Viele Jüngere auf Intensivstation

Wegen der Krankheit Covid-19 müssen nicht nur alte Menschen auf der Intensivstation behandelt werden. Das zeigen Zahlen der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin, welche die Tagesschau von SRF ausgewertet hat.

Demnach waren 40 Prozent der Patienten, die ernsthaft an Covid-19 erkrankten, unter 60 Jahre alt. Und von diesen hätten wiederum rund ein Drittel keinerlei Vorerkrankungen aufgewiesen, heisst es weiter im Bericht der Tagesschau.

Das Coronavirus könne also auch jüngere und gesunde Menschen schwer treffen. Allerdings: Unter-60-Jährige würden die Erkrankung in der Regel überleben.

Alpaufzug in Fully-Randonaz

In Fully-Randonnaz/VS ist am Samstag die Alpaufzug-Saison eröffnet worden, wegen des Coronavirus unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Der Alpaufzug ist in der Schweiz im Allgemeinen weniger populär als der Alpabzug. Aber im Wallis werden dabei auch die Herden der Eringerkühe durchmischt. Dabei sind Kämpfe unausweichlich, denn die Kühe legen damit eine Hierarchie fest, um sich als Königin des Alpaufzugs durchzusetzen.

Rund 50 Kühe nahmen am Alpaufzug von Randonnaz teil. Jeder Züchter begleitete seine Tiere. "Sie sind seit einigen Tagen aufgeregt, weil sie zu ihrem Sommerparadies gehen", sagte ein Züchter.

Protestmarsch in Frankreich

Aus Protest gegen die angekündigten Sparpläne des Autoherstellers Renault haben im Norden Frankreichs Tausende Menschen demonstriert.

Französische Medien berichteten von einem sechs Kilometer langen Protestmarsch, der zu einer Renault-Fabrik in Maubeuge führte.

Renault hatte am Freitag angekündigt, dass weltweit rund 15'000 Stellen abgebaut werden sollen, um Kosten zu sparen. Demnach würden in Frankreich bis zu 4600 Stellen wegfallen, und mindestens ein Autowerk soll geschlossen werden. Renault begründete den Abbau unter anderem mit zusätzlichen Verlusten, weil in der Corona-Krise weniger Autos verkauft würden.

Protestmarsch in Frankreich

Aus Protest gegen die angekündigten Sparpläne des Autoherstellers Renault haben im Norden Frankreichs Tausende Menschen demonstriert.

Französische Medien berichteten von einem sechs Kilometer langen Protestmarsch, der zu einer Renault-Fabrik in Maubeuge führte.

Renault hatte am Freitag angekündigt, dass weltweit rund 15'000 Stellen abgebaut werden sollen, um Kosten zu sparen. Demnach würden in Frankreich bis zu 4600 Stellen wegfallen, und mindestens ein Autowerk soll geschlossen werden. Renault begründete den Abbau unter anderem mit zusätzlichen Verlusten, weil in der Corona-Krise weniger Autos verkauft würden.

Demonstrationen in mehreren US-Städten

Die Proteste in Minneapolis dauern an.
Keystone-SDA Die Proteste in Minneapolis dauern an.

Die Proteste gegen Polizeigewalt setzen sich in den USA fort, nach der Tötung eines schwarzen US-Amerikaners bei einem Polizei-Einsatz in Minneapolis.

Neben Minneapolis gingen etwa auch in New York, Los Angeles und Houston Menschen auf die Strasse. Bei den Protesten in Detroit wurde laut Polizeiangaben eine Person durch Schüsse getötet. In Oakland in Kalifornien wurde laut US-Medienberichten ein Sicherheitsbeamter erschossen.

Unterdessen ist einer der Polizisten angeklagt worden, der am Montag am tödlichen Einsatz in Minneapolis beteiligt war. Ihm wird die Tötung des Afroamerikaners vorgeworfen.

EU fordert USA zum Verbleib in WHO auf

Die EU fordert die USA auf, den Bruch mit der Weltgesundheitsorganisation WHO zu überdenken.

Im Kampf gegen das Coronavirus würden nur weltweite Zusammenarbeit und Solidarität helfen, heisst es in einer gemeinsamen Erklärung von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und dem EU-Aussenbeauftragten Josep Borrell.

Gestern gab US-Präsident Donald Trump bekannt, die USA würden die Zusammenarbeit mit der WHO beenden. Er wirft der UNO-Organisation unter anderem vor, sie sei von China kontrolliert und habe falsch auf die Corona-Pandemie reagiert.

Ausgangssperre in Portland wegen Demos

Auch in Portland kam es zu Ausschreitungen.
Key Auch in Portland kam es zu Ausschreitungen.

Quer durch die USA protestieren Tausende teils gewaltsam gegen Rassismus und Polizeigewalt. Nun hat auch die Stadt Portland im Bundesstaat Oregon eine nächtliche Ausgangssperre verhängt.

Entsprechende Verbote gelten auch in den Städten Minneapolis und St. Paul im Bundesstaat Minnesota. Minnesota hat zusätzliche 1000 Personen der Nationalgarde aufgeboten, um die Menschen zu schützen. Die Nationalgarde twitterte, es handle sich um den grössten Einsatz in ihrer 164-jährigen Geschichte.

Auslöser für die Proteste ist der Tod eines Schwarzen US-Amerikaners bei einem Polizei-Einsatz. Ein weisser Polizist kniete fast neun Minuten lang auf seinem Nacken.

Es ist seit einem Jahr stets zu warm

Der letzte Juni war vielerorts der zweitwärmste seit Messbeginn.
Key/Archiv Der letzte Juni war vielerorts der zweitwärmste seit Messbeginn.

Seit einem Jahr ist es in der Schweiz überdurchschnittlich warm. Das hat SRF Meteo berechnet.

Deutlich über dem langjährigen Durchschnitts-Temperaturwert seien die Monate Februar und April dieses Jahres gewesen, aber auch der Juni des letzten Jahres. So sei der vergangene Juni zum Beispiel an vielen Orten der zweitwärmste seit Messbeginn gewesen, so SRF Meteo.

Dieser Wert dürfte 2020 kaum übertroffen werden, muss doch auf das erste Juniwochenende mit kühlerem und unbeständigerem Wetter gerechnet werden. Möglicherweise wird die Schafskälte ihrem Namen wieder einmal gerecht.