Baume-Schneider besucht Kunstbiennale

Kulturminsterin Baume-Schneider eröffnete an der Kunstbiennale in Venedig den Schweizer Pavillon.
KEYSTONE/Michael Buholzer (Archivbild) Kulturminsterin Baume-Schneider eröffnete an der Kunstbiennale in Venedig den Schweizer Pavillon.

Die 60. Kunstbiennale in Venedig ist heute offiziell eröffnet worden. Vor Ort war auch Bundesrätin und Kulturministerin Elisabeth Baume-Schneider. Sie weihte den Schweizer Pavillon ein.

Das Motto der diesjährigen Biennale lautet «Foreigners Everywhere». Entsprechend hob Baume-Schneider in ihrer Rede auch die Auseinandersetzung mit dem Anderen hervor. Dies sei die bewährte Methode, sich der Welt zu öffnen und der eigenen Identität zu vergewissern. 

Ausserdem nutzt die Bundesrätin die Kunstbiennale in Venedig laut ihrem Departement EDI, um Amtskolleginnen und Amtskollegen zu treffen.

Ein neuer Song von Lennon/McCartney

Sean Ono Lennon (links) und James McCartney.
Instagram/James McCartney Sean Ono Lennon (links) und James McCartney.

«Written by Lennon/McCartney» stand unter einer Vielzahl der grossen Hits der Beatles. Nun gibt es ein neues Lied mit dieser besonderen Kombination.

Die Söhne von Paul McCartney und John Lennon haben gemeinsam den Song mit dem Titel «Primrose Hill» geschrieben, der vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde. Wie James McCartney auf Instagram schreibt, habe sein «guter Freund» Sean Ono Lennon am Song mitgewirkt. Auch Vater Paul McCartney machte Werbung auf den sozialen Medien für das Lied.

Sowohl James McCartney (46) und Sean Ono Lennon (48) sind in die Fussstapfen ihrer berühmten Väter getreten, wobei James bisher vor allem bei den Alben seines Vaters mitspielte.

Programm des Montreux Jazz Festival

Sting ist einer der Headliner des Montreux Jazz Festival 2024.
Keystone/Helle Arensbak Sting ist einer der Headliner des Montreux Jazz Festival 2024.

Zu den Headlinern der 58. Ausgabe des Montreux Jazz Festivals gehören Grössen wie Deep Purple, Duran Duran, Sting, Lenny Kravitz, Alice Cooper, Massive Attack und Zucchero.

Die wichtigsten Künstlerinnen und Künstler werden dieses Jahr auf der Seebühne auftreten. Auf dem sanft abfallenden Marktplatz bietet sie Platz für 5500 Personen. Die Seebühne ersetzt das Kongresszentrum, das derzeit renoviert wird. Mehr denn je habe das Festival darauf geachtet, doppelte Abende zu gestalten, die bedeutende und ergänzende Künstlerpaare präsentierten, heisst es in einer Mitteilung.

Das Montreux Jazz Festival findet vom 5. bis 20. Juli 2024 statt.

Lux Audience Award 2024 vergeben

Der deutsche Film «Das Lehrerzimmer» ist Gewinner des diesjährigen Lux Audience Award. Das wurde in Brüssel bekannt gegeben.

Mit dem Lux European Audience Film Award zeichnet das Europäische Parlament Filme aus, die auf besondere Weise das europäische Publikum berühren und mit Blick auf die aktuellen sozialen und politischen Herausforderungen in Europa zum Nachdenken anregen.

Das Drama «Das Lehrerzimmer» von Regisseur Ilker Çatak erzählt von einem Konflikt an einer Schule, der aus dem Ruder läuft. Im Zentrum steht eine junge Lehrerin (Leonie Benesch), die eine Diebstahlserie an ihrer Schule aufklären will.

