Arsenal siegt erneut knapp

Pierre-Emerick Aubameyang
Imago Images Pierre-Emerick Aubameyang

Arsenal hat im 2. Saisonspiel in der Premier League den 2. knappen Sieg gefeiert. Nach dem 1:0 in Newcastle vor einer Woche liessen die "Gunners" ein 2:1 zuhause gegen Burnley folgen. Lacazette (13.) und Aubameyang (64.) erzielten die Treffer für die Londoner. Barnes hatte zwischenzeitlich ausgleichen können (43.). Xhaka verpasste die Partie verletzungsbedingt.

Vereinbarung im Sudan unterschrieben

Im Sudan haben Opposition und Armee eine Vereinbarung unterschrieben. Sie sieht vor, dass bald eine Übergangsregierung eingesetzt wird und die Macht vom Militär an die Zivilgesellschaft übergeben wird.

Es soll auch ein Übergangsparlament geben und in drei Jahren sollen freie Wahlen folgen. Im April hatte das Militär den längjährigen Herrscher Sudans, Omar al-Baschir, gestürzt.

Darauf kam es zu gewaltsamen Zusammenstössen zwischen Soldaten und Oppositionellen.

Auslandschweizer fordern E-Voting

Schweizerinnen und Schweizer, die im Ausland leben, seien die ersten und wichtigsten Botschafter für die Schweiz im Ausland. Das sagte Bundesrat Ignazio Cassis am Auslandschweizer-Kongress in Montreux.

Die Schweiz solle aktiv mitreden und teilhaben an der Entwicklung der neuen globalisierten Welt. Cassis versprach den Auslandschweizern, dass der Bundesrat bei der elektronischen Stimmabgabe vorwärts mache. Bis Ende nächsten Jahres soll mit den Kantonen ein neues System definiert werden.

Der Auslandschweizerrat fordert, dass sich der Bund stärker für die rasche Einführung der elektronischen Stimmabgabe einsetzt.

Aufgepäppeltes Baby-Seekuh Marium tot

Das berühmte, acht Monate alte Seekuh-Baby Marium – Spezies indopazifische Seekühe – ist in Thailand gestorben.

Es war letzte Woche allein in einer Bucht in Südthailand gefunden worden. Es hatte via Social Media eine gewisse Bekanntheit erlangt, weil es von Menschen aufgezogen werden musste. Es musste 15 Mal pro Tag mit Milch und Seegras  gefüttert werden und seine Gesundheit wurde untersucht. 

Sein Tod sei durch eine Kombination von Schock und Plastik im Magen verursacht worden, wie man bei einer Autopsie feststellte. Die junge Seekuh habe vermutlich gemeint, Plastik könne man essen, erklärten die Forscher.

Südliches Afrika: Neuer Präsident

Sadc (die Staatengemeinschaft des südlichen Afrikas) hat eine neue Führung. Der bisherige Vorsitzende und Präsident Namibias, Hage Geingob, übergab sein Amt am Samstag seinem tansanischen Kollegen John Magufull.

Magufull forderte eine Aufhebung der langjährigen Sanktionen westlicher Länder gegen Simbabwe, weil das Land nun demokratische Strukturreformen eingeleitet habe. Die Sanktionen träfen nicht nur Simbabwe, sondern auch die Region.

Der SADC gehören 16 Länder an, darunter Südafrika, Simbabwe, Namibia, Angola und der Kongo.

Barcelonas Suarez fällt aus

Michael Cuisance
keystone Michael Cuisance

Der FC Barcelona muss rund einen Monat auf seinen Stürmer Luis Suarez verzichten. Der Uruguayer zog sich beim Saisonstart am Freitag auswärts gegen Athletic Bilbao (0:1) eine Verletzung der Wadenmuskulatur zu und musste vor der Pause ausgewechselt werden.

-Bayern München hat das 20-jährige Talent Michael Cuisance verpflichtet. Der Franzose wechselt von Borussia Mönchengladbach zum Meister. Über die Modalitäten wurde noch nichts bekannt gegeben, die Ablöse soll aber rund 10 Millionen Euro betragen. Für Gladbach absolvierte der zentrale Mittelfeldspieler 39 Pflichtspiele.

Leichte Entspannung in Kaschmir

Im indischen Teil von Kaschmir haben die Behörden einen Teil der Telefon- und Internetverbindung wieder freigeschaltet. Allerdings sind Mobilfunk und Internet weiter blockiert.

17 von 100 Telefonzentralen seien seit heute wieder in Betrieb, sagte der Polizeichef von Kashmir. Weitere würden folgen. Die indische Regierung hatte Anfang des Monats die Autonomierechte für den indischen Teil Kashmirs aufgehoben.

Um Proteste zu unterbinden, verhängte sie eine Ausgangssperre und blockierte die Telefon- und Internetverbindungen.

Bankerin erwartet keine Krise

Diese Woche ging es nervös zu und her an den Finanzmärkten. Die deutsche Wirtschaft ist geschrumpft, die chinesische Wirtschaft tut sich ebenfalls schwer.

Die Angst vor einer Rezession machte die Runde. Und die Schweiz befindet sich mitten drin. Antoinette Hunziker-Ebneter ist eine der bekanntesten und einflussreichsten Bankerinnen der Schweiz. Sie erwarte «keine globale Rezession, sondern lediglich eine Abkühlung», wie sie in der Sendung Samstagsrundschau von Radio SRF sagte.

Dieser Abkühlung könne sich die Schweiz allerdings nicht entziehen. Eine Krise bremse die Schweizer Exporte und das Wirtschaftswachstum.