Wohnungen und Häuser teurer

Die Preise für Wohnungen und Häuser in der Schweiz steigen weiter. Gemäss einer Studie der Bank UBS sind die Preise so stark gestiegen wie seit fünf Jahren nicht mehr. So seien Wohnungen und Einfamilienhäuser um jeweils rund zwei Prozent teurer geworden. Nicht gestiegen sind die Preise für Mehrfamilienhäuser, ausser an guten Lagen.

Migros gegen Lebensmittelverschwendung

Die Migros arbeitet mit der App «Too Good To Go» zusammen.
Keystone-SDA Die Migros arbeitet mit der App «Too Good To Go» zusammen.

Eine App gegen Lebensmittelverschwendung erhält Unterstützung von einem Schweizer Grossverteiler: Die Migros erweitert ihre Zusammenarbeit mit der App «Too Good To Go», wie der Detailhändler mitteilt.

Via diese App können Benutzer kurz vor Restaurant- oder Ladenschluss zu reduzierten Preisen Esswaren beziehen, die nicht verkauft wurden und sonst im Abfall landen würden. Mit der App konnten in den letzten eineinhalb Jahren in der Schweiz über 800'000 Mahlzeiten gerettet werden.

Migros will künftig schweizweit Lebensmittel via «Too Good To Go» anbieten. Bis jetzt liefen in einzelnen Migros-Filialen Tests mit der App.

Handelsvertrag mit USA angestrebt

Die britische Wirtschaftsministerin Andrea Leadsom.
Keystone-SDA/Archiv Die britische Wirtschaftsministerin Andrea Leadsom.

Grossbritannien will einen Handelsvertrag mit den USA abschliessen. Ausserdem möchte es Steuern auf Gewinne von Tech-Unternehmen wie Google oder Facebook erheben. Das sagte Wirtschaftsministerin Andrea Leadsom in einem Interview am Tag, nachdem das britische Parlament dem Brexit definitiv zugestimmt hatte.

Die Beziehung zwischen den USA und Grossbritannien sei sehr stark und halte auch unterschiedliche Meinungen aus.

Es sei für sie klar, dass diese riesigen multinationalen Konzerne, die unglaubliche Gewinne machen würden, fair besteuert werden müssten, so Leadsom.

Millionenstrafe für VW in Kanada

Kanada hat gegen den deutschen Volkswagen-Konzern eine Busse von umgerechnet rund 145 Millionen Franken wegen Verstössen gegen Umweltgesetze und Importvorschriften verhängt. Das teilte die zuständige Staatsanwaltschaft in Toronto mit.

VW hatte sich schuldig bekannt, Autos nach Kanada geliefert zu haben, die nicht den zulässigen Abgasstandards entsprachen. Laut kanadischen Angaben handelte es sich um knapp 130'000 Fahrzeuge mit einer illegalen Technik zur Manipulation von Abgaswerten.

Weltweit hat Volkswagen wegen des Abgasskandals bereits mehr als 32 Milliarden Franken an Strafen und Entschädigungen gezahlt.

Spitze im Fachkräftewettbewerb

Die Schweiz ist im internationalen Fachkräfte-Wettbewerb Nummer 1.
Keystone-SDA/Symbolbild Die Schweiz ist im internationalen Fachkräfte-Wettbewerb Nummer 1.

Im weltweiten Wettbewerb um Fachkräfte bleibt die Schweiz Nummer 1. Das zeigt eine Studie des Personaldienstleisters Adecco. Analysiert wurde die Situation in 125 Staaten.

Die Schweiz belege damit zum siebten Mal in Folge den ersten Platz seit der Einführung des Indexes im Jahr 2013, schreibt Adecco. Als einer der Hauptgründe für den Spitzenplatz der Schweiz sieht die Studie die hohe Lebensqualität. Sie ermögliche es, Fachkräfte im Land zu behalten.

Die USA schieben sich vom dritten auf den zweiten Platz vor, Singapur rutscht im Vergleich zu 2019 einen Platz ab und belegt jetzt den dritten Rang.

Jugendliche lieben traditionelle Berufe

Die Berufswünsche von Jugendlichen haben sich in den letzten Jahren trotz Digitalisierung nicht markant verändert. Das zeigt eine Befragung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD.

Viele der befragten 15-Jährigen sehen ihre Zukunft nach wie vor in eher traditionellen Berufen wie Ärztin, Lehrer, Polizist oder Unternehmensmanagerin.

Die Jugendlichen würden auch im Zeitalter von sozialen Medien oder künstlicher Intelligenz kaum Berufe anstreben, die mit der Digitalisierung entstanden seien, so die OECD-Studie. Zudem würden sich die Berufsvorstellungen zwischen den Geschlechtern weiterhin stark unterscheiden.

Dieselaffäre: Zusatzkosten für Daimler

Für 2019 rechnet Daimler mit Zusatzkosten von bis zu 1,5 Milliarden Euro.
Keystone-SDA/Archiv Für 2019 rechnet Daimler mit Zusatzkosten von bis zu 1,5 Milliarden Euro.

Der Skandal um unzulässige Abgastechnik kostet den deutschen Autohersteller Daimler noch mehr Geld. Für 2019 rechne man mit weiteren Kosten von bis zu 1,5 Milliarden Euro, teilt das Unternehmen mit.

Es gehe um zusätzliche Aufwendungen für laufende behördliche und gerichtliche Verfahren und Massnahmen betreffend Mercedes-Benz-Dieselfahrzeugen in verschiedenen Regionen der Welt.

Wegen der Dieselaffäre hatte der Konzern bereits rund 3 Milliarden Euro zurückgelegt. Nach vorläufigen Zahlen rechnet Daimler für letztes Jahr mit deutlich weniger Gewinn. Der Autokonzern hat bereits zuvor ein Sparprogramm beschlossen.

Schokohersteller Barry Callebaut wächst

Der weltgrösste Schokoladenhersteller Barry Callebaut hat im ersten Quartal des Geschäftsjahrs 2019/2020 mehr Schokolade verkauft. Laut einer Mitteilung waren es von September bis November 585'620 Tonnen. Das sind 8,2% mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz belief sich auf 2 Mrd. Franken, was einem Plus von 6,3% entspricht.