Explosion in Chemiepark Leverkusen

Explosion in Chemiewerk in Leverkusen.
Keystone-SDA Explosion in Chemiewerk in Leverkusen.

Nach der Explosion in einem Chemiepark im deutschen Leverkusen ist die Zahl der Verletzten auf mindestens 31 gestiegen, wie die Behörden mitteilten. Zwei Personen seien ums Leben gekommen, mehrere würden noch vermisst.

Wie es am Dienstagmorgen zur Explosion und dem anschliessenden Brand in einem Entsorgungszentrum gekommen ist, ist noch nicht klar. Das Feuer konnte gegen Mittag gelöscht werden. Videos zeigten gewaltige Rauchwolken. Luftmessungen von Umweltschutzbehörden zeigten bisher keine gefährlichen Werte. Trotzdem wurde das Gebiet weiträumig abgesperrt.

Die Bevölkerung wurde aufgefordert, in den Wohnungen zu bleiben und die Fenster zu schliessen.

Kapitol-Sturm vor Kongress-Ausschuss

Bei der ersten Anhörung des Untersuchungsausschusses zum Angriff auf das US-Kapitol vom 6. Januar haben mehrere Polizisten ihre Erlebnisse geschildert.

Einer der Beamten, Aquilino Gonell, sagte bei der Ausschusssitzung im Repräsentantenhaus, er habe an jenem Tag gedacht, er würde sterben. Er sei im Irak-Krieg gewesen. Doch an jenem 6. Januar habe er mehr Angst gehabt als während seines gesamten Irak-Einsatzes.

Anhänger des damaligen US-Präsidenten Donald Trump hatten am 6. Januar den Sitz des US-Kongresses in Washington erstürmt. Dabei kamen fünf Menschen ums Leben, darunter ein Polizist. Der Ausschuss im Kongress soll die Hintergründe des Angriffs untersuchen.

Konzert im Central Park: Line-up steht

Bei dem geplanten Grosskonzert im New Yorker Central Park zum Ende der Einschränkungen der Corona-Pandemie sollen unter anderen Patti Smith, Andrea Bocelli, LL Cool J, Elvis Costello, Wyclef Jean, Barry Manilow, Carlos Santana und Rob Thomas auftreten. Das teilte Bürgermeister Bill de Blasio mit.

Zuvor war bereits bekannt geworden, dass bei der für den 21. August geplanten Veranstaltung Musiker wie Bruce Springsteen, Jennifer Hudson und Paul Simon dabei sein sollen. Auch Bands wie Earth, Wind & Fire und The Killers sowie die New Yorker Philharmoniker haben sich angemeldet.

An der Show sollen rund 60'000 Geimpfte teilnehmen dürfen.

Zahl der Neuansteckungen steigt

Die japanische Hauptstadt Tokio hat am Dienstag mit 2848 die bisher höchste Zahl von Covid-19-Neuinfektionen an einem Tag gemeldet.

Die Menschen sollen nach Möglichkeit zu Hause bleiben und auf unnötige Reisen verzichten, sagte Ministerpräsident Yoshihide Suga. Die Delta-Variante breite sich schnell aus. Rund ein Drittel der Neuinfektionen beträfen Menschen in ihren Zwanzigern.

Die Mehrheit der Menschen in Japan war laut Umfragen für eine Absage oder erneute Verschiebung der Olympischen Spiele, auch wegen der Angst einer Einschleppung neuer Virus-Varianten.

Sattelschlepper verliert ganze Ladung

Ein Sattelschlepper aus der Ukraine hat am Dienstag auf der San-Bernardino-Autostrasse im Misox/GR seine ganze Ladung von rund 23 Tonnen verloren.

Die Plastikrollen rutschten in einer Rechtskurve von der Ladefläche und stürzten auf die Gegenfahrbahn. Wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilte, herrschte zu diesem Zeitpunkt auf dem Strassenabschnitt bei Mesocco kein Gegenverkehr, und es wurde niemand verletzt.

Gemäss ersten Erkenntnissen war die gesamte Ladung nicht gesichert. Während den Aufräumarbeiten wurde der Verkehr umgeleitet.

Neues Welterbe für Deutschland

Deutschland erhält zwei neue Welterbestätten. Zum ersten Mal zeichnete die Unesco jüdisches Kulturgut in Deutschland aus, indem die begehrte Auszeichnung an die sogenannten Schum-Stätten Mainz, Worms und Speyer als eine Wiege des europäischen Judentums ging.

Auch der Niedergermanische Limes als Teil der Grenze des antiken Römischen Reiches wurde als neues Welterbe eingestuft.

Das zuständige Komitee der UNO-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur Unesco traf die Entscheidungen auf seiner Sitzung im chinesischen Fuzhou. Als Welterbe werden nur Kultur- und Naturstätten von «herausragendem universellen Wert» ausgezeichnet.

Neue Ausstellung im Zentrum Paul Klee

Der Künstler Paul Klee wird oft als unpolitisch wahrgenommen. Eine neue Aus-stellung im Berner Zentrum Paul Klee will diesem Eindruck entgegentreten.

"Menschen unter sich", nennt sich die Ausstellung, die am 28. August ihre Tore öffnen wird und bis im kommenden Mai dauert.

Mit den Illustrationen zu Voltaires gesellschaftssatirischem Werk Candide, den noch wenig bekannten Illustrationen zu Curt Corrinths Potsdamer Platz sowie den 1933er-Zeichnungen, in denen Klee auf subtile Art und Weise das von den Nationalsozialisten freigesetzte Gewaltpotential in der Gesellschaft verarbeitet, werden besondere Schwerpunkte gesetzt.

Hochwasserlage entspannt sich weiter

Die Hochwassergefahr scheint an den meisten Schweizer Gewässern gebannt. Vor rund zehn Tagen noch randvoll, gilt für den Bielersee und den Murtensee nun noch die Gefahrenstufe 2 von 5, das heisst: mässige Gefahr.

Stufe 4, also grosse Gefahr, herrscht laut dem Naturgefahren-Bulletin des Bundes nur noch für die Aare zwischen Bielersee und der Mündung Emme. Für den Neuenburgersee gilt weiterhin Gefahrenstufe 3.

Vorsicht sei aber bei kleinen und mittleren Flüssen geboten, warnt das Bundesamt für Umwelt. Bei diesen könnten Gewitter die Wasserstände erneut kurzfristig steigen lassen.