SKI ALPIN: Gallhuber mit Knieverletzung

Katharina Gallhuber muss aussetzen.
Imago/Pixsell Katharina Gallhuber muss aussetzen.

Die österreichische Slalom-Spezial- istin Katharina Gallhuber hat sich im Training in Argentinien eine schwere Knieverletzung zugezogen. Mit einem Kreuzband- und Meniskusriss muss sie die anstehende Saison wohl abschreiben. Die 25-Jährige hatte bereits 2018 eine schwere Knieverletzung erlitten, einige Monate nachdem sie bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang Bronze (Slalom) und Silber (Team) gewonnen hatte.

Swiss-Ski muss Pläne anpassen

Marco Odermatt
Swiss-Ski Marco Odermatt

Die Ski-Teams müssen temporär auf das Gletschertraining in Zermatt verzichten. Dies, weil die aufgrund des schneearmen Winters dünne Schneedecke leidet. Die hohen Temperaturen und der Regen setzen dem Untergrund auf 4000 m über Meer zu. Swiss-Ski ist zuversichtlich, dass die Trainings ab Mitte August wieder aufgenommen werden können.

REITEN: Fuchs verpasst Sieg nur knapp

Martin Fuchs in St. Gallen.
KEYSTONE-Archiv/Christian Merz Martin Fuchs in St. Gallen.

Beim ersten Höhepunkt des CHIO im deutschen Aachen hat der Weltranglisten-Erste Martin Fuchs im Sattel von Conner Jei den Sieg nur knapp verfehlt. Bei dem mit 200'000 Euro dotierten Preis von Europa war der Amerikaner McLain Ward mit Contagious im Stechen bloss   7 Hundertstel schneller.

Nächstes Highlight beim global grössten Reitturnier ist der Nationenpreis am Donnerstag. Der Schweizer Equipenchef setzt mit Steve Guerdat (Venard), Bryan Balsiger (Dubai), Pius Schwizer (Vancouver) und Fuchs (Conner Jei) auf ein Quartett, das auch bei der WM im August in Dänemark zum Zug kommen könnte.

TAS mit Verfahren gegen Eliasch

Johan Eliasch
Keystone/Urs FLüeler Johan Eliasch

Der Internationale Sportgerichtshof TAS hat nach der Beschwerde von 4 nationalen Verbänden, darunter Swiss-Ski, ein Verfahren eingeleitet. Es geht um die Wiederwahl von FIS-Präsident Johan Eliasch, der Ende Mai am FIS-Kongress in Mailand in seinem Amt bestätigt worden war. Die Verbände aus der Schweiz, Österreich, Deutschland und Kroatien monieren, dass bei der Wahl keine Gegenstimmen möglich waren.

Die FIS hatte bereits mitgeteilt, "dass die vorgebrachten Anschuldigungen völlig unbegründet und substanzlos sind". Der Zeitpunkt der TAS-Entscheidung ist offen.

Widerstand gegen Eliasch

Johan Eliasch
Keystone/Urs Flüeler Johan Eliasch

Die nationalen Ski-Verbände der Schweiz, von Österreich, Deutschland und Kroatien wollen juristisch gegen die Wiederwahl von Johan Eliasch als Präsident des Weltverbandes FIS vorgehen. In einem Schreiben kündigten sie an, dass sie den Fall vor den Internationalen Sportgerichtshof TAS ziehen werden.

Die Kläger monieren, dass die demokratischen Grundsätze bei der Bestätigungswahl im Rahmen des 53. FIS-Kongresses in Mailand unterwandert worden seien. Die 126 Verbände hätten keine Wahl gehabt, sondern lediglich für Eliasch oder gar nicht stimmen können.

Kandahar bleibt im Kalender

Die Kandahar in Garmisch
Keystone/STEPHAN JANSEN Die Kandahar in Garmisch

Am Rande der Frühjahrssitzung des Ski-Weltverbands FIS ist der Weltcup-Kalender 2022/23 bekanntgegeben worden. Im kommenden Winter werden 40 Frauen- und 42 Männerrennen durchgeführt. Die Idee, die Alpine Kombination mit einem neuen Modus einzuführen, wurde verworfen.

Neu werden die Männer 2 Mal in den USA um Punkte fahren: Zuerst Ende Jahr in Lake Louise und Beaver Creek, im Februar/März in Palisades Tahoe und Aspen. Dafür macht der Tross in Asien keinen Halt. Freude dürfte in Garmisch-Partenkirchen herrschen. Entgegen der im Frühjahr veröffentlichten Pläne finden die Kandahar-Rennen auch 2023 statt.

Eliasch schafft Wiederwahl

Johan Eliasch
Keystone/Urs FLüeler Johan Eliasch

Der umstrittene Präsident Johan Eliasch ist beim Kongress des Internationalen Ski-Verbandes (FIS) für vier weitere Jahre in seinem Amt bestätigt worden. Der 60 Jahre alte schwedisch-britische Doppelbürger erhielt bei der Wahl in Mailand 70 Ja-Stimmen - ein miserables, aber auch nicht unerwartetes Ergebnis.

Der Weltverband umfasst 137 nationale Verbände, 126 davon waren stimmberechtigt - 56 drückten nun ihre Ablehnung durch Enthaltung aus.

Der Schweizer Urs Lehmann schaffte die Wiederwahl in den Council mit über 90 Prozent der Stimmen problemlos. 

Crans-Montana erhält WM 2027

Keystone/Jean-Christophe Bott

Die alpine Ski-WM 2027 findet in Crans-Montana statt. Der Skiort auf dem Walliser Hochplateau ist damit exakt 40 Jahre nach den Schweizer Festspielen 1987 erneut Gastgeber. Damals hatten die einheimischen Ski-Rennfahrer acht der zehn WM-Goldmedaillen gewonnen.

Crans-Montana setzte sich bei der Wahl in Mailand gegen die drei anderen Bewerber Soldeu/AND, Garmisch-Partenkirchen/GER und Narvik/NOR durch.

Die Ski-WM wird damit zum insgesamt 10. Mal in der Schweiz stattfinden. Letzter Schweizer Gastgeber der Titelkämpfe war St. Moritz 2017.