FDP will mit Steinegger in NR

Im Kanton Uri hat die FDP Matthias Steinegger als Nationalrats-Kandidaten einstimmig nominiert, wie die Partei auf ihrer Internetseite mitteilt. Der Sohn von Alt-Nationalrat Franz Steinegger soll für die FDP den einzigen Nationalratssitz des Kantons Uri zurückerobern. SVP-Nationalrat Beat Arnold verzichtet auf eine Wiederwahl.

Chef des US-Grenzschutzes tritt zurück

John Sanders war seit April im Amt.
Reuters/Archiv John Sanders war seit April im Amt.

In den USA hat der Chef der Grenzschutz-Behörde offenbar seinen Rücktritt angekündigt. John Sanders werde sein Amt, das er interimistisch ausübt, am 5. Juli niederlegen, berichten US-Medien.

Die Medien berufen sich auf eine E-Mail, die Sanders an seine Mitarbeiter verschickt hat. Eine Begründung für seinen Rücktritt nannte er darin gemäss den Berichten nicht.

Sanders Rücktritt erfolgt wenige Tage nach Medienberichten über die Situation von 250 unbegleiteten Minderjährigen in einem Auffanglager im US-Bundesstaat Texas bei der Grenze zu Mexiko. US-Anwälte kritisierten unter anderem mangelhafte hygienische Bedingungen.

Konferenz zu US-Nahost-Friedensplan

Kushner: «Palästinensische Wirtschaft braucht politische Lösung.»
Reuters Kushner: «Palästinensische Wirtschaft braucht politische Lösung.»

Im Golfstaat Bahrain hat eine zweitägige Nahost-Konferenz begonnen. Dabei geht es um den wirtschaftlichen Teil des Planes, den die USA für einen Frieden zwischen den Palästinensern und  Israelis ausgearbeitet haben.

Der Vorschlag sieht Investitionen von 50 Milliarden Dollar vor - mehr als die Hälfte in palästinensische Gebiete. Zum Auftakt betonte Jared Kushner, Berater von US-Präsident Donald Trump, dass der von ihm vorgeschlagene Wirtschaftsplan eine Voraussetzung für den Frieden zwischen Palästinensern und Israelis sei.

An die Palästinenser gerichtet sagte Kushner, die USA hätten sie nicht verlassen. Die Palästinenser boykottieren die zweitägige Konferenz in Bahrain.

Bencic in Eastbourne out

Belinda Bencic
Imago Belinda Bencic

Belinda Bencic ist beim WTA-Turnier in Eastbourne in der 2. Runde ausgeschieden. Die Schweizerin unterlag Jekaterina Alexandrowa (WTA 52) in über zwei Stunden mit 7:6 (8:6), 2:6, 3:6.

Für Bencic war dies bereits der zweite Einsatz am Dienstag. Weil ihr Erstrunden-Spiel am Montag nicht stattfinden konnte, musste sie am Vormittag schon einmal ran. Dort war sie gegen Veronika Kudermetowa siegreich geblieben.

Nun bleiben Bencic ein paar Tage Zeit, um sich auf Wimbledon vorzubereiten. Beim Grand-Slam-Turnier in London erreichte sie im Vorjahr den Achtelfinal.

GLP will mit Moser in Ständerat

Die Delegierten nominierten Tiana Angelina gemäss Keystone-SDA einstimmig.
Keystone/Archiv Die Delegierten nominierten Tiana Angelina gemäss Keystone-SDA einstimmig.

Im Kanton Zürich haben die Grünliberalen Tiana Angelina Moser als Ständerats-Kandidatin nominiert. Nationalrätin Moser ist derzeit Chefin der GLP-Bundeshausfraktion. Die bisherigen Zürcher Ständeräte, Daniel Jositsch von der SP und der Freisinnige Ruedi Noser treten zur Wiederwahl an. Sie werden nun von vier Personen herausgefordert.

Andrighetto auf Klubsuche

Sven Andrighetto
Keystone Sven Andrighetto

Colorado plant seine Zukunft ohne den Schweizer Stürmer Sven Andrighetto. Der NHL-Klub hat entschieden, fünf Spielern mit auslaufenden Verträgen keine neue Offerte für die kommende Saison zu unterbreiten.

Der 26-jährige Zürcher wird nun per   1. Juli ein Free-Agent und darf mit anderen Teams verhandeln.

Andrighetto spielte seit 2017 für Colorado. In den letzten NHL-Playoffs kam er in zwei Serien auf insgesamt fünf Einsätze. In drei Duellen gegen Calgary und in zwei gegen San Jose blieb er  ohne Skorerpunkt.

UNO fordert besseren Schutz von Frauen

Das Zuhause ist an vielen Orten auf der Welt der gefährlichste Ort für Frauen. Das schreibt die Frauenorganisation der UNO in ihrem neusten Bericht.

Vergewaltigung in der Ehe sei in mehr als der Hälfte von fast 190 untersuchten Ländern und Gebieten keine Strafe, heisst es weiter. In einem Dutzend der Länder könnten Vergewaltiger ihre Opfer heiraten, um so eine Strafverfolgung zu verhindern, steht im UNO-Bericht.

Zwar gebe es Fortschritte in der     Gesetzgebung, um Frauen vor Diskriminierung besser zu schützen. Veränderungen im Familienrecht kämen jedoch verhältnismässig langsam voran, sagte die Geschäftsführerin der UNO-Frauenorganisation.

Stephanie Grisham neue Trump-Sprecherin

Grisham stammt ursprünglich aus Arizona.
Reuters/Archiv Grisham stammt ursprünglich aus Arizona.

Neue Pressesprecherin von US-Präsident Donald Trump wird Stephanie Grisham. Sie war bisher Sprecherin von First  Lady Melania Trump. Grisham sei 2015 zu Trumps Wahlkampfteam gestossen, teilte Melania Trump auf Twitter mit. Stephanie Grisham folgt als Pressesprecherin auf Sarah Sanders, die auf eigenen Wunsch das Weisse Haus verlässt.