Machu Picchu: Neue Echsenart entdeckt

In der Ruinenstadt Machu Picchu in Peru haben Wissenschaftler eine neue Echsenart entdeckt. Die neue Art wurde Proctoporus optimus genannt, nach dem Charakter Optimus Prime aus dem Science-Fiction-Film Transformers.

Der Film wurde teilweise in Machu Picchu gedreht. Wie die peruanische Behörde für Naturschutzgebiete weiter mitteilte, ist im Naturpark Machiguenga noch eine weitere neue Echsenart entdeckt worden. Sie wurde nach der Biologin Kateryn Pino Bolaños auf den Namen Proctoporus katerynae getauft. Beide Arten gelten als gefährdet.

Die Ruinenstätte Machu Picchu gehört zu den wichtigsten Touristenattraktionen Südamerikas.

Verbot für Stierkämpfe verhängt

In der grössten Stierkampf-Arena der Welt in Mexiko-Stadt dürfen vorerst keine Kämpfe mehr ausgetragen werden. Das hat ein Gericht angeordnet. Es steht allerdings noch eine Anhörung aus.

Tierschützer hatten gegen die Stierkämpfe geklagt. Das hatten sie auch schon früher getan, allerdings werden nun solche Wettkämpfe in Mexiko zum ersten Mal gerichtlich verboten.

Die Stierkämpfe stehen in Mexiko auch im Parlament zur Diskussion. Die Tierschutzkommission unterstützt einen Vorschlag zu einem Verbot in der Hauptstadt. In vier von über 30 Bundesstaaten des Landes sind die Kämpfe schon jetzt verboten.

Frankreich schafft Mautstationen ab

Künftig sollen die Autos auf Frankreichs Autobahnen bei voller Fahrt automatisch erfasst werden. Die Mautstationen sollen verschwinden.

Einheimische können Lesegeräte installieren. Gelegentliche Nutzer sollen ihre Autonummer im Internet registrieren können und so per Kreditkarte bezahlen oder im Nachhinein an einem Kiosk. Der Autobahnbetreiber installiert die Technik nun in der Normandie, auf der vielbefahrenen Küstenautobahn A13.

Bis alle Mautstationen verschwinden, dürfte es aber noch lange dauern. Die A13 sei gezielt ausgewählt worden, weil dort nicht so viele Ausländer unterwegs seien. Das mache es einfacher, säumige Zahler zu finden.

Flughafen-Projekt gestoppt

Das höchste Gericht Nepals hat Pläne der Regierung gestoppt, einen grossen internationalen Flughafen mitten in einem Wald mit vielen und teils bedrohten Wildtieren zu bauen.

Die Richter ordneten an, dass die Regierung einen anderen Ort für den Flughafen finden müsse, wie die «Kathmandu Post» berichtete.

Die Regierung in dem armen und stark vom internationalen Bergtourismus abhängigen Land im Himalaja plant das mehr als drei Milliarden Euro teure Flughafenprojekt schon seit den 1990er-Jahren. Damals hiess es unter anderem, dass der Flughafen in der Hauptstadt Kathmandu an Kapazitätsgrenzen komme.

Gleitschirm vom Mount Everest geflogen

Ein Südafrikaner ist als erster Mensch mit einem Gleitschirm vom Mount Everest geflogen.

Der Flug von Pierre Carter vom vierten Höhenlager auf 7960 Meter habe 20 Minuten gedauert, sagte der Chef der Expeditionsfirma, die seine Mission und die Bewilligung organisiert hatte. Carter sagte, er sei bei einem Dorf sechs Kilometer vom Basislager gelandet.

Ursprünglich wollte Carter eigentlich von der knapp 8849 Meter hohen Spitze fliegen. Er habe dann aber von den nepalesischen Behörden nur eine Genehmigung für 8000 Meter erhalten.

Gardisten der Queen festgenommen

Wenige Tage vor den Feiern zum 70. Thronjubiläum von Queen Elizabeth II. sind sechs Soldaten aus einem ihrer Leibregimenter sowie ein Veteran wegen Drogengeschäften festgenommen worden.

Die Mitglieder der Irish Guards stünden zudem unter Verdacht von Zinswucher und Geldwäsche, teilte das britische Verteidigungsministerium mit. «Keiner der Soldaten, gegen die ermittelt wird, wird an der geplanten Parade zum Platinjubiläum der Queen teilnehmen.»

Das erste Bataillon der Irish Guards, einer der aktivsten Einheiten der britischen Armee, soll bei der Parade mitmarschieren, mit der am nächsten Donnerstag die Festivitäten in London eröffnet werden.

Verletzte am Grand Combin-Massiv

Am Grand Combin-Massiv im Kanton Wallis haben herabgestürzte Eisbrocken mehrere Menschen verletzt.

Auf Nachfrage hiess es bei der Walliser Kantonspolizei, sieben Helikopter hätten im Einsatz gestanden, um nach möglichen Vermissten oder Verletzten zu suchen. Ob es Todesopfer gab, war zunächst nicht bekannt. Zum Zeitpunkt des Ereignisses hätten sich rund 15 Menschen im Bereich der Unglücksstelle aufgehalten.

Der Gipfel des Grand Combin liegt auf 4314 Meter über Meer. Das Massiv befindet sich südlich von Martigny/VS, zwischen dem Val de Bagnes und dem Val d'Entremont.

IT-Panne bei Easyjet mit Folgen

Zahlreiche Flugzeuge der Fluggesellschaft Easyjet haben am Nachmittag nicht wie geplant abheben können. Der Grund sei ein IT-Problem gewesen, teilte Easyjet mit.

Gemäss der Nachrichtenagentur Reuters sind ungefähr 200 Flüge betroffen. Auch Flüge, die an den Flughäfen in Basel und Genf landen, oder von dort aus starten sollten, waren betroffen.

Ein Team von Spezialistinnen und Spezialisten sei daran, das betroffene IT-System so schnell wie möglich wieder zum Laufen zu bringen, so Easyjet.