Blattfloh nach Hobbit benannt

Neuseeländische Forscher haben einen neu beschriebenen Blattfloh nach dem Hobbit Frodo Beutlin aus dem  «Herr-der-Ringe»-Universum benannt.

Psylla frodobagginsi sei weniger als zwei Millimeter lang und gehöre zu den Springläusen, teilte der Forschungsverbund Bio-Protection mit. «Der Name wurde wegen der geringen Grösse dieser Psyllidenart gewählt und weil sie aus Neuseeland stammt», hiess es.

Die Pflanzenlaus ist nicht das erste Tier, das nach einem Charakter aus Tolkiens Büchern benannt ist. Unter anderem gibt es bereits den Schlangenkopffisch Aenigmachanna gollum, die Legolasia-Wespe, die Sauron-Spinne und die Smeagol-Schnecke.

U-Boot mit 8 Tonnen Kokain

Kolumbiens Marine hat Medienberichten zufolge ein U-Boot mit acht Tonnen Kokain beschlagnahmt. Das Tauchboot der Drogenschmuggler konnte vor der Hafenstadt Tumaco im Südwesten des Landes abgefangen werden, wie der Radiosender Caracol meldete.

Das gefundene Kokain habe einen Verkaufswert von mindestens 264 Millionen US-Dollar. Das Rauschgift sei für Mittelamerika bestimmt gewesen.

An Kolumbiens Küsten werden immer wieder U-Boote mit Drogenlieferungen beschlagnahmt. In diesem Jahr seien es nunmehr bereits 20 gewesen, schrieb der Sender. Kolumbien gilt als grösster Kokainproduzent der Welt.

Trump ist ohne Kreditkarte unterwegs

US-Präsident Donald Trump ist stets ohne Kreditkarte unterwegs, hat aber ein paar Geldnoten lose in der Hosentasche. Dies sagte er, nachdem auf der Gangway des Präsidentenflugzeugs auf einmal 20-Dollar-Noten um ihn herumflogen.

Von Journalisten dazu befragt, sagte er: «Ich habe kein Portemonnaie, weil ich schon seit Langem keine Kreditkarte mehr benutze.»

Im Gegenzug habe er aber gern ein wenig Bargeld bei sich, führte der mit Immobiliengeschäften zu Reichtum gekommene Präsident aus. «Ich liebe es zum Beispiel, in Hotels Trinkgeld zu geben.»

Vogelpopulation stark zurückgegangen

Die Vogelpopulation in Nordamerika ist innert 50 Jahren um drei Milliarden zurückgegangen. Das haben Forscher der Cornell-Universität berechnet.

Damit leben heute in den USA und Kanada rund 30 Prozent weniger Vögel als noch im Jahr 1970. Betroffen seien anders als bisher vermutet nicht nur rare Vögel, sondern auch grosse Vogelarten, sagen die Forscher. Die grössten Verluste gebe es etwa bei Spatzen, Finken oder Drosseln.

Laut der Studie ist vor allem die Überbauung von bisherigen Lebensräumen für das Verschwinden der Vögel verantwortlich. Ein weiterer Grund sei auch der Einsatz von Pestiziden, heisst es weiter. 

Denisova-Urmensch rekonstruiert

Die Denisova-Urmenschen hatten vermutlich einen breiteren Schädel als moderne Menschen.
Keystone-SDA Die Denisova-Urmenschen hatten vermutlich einen breiteren Schädel als moderne Menschen.

Bisher gab es vom Denisova-Urmenschen nicht mehr als einen Knochen, einen Unterkiefer und drei Zähne. Nun zeigen Forscher erstmals, wie der weit entfernte Verwandte des Neandertalers ausgesehen haben könnte.

Die Wissenschaftler von der Hebräischen  Universität in Jerusalem beschreiben ein hervorstehendes Gesicht und ein breites Becken. Speziell bei den Denisovas war ausserdem ein verlängerter Zahnbogen und das breite Gesicht.

Der Denisova-Urmensch war erst vor wenigen Jahren von russischen Forschern entdeckt worden. Er lebte womöglich noch vor etwa 40'000 Jahren im zentralasiatischen Altai-Gebirge.

Ziele für Erhalt der Erde

Die Kommission will bis 2021 Ziele erarbeiten.
Reuters Die Kommission will bis 2021 Ziele erarbeiten.

Eine internationale Wissenschaftlerkommission will Ziele für die Stabilität der Erde erarbeiten. Während eine Begrenzung der Erderwärmung auf unter zwei Grad vereinbart sei, fehle es an vergleichbaren Zielen für Bereiche wie beispielsweise Wasser, Land und biologische Vielfalt.

Dies schreibt die «Earth Commission» in einer Mitteilung. Bis 2021 will sie Erkenntnisse und Ziele vorlegen. Diese sollen etwa von Unternehmen und Städten umgesetzt werden.

Die Feuer im Amazonasgebiet, die Erwärmung der Arktis sowie beispiellose Hitzewellen gehörten zu den deutlichsten Zeichen, dass der Planet Erde immer instabiler werde, so die Kommission.

Grellingen/BL: Kühe legen Verkehr lahm

Mehrere Kühe sind im Eggfluetunnel bei Grellingen/BL aus einem Tiertransporter entwichen. Der Tunnel musste gemäss der Baselbieter Polizei für 20 Minuten komplett gesperrt werden, weil die Tiere frei auf der Fahrbahn herumliefen.

Noch bevor die Polizei eintraf, konnten mehrere Personen die Tiere zurück in den Transporter treiben. Nach dem Lenker wird gesucht, weil er wieder abfuhr, bevor die Beamten eintrafen.

Entlaufen konnten die Kühe nach einem abrupten Bremsmanöver. Dabei öffneten sich aus noch ungeklärten Gründen die Türen des Transporters, wie die Polizei weiter schreibt.

Das Kinderzimmer wird digitaler

Eine Babypuppe mit einem Sensor zur Atmungsüberwachung.
Keystone-SDA Eine Babypuppe mit einem Sensor zur Atmungsüberwachung.

In Köln hat die Messe «Kind und Jugend» begonnen. Eine Sonderschau widmet sich dort dem digitalisierten Kinderzimmer. 

Zu sehen ist unter anderem ein Sensor, der eine volle Windel auf das Smartphone der Eltern meldet. Oder ein Nuggi, der dasselbe mit der Temperatur des Babys tut. Weiter ein Strampler, der bei Fieber die Farbe wechselt. Vorgestellt wird auch eine App, die das Trinken des Babys an der mütterlichen Brust überwacht. 

Dank modernster Technologie könnten sich Eltern heute jederzeit und überall davon überzeugen, dass im Kinderzimmer alles in Ordnung sei, schreibt die Messe dazu.