Wawrinka auf dem Centre Court

Stan Wawrinka
keystone Stan Wawrinka

Stan Wawrinka (ATP 97) tritt am Sonntagabend zum Auftakt der French Open auf der grösstmöglichen Bühne an: Die Organisatoren setzten die Erstrunden-Partie zwischen dem Waadtländer und  Andy Murray (ATP 75) auf dem Court Philippe-Chatrier an. Das Duell beginnt nicht vor 20:15 Uhr.

Etwas früher im Einsatz steht Viktorija Golubic. Die Zürcherin (WTA 74) muss sich auf Court Suzanne Lenglen gegen Barbora Krejcikova (WTA 26) behaupten. Das Duell dürfte nicht vor 17:00 Uhr beginnen.

Ruud zweiter Genf-Finalist

Casper Ruud
Imago Casper Ruud

Beim ATP-250-Turnier in Genf kommt es am Samstagnachmittag zum Endspiel zwischen Casper Ruud und Djokovic-Bezwinger Tomas Machac/CZE. Der Norweger Ruud (ATP 7) gewann seinen am Freitag verschobenen Halbfinal gegen Flavio Cobolli/ITA nach 1:50 Stunden mit 1:6, 6:1 und 7:6 (7:4). Der Final ist auf 15:00 Uhr angesetzt.

Djokovic scheitert an Machac

Novak Djokovic.
Keystone/Salvatore di Nolfi Novak Djokovic.

Novak Djokovic hat beim ATP-250-Turnier in Genf im Halbfinal eine empfindliche Niederlage einstecken müssen. Gegen den Tschechen

Djokovic in Genf siegreich

Novak Djokovic.
Keystone/Salvatore di Nolfi Novak Djokovic.

Novak Djokovic hat beim ATP-250-Turnier in Genf auch seine zweite Partie gewonnen. Im Viertelfinal setzte sich die serbische Weltnummer 1 gegen den Niederländer Tallon Griekspoor (ATP 27)  7:5, 6:1 durch.

Djokovic musste im 1. Satz bei eigenem Aufschlag vier Satzbälle abwehren und realisierte in der Folge selbst das Break. Danach war die Luft bei Griek- spoor, der am Donnerstag zunächst noch seinen Achtelfinal hatte zu Ende spielen müssen, draussen.

Im Halbfinal trifft Djokovic auf den Tschechen Tomas Machac (ATP 44).

Golubic gegen Krejcikova

Imago Images/Claudio Gärtner

Viktorija Golubic (WTA 74) hat an den French Open eine schwierige Startaufgabe zugelost bekommen. Die Zürcherin wird zum Auftakt auf Barbora Krejcikova (WTA 25) treffen. Die Tschechin gewann das Turnier am Bois de Boulogne 2021.

Die Titelverteidigerin und Weltnummer 1, Iga Swiatek, kennt ihre erste Gegnerin derweil noch nicht. Die Polin wird auf eine Qualifikantin treffen. In der 2. Runde wäre bereits ein Duell mit der vierfachen Grand-Slam-Siegerin Naomi Osaka (WTA 134) möglich. Nicht mit dabei sein wird Jessica Pegula (WTA 5). Die US-Amerikanerin fehlt in Paris verletzungsbedingt.

Kracher- und Oldie-Duell

Imago Images/Shutterstock/Javier Garcia

Die Auslosung der French Open hat Rafael Nadal ein Hammer-Los beschert. Der ungesetzte Spanier muss in der 1. Runde gegen den an Nummer 4 gesetzten Alexander Zverev ran. Der Deutsche spielte zuletzt gross auf und gewann jüngst das Turnier in Rom. Nadal hat das Turnier in Paris 14 Mal gewonnen und gibt heuer seine Abschiedsvorstellung.

Stan Wawrinka trifft im Duell zweier Grand-Slam-Sieger auf Andy Murray. Der Romand hatte Roland Garros 2015 gewinnen können, der Schotte stand 2016 im Final. Mittlerweile sind beide in der Weltrangliste abgerutscht. Wawrinka belegt Rang 97, Murray Platz 75.

Teichmann und Ritschard out

Keystone/Jean-Christophe Bott

Die French Open werden ohne Jil Teichmann (WTA 199) und Alexander Ritschard (ATP 184) stattfinden. Die beiden scheiterten in der 3. und letzten Runde der Qualifikation.

Die 26-jährige Seeländerin Teichmann, die vor zwei Jahren in Paris die Achtelfinals erreicht hatte, unterlag der Spanierin Irene Burillo Escorihuela (WTA 280) mit 1:6, 6:7 (1:7).

Der 30-jährige Zürcher Ritschard musste sich nach gewonnenem Startsatz dem Kanadier Gabriel Diallo (ATP 166) 6:2,  2:6, 3:6 geschlagen geben. Im 3. Umgang hatte er noch 2:0 geführt.

Djokovic im Genf-Viertelfinal

Novak Djokovic
key/EPA/Salvatore di Nolfi Novak Djokovic

Novak Djokovic ist bei seinem Debüt am ATP-250-Turnier in Genf mit Kampfgeist, spielerisch aber mit Luft nach oben in die Viertelfinals eingezogen.

Der serbische Weltranglisten-Erste schlug Yannick Hanfmann (GER/ATP 85) am Tag seines 37. Geburtstages mit 6:3,  6:3. Im ersten Satz rettete ihn eine Regenpause vor einem möglichen Rebreak des Deutschen, im 2. Umgang geriet er 1:3 in Rücklage, ehe er aufdrehte. 

Sowohl beim Service wie auch bei der Länge der Bälle besteht bei Djokovic wenige Tage vor Beginn der French Open deutliches Steigerungspotenzial.