Cirque du Soleil startet wieder

Der Cirque du Soleil beginnt neu.
Keystone-SDA Der Cirque du Soleil beginnt neu.

Das kanadische Unterhaltungs-Unternehmen «Cirque du Soleil» öffnet nach über einjähriger Corona-Zwangspause wieder die Pforten. Beginnen soll der Neustart im Sommer mit Live-Shows in Las Vegas, wie der Konzern mitteilte.

Im November soll der Wanderzirkus "Kooza" ein Comeback in der Dominikanischen Republik geben und im Januar das Akrobatik-Spektakel "Luzia" in London.

Die Pandemie hatte Cirque du Soleil schwer zugesetzt und zwischenzeitlich mussten fast 3500 Mitarbeiter entlassen werden. Nun bemüht sich das Unternehmen, Aufbruchstimmung zu versprühen: «Dies ist erst der Anfang», verkündete CEO Daniel Lamarre zum Neustart.

Rock OZ'Arènes gibt sich optimistisch

Das Musikfestival Rock OZ'Arènes in Avenches/VD hat einen neuen Stiftungsrat. Zudem melden die Verantwortlichen einen Wechsel in der Festivalleitung.

Dazu kommt: Die Ausgabe zum 30-Jahr- Jubiläum wird erneut verschoben, nun auf das kommende Jahr. Wegen der Pandemie und den entsprechenden Einschränkungen sei nicht geklärt, in welchem Umfang das Festival 2021 stattfinden könne.

Ob das der notwendige Befreiungsschlag ist, bleibt offen. Letzten Oktober meldeten die Festivalverantwortlichen, vor dem finanziellen Abgrund zu stehen. Jetzt sprechen sie in einer Mitteilung vom «Wind der Veränderung», der durch die Arena wehen soll.

Bund vergibt Preis für Buchgestaltung

Das Bundesamt für Kultur BAK hat die 19 schönsten Schweizer Bücher des Jahres 2020 bestimmt. Der Jan-Tschichold-Preis für hervorragende Leistungen im Bereich der Buchgestaltung geht an die selbständige Grafikdesignerin Krispin Heé, wie das BAK mitteilte. Der Preis ist mit 25'000 Franken dotiert.

Heés Bücher zeugten, "von einer Gestaltung, die respektvoll mit den Inhalten umgeht und auf persönliche Effekte verzichtet".

Vom 24. bis 27. Juni 2021 werden die ausgezeichneten Bücher in einer Ausstellung im Helmhaus in Zürich gezeigt und anschliessend an weiteren Orten in der Schweiz und im Ausland zu sehen sein.

Kunsthaus Zürich zeigt neue Räume

Die Klanginstallation von Choreograf William Forsythe «The Sense of Things» im Kunsthaus Zürich.
Keystone-SDA Die Klanginstallation von Choreograf William Forsythe «The Sense of Things» im Kunsthaus Zürich.

Im neuen Erweiterungsbau des Kunsthauses Zürich läuten die Glocken: Bis am 24. Mai ist das Publikum eingeladen, sich die Klanginstallation von Choreograf William Forsythe anzusehen und anzuhören.

Kirchenglocken und Triangel in unterschiedlichen Grössen und damit Tonhöhen und Klangfarben sind über mehrere Räume verteilt und machen das Gebäude zu einem Klangkörper, wie Forsythe es gegenüber dem Kunsthaus selbst ausgedrückt hat.

Der Erweiterungsbau des Kunsthauses Zürich wurde von Architekt David Chipperfield entworfen und wird im Herbst 2021 eröffnet.

Schauspieler Thomas Fritsch gestorben

Der deutsche Schauspieler Thomas Fritsch ist tot. Er sei am Mittwoch «friedlich entschlafen», erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus dem näheren Umfeld. Zuvor hatte die Illustrierte «Bunte» berichtet. Fritsch wurde 77 Jahre alt.

Bekannt war er u.a. für die ZDF-Serie «Drei sind einer zuviel» mit Jutta Speidel und Herbert Herrmann (1977). Sechs Auftritte hatte Fritsch allein bei «Derrick», fünf bei «Der Alte». Im 80er-Jahre-Fernsehkult «Rivalen der Rennbahn» spielte er einen Jockey.

Auf dem Bildschirm war er auch danach mit Rollen in Serien wie «Eine wunderbare Familie», «Hallo Robbie», «Unser Charly» oder «Soko 5113» präsent.

Bern will Netzwerk Corodis unterstützen

Die Stadt Bern prüft eine langfristige Zusammenarbeit mit dem Westschweizer Netzwerk Corodis. Dieses unterstützt die nationale und internationale Verbreitung von Bühnenproduktionen.

Der Brückenschlag in die Romandie soll die Verbindung der Stadt Bern mit der französischsprachigen Schweiz unterstreichen und zur Vernetzung der Darstellenden Künste beitragen, so die Präsidialdirektion.

Konkret können sich künftig in Bern und Biel entstandene Produktionen unabhängig von ihrer Originalsprache um eine Unterstützung bewerben. Laut Mitteilung der Stadt erhöht gleichzeitig der Kanton Bern seinen bisherigen Beitrag an die Corodis.

Neue Chefkuratorin Kunstmuseum Bern

Kathleen Bühler wird Chefkuratorin am Kunstmuseum Bern.
Keystone-SDA Kathleen Bühler wird Chefkuratorin am Kunstmuseum Bern.

Kathleen Bühler heisst die neue Chef-kuratorin, die am Kunstmuseum Bern am 1. September ihre Funktion antreten wird. Sie arbeitet bereits seit 12  Jahren im Museum als Kuratorin für Gegenwartskunst.

Kathleen Bühler hat an der Universität Zürich Kunstgeschichte, Filmwissenschaft und Philosophie studiert und in der Filmwissenschaft promoviert, wie das Kunstmuseum Bern am Mittwoch mitteilt.

Die Stelle der Chefkuratorin im Kunstmuseum Bern wurde neu geschaffen, im Rahmen der Weiterentwicklung der Organisationsstruktur von Kunstmuseum und Zentrum Paul Klee.

US-Komponist Jim Steinman gestorben

Der US-amerikanische Komponist Jim Steinman, der Hits für Musiker wie Meat Loaf, Céline Dion und Bonnie Tyler schrieb, ist tot. Die Gerichtsmedizin im US-Staat Connecticut bestätigte am Dienstag den Tod, wie US-Medien berichteten. Demnach war Steinman am Montag im Alter von 73 Jahren gestorben.

Steinman war durch die Zusammenarbeit mit Meat Loaf berühmt geworden, ehe er mit Barbra Streisand, Bonnie Tyler oder Céline Dion arbeitete.

Mit Meat Loaf produzierte Steinman das Album «Bat Out Of Hell» (1977), das sich millionenfach verkaufte. 1997 holte Steinman eine Grammy-Trophäe für seine Mitarbeit an dem Album «Falling into You» von Céline Dion.