Skispringen: Schweizer Duo in Top 10

Killian Peier.
Freshfocus Killian Peier.

Auch im 2. Springen beim Sommer-GP im polnischen Wisla haben 2 Schweizer den Sprung in die Top Ten geschafft. Killian Peier, am Vortag Zwölfter, klassierte sich auf Rang 5, Gregor Deschwanden belegte Platz 9. Diesmal nicht auf Touren kam Simon Ammann, am Samstag guter Fünfter. Der vierfache Olympiasieger musste sich noch hinter Andreas Schuler (24.) mit Rang 27 begnügen.

Auf dem Podest gab es keine Veränderungen. Der Pole Dawid Kubacki siegte vor seinen Landsmännern Kamil Stoch und Piotr Zyla. Wegen des Coronavirus gibt es in diesem Jahr keine weiteren Wettkämpfe im Rahmen des Sommer-GP.

Skispringen: Ammann in Wisla auf Rang 5

Simon Ammann.
Freshfocus Simon Ammann.

Simon Ammann hat beim Sommer-Grand-Prix im polnischen Wisla den 5. Platz belegt. Der vierfache Olympiasieger, der seine 24. Weltcupsaison vorbereitet, zeigte zwei solide Sprünge auf 127 und 126,5 m. Mit Gregor Deschwanden (7.) und Killian Peier (12.) konnten 2 weitere Swiss-Ski-Athleten zu überzeugen.

Den Sieg sicherte sich der Vierschanzentournee-Sieger und Weltmeister Dawid Kubacki vor dem dreifachen Olympiasieger Kamil Stoch.

Wegen des Coronavirus finden die einzigen 2 Springen des Sommer-GP dieses Wochenende in Wisla statt.

Skispringen: Frauen von Grossschanze

Eine Skispringerin  in Aktion.
Imago Images Eine Skispringerin in Aktion.

Der Internationale Ski-Verband FIS hat das Skispringen der Frauen bei einer WM auf die gleiche Ebene wie das der   Männer gehoben. An den Titelkämpfen vom 24. Februar bis 7. März 2021 in Oberstdorf werden erstmals auch WM-Medaillen für Frauen bei einem Springen von der Grossschanze vergeben.

Frauen-Skispringen gehört seit den   Titelkämpfen 2009 im tschechischen   Liberec zum WM-Programm. Bisher hatten die Athletinnen Wettbewerbe von der Normalschanze, im Mixed und seit 2019 im Team. Bei Olympischen Spielen steht derzeit nur der Wettbewerb von der  Normalschanze für Frauen im Programm.

Langlauf: Faivre neu im Trainerstab

Swiss-Ski komplettiert seinen Trainerstab im Langlauf mit dem Franzosen François Faivre. Der 41-Jährige übernimmt per Anfang Juni den zuletzt vakanten Posten des 2. Trainers des Männer-Teams. Faivre arbeitete während den vergangenen 9 Jahren für den französischen Skiverband.

Langlauf: Tschernoussow wechselt Nation

Ilja Tschernoussow (rechts).
Keystone/Archiv Ilja Tschernoussow (rechts).

Der Russe Ilja Tschernoussow hat bei der FIS einen Nationenwechsel zur Schweiz beantragt, der diese Woche    bewilligt wurde. Der 33-jährige Langläufer hat nach der Heirat mit der   Biathletin Selina Gasparin und der   Familiengründung seinen Lebensmittelpunkt seit Jahren in der Schweiz.

Startberechtigt für die Schweiz wäre er aber erst nach der Einbürgerung. Dieses Verfahren kann erst im Sommer beginnen und wird einige Zeit dauern. Es ist daher offen, wann der Olympia-Dritte von 2014 über 50 km und WM-Bronzemedaillengewinner von 2011 über 30 km für die Schweiz an Wettkämpfen starten kann.

Langlauf: Björgen plant Comeback

Marit Björgen.
Getty Images Marit Björgen.

Marit Björgen kehrt überraschend in die Loipe zurück. Die 40-jährige Norwegerin will im kommenden Frühjahr beim legendären Wasalauf starten. "Ich bin jetzt seit zwei Jahren raus und habe es vermisst, auf ein konkretes Ziel hinzu- arbeiten", sagte Björgen gegenüber dem TV-Sender NRK.

Die erfolgreichste Winterolympionikin (15 Medaillen, 8 Mal Gold) hatte ihre Karriere im Frühjahr 2018 beendet und ist inzwischen zweifache Mutter.

Auch Starts bei anderen Distanzrennen oder den norwegischen Meisterschaften schliesst sie nicht aus.

Skispringen: Skiflug-WM neu im Dezember

Die im März wegen der Coronavirus-  Pandemie abgesagte Skiflug-WM in Planica wird vom 11. bis 13. Dezember 2020 nachgeholt. Dies beschloss die FIS an ihrem traditionellen Frühjahrs-Meeting, das per Video-Konferenz stattfand.

Ursprünglich waren die Titelkämpfe als Abschluss der vorzeitig abgebrochenen Saison 2019/20 geplant gewesen.

Von Slowenien aus wird der Tross nach Engelberg weiterreisen, wo als letztes Weltcup-Springen vor den Weihnachtsferien traditionsgemäss die Hauptprobe zur Vierschanzentournee auf dem Programm steht.

Langlauf: Einaste Chef des Männer-Teams

Dario Cologna
keystone Dario Cologna

Der Este Kein Einaste übernimmt die Verantwortung der Schweizer Weltcup-Truppe um Dario Cologna. Der 35-Jährige ist bereits seit 2018 als Männertrainer bei Swiss-Ski tätig und trainierte bislang vorwiegend die Sprinter. Jetzt gibt es aber nur noch ein Weltcup-Team. Die Rekrutierung eines zweiten Trainers für die Männer läuft noch.

Einaste folgt auf Ivan Hudac. Der Slowake ist nach 6 Jahren als Männer-Verantwortlicher neu für die Schweizer Frauen zuständig. Zudem übernimmt Hudac vermehrt Aufgaben im Bereich der Koordination über alle Trainingsgruppen hinweg.