Odermatt in Kombi am Start

Marco Odermatt.
Keystone/EPA/CHRISTIAN BRUNA Marco Odermatt.

Marco Odermatt geht an der Ski-WM in Méribel und Courchevel auch in der Kombination an den Start. Der Nidwaldner bildet zusammen mit Loïc Meillard, Justin Murisier und Stefan Rogentin das Schweizer Quartett. Der Wettbewerb vom Dienstag umfasst einen Super-G (11.00 Uhr) und einen Slalom-Lauf (14.30 Uhr).Dass Odermatt auch in der Kombi schnell sein kann, bewies er mit Gold an der Junioren-WM 2018. Im Weltcup wurde er bei seinem einzigen Kombi-Einsatz 21.

Swiss-Ski gab auch schon die Selektionen für den Männer-Super-G (Donnerstag) bekannt. Nebst Odermatt, Meillard und Rogentin ist Gino Caviezel am Start.

Auftakt zur Ski-WM am Montag

Marc Rochat.
Keystone/EPA/Christian Bruna Marc Rochat.

Am Montag beginnt in Courchevel/Méribel die Ski-WM 2023. In 7 Disziplinen werden an 12 Tagen insgesamt 13 Medaillensätze vergeben.

Gut-Behrami startet in Kombi

Lara Gut-Behrami.
Imago Images/ZUMA Press Lara Gut-Behrami.

Lara Gut-Behrami bestreitet an der WM in Meribel und Courchevel überraschend auch den Kombinations-Wettkampf.

Die Tessinerin bildet mit der zwei- fachen Olympiasiegerin Michelle Gisin, der zweifachen Weltmeisterin Wendy Holdener und Priska Nufer das Schweizer Quartett. Letztmals beendete Gut-Behrami vor fünf Jahren in Lenzerheide eine Kombination.

Die Kombinations-Wettbewerbe, die an der WM in Méribel und Courchevel als erste Rennen am Montag und am Dienstag im Programm stehen, bestehen aus einem Super-G und einem Slalom-Lauf.

Quintett komplettiert Aufgebot

Marc Rochat.
Keystone/EPA/Christian Bruna Marc Rochat.

Wenige Stunden nach dem Slalom in Chamonix ist das Schweizer WM-Aufgebot für die Rennen in Courchevel/Meribel komplett. Triumphator Ramon Zenhäusern (1 Saisonsieg, 1 weiteres Podest) ist ebenso erwartungsgemäss nominiert worden wie der drittplatzierte Daniel Yule (2 Saisonsiege, 1 weiteres Podest).

Daneben schaffte es auch Marc Rochat ins 14-köpfige Männer-Aufgebot. Der Waadtländer hatte heuer im Slalom mit Platz 7 in Garmisch-Partenkirchen und Rang 9 in Adelboden auf sich aufmerksam gemacht. Mit Livio Simonet und Semyel Bissig wurden zudem noch 2 Riesenslalom-Fahrer aufgeboten.

Zenhäusern in WM-Form

Ramon Zenhäusern
Keystone / PIER MARCO TACCA Ramon Zenhäusern

Ramon Zenhäusern hat mit dem Sieg in Chamonix seine aufsteigende Form auch vor der WM unter Beweis gestellt. Weil es im Ziel "endlich wieder einmal grün aufleuchtete", seien die Stöcke etwas höher geflogen als sonst, verriet der Walliser im Sieger-Interview.

"Ich war mir nicht sicher, ob ich im 2. Lauf voll angreifen oder vorsichtig fahren soll." Dass ihm die richtige Mischung gelungen ist, sei umso schöner.

Zenhäusern sei heute "unschlagbar" gewesen, adelte auch der drittplatzierte Daniel Yule die Leistung seines Teamkollegen. 

Zenhäusern & Yule auf dem Podest

Ramon Zenhäusern
Keystone / PIER MARCO TACCA Ramon Zenhäusern

Ramon Zenhäusern hat in Chamonix/FRA seinen dritten Weltcupsieg im Slalom eingefahren. Der Walliser machte im 2. Lauf noch einen Platz gut und setzte sich mit über einer Sekunde Vorsprung vor dem überraschenden AJ Ginnis durch. Ginnis ist der erste griechische Athlet auf einem Weltcup-Podest.

Nur 0,04 Sekunden dahinter folgte mit Daniel Yule ein weiterer Schweizer. Für den 29-Jährigen war es der dritte Podestplatz in diesem Winter.

Weltcup-Punkte gab es auch für Luca Aerni (16.) und Marc Rochat (17.). Loic Meillard schied im 2. Lauf aus.

Vlhova strafft ihr WM-Programm

Petra Vlhova
Imago Petra Vlhova

Petra Vlhova verzichtet an der Ski-WM in Courchevel/Meribel auf eine Teilnahme in der Kombination und im Super-G. Als Grund für die Straffung des WM-Programms der 27-jährigen Slowakin gab ihr Team fehlende Speed-Trainingseinheiten in den letzten Wochen an. Vlhova wolle sich an den Titelkämpfen in Frankreich vor allem auf ihre Paradedisziplinen Slalom und Riesenslalom konzentrieren.

-Einen Tag nach dem Sieg von Delia Durrer in der Europacup-Abfahrt in Chatel/FRA hat Stephanie Jenal im Super-G für den nächsten Schweizer Podestplatz gesorgt. Beim Sieg von Christina Ager/AUT wurde sie Dritte.

Siegpremiere für Durrer

Delia Durrer hat zum ersten Mal ein Rennen im Europacup gewonnen. Die 20-jährige Innerschweizerin siegte im französischen Châtel in der Abfahrt. Sie distanzierte die zweitplatzierte Österreicherin Christina Ager um 6 Hundertstel. Für Durrer war es nach drei 3. Rängen der vierte Podestplatz auf dieser Stufe (alle in der Abfahrt).