Rekord-Preisgeld an US Open

Der US-Open-Pokal der Herren.
Imago Images Der US-Open-Pokal der Herren.

An den US Open wird in diesem Jahr   erneut ein Rekord-Preisgeld ausgeschüttet. Insgesamt spielen die Tennisprofis beim letzten Grand-Slam-Turnier der Saison in New York um mehr als 57 Millionen Dollar. Die Summe ist das  höchste Preisgeld, das je bei einem der 4 Major-Turniere ausgeschüttet wurde.

Die Einzel-Sieger erhalten in diesem Jahr jeweils 3,85 Millionen Dollar, die Finalisten 1,9 Millionen. Die Teilnehmer der ersten Runde bekommen 58'000 Dollar. Bereits vor einem Jahr hatte es in New York mit 53 Millionen Dollar einen Rekord gegeben. Die US Open starten am 26. August.

Teichmann schlägt Waltert

Jil Teichmann.
Keystone Jil Teichmann.

Jil Teichmann (WTA 90) hat das Schweizer Achtelfinal-Duell beim WTA-Turnier in Lausanne für sich entschieden. Die 22-Jährige setzte sich gegen Simona Waltert (WTA 562), die erst ihr 2. Spiel auf WTA-Stufe bestritt, mit 6:3 und 6:3 durch.

Waltert hielt über weite Strecken gut mit und liess ihr Potenzial immer wieder aufblitzen. Allerdings konnte die 18-Jährige nur eine von 6 Breakchancen nutzen. Teichmann realisierte in beiden Sätzen je 2 Servicedurchbrüche.

Im Viertelfinal trifft sie nun auf die Deutsche Tamara Korpatsch.

Forfait von Berrettini

Matteo Berrettini.
Keystone Matteo Berrettini.

Matteo Berrettini kann seinen Titel beim Sandplatz-Turnier in Gstaad in der kommenden Woche nicht verteidigen. Der Italiener (ATP 20) leidet an einer  Knöchelverletzung. Berrettini hatte im letzten Jahr im Berner Oberland seinen 1. ATP-Titel gewonnen. In diesem Jahr triumphierte er zudem auf Sand in    Budapest und in Stuttgart auf Rasen.

Bekannt sind mittlerweile auch zwei der drei Wildcard-Empfänger in Gstaad.  Diese gehen an die beiden Schweizer Marc-Andrea Hüsler (ATP 275), Achtelfinalist des letzten Jahres, und Sandro Ehrat (ATP 389). Die dritte Wildcard wird am Samstag vergeben.

Cornet gibt nur 2 Games ab

Alize Cornet.
SRF Alize Cornet.

Die an Nummer 3 gesetzte Alize Cornet hat beim WTA-Turnier in Lausanne im Eilzugstempo den Einzug in die Viertelfinals geschafft. Die Französin setzte sich gegen Jasmine Paolini aus Italien in 54 Minuten mit 6:1 und 6:1 durch.

Nächste Gegnerin von Cornet ist Natalja Wichljantsewa. Die Russin gewann gegen die Australierin Daria Gawrilowa mit  6:3 und 6:2.

Für eine Überraschung sorgte Bernarda Pera. Die US-Amerikanerin warf die an Nummer 2 gesetzte Französin Caroline Garcia aus dem Turnier – und dies deutlich mit 6:2, 6:4.

Waltert gewinnt bei WTA-Debüt

Sorgte für die Überraschung des Tages
Imago Images Sorgte für die Überraschung des Tages

Simona Waltert hat beim WTA-Turnier in Lausanne überraschend die 2. Runde erreicht. Die 18-jährige Bündnerin profitierte im 3. Satz von der Aufgabe der topgesetzten Deutschen Julia Görges.

Waltert (WTA 562) verkaufte sich in ihrem 1. Spiel in einem WTA-Hauptfeld teuer. Zum Zeitpunkt von Görges' Rückzug führte sie mit 6:7 (5:7), 6:4, 3:2.

Im Achtelfinal trifft Waltert auf Jil Teichmann (WTA 90), die das Schweizer Duell gegen Timea Bacsinszky (WTA 84) nach knapp 2:30 Stunden in 3 Sätzen gewann. Teichmann hatte bereits im 2. Satz einen Matchball vergeben.

Vögele und Perrin ausgeschieden

Conny Perrin.
Keystone Conny Perrin.

Vorbei ist das Turnier in Lausanne nicht nur für Timea Bacsinszky, sondern auch für Stefanie Vögele (WTA 113) und Conny Perrin (WTA 171).

Die Aargauerin Vögele hatte gegen die Rumänin Mihaela Buzarnescu (WTA 55) nach einem Blitzstart nichts mehr zu bestellen und verlor 6:1, 1:6, 0:6. Die Neuenburgerin Perrin unterlag Natalja Wichljanzewa (WTA 100) aus Russland knapp mit 6:7 (4:7), 6:4, 3:6.

Damit sind nach Tess Sugnaux und Ylena In-Albon am Montag drei weitere Schweizerinnen beim Heimturnier bereits bei erster Gelegenheit ausgeschieden.

Laaksonen verliert viele Punkte

Henri Laaksonen.
Keystone Henri Laaksonen.

Henri Laaksonen ist am ATP-Turnier im schwedischen Bastad in der Startrunde gescheitert. Der Schweizer unterlag dem Chilenen Nicolas Jarry (ATP 64) nach 104 Minuten mit 6:7 (1:7), 5:7.

Für Laaksonen ist es eine Niederlage mit Folgen. Weil er den Halbfinal-  Vorstoss aus dem Vorjahr am Turnier der 250er-Stufe nicht bestätigen konnte, fallen dem 27-Jährigen fast 100 Punkte aus der Wertung. Der Weltranglisten-93. gehört neu nicht mehr zu den Top 100.

Der Davis-Cup-Spieler mit finnischen Wurzeln steht 2019 bei einer Bilanz von 10 ATP-Matches und erst 4 Siegen.

Zwei Schweizer Niederlagen

Ylena In-Albon
Keystone Ylena In-Albon

Mit Ylena In-Albon (WTA 191) und Tess Sugnaux (WTA 478) sind beim WTA-Turnier in Lausanne die ersten beiden Schweizerinnen bereits am Montag ausgeschieden.

In-Albon besass bei der 5:7, 6:4, 3:6-Niederlage gegen Daria Gavrilova (WTA 91) durchaus Chancen. Im 1. Satz hatte sie bei 5:5 drei Breakmöglichkeiten. In Umgang 3 bot sich ihr bei 2:4 nochmals die Gelegenheit, das Break gutzumachen.

Im ersten Spiel des Tages war Sugnaux bei ihrem WTA-Debüt ausgeschieden. Die 24-jährige Waadtländerin unterlag der Italienerin Jasmine Paolini (WTA 147) nach 71 Minuten 3:6, 3:6.