Königin Elizabeth II. wieder im Palast

Grossbritannien: Die Queen verbrachte Nacht auf Donnerstag im Krankenhaus
Keystone-SDA/Archiv Grossbritannien: Die Queen verbrachte Nacht auf Donnerstag im Krankenhaus

Die britische Königin Elizabeth II. hat die Nacht auf Donnerstag im Krankenhaus verbracht. Das teilte der Buckingham-Palast mit. Grund für den Aufenthalt waren Voruntersuchungen.

Die 95-jährige Regentin sei bereits zur Mittagszeit wieder auf Schloss Windsor gewesen und weiterhin guter Dinge, hiess es weiter. Sie habe sogar leichte Arbeit an ihrem Schreibtisch erledigt.

Erst am Mittwoch hatte die Queen aus gesundheitlichen Gründen einen Besuch in Nordirland absagen müssen. Ihr sei Ruhe verordnet worden, hatte ein Palastsprecher mitgeteilt. Schon vorher hatte es Gerüchte über den Gesundheitszustand der Queen gegeben, als sie sich bei zwei Terminen mit Gehstock zeigte.

La Palma: Hunde vor Lava gerettet

Ein unbekanntes «A Team» hat Medienberichten zufolge angegeben, mehrere auf der Vulkaninsel La Palma von Lava eingeschlossene Hunde gerettet zu haben. Die sechs Tiere sollten eigentlich mit einer Drohne und einem Fangnetz befreit werden.

Das spanische Unternehmen Aerocámaras, das die Rettung der in einem leeren Wasserbassin eingeschlossenen Hunde seit Tagen vorbereitet hatte, bestätigte, dass die Tiere verschwunden seien.

Ein lokales Medienportal veröffentlichte ein Video, in dem ein Transparent an der Aussenmauer des Tanks zu sehen ist. Darauf stand: «Starkes La Palma, den Hunden geht es gut, A Team». Wer dahinter steckt, war zunächst unbekannt.

Donald Trump lanciert Online-Netzwerk

USA: Donald Trump verkündet Pläne für eigenes Online-Netzwerk
Keystone-SDA/Archiv USA: Donald Trump verkündet Pläne für eigenes Online-Netzwerk

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, ein eigenes soziales Netzwerk zu lancieren.

Die Plattform soll «Truth Social»  heissen und laut Mitteilung im ersten Quartal 2022 aufgeschaltet werden. Mit «Truth Social» wolle er der Tyrannei der grossen Tech-Firmen die Stirn bieten, wird Trump in der Mitteilung zitiert. Die Taliban hätten auf Twitter eine riesige Präsenz, aber er sei zum Schweigen gebracht worden.

Trump war von den wichtigsten sozialen Netzwerken ausgeschlossen worden, weil er den Sturm auf das Kapitol am 6. Januar provoziert haben soll.

Drei neue Habichtskäuze im Zoo Zürich

Im Zoo Zürich sind drei Habichtskäuze angekommen, mit denen ein Auswilderungsprojekt unterstützt wird. Künftige Jungtiere werden nach Österreich abgegeben, wo die Vögel bis Mitte des letzten Jahrhunderts heimisch waren.

Seither gelten sie dort, wie auch in Deutschland, als ausgestorben, wie der Kurator des Zoos Zürich, Pascal Marty, am Mittwoch vor den Medien sagte. Der Mensch sah ihn als Nahrungskonkurrenten und jagte ihn in diesen Ländern bis zum letzten Tier.

Mit einer Flügelspannweite von bis zu 125 Zentimetern gleiten Habichtskäuze lautlos durch die Luft, um sich überraschend auf ihre Beute zu stürzen. In der Schweiz waren sie nie heimisch.

Japanischer Vulkan ist ausgebrochen

Im Südwesten Japans ist der Vulkan Aso ausgebrochen. Bei der Eruption türmten sich am Mittwoch dicke Aschewolken bis in eine Höhe von rund 3500 Metern auf, wie der japanische Fernsehsender NHK berichtete.

Der Vulkan schleuderte Gesteinsbrocken und Asche mehr als einen Kilometer weit. Die Behörden warnten Bewohner der Region davor, sich dem 1592 Meter hohen Berg zu nähern. Grosse Gesteinsbrocken und Vulkanasche könnten in einem Umkreis von zwei Kilometern niedergehen.

Das asiatische Inselreich Japan zählt rund 110 aktive Vulkane. Etwa 50 davon werden rund um die Uhr überwacht.

8,3 Mio. für hebräisches Gebetsbuch

Ein hebräisches Gebetsbuch, das vor zirka 700 Jahren im heutigen Bayern entstand, ist in New York für umgerechnet rund 7,66 Millionen Franken versteigert worden. Das sei mehr als je zuvor bei einer Versteigerung für ein hebräisches Manuskript bezahlt worden sei, teilte das zuständige Auktionshaus Sotheby's mit.

Zuvor war das «Luzzatto High Holiday Mahzor» auf einen Preis zwischen 4 und 6 Millionen Dollar geschätzt worden. Mehrere Bieter hätten sich einen minutenlangen Wettstreit um das Gebetsbuch geleistet, hiess es von Sotheby's.

Meistbietender wurde schliesslich ein US-amerikanischer Sammler, der zunächst anonym bleiben wollte.

Erneut Seebeben vor griechischen Inseln

Im Meer vor den griechischen Inseln Kreta und Karpathos hat sich erneut ein Seebeben ereignet. Es hatte eine Stärke von 6,1 und sein Zentrum lag rund 130 Kilometer südöstlich der beiden Inseln.

Weil sich das Beben in einer Tiefe von über 58 Kilometern ereignet habe, schlossen Seismologen in Griechenland eine Tsunamigefahr aus. Auch Schäden sollten keine entstanden sein.

Erst vergangene Woche hatte ein Seebeben der Stärke 6,3 nahe Kreta die Menschen aufgeschreckt. Es war bis ins 400 Kilometer entfernte Athen zu spüren. Und bei einem Beben vor drei Wochen auf Kreta war ein Mensch gestorben.

HIV-Medikament für Jüngere zu teuer

Jüngere und weniger gebildete Personen sind im schweizweiten Programm zur Verhinderung von HIV-Neuansteckungen unterrepräsentiert. Grund dürften die Kosten der Prä-Expositionsprophylaxe Prep sein, die selbst bezahlt werden müssen.

Das Medikament, das vor einer HIV-Infektion schützt, ist vielen zu teuer, wie die Universität Zürich mitteilt. So kostet das in der Schweiz zugelassene Prep-Medikament pro Monatspackung 600 Franken.

Erst seit Frühling 2021 gibt es auch ein deutlich preisgünstigeres Generikum, das 65 Franken pro Monat kostet.