Sefolosha zu Houston

Thabo Sefolosha (rechts) und Clint Capela.
Keystone Thabo Sefolosha (rechts) und Clint Capela.

Thabo Sefolosha wird in der NBA Teamkollege von Clint Capela. Der 35-jährige Schweizer wechselt von den Utah Jazz zu den Houston Rockets. Dort hat er einen Vertrag für eine Saison unterschrieben.

Sefolosha hat die nordamerikanischen Medienberichte bestätigt: "Ja, es stimmt", sagte er. Mit Russell Westbrook und James Harden hat er schon  gemeinsam bei Oklahoma gespielt.

Houston ist für den Romand nach den Chicago Bulls, Oklahoma City Thunder, den Atlanta Hawks und Utah die 5. Station in der NBA.

Frauen-EM in der Schweiz?

Die Schweiz kandidiert gemeinsam mit Österreich und dem Hauptaustragungsland Ungarn für die Ausrichtung der Handball-Europameisterschaft der Frauen 2024. Die gemeinsame Bewerbung mit den Vorrunden-Spielorten Basel, Innsbruck und Debrecen sowie den Hauptrunden-Städten Budapest und Debrecen tritt  gegen die Konkurrenten Russland und Tschechien/Polen/Slowakei an.

Die Vergabe erfolgt nach einer Prüfung der 3 Kandidaturen durch den in Wien beheimateten Europäischen Handball- Verband EHF am 21. November. Gespielt wird die EM mit erstmals 24 Teams vom 28. November bis 15. Dezember 2024.

Startsieg für Gastgeber Japan

Kotaro Matsushima
Imago Images Kotaro Matsushima

Japan ist erfolgreich in die Rugby-WM gestartet. Die "Kirschblüten" wurden ihrer Favoritenrolle gegen Russland  gerecht und gewannen das Startspiel  der Heim-WM in Tokio mit 30:10.

Die Asiaten taten sich gegen Russland lange schwer und lagen zu Beginn zurück. Doch dann schlug Kotaro Matsushima zu und sorgte mit 2 Versuchen für die 12:7-Pausenführung. In der 2. Halbzeit legten die Japaner 2 Versuche nach und sicherten sich so einen Extrapunkt.

In der Gruppe A trifft Japan noch auf Irland, Schottland und Samoa. Die ersten 2 jeder Gruppe kommen weiter.

Genhart hört auf

Lynn Genhart
Keystone Lynn Genhart

Die Schweizer Kunstturnerin Lynn Genhart hat im Alter von erst 17 Jahren ihren Rücktritt vom Spitzensport erklärt. Die Zürcherin gewann 2016 in Bern die EM-Silbermedaille im Mehrkampf der Juniorinnen, gehörte seit 2017 dem Nationalkader an und belegte im selben Jahr den 15. EM-Rang im Mehrkampf.

Sie habe "in den vergangenen Monaten festgestellt, dass das Trainingsumfeld im Verbandszentrum in Magglingen nicht das richtige ist für mich ist." Die Chemie habe nicht gestimmt und sie habe sich in Magglingen sportlich nicht weiterentwickeln können. Deshalb habe sie sich zum Rücktritt entschlossen.

Van Hintum Nati-Trainerin

Saskia van Hintum
Imago Images Saskia van Hintum

Die Niederländerin Saskia van Hintum wird Nachfolgerin von Timo Lippuner als Trainer des Schweizer Frauen-Nationalteams im Volleyball. Lippuner beendete seine Arbeit im August mit der erfolgreichen EM-Teilnahme.

Van Hintum absolvierte als Zuspielerin 275 Partien für das niederländische  Nationalteam. Nach diversen Stationen in ihrer Heimat als Trainerin von Juniorenteams und im Beachvolleyball ist sie derzeit in der deutschen Bundesliga bei den Ladies in Black Aachen engagiert. Ihre Stelle beim Schweizer Verband Swiss Volley tritt Van Hintum am 1. Januar 2020 an.

Kein Schweizer Quotenplatz

Joana Heidrich/Anouk Vergé-Dépré
Imago Images Joana Heidrich/Anouk Vergé-Dépré

Joana Heidrich/Anouk Vergé-Dépré haben am Olympia-Quali-Turnier in Haiyang/CHN einen Quotenplatz verpasst. Das Duo  unterlag in der 2. Phase sowohl den  Polinnen Kociolek/Wojtasik als auch den Italienerinnen Menegatti/Orsi Toth.

Die Chancen von Heidrich/Vergé-Dépré (9.) und dem Schweizer Topduo Nina Betschart/Tanja Hüberli (7.), in Tokio 2020 dabei zu sein, sind aber nach wie vor gut. Dazu müssen sie im bereinigten Ranking in den Top 15 liegen.

Noch im Rennen um einen der 2 Schweizer Quotenplätze in China ist das Männerduo Gerson/Heidrich.

Dibaba nicht an der WM

Genzebe Dibaba
Reuters Genzebe Dibaba

Genzebe Dibaba muss auf eine WM-Teilnahme in Doha (ab 27. September) verzichten. Die Äthiopierin leidet an   einer Verletzung am rechten Fuss, die sie sich beim Diamond-League-Meeting in Zürich Ende August zugezogen hat. Die 28-Jährige wäre auf ihrer Paradestrecke über 1500 m als Medaillenkandidatin ins Rennen gegangen. 2015 holte Dibaba WM-Gold, seit Juli 2015 ist sie zudem  Weltrekordhalterin über die 1500 m.

Paul Estermann verurteilt

Die Staatsanwaltschaft Sursee hat Springreiter Paul Estermann wegen Tierquälerei zu einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je 160 Franken und einer Busse von 3600 Franken verurteilt. Zudem muss der 56-Jährige die Verfahrenskosten von rund 1500 Franken sowie seine Anwaltskosten bezahlen.

Estermann, seit den Olympischen Spielen 2012 in London ein sicherer Wert der Schweizer Springreiter-Equipe, erhob gegen den Strafbefehl Einspruch.

Der Strafbefehl bezieht sich auf einen Vorfall, der sich im April 2016 auf Estermanns Hof in Hildisrieden ereignete.