Trio steigt in Nati-Kader auf

Justin Murisier
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Die starken Leistungen der Alpin-Fahrer im vergangenen Winter bescheren gleich 19 Athletinnen und Athleten den Nationalmannschafts-Status. 12 Männer und 7 Frauen gehören dem Nati-Kader an.

Hinzugestossen sind Justin Murisier und Sandro Simonet sowie Priska Nufer. Sie glichen die Abstiege von Niels Hintermann, Joana Hählen und Mélanie Meillard aus.

Insgesamt fanden 101 Athletinnen und Athleten Aufnahme in einem Kader. Die Kaderzugehörigkeit hat insbesondere Einfluss auf die Höhe der finanziellen Leistungen.

Roten verlässt Swiss-Ski

Jörg Roten
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Jörg Roten gehört nicht mehr dem Alpin-Trainerteam von Swiss-Ski an. Der in verschiedenen Funktionen tätig gewesene 47-jährige Walliser verlässt den Verband auf eigenen Wunsch.

Zuletzt gehörte Roten dem Trainerteam der Weltcup-Technikerinnen an. In insgesamt 15 Jahren arbeitete der Bruder der ehemaligen Technik-Spezialistin Karin Roten unter anderem als Weltcup-Gruppentrainer bei den Männern und als Chef Europacup bei den Frauen.

Roten begründet seinen Abgang mit dem Wunsch, sich nochmals einer neuen Herausforderung zu stellen.

SKI ALPIN: Auch Garmisch will WM 2027

Garmisch
Keystone Garmisch

Crans-Montana erhält im Rennen um die Ski-WM 2027 harte Konkurrenz: Wie der Walliser Ort will auch Garmisch-Partenkirchen eine Bewerbung einreichen. Dies entschied der Gemeinderat der oberbayerischen Skistation.

Nachdem Garmisch wie Crans-Montana zuletzt bei der Vergabe der Titelkämpfe 2025 an Saalbach-Hinterglemm gescheitert war, wagt der Olympia-Ort aus Deutschland einen neuen Versuch. Es wäre die dritte WM nach 1967 und 2011.

Die Verantwortlichen aus dem Wallis hatten ihren zweiten Anlauf als Bewerber bereits zuvor angekündigt.

Vlhova auf Trainer-Suche

Gesamtweltcup-Siegerin Petra Vlhova hat sich nach fünf Jahren von Coach Livio Magoni getrennt. "Es waren fünf fantastische Jahre, während denen ich viel gelernt habe", würdigte die 25-jährige Slowakin den Italiener. Der Weg zum Erfolg sei "lang und steinig" gewesen. 

Unter Magoni entwickelte sich Vlhova von einer Slalom-Spezialistin zur Allrounderin. Zuletzt hatte es zwischen den beiden allerdings auch Misstöne  gegeben. Magoni wurde in dem Statement mit den Worten zitiert: "Ich möchte mich für meine Fehler entschuldigen, aber ich kann garantieren, dass ich  immer 100 Prozent gegeben habe."

Neue Kandidatin für FIS-Präsidium

Sarah Lewis
keystone Sarah Lewis

Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann erhält im Kampf um das FIS-Präsidium weitere Konkurrenz. Die Britin Sarah Lewis, bis vergangenen Oktober Generalsekretärin des Weltverbandes, kündigte am Dienstag ihre Kandidatur an.

Neben Favorit Lehmann und der Britin steigen auch der schwedische Geschäftsmann Johan Eliasch, CEO des österreichischen Ausrüsters Head, und sein Landsmann Mats Arjes, Vizepräsident der FIS, ins Rennen um die Nachfolge von Gian Franco Kasper.

Die Wahl findet am 4. Juni im slowenischen Portoroz statt.

Roland Thöni gestorben

Der frühere erfolgreiche Skirennfahrer Roland Thöni aus dem Trafoi im Südtirol ist im Alter von 70 Jahren in Bozen gestorben.

Der Cousin des legendären Gustav Thöni, Olympiasieger und fünffacher Weltmeister, gewann unter anderem im Slalom zwei Weltcuprennen und Bronze an den Olympischen Spielen 1972 in Sapporo. Es war das denkwürdige Rennen, in dem Francisco Fernandez Ochoa für Spanien Gold gewann und die Thönis auf die Plätze 2 und 3 verwies.

Seine Ski-Karriere hatte Roland Thöni bereits mit 26 Jahren beendet.

Eva-Maria Brem tritt zurück

Die österreichische Riesenslalom-  Spezialistin Eva-Maria Brem hat mit   32 Jahren ihren Rücktritt vom alpinen Skirennsport erklärt. Die Tirolerin  gewann in ihrer 16-jährigen Profikarriere drei Weltcuprennen und fuhr elfmal auf das Podest. 2015/16 errang sie die kleine Kristallkugel für den Gewinn des Riesenslalom-Weltcups. In den letzten fünf Jahren hatte Brem wiederholt mit Verletzungen zu kämpfen.

Rast dreht im 2. Lauf auf

Camille Rast.
Keystone Camille Rast.

Camille Rast hat überlegen den Schweizer Meistertitel im Riesenslalom gewonnen. Die Walliserin siegte in ihrer Heimat St-Luc vor Simone Wild und    Mélanie Meillard.

Rast hatte nach dem 1. Lauf hinter Wild an 2. Stelle gelegen, überflügelte die Zürcherin mit Bestzeit im zweiten Durchgang aber deutlich. Im Schlussklassement wies die 21-Jährige satte  1,14 Sekunden Vorsprung auf.

Rast eroberte zum 2. Mal Gold an nationalen Titelkämpfen. 2019 hatte sie sich in Hoch-Ybrig den Titel ebenfalls im Riesenslalom gesichert.