Keine Hinrichtung für iranischen Rapper

Der Rapper Toomaj Salehi gilt als Ikone des iranischen Widerstands.
Keystone/Monika Skolimowska (Symbolbild) Der Rapper Toomaj Salehi gilt als Ikone des iranischen Widerstands.

Das Todesurteil gegen den iranischen Rapper Toomaj Salehi ist vom Obersten Gericht des Landes aufgehoben worden.

Das teilte Salehis Anwalt auf dem Kurznachrichtendienst X mit. Eine offizielle Bestätigung gibt es bisher nicht. Salehi, der in seinen Liedern auch die Freiheit besingt, gilt als Ikone des iranischen Widerstands. In seinen Liedern unterstützte er auch die Proteste gegen die Regierung nach dem Tod von Jina Mahsa Amini in Polizeigewahrsam.

Der Rapper war Ende Oktober letzten Jahres festgenommen und Ende April von einem Gericht in der Stadt Isfahan zum Tode verurteilt worden.

MTB: Schweizer verpassen das Podest

Die Schweizer Mountainbiker haben beim Heim-Weltcup in Crans-Montana das Podest verpasst. Im Short-Track-Rennen fuhr Nino Schurter als bester Einheimischer auf Platz 6.

Knapp hinter dem Team-Routinier klassierten sich Filippo Colombo (7.) und Marcel Guerrini (8.). Die drei Schweizer mussten die Spitze erst auf der letzten Runde ziehen lassen.

Der Sieg ging an Thomas Pidcock. Der Brite stürzte auf der ersten Runde, kämpfte sich aber wieder nach vorne. Dahinter klassierten sich Julian Scheib (GER) und Luca Braidot (ITA).

«Ausmass der Schäden ist erschütternd»

Bundespräsidentin Viola Amherd zeigt sich über die Unwetterschäden erschüttert.
Keystone/Michael Buholzer (Symbolbild) Bundespräsidentin Viola Amherd zeigt sich über die Unwetterschäden erschüttert.

Nach den zum Teil schweren Unwettern in der Schweiz zeigt sich Bundespräsidentin Viola Amherd betroffen.

Das Ausmass der Unwetterschäden in verschiedenen Landesteilen sei erschütternd, schreibt Amherd auf dem Kurznachrichtendienst X. Ihre Gedanken seien bei der betroffenen Bevölkerung. Ausserdem dankt Amherd den Einsatzkräften für den unermüdlichen Einsatz in dieser schwierigen Lage.

Auch die Regierungen der Kantone Graubünden und Tessin richteten sich an die Bevölkerung, speziell an jene im besonders betroffenen Misox. Sie brachten ihre Solidarität und ihr Mitgefühl zum Ausdruck und wünschten allen Beteiligten viel Kraft.

Pegelstände im Bodensee steigen an

Im Bodensee haben die Pegelstände nach starken und anhaltenden Regenfällen die zweithöchste Gefahrenstufe erreicht.

Laut dem Bundesamt für Umwelt lag beispielsweise in Romanshorn der Wasserstand rund vier Zentimeter über der Hochwassergefahrenstufe vier. Damit sei der See nach den Niederschlägen der letzten Nacht etwa wieder auf demselben Niveau wie vor einer Woche, sagte ein Vertreter des regionalen Führungsstabs Kreuzlingen der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Berichte über Schäden am Bodensee gibt es laut der Kantonspolizei Thurgau bisher nicht.

MTB: Keller im Short Track Zweite

Alessandra Keller hat sich zum Auftakt des ersten Weltcup-Wochenendes in Crans-Montana ihren 3. Podestplatz der Saison geholt. Die Nidwaldnerin fuhr im Short Track auf Platz 2.

Hinter der Siegerin Puck Pieterse (NED) gestaltete sich ein Dreikampf um die weiteren Podestplätze. Keller arbeitete sich im Schlusssprint von Platz 4 und aus dem Windschatten heraus auf Rang 2 vor. Dritte wurde Anne Tauber (NED).

Mit Leugger (12.), Blöchlinger (15.), Häberlin (16.), Indergand (18.) und Koller (19.) fuhren 5 weitere Schweizerinnen in die Top 20.

«Mit einem blauem Auge davongekommen»

Am Tag nach den schweren Unwettern scheint über Zermatt die Sonne. Das sei fast schon wie ein Hohn, sagt SRF-Korrespondent Roger Brunner. Am Freitag sei nämlich angesichts der Naturgewalten eine beängstigende Stimmung aufgekommen.

Es gebe viele beschädigte Gebäude, auch Hotels, die deshalb schliessen mussten. Zudem seien oberhalb von Zermatt diverse Wander- und Bikewege beschädigt worden. Diese müssten nun wieder instand gestellt werden.

Die Gemeinde sei also in den nächsten Tagen und Wochen gefordert. Unter dem Strich könne man aber sicher sagen, dass Zermatt mit einem blauen Auge davongekommen sei.

Die Vispa in trat in Zermatt stellenweise über die Ufer.
KEYSTONE/Claude Volken Die Vispa in trat in Zermatt stellenweise über die Ufer.

FECHTEN: Schweizer Team scheitert früh

Max Heinzer
Freshfocus/Claudio Thoma Max Heinzer

Der Medaillen-Traum der Schweizer Degenfechter ist bei der Heim-EM in Basel früh geplatzt. Das Schweizer Trio mit Alexis Bayard, Max Heinzer und Lucas Malcotti unterlag den Niederlanden im Achtelfinal mit 41:42 n.V. Den entscheidenden Treffer setzte der Niederländer Tristan Tulen gegen Bayard in der Verlängerung.

Die Schweizer, bei denen Einzel-Bronzegewinner Ian Hauri nur Ersatz war, gerieten früh in Rücklage. Nach 6 von 9 Gefechten hiess es 18:30. Dann lancierte Oldie Heinzer eine grosse Aufholjagd. Für den 36-Jährigen war es der letzte Auftritt der Karriere.

Deutscher Stürmer für Luzern

Der FC Luzern hat den ersten Zuzug im Hinblick auf die kommende Saison in der Super League vermeldet. Von Austria Klagenfurt stösst Sinan Karweina zu den Innerschweizern. Der 25-jährige Stürmer hat in Luzern einen Zweijahresvertrag unterzeichnet.

-Offensivspieler Maurice Malone wird vom FC Basel für eine Saison zum FK Austria Wien nach Österreich verliehen. Die beiden Klubs haben für den Anschluss eine Kaufoption vereinbart. Der 23-jährige Deutsche bestritt in der vergangenen Saison lediglich 12 Meisterschaftspartien und 4 Cup-Einsätze für Rot/Blau.