Bencic startet mit Sieg

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Belinda Bencic ist erfolgreich in das Sandplatz-Turnier von Stuttgart gestartet. Die Ostschweizerin bezwang zum Auftakt die deutsche Qualifikantin Nastasja Schunk (WTA 1319) 6:4, 6:2.

Bis zum 3:3 im 1. Satz konnte Aussenseiterin Schunk das Geschehen ausgeglichen gestalten und schaffte gar ein postwendendes Re-Break, nachdem Bencic der Servicedurchbruch zum 3:2 gelungen war. Danach wurde die Schweizerin ihrer Favoritenrolle gerecht und zog davon.

Im Achtelfinal trifft Bencic entweder auf Ekaterina Alexandrowa/RUS oder Karolina Muchova/CZE.

Golubic in Istanbul weiter

Viktorija Golubic.
Imago Images Viktorija Golubic.

Viktorija Golubic ist erfolgreich ins Sandplatzturnier in Istanbul gestartet. Die Zürcherin bezwang in der 1. Runde des WTA-250-Turniers die Spanierin Nuria Parrizas-Diaz 6:4, 2:6, 6:3.

Der Sieg der Schweizer Weltnummer 86 gegen die klar schlechter klassierte Gegnerin ging völlig in Ordnung. Die Züricherin erspielte sich ein Dutzend Breakchancen.

Nach der Nummer 161 im Ranking wartet nun aller Voraussicht nach die topgesetzte Elise Mertens (WTA 17) auf Golubic. Die Belgierin spielt am Dienstag gegen eine Qualifikantin.

Coup für das Turnier in Genf

Roger Federer.
Keystone Roger Federer.

Roger Federer geht Mitte Mai beim Sandturnier in Genf an den Start. Der bald 40-jährige Baselbieter bestreitet den ATP-250-Event erstmals überhaupt.

Dem Turnier in Genf (16. bis 22. Mai) kommt entgegen, dass die French Open in diesem Sommer eine Woche später stattfinden. Dadurch haben die Spieler zwischen dem Geneva Open und dem zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres für   einmal sieben Tage Pause. Federer hat auch für Paris zugesagt.

Im letzten Jahr konnte das Turnier in der Westschweiz wegen der Corona-   Pandemie nicht durchgeführt werden.

Tsitsipas schlägt Rublew klar

Stefanos Tsitsipas.
Keystone Stefanos Tsitsipas.

Stefanos Tsitsipas hat im 3. Anlauf seinen 1. Turniersieg auf Stufe ATP 1000 geholt. Der Grieche bezwang im Final von Monte Carlo Andrej Rublew diskussionslos mit 6:3 und 6:3.

Insgesamt war es der 6. Karriere-Titel des 22-Jährigen und der wichtigste nach seinem Gewinn der ATP Finals 2019. Nach 1:11 Stunden verwandelte ein bärenstarker Tsitsipas seinen ersten Matchball. Im gesamten Turnier im Fürstentum musste er keinen einzigen Satz abgeben.

Der Russe Rublew verdrängt im Ranking durch seinen Finaleinzug Anfang nächste Woche Roger Federer von Platz 7.

Tsitsipas vs. Rublew im Final

Stefanos Tsitsipas.
Keystone Stefanos Tsitsipas.

Stefanos Tsitsipas und Andrej Rublew greifen in Monte Carlo nach dem ersten Turniersieg auf Stufe ATP 1000. Der als Nummer 4 gesetzte Grieche Tsitsipas  bekundete beim 6:2, 6:1 gegen Daniel Evans, den überraschenden britischen Bezwinger von Novak Djokovic im Achtelfinal, keine Probleme.

Der 23-jährige Russe Rublew zog mit  einem 6:3 und 7:5 gegen den Norweger Casper Ruud in sein erstes ATP-1000-Endspiel ein. Am Vortag hatte er Sandplatzkönig Rafael Nadal ausgeschaltet. Tsitsipas hat am Sonntag bereits zum  3. Mal die Chance, erstmals eine 1000er-Trophäe zu gewinnen.

Nadal scheitert an Rublew

Andrej Rublew
Keystone Andrej Rublew

Rafael Nadal ist beim ATP-1000-Turnier von Monte Carlo im Viertelfinal ausgeschieden. Der Spanier musste sich nach über zweieinhalb Stunden mit 2:6, 6:4, 2:6 dem Russen Andrej Rublew beugen.

Für Rublew war es im dritten Duell mit seinem grossen Idol der erste Sieg. Dass dieser ausgerechnet auf Sand, der Lieblingsunterlage von Nadal, zustande kommt, ist eher überraschend. 

Damit ist im Fürstentum Monaco auch der zweite Top-Favorit auf den Turniersieg ausgeschieden. Novak Djokovic war bereits am Donnerstag im Achtelfinal an Daniel Evans hängen geblieben.

Djokovic scheitert an Evans

Novak Djkovic.
Keystone Novak Djkovic.

Für den an Nummer 1 gesetzten Novak Djokovic geht zum Auftakt der Sandsaison das ATP-1000-Turnier in Monte Carlo nach dessen 2. Spiel bereits nicht mehr weiter. Der Serbe musste beim 4:6, 5:7 den Viertelfinal-Einzug überraschend Daniel Evans (ATP 33) überlassen.

Der Brite benötigte 2:09 Stunden für seinen Coup. "Djoker" wurde auch die Vielzahl von 45 unerzwungenen Fehlern zum Verhängnis.

Evans nimmt im Fürstentum nun Mass an David Goffin. Der Belgier setzte sich gegen die Weltnummer 6 Alexander Zverev ebenfalls in 2 Sätzen durch.

Vögele scheitert an Jabeur

Stefanie Vögele ist beim WTA-Turnier in Charleston (South Carolina) in der 1. Runde ausgeschieden. Die Aargauerin unterlag der topgesetzten Tunesierin Ons Jabeur mit 4:6, 1:6. Vögele bekundete vor allem in Ballwechseln nach ihrem  2. Service Mühe und machte dort nur    8 von 20 möglichen Punkten.

Auch bei den "Big Points" hatte Jabeur, die letzte Woche an gleicher Stätte die Halbfinals erreicht hatte, die Nase vorn: Sie wehrte 7 von 8 Breakbällen ab, Vögele gab ihren Service viermal  ab und musste ihrer Kontrahentin nach 67 Minuten und dem 4. Matchball gratulieren.