Swiss-Ski-Verband neu mit Co-Präsidium

Urs Lehmann (links) wurde bestätigt, Peter Barandun neu ins Präsidium von Swiss-Ski gewählt.
Swiss-Ski/Stephan Bögli Urs Lehmann (links) wurde bestätigt, Peter Barandun neu ins Präsidium von Swiss-Ski gewählt.

Ein Co-Präsidium führt neu den Schweizer Skiverband Swiss-Ski.

Die Delegierten haben an ihrer Versammlung in Bern Urs Lehmann im Präsidium bestätigt und zudem Peter Barandun gewählt. Für Lehmann ist es die fünfte Amtszeit an der Spitze des Skiverbandes. Barandun war bislang Vizepräsident. Swiss-Ski wolle mit dem Co-Präsidium die Aufgabenverteilung und die Verantwortlichkeiten breiter abstützen.

Der Skiverband blickt auf eines der erfolgreichsten Geschäftsjahre in seiner Geschichte zurück. So waren es 2023/24 121 Weltcup-Podestplätze in neun verschiedenen Sportarten und insgesamt elf Weltcup-Kristallkugeln.

Rochat neu im FIS-Council

Jean-Philippe Rochat
Swiss-Ski Jean-Philippe Rochat

Swiss-Ski behält seinen Platz im Council des Internationalen Ski- und Snowboard-Verbandes FIS. Jean-Philippe Rochat folgt im obersten Gremium auf Urs Lehmann.

Der 66-jährige Rochat wurde am FIS-Kongress in Reykjavik mit dem drittbesten Ergebnis in den 22 Mitglieder zählenden Council gewählt. Swiss-Ski-Präsident Lehmann hatte für den Verbleib im Gremium nicht mehr kandidiert.

Rochat ist mit dem Schneesport bestens vertraut. Von 2004 bis 2016 amtete der Waadtländer als Vize-Präsident von Swiss-Ski.

WM 2029 erstmals in Narvik

Narvik in Norwegen
imago images/Panthermedia Narvik in Norwegen

Am Kongress des internationalen Ski-Verbandes FIS in Reykjavik (ISL) sind die Weltmeisterschaften von 2029 und 2031 vergeben worden. Dabei kam überraschend Narvik zum Handkuss.

Der weit im norwegischen Norden gelegene Wintersport-Ort wird erstmals Austragungsort der Titelkämpfe sein. 2020 fanden die Junioren-Weltmeisterschaften in Narvik statt.

2031 werden die Titelkämpfe dann im italienischen Gröden stattfinden. In Val Gardena findet traditionell die Abfahrt der Männer auf der Saslong statt. Gröden war letztmals 1970 WM-Gastgeber.

Ehre für Gut-Behrami und Odermatt

Lara Gut-Behrami und Marco Odermatt sind in der Schweiz von einer Expertenjury zur Schneesportlerin und zum Schneesportler des Jahres gewählt worden. Die Wahl der 33-jährigen Tessinerin wie auch des 26-jährigen Nidwaldners waren erwartet worden. Neben dem Gesamtweltcup entschieden die zwei Schweizer Alpin-Ausnahmeerscheinungen im vergangenen Winter auch noch mehrere Disziplinen-Wertungen für sich.

Weltcup-Tross 4 Mal in der Schweiz

Der Weltcup-Kalender für den Winter 2024/25 steht. In 4 Schweizer Skiorten wird um Punkte und Preisgeld gefahren.

Im Dezember schauen die Frauen für zwei Super-G in St. Moritz vorbei (21./22.12.2024).

Im Januar stehen bei den Männern dann die Berner Oberländer Skiwochen auf dem Programm. Am 11./12.01.2025 werden in Adelboden der Riesenslalom und der  Slalom gefahren. Eine Woche später  (17.- 19.01.) stehen in Wengen Super-G, Abfahrt und Slalom an. Am 22./23. Februar sind dann in Crans-Montana erneut die Speedfahrer gefordert (SG und A).

SKI ALPIN: Gut-Behrami holt Italiener

Anstelle des langjährigen Athletiktrainers Alejo Hervas, der bei Swiss-Ski nun die Männer schleift, rückt Flavio Di Giorgio in den Trainerstaff von Lara Gut-Behrami. CH Media hat am Samstag zuerst über diese Personalie berichtet.

Der Italiener geniesst in der Alpin-Szene Ansehen. Er betreute einst 5 Jahre lang Abfahrtsspezialistin Sofia  Goggia. Im letzten Winter war es zur Trennung zwischen den beiden gekommen.

Nun spannt die amtierende Gesamtweltcup-Siegerin mit Di Giorgio zusammen, der auch schon bei den ZSC Lions oder dem FC Chiasso engagiert gewesen war.

Hirscher steht vor Comeback

Marcel Hischer plant ein Comeback im Skizirkus. Der 35-jährige Österreicher will in Zukunft aber für die Niederlande, das Heimatland seiner Mutter, starten. Der Österreichische Skiverband stimmt einem Nationenwechsel zu. Die FIS muss diesen noch bestätigen. Laut Medienberichten plant Hirscher im Sommer in Neuseeland FIS-Ranglistenpunkte zu sammeln, um anschliessend auch im Weltcup starten zu können. Die Rückkehr soll sich auf eine Saison beschränken.

Hirscher war 2019 zurückgetreten. In seiner Karriere gewann er 67 Weltcuprennen, 8 Mal den Gesamtweltcup sowie 2 Mal Olympia- und 7 Mal WM-Gold.

19 Alpine im Nationalkader

Swiss-Ski hat die Selektionen für die Kader der kommenden Saison bekanntgegeben.

Bei den Männern haben neu 11 Athleten Nationalkaderstatus. Neu mit dabei sind die Speedspezialisten Franjo von Allmen und Arnaud Boisset, sowie Marc Rochat und Thomas Tumler. Ramon Zenhäusern wurde nach einer schwierigen Saison ins A-Kader zurückgestuft.

Das Nationalkader der Frauen umfasst neu 8 Fahrerinnen. Dank guten Resultaten haben Melanie Meillard und Camille Rast den Sprung vom A-Kader in die oberste Stufe geschafft.