Australischer Wein: Peking erhöht Zölle

China erhöht die Zölle auf australischen Wein. Nach Angaben des chinesischen Handelsministeriums werden die Zölle mehr als verdoppelt. Billiger australischer Wein würde die Weinindustrie in China schädigen, heisst es.

Es ist eine weitere Eskalation zwischen den beiden Staaten. Für australische Weinproduzenten ist China der grösste Verkaufsmarkt. China hat bereits den Rindfleischimport aus Australien eingeschränkt und rät Touristen und Studentinnen ab, nach Australien zu reisen.

Australiens Regierung hat ihrerseits dem Telekomkonzern Huawei nicht erlaubt, ein 5G-Mobilnetz zu bauen und beschuldigt China, ungenügend über den Corona-Ausbruch informiert zu haben.

Versicherung enttäuscht Gastronomen

Gastronomen in Deutschland, die sich bei der Allianz Versicherung gegen die Schliessung ihres Betriebs versichert haben, können im Corona-Lockdown nicht mit einer vollen Entschädigung rechnen.

"Wir haben mehrere Tausend Policen in Deutschland verkauft, fast die Hälfte davon zu einem Mindestbeitrag von 50 Euro im Jahr. Dafür kann man keinen Schutz in einer globalen Pandemie erwarten", sagte Allianz-Deutschland-Chef Klaus-Peter Röhler der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Als Schutz gegen grosse Pandemierisiken seien bestehende Betriebsschliessungsversicherungen nie verkauft worden, erklärte Röhler.                   

Ikea-Gründer und Familie Blocher

Die 300 reichsten Schweizer kommen pro Kopf auf Vermögen von knapp 2,4 Mrd. Fr., berichtet das Magazin "Bilanz". Im Jahr 1989 waren es gerade mal 660 Mio.

Das Durchschnittsvermögen dieser Wohlhabenden sei um den Faktor 3,6 gewachsen. Das Bruttoinlandprodukt der Schweiz pro Kopf im selben Zeitraum "nur" um den Faktor 2,7 gestiegen. Würde das Vermögen der 300 Reichsten des Landes auf die Bevölkerung verteilt, erhielte jede Person 82'500 Franken bar auf die Hand, erläutert "Bilanz".

Den Spitzenplatz unter den Reichen belegt erneut die Familie des verstorbenen Ikea-Gründers Kamprad. Unter den fünf reichsten findet sich neu die Familie Blocher.

Reiche Schweizer trotz Pandemie reicher

Die Vermögen der 300 reichsten Personen in der Schweiz sind in diesem Jahr trotz Corona-Krise gewachsen.

Während viele Menschen aufgrund von Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit um ihr Gespartes bangen, haben die 300 Reichsten der Schweiz ihren Besitzstand im Corona-Jahr weiter ausgebaut, berichtet das Wirtschaftsmagazin "Bilanz". Das Plus falle mit von 0,7 Prozent im Vergleich zu früheren Jahren aber eher knapp aus. In den letzten zehn Jahren davor seien die Vermögen der 300 Reichsten zusammengenommen im Schnitt um jährlich 26 Mrd. Fr. oder 5,8 Prozent angeschwollen.

Konkret stiegen die Vermögen insgesamt um 5 Mrd. auf total 707 Mrd. Fr.

EFK warnt vor Corona-Missbrauch

Die Eidgenössische Finanzkontrolle EFK warnt vor Missbrauch bei den Entschädigungen wegen der Corona-Pandemie. In ihrem neuen Zwischenbericht zu den Corona-Massnahmen des Bundes listet die EFK rund 5400 Verdachtsfälle auf.

Die grosse Mehrheit davon betrifft die sogenannten Solidarbürgschaften. Hinweise auf einen systematischen Missbrauch gebe es nicht. Die EFK warnt aber vor Missbräuchen bei der Kurzarbeitsentschädigung und kritisiert, dass der Bundesrat im August entschied, diese bis Ende Jahr zu verlängern.

Das sei riskant, so die EFK nach einer Untersuchung in fünf Kantonen. Sie fordert, dass das zuständige Bundesamt für Wirtschaft seine Kontrollen verstärkt.

EFK warnt vor Corona-Missbrauch

Die Eidgenössische Finanzkontrolle EFK warnt vor Missbrauch bei den Entschädigungen wegen der Corona-Pandemie. In ihrem neuen Zwischenbericht zu den Corona-Massnahmen des Bundes listet die EFK rund 5400 Verdachtsfälle auf.

Die grosse Mehrheit davon betrifft die sogenannten Solidarbürgschaften. Hinweise auf systematischen Missbrauch gebe es nicht. Die EFK warnt aber vor Missbräuchen bei der Kurzarbeitsentschädigung und kritisiert, dass der Bundesrat im August entschied, diese bis Ende Jahr zu verlängern.

Das sei riskant, so die EFK nach einer Untersuchung in fünf Kantonen. Sie fordert, dass das zuständige Bundesamt für Wirtschaft seine Kontrollen verstärkt.

Risikoanalyse des Bevölkerungsschutzes

Ein lang andauernder Strommangel im Winter, eine Pandemie oder der Ausfall des Mobilfunks sind nach Einschätzung des Bevölkerungsschutzes derzeit die grössten Risiken für die Schweiz. Dies geht aus dem Risikobericht 2020 hervor.

Alle drei Gefährdungen seien relativ wahrscheinlich und sie hätten ein hohes Potenzial, grossen Schaden anzurichten. Ein relativ grosses Risiko bestehe auch für eine Hitzewelle, ein Erdbeben, einen Stromausfall, den Andrang Schutzsuchender sowie eine Trockenheit.

Das grösste Schadenausmass wird für den Fall eines bewaffneten Konflikts erwartet, gefolgt von einem Strommangel und einem Erdbeben.

Gewinn der Post halbiert sich nahezu

Quartalsgewinn der Post ist gesunken
Keystone Quartalsgewinn der Post ist gesunken

Die Schweizer Post meldet für die ersten neun Monate einen Konzerngewinn von 136 Millionen Franken. Das sind 127 Millionen Franken weniger als in den ersten drei Quartalen letztes Jahr.

Ein Grund für den markanten Rückgang ist laut der Post die Corona-Pandemie. Die Geschäfte an den Schaltern seien zurückgegangen, ebenso die Briefmenge. Bei Postfinance sei der Zinsertrag im Vergleich zum letzten Jahr um 25 Millionen Franken gefallen.

Die gestiegene Menge an Paketen habe die negativen Effekte in den anderen Geschäftsbereichen nicht kompensieren können, so die Post. Wegen der Paketflut seien seit Anfang Jahr 400 neue Stellen geschaffen worden.