Stopp der Einschüchterung Taiwans

Die neue US-Regierung fordert von China mit der Einschüchterung von Taiwan aufzuhören. Konkret solle China seinen militärischen, diplomatischen und wirtschaftlichen Druck auf Taiwan einstellen und stattdessen den Dialog mit der demokratisch gewählten Regierung in Taipeh suchen.

Das Verhalten Pekings gegenüber Taiwan und anderen Nachbarn sei besorgnis- erregend, so die US-Regierung weiter. Zudem stünde die USA felsenfest zu Taiwan und würden dem Land auch weiterhin helfen, eine ausreichende Fähigkeit zur Selbstverteidigung zu haben.

Die kommunistische Führung Pekings sieht Taiwan als Teil der Volksrepublik China.

Souvenirs von Hasselhoff versteigert

Ein Nachbau des sprechenden Autos "K.I.T.T." aus der Kultserie "Knight Rider" und Dutzende weitere Erinnerungsstücke des Schauspielers David Hasselhoff sind in den USA versteigert worden.

Das Auto brachte nach rund 30 Geboten bei der Online-Versteigerung am Samstag 300'000 Dollar ein, wie der Webseite des Online-Auktionshauses zu entnehmen war. Wer es ersteigerte, wurde zunächst nicht bekannt gegeben.

Zudem wurden Autogrammkarten, Aus- zeichnungen und Kleidungsstücke versteigert. Ein Mittagessen mit dem Schauspieler brachte mit 9000 Dollar weniger ein als die erwarteten bis zu 20'000 Dollar, es gab nur drei Gebote.

Erster Kontakt mit Europa

Als erster europäischer Regierungschef hat der britische Premierminister Boris Johnson mit dem neuen US-Präsidenten Joe Biden telefoniert.

Johnson twitterte anschliessend, er freue sich darauf, das langjährige Bündnis zwischen den beiden Ländern zu vertiefen. Man wolle eine nachhaltige Erholung von Covid-19 vorantreiben. Darüber hinaus zeigte sich Johnson darüber erfreut, dass die USA unter Biden wieder dem Pariser Klimaschutz-abkommen und der WHO beitreten wollten, so eine britische Regierungssprecherin.

Bei dem Gespräch sei auch über die Rolle der Nato und über die Möglichkeit eines bilateralen Handelsabkommen diskutiert worden.

Conte äussert sich zu Lieferproblemen

Italiens Regierungschef Giuseppe Conte.
Keystone-SDA/Archiv Italiens Regierungschef Giuseppe Conte.

Die Lieferprobleme bei den Impfstoffherstellern Pfizer/Biontech und AstraZeneca seien «inakzeptabel», erklärte Italiens Regierungschef Giuseppe Conte. Italien werde alle rechtlichen Instrumente nutzen, um die Einhaltung der Lieferverträge einzufordern.

Die Lieferverzögerungen hätten direkte Auswirkungen auf die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger. Italien müsse die Impfkampagne bremsen, damit für die bereits geimpften Personen auch sicher eine zweite Dosis bereitstehe, schrieb Conte auf Facebook.

Nach Pfizer/Biontech meldete am Freitag auch AstraZeneca, dass sie zunächst weniger Impfstoff liefern könnten als geplant.

EU und USA kritisieren Vorgehen

Der EU-Aussenbeauftragte Josep Borrell hat Kritik am Vorgehen der russischen Behörden gegen die Demonstrationen geübt. Er bedauere die zahlreichen Festnahmen, den unverhältnismässigen Einsatz von Gewalt und die Einschränkung von Internet- und Telefonverbindungen, teilte Borrell auf Twitter mit.

Er sei besorgt und werde am Montag mit den Aussenministern der EU-Staaten bei einem Treffen in Brüssel über die nächsten Schritte der EU beraten.

Auch die US-Regierung äusserte sich. Sie verurteilte die «harschen Methoden» der russischen Sicherheitskräfte im Umgang mit Demonstranten und Journa-listen und forderte die Freilassung aller Festgenommenen.

«Eloise» trifft in Mosambik auf Land

Die Hafenstadt Beira war besonders vom Wirbelsturm «Eloise» betroffen.
Keystone-SDA Die Hafenstadt Beira war besonders vom Wirbelsturm «Eloise» betroffen.

Der Wirbelsturm «Eloise» ist mit starken Winden und Regenfällen im ostafrikanischen Mosambik auf Land getroffen.

Laut Behördenangaben kamen in der am schlimmsten betroffenen Hafenstadt Beira neun Menschen ums Leben, die meisten wurden von umfallenden Bäumen erschlagen. Gemäss den Prognosen drohen in der Folge des Wirbelsturms Überschwemmungen, von denen bis zu 200'000 Menschen betroffen sein könnten.

Die Behörden haben die Lehren aus dem Zyklon «Idai» im März 2019 gezogen, deshalb stehen schon jetzt Helferinnen und Helfer bereit, um die Folgen von «Eloise» zu lindern.

Mann in Nendaz/VS gestorben

Ein Lawinenabgang in der Walliser Gemeinde Nendaz hat ein Todesopfer gefordert. Dabei handelt es sich um einen 56-jährigen Bergführer, der abseits der Pisten mit drei Gästen unterwegs war.

Zu dem Lawinenabgang kam es um 12:20 Uhr im Gebiet «Chassoure» auf 2700 Meter über Meer, wie die Kantonspolizei mitteilte.

Ein 43-jähriger Skifahrer ist ebenfalls in der Tessiner Gemeinde Campello in eine Lawine geraten. Er hatte zusammen mit zwei Begleitern die gesicherte Piste verlassen. Er wurde leicht verletzt, die zwei anderen Personen blieben unverletzt.

Impfstrategie wird kritisiert

Grossbritannien setzt auf eine möglichst schnelle Impfung der Bevöl-kerung. Alleine in den letzten 24 Stunden seien mehr als 470'000 Menschen geimpft worden, meldet die Gesundheitsbehörde.

Eine britische Ärztegruppe hat gleichzeitig die Impfstrategie der Regierung Johnson kritisiert. Man solle beim Abstand zwischen der ersten und zweiten Impfdosis wieder zur Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation zurückkehren, so die Ärzte. Denn es sei unklar, ob der Impfschutz bei längerem Zuwarten trotzdem gewährleistet sei.

Grossbritannien wartet mit der zweiten Impfdosis länger zu als von den Herstellern empfohlen.