Luzern startet mit Niederlage

Der FC Luzern hat zum Auftakt der Super-League-Saison verloren. Die Innerschweizer unterlagen im Tessin dem FC Lugano mit 1:2.

Luganos Offensivkräfte Gerndt und Bottani schossen in der 20. und 32. Minuten die Tore zur 2:0-Führung für das Heimteam. Lungoyi erwies Lugano dann in der 69. Minute einen Bärendienst: Drei Minuten nach seiner Einwechslung wurde er wegen einem groben Foulspiel direkt unter die Dusche geschickt.

Luzerns Ehrentreffer fiel erst in der Nachspielzeit durch ein Eigentor von Covilo (92.).

Alan Kurdi nimmt 114 Flüchtlinge auf

Das Rettungsschiff Alan Kurdi hat im Mittelmeer insgesamt 114 Menschen aus einem Schlauch- und aus einem Holzboot gerettet.

Unter den Geretteten seien acht Kinder und acht Frauen, meldet die deutsche Hilfsorganisation Sea-Eye. Weder die Küstenwache noch die europäische Rettungsleitstelle hätten auf Notrufe reagiert, so die Organisation. Die libysche Küstenwache und die Internationale Organisation für Migration äusserten sich zunächst nicht zur Rettung.

Es war der Erste Einsatz der Alan Kurdi nach rund vier Monaten. So lange hatten die italienischen Behörden das Schiff festgesetzt.

YB dreht Partie gegen Zürich

Double-Gewinner YB ist mit einem Sieg in die neue Super-League-Saison gestartet. Die Berner schlugen im Wankdorf den FCZ nach zwischenzeitlichem 0:1-Rückstand mit 2:1.

Kololli brachte die Gäste mit einem satten Schuss schon nach 5 Minuten in Führung. Mambimbi glich nach 24 Minuten aus kurzer Distanz zum 1:1 aus. Nach einem Platzverweis gegen Zürichs Hekuran Kryeziu (56.) war es Fassnacht, der die Young Boys zum Sieg schoss (69.).

Auch YB beendete das Spiel nur zu zehnt: Zesiger sah wenige Sekunden nach dem Tor zum 2:1 die gelbrote Karte. 206

Wind facht Waldbrände in Kalifornien an

Die Waldbrände im US-Bundesstaat Kalifornien breiten sich weiter aus. Starke Winde hätten die Flammen angefacht, sodass weitere Gebiete nördlich von Los Angeles evakuiert worden seien, berichten die Behörden. In verschiedenen Bundesstaaten im Westen der USA kämpfen Feuerwehrleute gegen zahlreiche Brände.

Bodyguard vergisst Waffe in Flugzeug

Ein Bodyguard des britischen Aussenministers Dominic Raab hat nach einem Transatlantik-Flug eine geladene Waffe auf seinem Flugzeugsitz liegen gelassen. Der Mann ist nun offenbar aus dem aktiven Dienst entfernt worden.

Die Maschine mit dem Minister und seinem Bewacher an Bord landete am Freitag aus Washington kommend auf dem Flughafen London-Heathrow. Eine Reinigungskraft entdeckte die geladene Pistole in einem Holster und rief die Polizei, wie die Zeitung «The Sun» berichtete.

Vergangenen Februar gab es schon einmal einen ähnlichen Fall: Damals vergass ein Bodyguard des früheren Premierministers David Cameron eine Waffe in der Toilette eines Flugzeugs.

Genfer Pflegende gehen auf die Strasse

Das Pflegepersonal der Operationsabteilungen in den Genfer Universitätsspitälern fordert von Staatsrat Mauro Poggia, sich bei der Spitaldirektion für eine Entlastung des Arbeitsplanes einzusetzen. Gut 100 Pflegeangestellte gingen am Samstag mit ihren Forderungen auf die Strasse. Umstritten ist unter anderem der Bezug der Mittagspause.

Tote bei Angriff auf Taliban in Kundus

Die Luftwaffe Afghanistans hat in der Region Kundus mindestens zwei Luftschläge gegen eine mutmassliche Basis der radikal-islamischen Taliban ausgeführt. Dabei wurden gemäss Augenzeugen mindestens zehn Personen getötet.

Das Verteidigungsministerium spricht sogar von bis zu 40 getöteten Taliban-Kämpfern. Die Taliban selbst geben an, bei den Luftangriffen seien mindestens 40 Zivilpersonen ums Leben gekommen. Augenzeugen berichten gegenüber Nachrichtenagenturen, dass Taliban-Kämpfer und Zivilisten getötet wurden.

Der Angriff des Militärs kam zu einem Zeitpunkt, in dem in Doha Vertreter der Regierung und der Taliban über ein mögliches Friedensabkommen verhandeln.

Juso-Protest von zwei Schweizer Villen

Die Juso Schweiz hat am Samstag vor den Villen der Milliardärin Magdalena Martullo-Blocher in Meilen am Zürichsee und des Milliardärs Ernesto Bertarelli im Kanton Waadt protestiert. Sie fordert eine gerechte Besteuerung der Reichsten. Kommende Woche will der Nationalrat die 99-Prozent-Initiative der Juso in der Herbstsession debattieren.