Boeing 737 Max stösst auf Interesse

Flugzeuge des Typs Boeing 737 Max.
Keystone-SDA/Archiv Flugzeuge des Typs Boeing 737 Max.

Obwohl die Flugzeuge derzeit nicht abheben dürfen, zeigen Fluggesellschaften grosses Interesse an der Boeing 737 Max. Verschiedene Gesellschaften kündigten an einer Luftfahrtmesse in Dubai Bestellungen von bis zu 50 Maschinen des Typs im Wert von total sechs Milliarden US-Dollar an.

So gab die Fluggesellschaft Air Astana aus Kasachstan etwa die Bestellung von 30 Maschinen bekannt.

Nach zwei Abstürzen mit insgesamt 346 Toten müssen Maschinen dieses Typs momentan weltweit am Boden bleiben. Für die Unglücke wird eine fehlerhafte Software verantwortlich gemacht.

Störung im Zahlungsverkehr

Am Dienstagmorgen hat man in der Schweiz und anderen Ländern vielerorts nicht mit EC- oder Kreditkarte im Laden bezahlen können. Das bestätigte eine Sprecherin des Zahlungsdienstleisters Worldline.

Die Störung im Zahlungsverkehr begann kurz vor 9 Uhr und dauerte eine halbe Stunde. Allerdings liefen die Systeme wegen der vielen Zahlungen, die sich während der Störung angehäuft hatten, noch längere Zeit nicht ganz reibungslos, wie die Sprecherin von Worldline weiter sagte.

Bankomaten waren von der Störung offenbar nicht betroffen.

Schweizer Exporte rückläufig

Die Schweiz hat im Oktober weniger Waren ins Ausland exportiert. Laut der Eidgenössischen Zollverwaltung EZV gingen die Exporte im Vergleich zum Vormonat um 5,3 Prozent auf 19,3 Milliarden Franken zurück.

Der Vormonat habe mit einem starken Anstieg jedoch eine sehr hohe Messlatte gesetzt, heisst es in der Mitteilung.

Mehr exportieren konnte etwa die Uhrenindustrie. Die Ausfuhren von Uhren nahmen um 1,5 Prozent auf rund 2 Milliarden Franken zu, trotz eines Einbruchs im wichtigen Markt Hongkong. Mehr Schweizer Uhren wurden nach Festlandchina, Japan und in die USA geliefert.

Julius Bär verwaltet mehr Vermögen

Bei der Privatbank Julius Bär sind in den ersten 10 Monaten 2019 die verwalteten Vermögen gestiegen: Seit Anfang Jahr nahmen die Gelder um 10 Prozent zu, wie die Bank mitteilt. Insgesamt verwaltete Julius Bär Ende Oktober 422 Milliarden Franken. Man habe die Zunahme der positiven Marktentwicklung und weiteren Neugeldzuflüssen zu verdanken.

Sonova mit mehr Umsatz und Gewinn

Der Schweizer Hörgerätehersteller Sonova hat in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres mehr Umsatz und Gewinn gemacht. Der Umsatz stieg von April bis September um 9,4 Prozent auf rund 1,43 Milliarden Franken. Der Gewinn auf Stufe Betriebsergebnis nahm um 5,9 Prozent auf rund 241 Millionen Franken zu.

USA verlängern Ausnahmeregel für Huawei

Wer ein Smartphone des chinesischen Konzerns Huawei besitzt, erhält auch in den kommenden drei Monaten alle Updates für das US-Betriebssystem Android. Das US-Handelsministerium hat eine entsprechende Ausnahmegenehmigung um 90 Tage verlängert.

Diese erlaubt es US-Firmen, wie zum Beispiel Google, weiterhin mit Huawei Geschäfte zu machen. Bereits im August hatte das Handelsministerium einen solchen Aufschub gewährt.

Die US-Regierung hatte Huawei zuvor wegen Spionageverdachts auf eine schwarze Liste gesetzt. Der chinesische Konzern darf deshalb US-Produkte nur noch mit Genehmigung der Regierung kaufen.

Airbnb wird IOC-Partner – Paris dagegen

Olympische Ringe vor dem IOC-Gebäude.
Keystone-SDA Olympische Ringe vor dem IOC-Gebäude.

Das IOC und das IPC haben mit der Plattform Airbnb eine langfristige Zusammenarbeit vereinbart. Das US-Unternehmen fungiert bis 2028 als einer der Olympia-Hauptsponsoren. Ziel ist es, den Bedarf an Hotelneubauten in Austragungsstädten dank den von Airbnb vermittelten Unterkünften zu reduzieren.

Das Abkommen kommt nicht nur gut an. Städte wie Paris haben Widerstand angekündigt. Der Vorwurf: Es seien mittlerweile nicht mehr nur Privatpersonen, die ihre Wohnung an Gäste vermieten würden. Vielmehr würden Unternehmen ganze Liegenschaften über Airbnb vermarkten. Folge seien steigende Mieten.

Betroffen sind neben Paris auch Los Angeles, Tokio, Peking und Mailand.

Übernahme des Radiosenders Planet 105

Tamedia hat den Jugendradiosender Planet 105 übernommen. Nach der Zustimmung der Wettbewerbskommission kann dieser nun bei 20 Minuten integriert werden.

Ab dem 27. November werde Planet 105 unter dem Namen «20 Minuten Radio» auftreten und damit neben UKW und DAB+ neu auch über die digitalen Kanäle von 20 Minuten hörbar sein, teilte die zu Tamedia gehörende Pendlerzeitung mit.

Das heutige 105-Team werde den Sender betreuen und in Kooperation mit der 20-Minuten-Redaktion für die redaktionellen Inhalte zuständig sein. Der Sender hatte Roger Schawinski gehört. Planet 105 habe etwa 100'000 tägliche Hörer, hiess es im Juli. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.