Lockerungen in Irland, Italien, Belgien

In Belgien können ab Dienstag alle Geschäfte wieder öffnen, unter strikten Hygienevorgaben. Kontaktbeschränkungen und Ausgangsbeschränkungen blieben aber bestehen.

In Irland sollen nach Regierungsangaben alle Geschäfte, Restaurants und ein Teil der Pubs ab nächster Woche wieder öffnen dürfen. Den Betrieb wieder aufnehmen dürfen auch Fitnessstudios. Pubs, die nur Getränke servieren, bleiben weiter geschlossen.

Italien lockert die Corona-Massnahmen etwa in den Regionen Lombardei, Piemont und Kalabrien. Geschäfte können dort wieder öffnen. Ligurien und die Insel Sizilien werden zudem zu gelben Zonen, mit den lockersten Regelungen.

Schweiz hilft Opfern von Tigraykonflikt

Die Schweiz stellt Organisationen in der äthiopischen Konfliktregion Tigray Hilfsgelder in der Höhe von zwei Millionen Franken zur Verfügung. Das teilt das Schweizer Aussendepartement EDA mit.

Das EDA fordere zudem die strikte Einhaltung des Völkerrechts, eine Deeskalation der Gewalt und die Rückkehr zum Dialog. Der Bedarf an humanitärer Hilfe in der Region habe angesichts der Tausenden Menschen auf der Flucht zugenommen.

Auch Sudan sei betroffen, mit bisher mehr als 40'000 Flüchtlingen. Mit den Hilfsgeldern werden das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und der Äthiopische Humanitäre Fonds unterstützt.

Weitere Klage von Trump abgeweisen

Trump muss eine weitere Niederlage einstecken
Keystone Trump muss eine weitere Niederlage einstecken

Im US-Bundesstaat Pennsylvania hat ein Berufungsgericht eine Klage des Präsidenten als grundlos abgewiesen. Trump hatte das Wahlergebnis zugunsten Joe Bidens angefochten.

Eine Wahl unfair zu nennen, mache die Wahl nicht unfair. Klagen bedürften spezifischer Vorwürfe, und dann brauche es auch Beweise. Hier gebe es weder noch, sagte Richter Stephanos Bibas.

«Freie und faire Wahlen sind das Lebenselixier unserer Demokratie», schrieb der Richter, der Ende 2017 von Trump für diese Stelle nominiert worden war. Eine Anwältin Trumps hingegen twitterte, die aktivistische Maschinerie der Justiz setze ihre Vertuschung von Betrugsvorwürfen fort.

Internationaler Drogenring aufgeflogen

Bei einer koordinierten Aktion gegen einen mutmasslichen Drogenring hat die Polizei in Brasilien und mehreren europäischen Ländern 45 Verdächtige festgenommen. Das teilte die europäische Polizeibehörde Europol in Den Haag mit.

Insgesamt seien bei den Razzien mehr als tausend Polizeibeamte im Einsatz gestanden. Es habe rund 180 Hausdurchsuchungen gegeben. Allein in Brasilien wurden laut Europol 37 Flugzeuge und 160 Liegenschaften beschlagnahmt, und in Portugal stellte die Polizei über 12 Millionen Euro Bargeld sicher.

Der Drogenring soll pro Jahr mindestens 45 Tonnen Kokain in europäische Häfen gebracht und Gewinne von Hunderten Millionen Franken erzielt haben.

Schweiz und IKRK erneuern ihr Abkommen

Die Schweiz und das IKRK erneuern Abkommen
Keystone Die Schweiz und das IKRK erneuern Abkommen

Die Schweiz und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz IKRK haben das Abkommen angepasst, das den rechtlichen Status des IKRK in der Schweiz regelt. Das IKRK hat seinen Sitz in Genf und ist der wichtigste Partner des Bundes im humanitären Bereich.

Unter anderem sollen mit den Änderungen Opfer von bewaffneten Konflikten und deren Familien besser geschützt werden, teilte das Aussendepartement EDA mit.

Konkret geht es um den Schutz von Dokumenten, Archiven und Mitteilungen. Darunter seien «äusserst sensible» Daten. Die neuen Bestimmungen stärkten die Unabhängigkeit und die Handlungsfähigkeit des IKRK, hiess es weiter.

Iranischer Atomwissenschafter getötet

In Iran wird Atomwissenschafter bei Attentat getötet
Keystone In Iran wird Atomwissenschafter bei Attentat getötet

Nahe der iranischen Hauptstadt Teheran ist ein iranischer Atomwissenschafter bei einem Attentat getötet worden. Laut dem iranischen Aussendepartement wurde der Raketenspezialist in seinem Auto angeschossen und tödlich verletzt. 

Irans Aussenminister sprach von einer Rolle Israels beim Attentat. Beweise legte er nicht vor. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu äusserte sich nicht zu den Vorwürfen.

Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA hatte den Namen des toten Wissenschafters in einem Abschlussbericht 2015 erwähnt. Dies im Zusammenhang mit offenen Fragen zum iranischen Atomprogramm und darüber, ob das Land auf die Entwicklung einer Atombombe hinsteuere.

Frühere Polizeistunde im Kanton Bern

Kanton Bern schränkt Restaurantbetriebe weiter ein
Keystone Kanton Bern schränkt Restaurantbetriebe weiter ein

Der Kanton Bern verschärft die Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus weiter. Restaurants müssen ab Montag bereits um 21 Uhr schliessen. Die Zahl der Gäste wird auf 50 Personen begrenzt.

Die Massnahmen wurden erlassen, weil die Fallzahlen im Kanton Bern auf hohem Niveau stagnieren, wie die Regierung mitteilte. Gesundheitsdirektor Pierre-Alain Schnegg rief die Bevölkerung auf, nochmals einen Effort zu leisten. Die grösste Ansteckungsgefahr sei dort, wo sich Menschen ansammelten.

Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass mit den neuerlich verschärften Massnahmen dann Lockerungen ab Mitte Dezember möglich sein könnten.

500 Truthähne für Bedürftige

AP Photo/Rich Pedroncelli
KEY AP Photo/Rich Pedroncelli

Hollywood-Star Arnold Schwarzenegger hat auch in diesem Jahr traditionsgemäss 500 Truthähne zu Thanksgiving an Bedürftige gespendet.

«Dieses Jahr konnte ich nicht persönlich anwesend sein, um gemeinsam zu feiern, aber ich habe die Truthähne geschickt», schrieb der «Terminator»-Schauspieler (73) zu einem Video auf Facebook.

Seit rund 20 Jahren besucht er nach eigenen Angaben das Gemeinschaftszentrum Hollenbeck Center in Los Angeles und verteilt dort Truthähne an Bedürftige. Wegen der Pandemie sei ein Vorbeischauen dort diesmal nicht möglich gewesen, so Schwarzenegger.