Kraftwerk gibt Konzert vor Semperoper

Die barocke Kulisse der Dresdner Semperoper wird im September Schauplatz für das einzige Deutschlandkonzert 2024 der Elektro-Popband Kraftwerk.

Damit setze die Gruppe ihre Reihe von Multi-Media-Shows an historischen Orten fort, informierte der Konzertveranstalter FKP Scorpio. Solche Shows waren bereits vor dem Schloss Karlsruhe und der Akropolis in Athen zu erleben, Anfang Juli ist auch ein Konzert am Schloss Schönbrunn in Wien geplant. 

Das Projekt Kraftwerk entstand 1970 im Umfeld der experimentellen Kunstszene in Düsseldorf. Die Band schrieb Musikgeschichte und war stilbildend für Richtungen wie Electro, Synthie Pop, Minimal und Techno.

Kirche lockt «Swifties» an

Taylor Swift bringt Junge dazu, in die Kirche zu gehen.
Keystone-SDA/Joel Carrett Taylor Swift bringt Junge dazu, in die Kirche zu gehen.

Eine Kirche im deutschen Heidelberg bietet im Mai zwei Gottesdienste mit Musik von Pop-Superstar Taylor Swift an. Das Gotteshaus wird deshalb überrannt.

«Ich bin ziemlich geflasht und überrascht. Mit dieser Resonanz hatte ich nicht gerechnet», sagte der zuständige Pfarrer Vincenco Petracca am Mittwoch. Der Gottesdienst sei innerhalb kürzester Zeit ausgebucht gewesen, deswegen werde es am selben Tag, dem 12. Mai, noch einen zweiten Gottesdienst geben.

«Wir wollen ganz bewusst andere Milieus erreichen, insbesondere Jüngere», sagte Petracca zur Idee hinter dem Konzept. Der Eintritt ist frei, aber es müssen Plätze reserviert werden.

Papst Franziskus besucht Kunstbiennale

Franziskus wird als erster Papst die Kunstbiennale in Venedig besuchen.
Keystone/Fabio Frustaci (Archiv) Franziskus wird als erster Papst die Kunstbiennale in Venedig besuchen.

Der Heilige Stuhl nimmt mit einem eigenen Pavillon im Frauengefängnis der Insel La Giudecca an der 60. Kunstbiennale in Venedig teil.

Die Ausstellung mit dem Titel «Con i miei occhi» (Mit meinen Augen) ist vom 20. April bis 24. November zu sehen. Papst Franziskus wird den Pavillon am 28. April besuchen, als erster Papst bei einer Biennale.

Kuratorin Chiara Parisi und Kurator Bruno Racine haben acht Kunstschaffende zur Teilnahme aufgerufen, teilte der Vatikan am Dienstag mit. Das Projekt lade ein, Geschichten derjenigen zu erforschen, die im Gefängnis leben. Insassinnen begleiten Besucher auf einem Kunstparcours durch die Haftanstalt.

Israel-Pavillon bleibt zu

Der israelische Pavillon an der Kunstbiennale in Venedig bleibt bis auf Weiteres geschlossen.
Keystone/Luca Bruno Der israelische Pavillon an der Kunstbiennale in Venedig bleibt bis auf Weiteres geschlossen.

Der israelische Pavillon bei der diesjährigen Kunstbiennale in Venedig öffnet nicht wie geplant.

Die verantwortliche ausstellende Künstlerin Ruth Patir und die beiden Kuratorinnen würden die Ausstellung erst eröffnen, wenn eine Vereinbarung über einen Waffenstillstand im Gaza-Krieg und die Freilassung der von der Hamas festgehaltenen Geiseln erreicht sei, hiess es auf der Webseite der in New York geborenen Israelin, die in Tel Aviv lebt.

88 verschiedene Beiträge gibt es in diesem Jahr. Doch am Fenster des israelischen Pavillons klebte nur ein Schild, auf dem die Entscheidung stand, den Pavillon nicht zu öffnen.