Wettkampf der Menschenpyramiden

Erstmals nach der Corona-Pandemie ist in der spanischen Stadt Tarragoa wieder der berühmte Wettbewerb um die besten Castells, also Menschenpyramiden, ausgetragen worden.

Die Mannschaften bestehen dabei aus Dutzenden Sportlern, die in der ehemaligen Stierkampfarena der Hafenstadt am Mittelmeer bis zu zehnstöckige menschliche Türme bilden. Sieger des alle zwei Jahre ausgetragenen Wettkampfes waren die Castellers aus der Stadt Vilafranca, wie die Zeitung «Diario de Tarragona» berichtete.

Solche Menschenpyramiden sind typisch für Katalonien und sie sind in der Region im Nordosten Spaniens fester Bestandteil vieler Stadtfeste.

Tag der offenen ÖV-Tür in der Romandie

Über 15'000 Personen haben in der Westschweiz den Tag der offenen Tür des öffentlichen Verkehrs besucht.

Als Höhepunkt des Wochenendes wurde ein ICN-Zug der SBB zu Ehren der Pionierfamilie auf den Namen «Auguste und Jacques Piccard» getauft, wie die SBB mitteilten. Anlässlich des 175-jährigen Jubiläums der Eisenbahn öffneten 14 Unternehmen und Verbände am Wochenende ihre Türen für die Öffentlichkeit.

Die Interessierten konnten etwa die Baustelle des Bahnhofs Freiburg oder den neuen Bahnhof Renens besuchen. In den Industriewerken von Yverdon lockten Simulatoren, Berufsworkshops, technische Vorführungen und Besichtigungen von Zügen die Massen an.

Ballenberg im Zeichen der Herbstchilbi

Rund 20’000 Personen haben an einem Erntedankfest im Freilichtmuseum Ballenberg/BE teilgenommen. Laut den Organisatoren handelte es sich um das grösste Erntedankfest der Schweiz.  

Das Fest mit 15 Herbsttraditionen aus allen Landesteilen dauerte zwei Wochenenden und ging am Sonntag zu Ende. Die Besucherinnen und Besucher konnten dabei regionale Traditionen kennenlernen. Zum Beispiel organisierten vier Bündner Südtäler das Kastanienfest «Castagnata» oder der Kanton Freiburg präsentierte die Herbstkilbi «La Bénichon.»

Während das erste Wochenende noch unter den Erwartungen blieb, zog das zweiten Wochenende bedeutend mehr Interessierte an, wie das Freilichtmuseum mitteilte.

Artenschutz-Massnahmen nützen nichts

Massnahmen zum Schutz der Artenvielfalt haben laut einer neuen Studie in der Pflanzenwelt wenig bewirkt.

Pflanzen mit spezialisierter Bestäubungsbiologie hätten von den Massnahmen kaum profitiert, stellt die Studie fest. Sie wurde in der Fachzeitschrift BMC Ecology and Evolution publiziert und von Forschern der Universitäten Basel, Zürich und Bonn sowie des Naturkundemuseums Stuttgart durchgeführt. Bisher sei die Forschung davon ausgegangen, dass das Artensterben der Pflanzen seit 1990 gestoppt werden konnte.

Die Studie zeige indessen, dass nur Neophyten und Generalisten unter den Pflanzenarten wieder zugenommen haben.

Maradonas WM-Shirt in Katar

Das legendäre Fussballtrikot, das Diego Maradona im Viertelfinalspiel an der WM 1986 in Mexiko gegen England trug, wird während der WM in Katar im dortigen Sportmuseum als Leihgabe ausgestellt.

In diesem Shirt erzielte Maradona zwei Tore. Eines davon war allerdings umstritten. Fussballstar Maradona, der im November 2020 mit 60 Jahren verstorben ist, hatte damals gesagt, das Tor sei ein bisschen mit seinem Kopf und ein bisschen mit der Hand Gottes erzielt worden. Argentinien wurde an dieser WM später Weltmeister.

Das Kleidungsstück wurde im Mai an einer Versteigerung für 9,3 Millionen Dollar verkauft. Zuvor war es während 20 Jahren in einem Museum ausgestellt.

Tesla stellt einen Roboter vor

Tesla-Chef Elon Musk hat an den Tesla AI Days in Kalifornien den Prototypen eines humanoiden Roboters vorgeführt. Seiner Überzeugung nach könnte er irgendwann wichtiger werden als die Elektroautos. Der Roboter heisst Optimus.

Die Maschine machte einige Schritte auf einer Bühne und winkte dem Publikum zu. Ein Video zeigte, dass sie auch Blumen giessen und Pakete verteilen kann.

Der Prototyp bewegt sich viel ungelenker als bereits bekannte humanoide Roboter anderer Firmen. Musk sieht aber den Vorteil des Tesla-Roboters darin, dass dieser für die Erkennung seiner Umgebung auf Technologie des Fahrassistenzsystems Autopilot zurückgreifen könne.

Jungfernflug eines ETH-Elektroflugzeugs

Erstmals ist ein Elektroflugzeug von Studierenden der Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH abgehoben. Das Kleinflugzeug mit vier Plätzen sei vom Flugplatz Dübendorf aus gestartet und später auch wieder dort gelandet. Das teilt die ETH Zürich mit.

20 Studierende hätten das Flugzeug entwickelt und gebaut. Bei den wesentlichen Elementen handelt es sich um Batterien in den Flügeln inklusive eines Kühlsystems sowie um einen Elektromotor.

Mit dem Elektroflugzeug wollen die Studierenden der ETH Zürich nach eigenen Angaben einen Schritt in Richtung nachhaltige Luftfahrt machen.

Sondermünze für König Charles III.

Die 50-Pence-Münze mit König Charles' Profil kommt ab Dezember in Umlauf.
Reuters/Peter Nicholls Die 50-Pence-Münze mit König Charles' Profil kommt ab Dezember in Umlauf.

Die britische Münzprägeanstalt «Royal Mint» hat erstmals Münzen mit dem Porträt des neuen Königs Charles III. vorgestellt.

Das Profil des 73-jährigen Monarchen soll zunächst auf einer neuen 5-Pfund-Sondermünze und einer 50-Pence-Münze zu sehen sein. Bereits ab Oktober soll die neue Sondermünze erhältlich sein, ab Dezember werden auch die 50-Pence-Münzen nach und nach in den Umlauf gebracht, wie die Münzprägeanstalt Grossbritanniens am Freitag mitteilte.

Einer alten Tradition folgend blickt der König dabei von sich aus nach rechts, nachdem seine Mutter den Kopf nach links gewandt hatte.