Schweizer Team am Finalturnier

Marc-Andrea Hüsler.
Keystone/Peter Schneider Marc-Andrea Hüsler.

Das Schweizer Davis-Cup-Team hat sich für das Finalturnier der besten 16 Nationen im September qualifiziert. Die Equipe von Captain Severin Lüthi setzte sich in der Qualifikation in Trier mit 3:2 gegen Deutschland durch.

Am Samstag geriet die Schweiz zunächst nach dem von Stan Wawrinka/Dominic Stricker verlorenen Doppel mit 1:2 ins Hintertreffen. Marc-Andrea Hüsler gelang dann mit dem Rücken zur Wand der Coup. Er besiegte Alexander Zverev 6:2, 7:6. Im entscheidenden Einzel rang Wawrinka dann Daniel Altmaier 6:3, 5:7 und 6:4 nieder und sicherte der Schweiz den Punkt zum 3:2.

Alles offen nach Tag 1

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Im Davis-Cup-Duell zwischen Deutschland und der Schweiz steht es nach den ersten beiden Einzeln 1:1. Nach dem Sieg von Marc-Andrea Hüsler (ATP 53) unterlag Stan Wawrinka (ATP 135) in Trier Alexander Zverev (ATP 14) mit 4:6, 1:6.

Der Romand hielt bei seiner Davis-Cup-Rückkehr im 1. Satz gut mit, danach häuften sich bei ihm die Fehler. Hüsler hatte zuvor gegen Oscar Otte (80) eine starke Reaktion auf den Verlust des 1. Durchgangs gezeigt und siegte nach genau zwei Stunden mit 2:6, 6:2, 6:4.

Am Samstag steht zuerst ein Doppel, gefolgt von zwei Einzeln an.

Hüsler und Wawrinka im Einzel

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Am ersten Tag der Davis-Cup-Begegnung zwischen Deutschland und der Schweiz in Trier eröffnet die Schweizer Nummer 1 Marc-Andrea Hüsler (ATP 53) das Duell gegen Oscar Otte (ATP 80). Anschliessend folgt das zweite Einzel zwischen dem deutschen Teamleader Alexander Zverev (ATP 14) und dem Davis-Cup-Rückkehrer Stan Wawrinka (ATP 135). Gespielt wird am Freitag ab 17.00 Uhr (live auf SRF zwei).

Am Samstag stehen dann erst ein Doppel und anschliessend je nach Bedarf zwei weitere Einzel im Programm. Der Sieger qualifiziert sich für die Gruppenphase der 16 besten Teams im September.

Züger in Hua Hin ohne Chance

Joanne Züger (WTA 180) hat ihren zweiten Sieg im Hauptfeld eines WTA-Turniers verpasst. Im thailändischen Hua Hin verlor die 22-jährige Baselbieterin in der 1. Runde gegen Wang Xinyu (WTA 81) 2:6, 2:6.

Gegen die ein Jahr jüngere Chinesin zeigte Züger vor allem bei eigenem Service Schwächen. Während Wang selbst drei Breaks realisierte, brachte Züger nur eines ihrer acht Aufschlagspiele durch.

Züger hatte letztes Jahr beim Turnier in Hamburg ihre Siegpremiere auf höchster WTA-Stufe gefeiert.

Djokovic zum Zehnten

Novak Djokovic hat zum 10. Mal die Australian Open gewonnen. Der Serbe setzte sich im Final gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas in 2:56 Stunden 6:3, 7:6 (7:4), 7:6 (7:5) durch.

Nach klaren Vorteilen zu Beginn musste Djokovic im 2. und auch 3. Durchgang über Tiebreaks gehen. In der finalen Kurzentscheidung stellte er rasch auf 5:0 und liess sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen

Sabalenka siegt in Melbourne

Die Gewinnerin der Australian Open heisst Aryna Sabalenka (WTA 5). Die Belarussin setzte sich in einem hochstehenden Final 4:6, 6:3, 6:4 gegen die für

Djokovic deklassiert Paul

Novak Djokovic ist an den Australian Open in souveräner Manier in den Final eingezogen. Nach 2:20 Stunden war der 7:5, 6:1, 6:2-Sieg des Serben gegen Tommy Paul (USA/ATP 35) Tatsache.

Djokovic zeigte einzig im Startsatz eine Schwäche, als er einen 5:1-Vorsprung noch verspielte. Beim Stand von 6:5 schaffte der 21-fache Major-Sieger aber das entscheidende Break zum Satzgewinn.

Für Djokovic wird es der 10. Final in Melbourne sein. Die ersten 9 hat er allesamt gewonnen. Mit einem weiteren Major-Titel könnte Djokovic mit Rekordsieger Rafael Nadal gleichziehen.

Tsitsipas löst Final-Ticket

Im Final am Sonntag trifft Novak Djokovic auf Stefanos Tsitsipas. Der Grieche setzte sich im Halbfinal mit 7:6 (7:2), 6:4, 6:7 (6:8), 6:3 gegen Karen Chatschanow (RUS/ATP 20) durch.

Nach einem umkämpften Startsatz riss Tsitsipas das Spieldiktat immer mehr an sich. Im 3. Durchgang servierte die Weltnummer 4 beim Stand von 5:4 zum Sieg, Chatschanow gelang jedoch das Break und wenig später der Satzgewinn. 

Nach einem frühen Break im 4. Durchgang liess sich Tsitsipas den Vorsprung aber nicht mehr nehmen. Den Final gibt's am Sonntag ab 9:30 Uhr auf SRF info.