Lawinen fordern zwei Todesopfer

Bei Lawinenniedergängen bei Engelberg/OW und auf dem Stoos/SZ sind zwei Personen abseits der markierten Skipiste ums Leben gekommen.

Bei Engelberg habe eine von drei erfassten Personen unverletzt aus den Schneemassen geborgen werden können, teilte die Kantonspolizei mit. Zwei weitere Personen wurden von der Rega ins Spital geflogen, wo dann eine Person verstarb.

Bei der Lawine auf dem Stoos wurde eine Person verschüttet, obwohl sie den Lawinenairbag betätigt hatte. Nach der Rettung durch die Rega verstarb sie ebenfalls im Spital, wie die Kantonspolizei Schwyz mitteilte

Vorsicht bei Reisen in die USA

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA hat die Reisehinweise für die USA nach der Stürmung des Kapitols und vor dem Präsidentenwechsel angepasst.

Das EDA verweist in diesem Zusammenhang auf die Warnung der US-Behörden vor möglichen Demonstrationen und Ausschreitungen besonders rund um die Regierungsgebäude in Washington und in den Bundesstaaten. Erwähnt wird auch die Stürmung des Parlamentsgebäudes vom 6. Januar mit mehreren Todesopfern und Verletzten.

Das Land sei stabil. Das US-Departement für Innere Sicherheit weise aber selbst auf die Möglichkeit von Terroranschlägen hin.

Unparteiische Bundesanwalt-Wahl

Zukünftig soll die Wahl des Bundesanwalts jeweils 24 Monate nach den eidgenössischen Wahlen stattfinden. Das fordert eine parlamentarische Initiative, der die Rechtskommission des Nationalrats zugestimmt hat.

Auf diese Weise soll verhindert werden, dass die Wahl in dieses juristische Amt politisiert wird.

Der Nachfolger oder die Nachfolgerin des zurückgetretenen Bundesanwalts Michael Lauber hätte eigentlich im Dezember vom Parlament gewählt werden sollen. Zwölf Personen hatten sich für das Amt beworben. Doch weil keine geeigneten Kandidaturen vorlagen, wurde die Stelle neu ausgeschrieben.

Parmelin verteidigt Corona-Massnahmen

Bundespräsident Guy Parmelin hat an der traditionellen Albisgüetli-Tagung der Zürcher SVP die Corona-Massnahmen des Bundesrats vor Anhängern seiner Partei verteidigt. Coronabedingt fand die Tagung dieses Mal online statt.

Parmelin signalisierte zwar Verständnis dafür, dass die Meinungen über die Massnahmen auseinandergehen. Der Bundesrat habe sich jedoch zum Schutz der öffentlichen Gesundheit dazu gezwungen gesehen, drastische Massnahmen zu beschliessen. Jetzt gelte es, zusammenzustehen - egal, welcher Meinung man sei.

Die SVP hatte die jüngsten Verschärfungen deutlich kritisiert. Sie warf der Landesregierung «Realitätsverlust» vor.

Bundesratsmitglieder geimpft

Mehrere Mitglieder des Bundesrats haben sich gegen das Coronavirus impfen lassen. Regierungssprecher André Simonazzi bestätigte einen ensprechenden Bericht der Tamedia-Portale.

Welche Bundesrätinnen oder welche Bundesräte eine Covid-19-Impfung verabreicht bekommen haben, wird nicht bekanntgegeben. Die Impfungen seien auch aufgrund der beruflichen Bedürfnisse der Regierungsmitglieder erfolgt, so Simonazzi.

Gemessen am Alter, zählt lediglich der 70-jährige Finanzminister Ueli Maurer zur Risikogruppe. Laut Bundesamt für Gesundheit gelten Menschen ab 65 Jahren als besonders gefährdet.

Besuchsverbot in Tessiner Heimen

Die Tessiner Behörden haben ein Besuchsverbot für Altersheime, Spitäler und Behindertenheime verhängt. Das Verbot gelte ab Samstag und vorerst bis zum 7. Februar, teilte die Tessiner Gesundheitsdirektion mit.

Grund für das Besuchsverbot sei die britische Coronavirus-Mutation, heisst es weiter. Mit der Massnahme sollen weitere Ausbrüche durch die ansteckendere Virus-Variante verhindert werden.

In einem Altersheim in Balerna/TI war es in den vergangenen Tagen zu einem solchen Ausbruch gekommen. Rund die Hälfte des Personals sowie drei Viertel der Bewohnerinnen und Bewohner waren positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Impfbereitschaft ist gestiegen

Die Bereitschaft, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen, ist in der Schweiz gestiegen. Waren es im Oktober noch 16 Prozent, die erklärten, sich «sofort» impfen lassen zu wollen, sind es jetzt 41 Prozent.

Dies zeigt die neuste Umfrage der Forschungsstelle Sotomo im Auftrag der SRG. Rund 44'000 Personen haben zwischen dem 8. und 11. Januar online daran teilgenommen. Der Fehlerbereich beträgt +/- 1,1 Prozentpunkte.

Die Umfrage zeigt weiter: 34 Prozent wollen mit der Impfung noch abwarten oder sind unschlüssig. 24 Prozent der Befragten wollen sich nicht gegen Covid-19 impfen lassen. Hauptgrund dafür ist die Sorge vor Nebenwirkungen.

BAG meldet 2396 neue Ansteckungen

Das Bundesamt für Gesundheit BAG hat am Freitag 2396 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. 66 weitere Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben; die Zahl der neuen Spitaleinweisungen liegt bei 139.

Laut SRF Data liegt der 7-Tage-Schnitt der Ansteckungen bei 2535. Das sind 21 Prozent weniger als in der Vorwoche. Das Testvolumen im 7-Tage-Schnitt liegt bei 22'869 Tests pro Tag und ist damit im Vergleich zur Vorwoche um 5 Prozent gestiegen.

Aufgrund der Kontakt-Rückverfolgung befanden sich nach Angaben des BAG 23'974 Personen in Isolation und 33'100 in Quarantäne.