Skispringen: Ammann in den Top 10

Simon Ammann.
Keystone Simon Ammann.

Simon Ammann hat beim 2. Springen im Val di Fiemme sein bestes Weltcup-   Ergebnis in diesem Winter realisiert. Der vierfache Olympiasieger verbesserte sich im 2. Durchgang mit dem weitesten Satz des Tages (135 m) vom 15. auf den 9. Rang.

Killian Peier verpasste als Elfter die vierte Top-Ten-Klassierung in Folge um 1,6 Punkte. Nach dem ersten Sprung war der Waadtländer 16. gewesen.

Ryoyu Kobayashi musste sich nach 6   Siegen in Folge wieder einmal geschlagen geben und Dawid Kubacki/POL den Vortritt lassen.

Langlauf: Sprint-Teams verpassen Podest

Szene aus Dresden
srf Szene aus Dresden

Die Schweizer Duos haben beim Teamsprint in Dresden in der freien Technik die Podestränge knapp verpasst. Roman Schaad und Jovian Hediger liefen (trotz eines Stockbrucks bei Schaad) auf den starken 4. Rang, nur 21 Hundertstel hinter den drittklassierten Russen.

Bei den Frauen erreichten Nadine Fähndrich und Laurien Van der Graaff Platz 5. Ihr Rückstand auf das Podest betrug allerdings fast eine Sekunde.

In beiden Rennen gab es einen Doppelsieg: Norwegens Teams dominierten das Männer-Rennen, im Frauen-Rennen setzte sich Schweden I vor Schweden II durch.

Skispringen: Peier in den Top 10

Killian Peier.
Imago Killian Peier.

Killian Peier ist zum 3. Mal in Folge in die Top 10 gesprungen. Nach den Rängen 7 und 8 von Innsbruck und Bischofshofen überzeugte er im Val di Fiemme mit Platz 9 (118,5 m/130,5 m).

Auch Simon Ammann bestätigte seine aufsteigende Form. Der Toggenburger landete bei 118,5 und 130,5 m und kam auf Rang 15, womit er zum 6. Mal in Folge die Punkteränge belegte.

Den Sieg sicherte sich einmal mehr Ryoyu Kobayashi mit Sprüngen auf 135 und 136 m. Für den 22-jährigen japanischen Überflieger war es der 6. Triumph in Serie.

Langlauf: Fähndrich knapp neben Podest

Nadine Fähndrich (rechts) knapp geschlagen
srf Nadine Fähndrich (rechts) knapp geschlagen

Nadine Fähndrich hat ihren ersten Weltcup-Podestplatz um einen Wimpernschlag verpasst. Die Luzernerin wurde beim Skating-Sprint in Dresden auf den letzten Metern von Jonna Sundling/SWE überspurtet und belegte mit zwei Hundertsteln Rückstand Rang 4.

Die Schwedinnen feierten mit Stina Nilsson, Maja Dahlqvist und Sundling einen Dreifachsieg. Laurien van der Graaff war im Viertelfinal gescheitert.

Bei den Männern gewann der Norweger Sindre Skar. Jovian Hediger und Roman Schaad mussten in den Viertelfinals die Segel streichen.

Skispringen: CH-Quartett qualifiziert

Beim Weltcup-Springen in Predazzo werden am Samstag gleich 4 Schweizer teilnehmen. Simon Ammann (22.), Killian Peier (27.), Sandro Hauswirth (45.) und Dominik Peter (48.) überstanden die Qualifikation erfolgreich. Gewonnen wurde die Quali von Vierschanzentournee-Sieger Ryoyu Kobayashi aus Japan.

Skispringen: Kobayashi gewinnt Tournee

Ryoyu Kobayashi.
Imago Ryoyu Kobayashi.

Ryoyu Kobayashi hat die 67. Austragung der Vierschanzentournee überlegen gewonnen. Der Japaner entschied auch das letzte Springen in Bischofshofen für sich. Als 3. Springer gelang Kobayashi der Grand Slam mit Siegen bei allen 4 Springen. Sein Vorsprung auf Markus Eisenbichler/GER betrug 62,1 Punkte. Gesamt-Dritter wurde Stephan Leyhe/GER.

Killian Peier klassierte sich in Bischofshofen mit Weiten von 131,5 und 127 m auf Rang 8. Dank seinem 2. Top-10-Ergebnis beendete der Waadtländer die Tournee auf Platz 10. Simon Ammann wurde 15. und reihte sich in der Gesamtwertung auf Rang 13 ein.

Skispringen: Peier in der Quali 18.

Killian Peier.
Keystone Killian Peier.

Killian Peier und Simon Ammann haben sich für das letzte Springen der Vierschanzentournee in Bischofshofen qualifiziert. Peier klassierte sich mit   einem Sprung auf 126 m auf Platz 18. Ammann reihte sich mit einer Weite von 131,5 m auf Rang 21 ein.

Qualifikations-Bester war Markus Eisenbichler/GER vor Robert Johansson/NOR und Tournee-Leader Ryoyu Kobayashi/JPN. Den weitesten Sprung zeigte Dawid Kubacki/POL, der mit 145 m Schanzenrekord realisierte. Weil die Qualifikation erst am Sonntag stattfinden konnte, wird der Wettkampf nicht im K.o.-, sondern im Weltcup-Modus ausgetragen.

Langlauf: Klaebo kämpft sich zum Sieg

Johannes Klaebo
imago Johannes Klaebo

Johannes Klaebo/NOR heisst der Sieger der diesjährigen Ausgabe der Tour de Ski. Er zehrte von seinem grossen Vorsprung am Start und rettete nach 9 km 16,7 von 80 Sekunden ins Ziel auf der ALpe Cermis.

Hinter Klaebo reihte sich Sergej Ustjugow/RUS ein. Sein Landsmann Alexander Bolschunow rutschte dagegen vom Podest. Er wurde im Aufstieg von Simen Krüger/NOR überholt und wurde am Ende 5.

Klaebo feierte bei der erstmaligen Teilnahme gleich den Sieg an der Tour de Ski. Gleichzeitig löst er Dario   Cologna als jüngsten Sieger ab.