Kambundji bleibt ohne Exploit

Mujinga Kambundji.
Imago Images/Beautiful Sports Mujinga Kambundji.

Mujinga Kambundji hat beim Diamond-League-Meeting in Eugene nicht mit den Schnellsten mithalten können. Die   Hallen-Weltmeisterin lief über 100 m in einem Weltklassefeld in 11,11 Sekunden auf Rang 7. Der Sieg ging an Olympiasiegerin Elaine Thompson-Herah, die  ihren Konkurrentinnen in 10,79 Sekunden 13 Hundertstel und mehr abnahm.

Wenig später trat Kambundji auch über 200 m an und lief erneut auf Platz 7 (22,88 s). Shelly-Ann Fraser-Pryce siegte in 22,41 Sekunden überlegen.

Jonas Raess belegte im 1500-m-Lauf Platz 13 (3:42,56).

Ancelotti Rekord-Trainer

Jubel bei Real Madrid.
Keystone/Christophe Ena Jubel bei Real Madrid.

Real Madrid hat zum 5. Mal in den letzten 8 Jahren die "Königsklasse" gewonnen. Wie schon beim letzten Triumph 2018 setzten sich die Spanier im Final gegen den FC Liverpool durch.

Für Carlo Ancelotti ist es der 4. Champions-League-Triumph als Trainer, was Rekord bedeutet. Der Italiener holte 2003 und 2007 mit der AC Milan den Titel, 2014 triumphierte er ebenfalls mit Real. Schon als Spieler hatte er zweimal den Meistercup mit Milan gewonnen.

Für Modric, Kroos, Benzema, Casemiro, Carvajal, Nacho, Marcelo und Bale ist es der 5. CL-Titel mit Real.

Real gewinnt Champions League

Real gewinnt die Champions League.
Keystone/CHRISTOPHE ENA Real gewinnt die Champions League.

Real Madrid hat zum 14. Mal die Champions League gewonnen (inkl. Meistercup). Der spanische Meister gewann den Final im Stade de France von Paris gegen   Liverpool mit 1:0. Vinicius erzielte den entscheidenden Treffer in der 59. Minute mit dem 1. Torschuss von Real.

Liverpool war das klar bessere Team, scheiterte aber immer wieder am überragenden Curtois im Tor der "Königlichen". In der 21. Minute lenkte er einen Schuss von Mane an den Pfosten, in der Schlussphase rettete er gegen Salah mirakulös. Kurz vor der Pause wurde ein Treffer von Reals Benzema  wegen Abseits aberkannt.

Servette & FCZ im Final

Jubel bei den FCZ-Frauen.
Freshfocus/Claudio Thoma Jubel bei den FCZ-Frauen.

Servette Chenois und die Frauen des FC Zürich spielen um den Schweizer Meistertitel. Die Titelverteidigerinnen aus Genf setzten sich im Rückspiel der Playoff-Halbfinals gegen Basel mit 4:3 im Penaltyschiessen durch. Die Genferinnen hatten in der regulären Spielzeit eine 0:2-Hypothek aus dem Hinspiel wettgemacht.

Die FCZ-Frauen setzten sich im Derby gegen GC souverän durch. Nach dem     1:0-Sieg im Hinspiel feierte der FCZ einen 3:0-Heimerfolg. Der Kampf um den Meistertitel, der in einem Spiel ausgetragen wird, findet am Pfingstmontag in Lausanne statt.

Final startet mit Verspätung

Liverpool-Fans.
IMAGO/Sportimage Liverpool-Fans.

Wegen massiver Probleme beim Einlass hat sich der Anpfiff des Finals der Champions League zwischen Real Madrid und dem FC Liverpool am Samstag um 37 Minuten verzögert. Zahlreiche Anhänger des FC Liverpool befanden sich auch zum ursprünglich geplanten Anpfiff um 21 Uhr noch beim Eingang.

Später kam es zu chaotischen Szenen. Einige Fans versuchten, über die Zäune zu klettern und Ordnerketten zu durchbrechen, um ins Stadion zu gelangen.

Die Polizei setzte übereinstimmenden Berichten zufolge Tränengas gegen Zuschauer ein.

EM-Gold für Rigling

Flurina Rigling hat einen Tag nach  ihrer EM-Silbermedaille im Zeitfahren nachgedoppelt. An der Para-Cycling-  Europameisterschaft in Gaspoltshofen/AUT liess sie in der C2-Kategorie alle 3 Konkurrentinnen hinter sich und gewann das Strassenrennen. Selbst eine abgesprungene Kette konnte die Siegesfahrt der Zürcherin nicht stoppen.

Titel für Fribourg Olympic

Freiburg ist Schweizer Meister.
Freshfocus/Pascal Muller Freiburg ist Schweizer Meister.

Fribourg Olympic hat sich den Schweizer Meistertitel in der NLA der Männer auf schnellstem Weg gesichert. Im Playoff-Final gegen Union Neuchâtel gewann der Titelverteidiger am Samstag auch das  3. Duell der Best-of-five-Serie.

Auswärts resultierte ein deutlicher  94:56-Erfolg, die ersten beiden Duelle hatten die Saanestädter zuhause mit  84:75 und 93:46 für sich entschieden.

Damit gelang den Freiburgern Historisches, das zuvor noch kein Team erreicht hat: Sie gewannen den Supercup, den SBL-Cup, den Patrick-Baumann-Swiss-Cup und nun auch den Meistertitel.

Hug und Debrunner mit Weltrekord

Marcel Hug.
IMAGO Images/Beautiful Sports Marcel Hug.

Marcel Hug hat beim ParAthletics-Meeting in Nottwil einen Weltrekord über 1500 m aufgestellt. Der Thurgauer unterbot in 2:47,82 Minuten die alte Bestmarke um fast 2 Sekunden. Es ist der 3. Weltrekord von Hug in diesem Jahr. Zweimal hatte er denjenigen über 5000 m verbessert.

Auch Catherine Debrunner ist derzeit nicht zu stoppen. Nach den T53-Weltrekorden von Donnerstag (200 m und 800 m) und Freitag (400 m) setzte sie ihren Lauf am Samstag über 100 m fort. In einer Zeit von 15,70 Sekunden senkte die  27-Jährige die alte Bestmarke (16,72 s) um mehr als eine Sekunde.