Achtelfinal-Out für Laaksonen

Henri Laaksonen (ATP 99) ist beim ATP-250-Turnier in Antwerpen/BEL im Achtelfinal ausgeschieden. Der Schweizer verlor das Duell zweier Qualifikanten gegen den Amerikaner Brandon Nakashima (ATP 79) mit 6:7 (5:7), 7:6 (7:5), 3:6.

Nach 144 Minuten segelte ein Rückhand-Slice von Laaksonen seitlich ins Out. Damit war die Niederlage besiegelt.

Laaksonen hatte zuvor den 1. Satz verloren, obwohl er seinem Gegner keinen einzigen Breakball hatte zugestehen müssen. Im 2. Umgang drehte der Schweizer den Spiess im Tiebreak um.

Ein ungefährdeter Erfolg

"Wir waren spielerisch dominant, haben aber in der 2. Halbzeit einige Chancen liegengelassen", resümierte ein zufriedener FCB-Keeper Lindner nach dem 3:1-Heimsieg in der Conference League gegen Omonia Nikosia. Weil der Gegner kaum zu Möglichkeiten gekommen sei, sprach der Österreicher von einem "nie gefährdeten Sieg". Für Mittelfeldspieler Kasami waren es drei wichtige Punkte und auch er befand: "An der Effizienz müssen wir noch arbeiten."

Mit 7 Punkten aus 3 Spielen führt Basel die Gruppe H vor dem punktgleichen Karabach an. Almaty und Nikosia sind bereits um 6 Zähler distanziert.

Lyon gewinnt 7-Tore-Spektakel

Lyon führt die Gruppe A in der Europa League nach dem 3. Spieltag ohne Verlustpunkt an. Die Franzosen schlugen mit Shaqiri in der Startelf Sparta Prag auswärts mit 4:3. Lyon lag zur Pause 1:2 hinten, drehte die Partie aber bis zur 88. Minute mit 3 Toren. Der Schweizer Nati-Spieler, der in der 75. Minute ausgewechselt wurde, bereitete das Tor zum 2:2 vor.

Neben Lyon steht mit West Ham eine zweite Mannschaft mit dem Punktemaximum da. In der Gruppe H schlugen die Londoner Racing Genk/BEL mit 3:0 und bleiben damit weiterhin ohne Gegentreffer in der Europa League.

Basel mit verdientem Heimsieg

Basler Jubel
Freshfocus Basler Jubel

Der FC Basel bleibt in der Conference League ungeschlagen. Am 3. Spieltag kam der FCB zu Hause gegen Omonia Nikosia zu einem verdienten 3:1-Erfolg.

In der 19. Minute stand Millar nach einem Pfostenschuss Kasamis goldrichtig und traf zum 1:0. Die Gäste aus Zypern kamen vom Penaltypunkt zum Ausgleich, nachdem die französische Schiedsrichterin Frappart eine Intervention Cömerts als Foul taxiert hatte.

Noch vor der Pause brachte Cabral den FCB ebenfalls per Elfmeter wieder in Führung. Für den Schlusspunkt sorgte Zhegrova in der 88. Minute.

Leverkusen mit 1:1 bei Betis

Vier Tage nach der 1:5-Schlappe in der Bundesliga gegen Bayern München hat Bayer Leverkusen in der Europa League bei Betis Sevilla ein 1:1-Unentschieden erreicht. Nachdem die Spanier in der 75. Minute durch einen von Iglesias verwandelten Handelfmeter in Führung gegangen waren, sorgte Andrich mit einem abgefälschten Weitschuss für den Ausgleich (82.). Beide Teams liegen in der Gruppe G klar vorne. 

Frankfurt übernahm in der Gruppe D mit einem 3:1-Heimsieg gegen Olympiakos Piräus die Tabellenspitze. Nati-Spieler Sow bereitete das 2:1 durch Toure mustergültig vor (45.+3).

Meillard startet nicht in Sölden

Mélanie Meillard verzichtet auf einen Start beim Saison-Auftakt am Samstag in Sölden. Die Neuenburgerin stürzte vor zwei Wochen im Training auf der Diavolezza und will nichts riskieren. "Es handelt sich um eine Vorsichtsmassnahme", erklärte die 23-jährige Slalom-Spezialistin. Sie habe schon wieder auf Ski trainiert, für die schwierige Piste in Sölden sei dies aber zu wenig.

Piccolo vorerst nur in ChL

Luca Piccolo
Freshfocus Luca Piccolo

Die beiden folgenschweren Fehlentscheide in der Super-League-Partie zwischen dem FC St. Gallen und Servette (2:1) haben für Schiedsrichter Luca Piccolo Konsequenzen. Der Tessiner wird bis auf Weiteres nur noch in der Challenge League eingesetzt. Dies sagte Christophe Girard, Chef der Schweizer Schiedsrichterkommission, gegenüber dem Blick. Auch der geplante VAR-Einsatz beim Spiel Luzern – FCSG wird gestrichen.

«Herr Piccolo hat die Entscheidung perfekt verstanden. Es tut ihm leid, dass er einen Fehler gemacht hat, und er ist offensichtlich durch die Kontroverse ein wenig verunsichert", so Girard.

Divers (DTM, Nascar, etc.): FORMEL E: Ducati neuer Ausrüster

Formel E in Monaco
SRF Formel E in Monaco

Ducati rüstet von 2023 an den MotoE-Weltcup aus. Nach vier Jahren mit dem Kleinserien-Hersteller Energica tritt damit ein etablierter Motorradhersteller die Nachfolge an. Der Vertrag mit MotoGP-Rechteinhaber Dorna läuft zunächst von 2023 bis 2026. Die Rennen finden im Rahmen der Motorrad-Weltmeisterschaften statt.