte und für Menschen, die nicht genesen sind. Diese haben seit dieser Woche keinen Zugang mehr zu Restaurants, Bars, Kultureinrichtungen, Sportveranstaltungen und Fernzügen.

Urteil gegen «El Chapo» bestätigt

Ein New Yorker Gericht lehnt im Fall «El Chapo» die Berufung ab.
Reuters/Archiv Ein New Yorker Gericht lehnt im Fall «El Chapo» die Berufung ab.

Der mexikanische Drogenboss Joaquín «El Chapo» Guzmán ist mit der Berufung gegen seine Verurteilung gescheitert. Ein New Yorker Gericht hat diese am Dienstag abgelehnt.

Ein Anwalt von Guzmán begründete die Berufung mit angeblichem Fehlverhalten der Jury im Prozess und mit unangemessener Behandlung im Gefängnis. Das Gericht wies diese Argumente jedoch zurück.

«El Chapo» war der Anführer des Sinaloa-Kartells in Mexiko. Er sitzt derzeit in einem US-Hochsicherheitsgefängnis. Ein Gericht hatte ihn 2019 zu lebenslanger Haft plus 30 Jahren verurteilt, unter anderem wegen der Beteiligung an einer Verbrecherorganisation.

Senegal mühevoll weiter

Senegal hat glanzlos die Viertelfinals des Afrika Cups erreicht. Der Turnier-Mitfavorit bezwang im kamerunischen Bafoussam Aussenseiter Kap Verde mit 2:0.

Senegal profitierte davon, dass sich die Insel-Kicker mit zwei roten Karten (Andrade/21., Keeper Vozinha/57.) selbst schwächten. Erst in doppelter Überzahl netzte Mane zur Führung ein. Der Liverpool-Star verliess kurz darauf angeschlagen den Platz. In der Schlussphase kam Kap Verde dem 1:1 nahe, ehe Dieng den Sack zu machte. 

Im Abendspiel trifft Marokko auf Malawi.

Scholz und Macron warnen Russland

Scholz und Macron warnen Russland vor einem Angriff auf die Ukraine.
Reuters Scholz und Macron warnen Russland vor einem Angriff auf die Ukraine.

Deutschlands Kanzler Olaf Scholz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron haben Russland vor einem Angriff auf die Ukraine gewarnt.

Im Fall einer militärischen Intervention müsse Russland mit hohen Kosten rechnen, sagen die beiden bei einem Treffen in Deutschland. Sowohl Frankreich als auch Deutschland drängen auf direkte Gespräche im sogenannten Normandie-Format. Also zwischen Russland, der Ukraine, Frankreich und Deutschland.

Russland hat über hunderttausend Soldaten an der Grenze zur Ukraine zusammengezogen. Westliche Staaten fürchten einen Angriff, was die Regierung in Moskau zurückweist.

Noch kein neuer Staatspräsident

Bei der Wahl zum Staatspräsidenten hat in Italien auch im zweiten Wahlgang kein Kandidat die nötige Zweidrittelmehrheit erreicht. Sollte auch im dritten Wahlgang am Mittwoch kein Nachfolger für Sergio Mattarella gefunden werden, braucht es ab Donnerstag nur noch eine einfache Mehrheit von 505 Stimmen der 1009 Wahlleute.

Kreuzfahrtschiff rettet Flüchtende

Rund 65 Kilometer vor der Küste der Dominikanischen Republik hat ein Kreuzfahrtschiff 50 Flüchtende aus Seenot gerettet.

Die «Mein Schiff 2» war laut Angaben der Reederei Tui Cruises am Montagabend nach La Romana unterwegs. An Bord befand sich nur die Crew. Dabei entdeckte diese das Boot der Flüchtenden in akuter Seenot.

Die Geretteten wurden an Bord des Schiffs genommen, medizinisch betreut und mit Wasser und Nahrung versorgt. In Zusammenarbeit mit der Küstenwache der Dominikanischen Republik seien sie in La Romana an Land gebracht worden. Laut der Reederei waren die geretteten Flüchtenden aus dem Nachbarland Haiti.

Restaurants dürfen wieder öffnen

Betriebe im Gastro- und Kulturbereich dürfen in den Niederlanden ab Mittwoch wieder bis maximal 22 Uhr geöffnet haben. Dies kündigte Regierungschef Mark Rutte an einer Medienkonferenz an.

Angesichts der Hilferufe der letzten Tage gehe man bewusst an die Grenze des Möglichen, sagte Rutte. Für Restaurants, Kinos oder Theater gilt aber eine Kapazitätsbeschränkung. Zudem gilt die 3G-Regel sowie eine Maskenpflicht, wenn man nicht sitzt.

Gesundheitsminister Ernst Kuipers erklärte, dass man angesichts der hohen Infektionszahlen ein Risiko eingehe. Er verwies aber auf die Impfquote und die offenbar milderen Verläufe bei Infektionen mit der Omikron-Variante.