Füllkrug mit Kreuzbandriss

Werder Bremen bleibt das Verletzungspech treu. Nicolas Füllkrug zog sich am Freitagabend im Abschlusstraining vor dem Spiel gegen RB Leipzig einen Kreuzbandriss sowie einen Aussenmeniskusriss im linken Knie zu. Der  26-Jährige wird monatelang ausfallen. Den Hanseaten fehlen damit derzeit 10 Spieler.

Stadler Rail bald in Indonesien präsent

Der Schweizer Zughersteller Stadler Rail ist bald auch auf dem südostasiatischen Markt präsent. Man habe mit einem indonesischen Unternehmen eine Zusammenarbeitsvereinbarung unterzeichnet, teilte Stadler Rail mit.

Mit dem Vertrag sei die Bestellung von 500 S-Bahn-Wagen verknüpft und eine Option auf die Lieferung von weiteren 500 Wagen.

Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler sagte, man habe jahrelang versucht, aus Europa die asiatischen Märkte zu beliefern. Dies sei aber jeweils gescheitert. Deshalb habe Stadler Rail nun die Zusammenarbeit mit einem Unternehmen vor Ort gesucht.

Festnahmen bei Demonstrationen

In Algier ziehen Zehntausende Menschen auf die Strasse.
Reuters In Algier ziehen Zehntausende Menschen auf die Strasse.

In mehreren Städten Algeriens haben erneut Zehntausende gegen die politische Führung des Landes protestiert.

In der Hauptstadt Algier kam es zu Dutzenden Festnahmen, wie Nachrichtenagenturen berichten. Das Militär habe zuvor versucht, die Proteste zu verhindern. Dennoch sei es Demonstrierenden gelungen, das Stadtzentrum zu erreichen.

Seit Mitte Februar wird in vielen Teilen Algeriens immer wieder demonstriert. Unter dem Druck trat Langzeitpräsident Abdelaziz Bouteflika im April zurück. Die Wahl eines neuen Staatschefs soll im Dezember stattfinden. Die Demonstrierenden verlangen zusätzlich tiefgreifende Reformen.

Kuwait und Libanon rüsten Ölanlagen auf

Nach den Luftangriffen auf Öl-Anlagen in Saudi-Arabien hat Kuwait die Sicherheitsstufe für seine Handels- und Öl-Häfen erhöht. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur hat der Industrieminister dazu eine Dekret erlassen.

Auch Libanon will seine Gas- und Ölfelder im östlichen Mittelmeerraum stärker sichern. Das Land beabsichtigt, Militärausrüstung aus Frankreich zu kaufen. Dies sagte der libanesische Regierungschef Saad Hariri bei einer Medienkonferenz mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Paris. 

Frankreich habe zur Finanzierung eine Garantie für einen Kredit von bis zu 400 Millionen Euro angeboten.

USA sanktionieren iranische Zentralbank

US-Präsident Donald Trump im Weissen Haus.
Keystone-SDA US-Präsident Donald Trump im Weissen Haus.

Die US-Regierung hat die iranische Zentralbank und den Staatsfonds des Landes wegen angeblicher Finanzierung terroristischer Aktivitäten mit Sanktionen belegt. Präsident Trump erklärte vor Journalisten, es handle sich um die schärfsten Sanktionen, die Washington bisher gegen Iran verhängt habe. 

Die US-Regierung wirft den betroffenen Institutionen vor, sie würden die iranischen Revolutionsgarden und die Huthi-Rebellen in Jemen finanzieren.

Nach den Angriffen auf Ölanlagen in Saudi-Arabien am vergangenen Wochenende hatte Trump neue Sanktionen angekündigt. Die US-Regierung sieht Iran als Urheber des Angriffs, Teheran weist dies zurück.

Gülle tötet Fische bei Schwellbrunn/AR

Im Kanton Appenzell-Ausserrhoden sind mehrere hundert Bachforellen in der Glatt verendet. Grund dafür sei eine Verschmutzung des Gewässers zwischen Schwellbrunn und Herisau durch mehrere tausend Liter Gülle, teilte das kantonale Amt für Umwelt mit. Die Ursache für die Verschmutzung werde untersucht.

Sefolosha zu Houston

Thabo Sefolosha (rechts) und Clint Capela.
Keystone Thabo Sefolosha (rechts) und Clint Capela.

Thabo Sefolosha wird in der NBA Teamkollege von Clint Capela. Der 35-jährige Schweizer wechselt von den Utah Jazz zu den Houston Rockets. Dort hat er einen Vertrag für eine Saison unterschrieben.

Sefolosha hat die nordamerikanischen Medienberichte bestätigt: "Ja, es stimmt", sagte er. Mit Russell Westbrook und James Harden hat er schon  gemeinsam bei Oklahoma gespielt.

Houston ist für den Romand nach den Chicago Bulls, Oklahoma City Thunder, den Atlanta Hawks und Utah die 5. Station in der NBA.

Commerzbank will 2300 Stellen streichen

Die deutsche Commerzbank plant einen weiteren Stellenabbau. Die Bank will rund 4300 Stellen streichen. Das entspricht rund 10 Prozent der Belegschaft. Weil gleichzeitig an anderer Stelle rund 2000 Vollzeitstellen geschaffen werden, verbleibt unter dem Strich ein Abbau von rund 2300 Stellen. 

Ausserdem sollen rund 200 der 1000 Bankfilialen geschlossen werden, schreibt die Commerzbank. Grund seien unter anderem die Belastungen durch die anhaltend niedrigen Zinsen. 

Die Massnahmen sind noch nicht definitiv. Sie müssen noch vom Verwaltungsrat abgesegnet werden.