Nullnummer für ManUnited

Manchester United kommt in der Premier League weiterhin nur langsam vom Fleck. Nach dem 0:0 bei Crystal Palace beträgt der Rückstand des Tabellenzweiten auf Leader und Stadtrivale Manchester City bereits 14 Punkte. Von den letzten acht Ligaspielen konnten die "Red Devils" nur deren zwei gewinnen.

Vaduz bleibt Letzter

Keystone

Der FC Vaduz hat auch das dritte Aufsteigerduell dieser Saison verloren. Die Liechtensteiner unterlagen zuhause Lausanne-Sport mit 0:3.

Beim ersten Gegentreffer durch Bolingi (44.) bekundete Vaduz Pech. Verteidiger Schmid sass verletzungsbedingt an der Seitenlinie, womit Lausanne in Überzahl einen Gegenstoss lancieren konnten. Die anderen beiden Tore der Gäste fielen erst tief in der Nachspielzeit.

Vaduz hat es damit verpasst, die rote Laterne zumindest vorübergehend an den FC Sion abzugeben und bleibt Tabellenletzter der Super League.

Basel mit Lebenszeichen

Freshfocus

Der FC Basel und YB haben sich in der 23. Runde der Super League mit 1:1 getrennt. Für den FCB war es in dieser Saison der erste Punktgewinn gegen die Berner.

Nach turbulenten Tagen und der Suspendierung von Captain Stocker zeigte der FCB eine kämpferisch gute Leistung. Neuzugang Males (20.) brachte das Heimteam mit einem sehenswerten Schuss aus der Distanz in Front. YB konnte durch Lauper (26.) schnell reagieren.

Trotz dem 7. sieglosen Heimspiel in Serie ist das Resultat für Basel letztlich positiv zu werten.

Terrortat in südschwedischer Kleinstadt

In Südschweden verletzt ein Mann 8 Menschen mit einem Messer.
Keyston-SDA In Südschweden verletzt ein Mann 8 Menschen mit einem Messer.

In Südschweden hat ein Mann mit einer Stichwaffe acht Menschen angegriffen und verletzt. Der Vorfall in der Kleinstadt Vetlanda, rund 270 Kilometer südwestlich von Stockholm, werde als mutmassliche Terrortat eingestuft, gab die zuständige Polizeibehörde bekannt.

Der zwischen 20 und 30 Jahre alte Angreifer sei von der Polizei angeschossen und in ein Spital gebracht worden. Es gebe keine Anzeichen für weitere Täter. Zur Nationalität des Angreifers sagten die Ermittler nichts.

Ministerpräsident Stefan Löfven verurteilte die Tat: Schweden begegne solch schrecklichen Taten mit der geballten Kraft seiner Gesellschaft, teilte der Regierungschef mit.

Herkunftsdeklaration für Backwaren

Kundinnen und Kunden sollen auch beim Brot des Bäckers oder bei Backwaren an der Tankstelle erfahren, woher das Produkt stammt. Das Herkunftsland muss künftig für die Kundschaft gut sichtbar deklariert werden.

Nach dem Ständerat hat auch der Nationalrat einem entsprechenden Vorstoss zugestimmt. Begründet wird die Deklarationspflicht mit der immer grösseren Konkurrenz durch eingeführte Backwaren aus dem Ausland.

Nicht deklariert werden muss die Herkunft bei Pizzen und Paniermehl, dafür aber beispielsweise bei Aufbackbrötchen und Sandwiches. Die Branchenorganisationen sind damit einverstanden.

Ist Iran Urheber von Ölkatastrophe?

Für die Ölpest, die vor einem Monat zu grossen Umweltschäden im östlichen Mittelmeer geführt hat, soll gemäss der israelischen Regierung Iran verantwortlich sein. Die israelische Umweltministerin schrieb auf Twitter von «Umwelt-Terrorismus».

Ein libysches Schiff habe das Öl aus Iran gebracht und vor der Küste Israels ins Meer geleitet, führte die Ministerin vor den Medien aus. Von iranischer Seite gab es bisher keine Reaktion.

Von der Ölpest sind die Küsten und Strände Israels, des Gaza-Streifens und des südlichen Libanons betroffen. Umweltexperten sprechen von einer ökologischen Katastrophe, deren Beseitigung Jahre dauern werde.

Leipzig und Kiel weiter

RB Leipzig darf weiter auf den ersten Titel der Klubgeschichte hoffen. Die Sachsen entschieden den Viertelfinal im DFB-Pokal gegen den Bundesliga-Konkurrenten VfL Wolfsburg mit 2:0 für sich. Poulsen (63.) und Hwang (88.) erzielten die Tore. Weghorst verschoss für Wolfsburg (mit Steffen und Mbabu) in der 25. Minute einen Elfmeter.

Der Lauf von Rot-Weiss Essen mit dem Schweizer Captain Marco Kehl-Gomez hat im Viertelfinal derweil geendet. Die Mannschaft aus der 4. Liga, die im laufenden Wettbewerb zwei Bundesligisten ausgeschaltet hatte, unterlag Zweitligist Holstein Kiel zuhause 0:3.

Heikle Lage in Flüchtlingslager

Die Hilfsorganisation «Ärzte ohne Grenzen» MSF unterbricht ihre Arbeit im grössten Flüchtlingslager in Syrien, im Camp Al Hol im Osten des Landes.

Grund ist die zunehmend schlechte Sicherheitslage, wie die Organisation mitteilt. Letzte Woche wurde ein Mitarbeiter unter ungeklärten Umständen getötet. Insgesamt seien seit Januar 30 Menschen im Lager durch Tötungen oder vermeidbare Unfälle ums Leben gekommen, schreibt «Ärzte ohne Grenzen».

Im Flüchtlingslager Al Hol leben laut UNO über 60'000 Personen, 80 Prozent davon Frauen oder Kinder. Viele sind Angehörige ehemaliger Kämpfer der Terrororganisation IS und kommen zum Teil auch aus westlichen Ländern.