Junge Frauen leiden an der Pandemie

Laut einer neuen Studie der Universität Zürich haben junge Frauen in der Schweiz seit der Coronapandemie zunehmend mit diesen psychischen Erkrankungen zu kämpfen.

Auch junge Männer leiden vermehrt unter Depressionen. Ihre psychische Gesundheit war dabei insgesamt aber weniger von der Pandemie betroffen, wie die Forschenden in einer neuen Studie schreiben.

Die Forschenden vermuten hinter der unterschiedlichen Stresswahrnehmung und den unterschiedlichen Folgen für die psychische Gesundheit verschiedene Ursachen. Dazu gehöre, dass sich Frauen mehr Sorgen machen würden über pandemiebedingte Gesundheitsprobleme.

Massenprozess beginnt

In Hongkong hat der bislang grösste Prozess wegen angeblicher Verstösse gegen das umstrittene Sicherheitsgesetz begonnen.

Unter den Angeklagten befinden sich unter anderem Journalisten, Abgeordnete der Opposition und auch Akademiker. Sie sind wegen «Verschwörung zum Umsturz» angeklagt. Bei einer Verurteilung drohen ihnen lebenslange Haftstrafen. Die Gerichtsverfahren könnten mehrere Monate dauern.

Es handelt sich um den grössten Prozess unter dem umstrittenen Sicherheitsgesetz, welches Peking 2020 erlassen hatte. Mit dem Gesetz wird gegen pro-demokratische Aktivistinnen und andere regierungskritische Stimmen vorgegangen.

Neue Identitätskarte im März

Der neue Schweizer Reisepass ist bereits seit vier Monaten im Umlauf.
Keystone/Christan Beutler (Archiv) Der neue Schweizer Reisepass ist bereits seit vier Monaten im Umlauf.

Ab dem 3. März wird in der Schweiz die neue Identitätskarte ausgestellt.

Bisher ausgestellte IDs bleiben jedoch gültig bis zum darauf eingetragenen Ablaufdatum. Die neue ID sei mit modernsten Sicherheitstechniken auf den neuesten Stand gebracht worden, schrieb das Fedpol am Montag. Einige Sicherheitselemente seien im Material enthalten. Andere würden bei der Kartenherstellung oder auch bei der Personalisierung der Karte erzeugt.

Erstmals in der Geschichte der Schweizer Ausweise bildeten Identitätskarte und Reisepass eine Ausweisfamilie mit einheitlichem Design, teilte das Fedpol mit. Ein Bergmotiv schmückt neu Pass und ID.

Nationalrat bei Ski-Unfall verletzt

Der 47-Jährige ist aktuell im Rennen um den Ständerats-Sitz aus dem Kanton Zürich.
Keystone/Peter Klaunzer (Archiv) Der 47-Jährige ist aktuell im Rennen um den Ständerats-Sitz aus dem Kanton Zürich.

Der Zürcher Mitte-Nationalrat und Stadtpräsident von Wädenswil Philipp Kutter hat sich bei einem Ski-Unfall am Wochenende schwer verletzt. Er fällt bis auf Weiteres aus.

Das teilt die Stadt Wädenswil mit. Der 47-jährige Kutter werde im Paraplegiker-Zentrum Nottwil betreut. Seine Aufgaben auf kommunaler, regionaler und nationaler politischer Ebene würden temporär von den verschiedenen Stellvertretungen übernommen.

Philipp Kutter war von seiner Partei vor knapp zwei Wochen ins Rennen um einen Zürcher Ständerats-Sitz geschickt worden. Wie es mit seiner Kandidatur weitergeht, ist zurzeit nicht bekannt.

Historischer Streik gestartet

Letzte Woche streikten in Grossbritannien bereits Lehrpersonen.
Keystone/Jon Super (Archiv) Letzte Woche streikten in Grossbritannien bereits Lehrpersonen.

Pflegekräfte des britischen Gesundheitsdiensts NHS haben am Montag den bisher grössten Streik ihrer Geschichte begonnen.

In England demonstrieren damit noch bis zu diesem Dienstag mehrere Zehntausend Beschäftigte für mehr Gehalt sowie bessere Arbeitsbedingungen. Die Berufsvereinigung Royal College of Nursing fordert eine Lohnerhöhung, die deutlich über der Inflation von zuletzt gut 10 Prozent liegt. Erstmals streikten auch Rettungskräfte am selben Tag.

Eine Grundversorgung ist nach Angaben der Gewerkschaften aber sichergestellt. Die konservative Regierung will das bisherige Angebot von 4,75 Prozent mehr Lohn nicht erhöhen.

Zürich: Jelmoli schliesst per Ende 2024

Das Jelmoli-Kaufhaus beheimatet viele internationale Luxusmarken.
Keystone/Gaetan Bally (Symbolbild) Das Jelmoli-Kaufhaus beheimatet viele internationale Luxusmarken.

Eines der ältesten Warenhäuser der Schweiz schliesst per Ende 2024 seine Türen.

Den Jelmoli an der Bahnhofstrasse in Zürich wird es in der heutigen Form nicht mehr geben. Das schreibt die Besitzerin von Jelmoli, die Immobilienfirma Swiss Prime Site. Von der Schliessung seien insgesamt 850 Mitarbeitende betroffen, sagt ein Sprecher des Unternehmens gegenüber SRF.

Das Gebäude soll komplett renoviert und umgebaut werden. Geplant sind neben Büroflächen auch Gastronomieangebote. Zudem soll es weiterhin Verkaufsflächen geben. 2027 soll der Umbau abgeschlossen sein.

Klimaschützer kaufen 170 SNB-Aktien

Laut den Umweltschützern ist der Prozentsatz der Stimmrechte verschwindend klein.
Keystone/Anthony Anex (Symbolbild) Laut den Umweltschützern ist der Prozentsatz der Stimmrechte verschwindend klein.

170 Umweltschützerinnen und Umweltschützer haben je eine Aktie der Schweizerischen Nationalbank gekauft. Damit konnte die Klima-Allianz, welche die Aktion koordinierte, Anträge für die Generalversammlung der Nationalbank einreichen.

Der Preis pro Aktie habe je nach Kaufzeitpunkt variiert, aktuell stehe er bei 4800 Franken, teilte die Klima-Allianz auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit.

Dank des Aktienkaufs konnten die Umweltschützer Anträge zuhanden der SNB-Generalversammlung vom 28. April einreichen. Darin forderten sie, dass die SNB ihr Devisenportfolio an den Zielen des Pariser Klimaabkommens angleiche.

Eleusis will aus Athens Schatten raus

Zu den Feierlichkeiten gehörte auch eine Lichtinstallation.
Keystone/Orestis Panagiotou Zu den Feierlichkeiten gehörte auch eine Lichtinstallation.

Mit Tanz und Musik und der Beteiligung zahlreicher Einwohner hat am Samstag die kleine griechische Hafenstadt Eleusis ihr Europäisches Kulturhauptstadt-Jahr eingeleitet.

Sie ist mit rund 30'000 Einwohnern die bislang kleinste Stadt, die Kulturhauptstadt Europas wird. In der Antike fanden dort die «Mysterien von Eleusis» statt, eine Art Geheimkult, mit dem jährlich die Neugeburt der Natur gefeiert wurde. Die Riten zogen damals Tausende Athener an, die in die Stadt pilgerten.

Eleusis liegt rund 20 Kilometer westlich der griechischen Hauptstadt Athen und will sich nun aus deren Schatten befreien.