Skispringen: Drei Schweizer dabei

Simon Ammann
key Simon Ammann

Gregor Deschwanden (19.), Simon Ammann (33.) und Dominik Peter (40.) haben sich für das Weltcup-Springen vom Samstag im finnischen Kuusamo qualifiziert. Sandro Hauswirth (57.) muss zuschauen. Ammann verzeichnet damit einen leichten Aufwärtstrend, nachdem er letzte Woche im polnischen Wisla in der Qualifikation gescheitert war.

Langlauf: Hediger sprintet auf Rang 6

Jovian Hediger.
Keystone Jovian Hediger.

Jovian Hediger ist der Auftakt in den Weltcup-Winter geglückt. Der 29-Jährige läuft im Klassik-Sprint von Kuusamo/FIN inmitten in die Weltelite. Bei seiner insgesamt 4. Final-Teilnahme belegte der Sprint-Spezialist Schlussrang 6.

Für die Musik sorgten die Norweger. Erik Valnes düpierte Favorit Johannes Klaebo und feierte den 1. Weltcup-Sieg. Emil Iversen komplettierte das Podest. Einen Dreifach-Triumph gab es auch bei den Frauen – zugunsten von Schweden und mit Tagessiegerin Linn Svahn.

Nadine Fähndrich als beste Schweizerin scheiterte im Halbfinal.

Skispringen: Deschwanden legt solid los

Gregor Deschwanden.
freshfocus Gregor Deschwanden.

Der Schweizer Gregor Deschwanden darf mit seinem Saisonstart zufrieden sein. Beim ersten Einzelspringen im polnischen Wisla gelang dem 29-jährigen   Luzerner mit dem 14. Platz sein bestes Weltcup-Resultat seit fast 3 Jahren.

Wie im Teamwettkampf am Samstag gelangen Deschwanden zwei ansprechende Sprünge auf 117 und 124,5 m. Damit machte er im zweiten Durchgang noch    7 Ränge gut. Simon Ammann war bereits in der Qualifikation hängen geblieben.

Bei schwierigen Bedingungen feierten die Deutschen Markus Eisenbichler und Karl Geiger einen Doppelsieg.

Skispringen: Bloss Platz 8 für Schweiz

Die Schweizer Skispringer haben beim Team-Wettkampf im polnischen Wisla mit Platz 8 unter 9 Nationen Vorlieb nehmen müssen. Die stärkste Leistung im Schweizer Quartett bot Gregor Deschwanden. Der Zentralschweizer flog in   beiden Durchgängen klar mehr Punkte  ein als Simon Ammann, Dominik Peter  und Sandro Hauswirth. Österreich gewann vor Deutschland und Polen.

Skispringen: Ammann scheitert in Quali

Simon Ammann kam nicht auf Touren.
Keystone Simon Ammann kam nicht auf Touren.

Simon Ammann ist der Auftakt zu seiner 24. Weltcup-Saison missglückt. Der  Toggenburger schied am Freitagabend im polnischen Wisla in der Qualifikation für das Springen vom Sonntag aus.

110 m reichten im Feld der 64 Springer bloss zu Platz 56. Ammann darf immerhin am Samstag im Team-Springen nochmals vom Balken abstossen.

Ordentliche Sprünge zeigten hingegen die beiden Schweizer Gregor Deschwanden (119,5 m/25. Rang) und Dominik Peter (120/27.). Sandro Hauswirth (103/58.) wird am Sonntag wie Ammann zuschauen müssen.

Skispringen: Keine Events in Sapporo

Die Weltcup-Anlässe im Skispringen der Männer (6. und 7. Februar) und Frauen (9. und 10. Januar) im japanischen Sapporo sind wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Der internationale Skiverband FIS hat angekündigt, so rasch wie möglich über einen Ersatz-Wettkampf zu informieren.

Sapporo war nebst Peking der einzige Weltcup-Standort der Skispringer im asiatischen Raum. In der chinesischen Hauptstadt sollen die Wettkämpfe vom 11. bis 14. Februar stattfinden. Am Donnerstag wurden bereits die Nordisch-Wettkämpfe in Lillehammer/NOR auf unbestimmte Zeit verschoben.

SKI NORDISCH: Verschiebungen im Weltcup

Simon Ammann.
Keystone Simon Ammann.

Die für den 4. bis 6. Dezember geplanten Wettkämpfe im nordischen Ski-Weltcup in Lillehammer sind auf noch nicht bestimmte Daten verschoben worden. Dies gab der internationale Skiverband FIS am Donnerstag bekannt. Der Entscheid ergab sich nach einem Meeting des norwegischen Verbandes. Als Grund für die Verschiebung nannte der Verband die unsichere Lage aufgrund der Coronavirus-Pandemie. In Lillehammer sollen Wettbewerbe im Langlauf, im Frauen-Skispringen und in der Kombination stattfinden.

Skispringen: Kreuzbandriss bei Peier

Killian Peier
key Killian Peier

Killian Peiers Saison ist vorbei, bevor sie richtig angefangen hat. Der 25-jährige Romand erlitt bei seinem Sturz am Samstag an den Schweizermeisterschaften in Einsiedeln einen Riss des vorderen Kreuzbandes am rechten Knie, wie Swiss-Ski mitteilte.

Der WM-Bronzegewinner von 2019 soll nächste Woche operiert werden. Teamarzt Walter O. Frey rechnet mit einer Rehabilitation von rund 6 bis 9 Monaten.

Titelverteidiger Peier war im 1. Durchgang des Wettkampfs nach einem Satz auf 116,5 m gestürzt und bereits längere Zeit im Auslaufraum gepflegt worden.