ATP streicht Swiss Indoors

Das 50. Jubiläum der Swiss Indoors muss sich um ein Jahr gedulden
Freshfocus Das 50. Jubiläum der Swiss Indoors muss sich um ein Jahr gedulden

Die Tennis Swiss Indoors in Basel (ab 24.10.) sind definitiv abgesagt. Die ATP nahm das Turnier offiziell aus dem Kalender. Es wäre die 50. Ausgabe gewesen.

Schon vor einem Monat hatten die Organisatoren mitgeteilt, das Turnier wegen der Corona-Pandemie nicht durchführen zu können. Die ATP stimmte dem Absage-Begehren nun formell zu.

Geisterspiele seien "von Beginn weg nicht in Frage gekommen", betonte Turnierpräsident Roger Brennwald. In den nächsten Tagen dürfte der überarbeitete Turnierkalender veröffentlicht werden.

Pouille fällt lange aus

Lucas Pouille
Imago Images Lucas Pouille

Eine Ellbogen-Operation zwingt Lucas Pouille zu einer längeren Pause. Den Eingriff will er noch diesen Monat in Paris vornehmen lassen.

«Es scheint die beste Lösung zu sein, um endlich wieder schmerzfrei spielen zu können», so der Franzose auf Twitter. Er hoffe, vor Saisonende wieder spielbereit zu sein.

Bereits die Australian Open 2020 hatte der fünffache ATP-Turnier-Sieger wegen des lädierten Ellbogens verpasst. In der Weltrangliste ist Pouille, der seit 2018 auf einen Turniersieg wartet, unterdessen auf Platz 58 abgerutscht.

Wettbetrug bei Exhibitions?

Symbolbild.
Keystone Symbolbild.

Bei 24 privat organisierten Tennis-  Begegnungen während der Corona-Pause der offiziellen Tour hat es auffällige Bewegungen bei Sportwetten gegeben. Dies teilte die unabhängige Tennis-  Untersuchungsbehörde (TIU) unter Berufung auf Wettanbieter mit, welche die verdächtigen Matches gemeldet hätten.

Dies werde als starker Hinweis darauf gewertet, dass es weiterhin Bestechungsversuche gebe und dies zunehmen werde, falls die Profi-Tour wie geplant im August ihren Betrieb wieder aufnimmt. Welche Spieler unter Verdacht stehen, gab die ITU nicht bekannt.

10 Mio. Pfund trotz Ausfall

Rasentennis in Wimbledon.
Reuters Rasentennis in Wimbledon.

Trotz Absage des Grand-Slam-Turniers von Wimbledon in diesem Sommer zahlen die Organisatoren Preisgeld. Damit wollen sie vor allem jenen Profis helfen, die wegen der Corona-Pandemie nur    wenige oder gar keine Einnahmen haben.

Die jeweils 128 Frauen und Männer, die im Hauptfeld des Turniers gestanden hätten, erhalten alle 25'000 Pfund. Für die Teilnehmer der Einzel-Qualifikation wirft es je 12'500 Pfund ab.

Der Veranstalter des Rasen-Majors lässt den Athleten total 10 Millionen Pfund zukommen. Er war gegen übertragbare Krankheiten versichert.

Zverev sagt für Berlin ab

Alexander Zverev.
imago images Alexander Zverev.

Alexander Zverev sagt seine Teilnahme am Exhibition-Turnier von kommender  Woche in Berlin ab. Er habe sich entschieden, "derzeit nicht an organisierten Events teilzunehmen", teilte die Weltnummer 7 auf Instagram mit. Stattdessen wird der Deutsche mit seinem  Team trainieren. Zuletzt war Zverev wegen seines Verhaltens zu Corona-Zeiten negativ in die Schlagzeilen geraten.

Zverev versucht es mit Ferrer

Zverev und Ferrer
Imago Zverev und Ferrer

Der Deutsche Alexander Zverev (ATP 7) testet eine Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Spitzenspieler David Ferrer. Wie der 38-jährige Spanier auf der Homepage seiner Akademie bekannt gab, trainieren beide seit Montag gemeinsam in Monte Carlo. Zverev war seit der Trennung von Coach Ivan Lendl im vergangenen Jahr zuletzt wieder hauptsächlich von seinem Vater gecoacht worden.

52-Wochen-Regel wird angepasst

Fiel in diesem Jahr aus
Imago Images Fiel in diesem Jahr aus

Die ATP hat vor dem Re-Start der Tour die Berechnung der Weltrangliste angepasst. Flossen bislang die 18 besten Turnier-Resultate binnen 52 Wochen ins Ranking ein, wird der Zeitraum aufgrund der Corona-Zwangspause vorübergehend auf 22 Monate (März 2019 bis Dezember 2020) ausgedehnt.

Die Profis verlieren damit die Vorjahres-Punkte der Turniere, die 2020 nicht ausgetragen werden konnten, noch nicht in diesem Sommer.

Für die ATP Finals wird kein Jahres-Ranking, sondern die Weltrangliste mit Stand vom 9. November herangezogen.

Golubic verliert den Final

Iga Swiatek
keystone Iga Swiatek

Die Siegerin des Exhibition-Turniers in Montreux heisst Iga Swiatek. Die Polin (WTA 49) schlug im Endspiel die Zürcherin Viktorija Golubic (WTA 123) ohne Probleme mit 6:2, 6:2.

Am Sonntagmorgen hatte Swiatek im Halbfinal gegen die junge Schweizerin Simona Waltert (WTA 284) beim 6:0, 6:4 ebenfalls nur 4 Games abgegeben. Golubic hatte einen umkämpften Match gegen Landsfrau Jil Teichmann (WTA 63) dank einem 10:6 im Super-Tiebreak des Entscheidungssatzes gewonnen.