Zwei Schweizer in den Top 6

Semyel Bissig und Gino Caviezel
srf Semyel Bissig und Gino Caviezel

Semyel Bissig (5.) und Gino Caviezel (6.) haben beim Parallel-Riesenslalom in Lech-Zürs am Arlberg für ein gutes Schweizer Abschneiden gesorgt.

Für den 22-jährigen Nidwaldner Bissig sind es die ersten Weltcup-Punkte überhaupt. Er verlor seinen Viertelfinal knapp gegen den späteren Sieger Alexis Pinturault/FRA, ehe er in den Klassierungsläufen Christian Hirschbühl/AUT und Caviezel bezwang.

Pinturault schuf im Final gegen Henrik Kristoffersen/NOR die entscheidende Differenz im 1. Lauf und feierte wenig später seinen 30. Weltcup-Sieg.

Bissig mit einem Ausrufezeichen

Semyel Bissig.
Keystone Semyel Bissig.

Mit Semyel Bissig und Gino Caviezel überstehen zwei der sieben Schweizer Starter die Qualifikation für das Weltcup-Parallelrennen in Lech-Zürs (Freitag ab 17:40 Uhr auf SRF zwei). Der  22-jährige C-Kader-Athlet Bissig mit erst 3 Weltcup-Starts war aus Schweizer Sicht die Überraschung des Tages.

Der Nidwaldner schaffte den Einzug in die Top 16 als Siebter. Auf die Bestzeit von Stefan Luitz/GER büsste Bissig in den zwei kurzen Läufen 0,37 Sekunden ein. Gino Caviezel, beim Weltcup-Prolog in Sölden als Dritter erstmals auf dem Podest, stellte in der Qualifikation die zwölftbeste Zeit auf.

3. Platz für Gut-Behrami

Lara Gut-Behrami
Keystone Lara Gut-Behrami

Lara Gut-Behrami hat beim Parallel- Riesenslalom in Lech-Zürs/AUT den 3. Platz erreicht. Die Tessinerin, die  bereits in der Qualifikation mit der besten Zeit geglänzt hatte, scheiterte erst im Halbfinal an der überraschenden US-Amerikanerin Paula Moltzan.

Der Sieg im einzigen Parallel-Event der Saison ging an die aktuell überragende Slowakin Petra Vlhova. Für die 25-Jährige war es im 4. Rennen des Winters der 3. Sieg.

Aus Schweizer Sicht gab es auch für Andrea Ellenberger (18.), Wendy Holdener (20.) und Jasmina Suter (24.) Punkte.

Val d'Isere gibt 2 Rennen ab

Santa Caterina.
Keystone Santa Caterina.

Der Internationale Skiverband FIS hat die beiden Weltcup-Riesenslaloms der Männer im französischen Val d'Isere ins italienische Santa Caterina verlegt. Der ursprünglich geplante Rennort    beklagt Schneemangel.

Wie die FIS mitteilt, sollen die Events wie vorgesehen am 5. und 6. Dezember stattfinden. Am 12. und 13. Dezember figurieren weiterhin zwei Speedrennen (Abfahrt, Super-G) der Männer im französischen Skiort im Kalender.

Die Frauen sollen in Val d'Isere vom 18. bis 20. Dezember zwei Abfahrten und einen Super-G bestreiten.

Nur Gut-Behrami in K.o.-Läufen

Lara Gut-Behrami.
Keystone Lara Gut-Behrami.

Beim Parallel-Riesenslalom in Lech-Zürs hat Lara Gut-Behrami auf überzeugende Art und Weise die Qualifikation gemeistert. Die Tessinerin wies nach 2 Läufen die schnellste Zeit auf und startet aus der Pole Position zur K.o.-Phase (ab 17:35 Uhr live auf SRF zwei).

Gut-Behrami sorgte allerdings für den einzigen Lichtblick im Schweizer Lager. Denn keine ihrer Teamkollegen schaffte das Weiterkommen.

Andrea Ellenberger (18.) fehlten 0,07 Sekunden zum Cut. Eine Enttäuschung setzte es für Wendy Holdener (20.) ab. Sie verpatzte den 1. Run komplett.

Dressen wird an Hüfte operiert

Thomas Dressen.
Keystone Thomas Dressen.

Der deutsche Abfahrer Thomas Dressen muss sich einer Hüftoperation unterziehen und fällt vorerst für unbestimmte Zeit aus. Der Zweite des Abfahrts-Weltcup der letzten Saison wird am Donnerstag wegen eines freien Gelenkkörpers operiert, nachdem am Montag ein MRI-Untersuch diesen Befund ergab.

Dressen war am Samstag vorzeitig aus dem Trainingslager der deutschen Speedspezialisten in den USA nach Hause geflogen. Zunächst hatte der 27-Jährige noch gehofft, die Operation vermeiden und die Schmerzen mit Spritzen in den Griff zu bekommen.

Shiffrin legt eine Pause ein

Mikaela Shiffrin
keystone Mikaela Shiffrin

Die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin verzichtet auf den Parallel-Riesenslalom in Lech-Zürs am Donnerstagabend. Die 25-Jährige, die am vergangenen Slalom-Wochenende in Levi mit den Plätzen 2 und 5 auf die Weltcup-Bühne zurückgekehrt ist, nutzt die Zeit für bisher zu kurz gekommenes Training.

-Beim Weltcup in Österreich ebenfalls nicht dabei sein wird nach einem positiven Corona-Test Marco Schwarz/AUT. Es wird vermutet, dass sich der WM-Dritte im Slalom und in der Kombination im privaten Umfeld angesteckt hat. Das Parallel-Rennen der Männer findet am Freitagabend statt.

De Agostini stirbt mit 62 Jahren

Doris De Agostini
Keystone Doris De Agostini

Die ehemalige Tessiner Skirennfahrerin Doris De Agostini ist im Alter von    62 Jahren einer kurzen schweren Krankheit erlegen. Nach verschiedenen Tessiner Medien machte auch Swiss Ski die traurige Nachricht publik.

Die Abfahrtsspezialistin aus Airolo fuhr zwischen 1976 und 1983 im Weltcup und gewann 8 Rennen. De Agostini nahm 1976 in Innsbruck und 1980 in Lake Placid an den Winterspielen teil und holte 1978 WM-Bronze in der Abfahrt.

1983 trat sie im Alter von 25 Jahren auf dem Höhepunkt zurück - als Gewinnerin des Abfahrts-Weltcups.