Remis bei Atletico-Juventus

Atletico Madrid und Juventus Turin, die beiden Topfavoriten in der Gruppe D, haben sich zum Auftakt mit einem 2:2-Remis getrennt. Die Italiener lagen dabei nach 65 Minuten und Toren von Cuadrado und Matuidi mit 2:0 vorne. Doch Savic und Herrera sorgten in der Schlussphase noch für den Ausgleich.

Überraschender Leader nach dem 1. Spieltag ist damit Lokomotive Moskau, das sich bei Bayer Leverkusen 2:1 durchsetzte. Krychowiak in der 16.  und Barinow in der 37. Minute trafen für die Moskowiter, Leverkusen kam zwischendurch dank einem Eigentor von Höwedes (25.) zum Ausgleich.

ManCity startet mit Sieg

In der Gruppe C ist Manchester City mit einem 3:0-Auswärtssieg bei Schachtar Donezk zum nächsten Versuch gestartet, doch noch die Champions League zu gewinnen. Mahrez nach 24, Gündogan nach 38 und Jesus nach 76 Minuten trafen für das Guardiola-Team in der Ukraine.

Erster Leader in Gruppe C ist jedoch Dinamo Zagreb, das mit einem 4:0 gegen Atalanta Bergamo für den höchsten Sieg des zweiten Spieltags sorgte. Leovac sowie drei Mal Orsic trafen für die Kroaten, bei denen Gavranovic nach 83 Minuten eingewechselt wurde. Bei den Italienern wurde Freuler zur Pause ausgewechselt.

Paris SG bodigt Real Madrid

Paris SG hat das Kracherspiel zum Auftakt der neuen Saison in der Champions League gegen Real Madrid mit 3:0 für sich entschieden. Matchwinner für die in der Offensive ersatzgeschwächten Franzosen war mit Di Maria ausgerechnet ein ehemaliger "Königlicher": Der Argentinier traf in der 14. und 33. Minute, den Schlusspunkt setzte Meunier.

Für Real traf lediglich Bale ins Schwarze, doch sein Treffer wurde wegen Handspiels nicht anerkannt.

Im zweiten Spiel der Gruppe A trennten sich Brügge und Galatasaray mit einem torlosen Remis.   

Bayern mit problemlosem Sieg

Bayern München hat in der CL-Gruppe B gegen YB-Bezwinger Roter Stern Belgrad den erwarteten Heimsieg errungen. Coman per Kopf, Lewandowski nach einem Schnitzer der Serben sowie Müller nach Freistosstrick trafen für die haushoch überlegenen Münchner zum 3:0-Sieg.

Im zweiten Spiel der Gruppe startete Tottenham Hotspur mit einem 2:2 bei Olympiakos Piräus in die neue CL-Saison. Der Finalverlierer vom Mai in Madrid vergab dabei eine 2:0-Führung, die Kane und Lucas Moura bis zur 30. Minute herausgeschossen hatten. Podence noch vor der Pause sowie Valbuena glichen aber noch aus. 

Küng feiert 5. Saisonsieg

Stefan Küng ist die Hauptprobe für das in einer Woche stattfindende WM-Zeitfahren in Yorkshire gelungen. Der Thurgauer vom Team Groupama-FDJ gewann in Bardejov die 2. Etappe der Slowakei-Rundfahrt, ein Zeitfahren über 7,4 km.

Küng verwies den Belgier Yves Lampaert, in diesem Sommer Etappensieger an der Tour de Suisse, auf dem Stadtrundkurs um 3 Sekunden auf Platz 2. Dritter wurde mit 8 Sekunden Rückstand der Luxemburger Bob Jungels.

Für Küng war es der 5. Saisonsieg und der 2. innerhalb von vier Tagen. Am Sonntag gewann er die Tour de Doubs.

Paul Estermann verurteilt

Die Staatsanwaltschaft Sursee hat Springreiter Paul Estermann wegen Tierquälerei zu einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je 160 Franken und einer Busse von 3600 Franken verurteilt. Zudem muss der 56-jährige die Verfahrenskosten von rund 1500 Franken sowie seine Anwaltskosten bezahlen.

Estermann, seit den Olympischen Spielen 2012 in London ein sicherer Wert der Schweizer Springreiter-Equipe, erhob gegen den Strafbefehl Einspruch.

Der Strafbefehl bezieht sich auf einen Vorfall, der sich im April 2016 auf Estermanns Hof in Hildisrieden ereignete.

Divers (DTM, Nascar, etc.): Nico Müller in der Formel E

Der Schweizer Nico Müller fährt in der kommenden Saison in die Formel E. Der 27-jährige Thuner, der seit 2014 in der DTM unterwegs war, unterschrieb beim US-Team Dragon Racing einen Vertrag für eine Saison. Müller war in den letzten beiden Jahren in der Formel E bereits als Test- und Ersatzfahrer bei Audi engagiert.

Unter den 24 Piloten, die am 21./22. November in Diriyya in Saudi-Arabien die sechste Formel-E-Saison in Angriff nehmen werden, sind damit vier Schweizer: Neben Müller sind das Sebastien Buemi (Nissan), Edoardo Mortara (Venturi) und Neel Jani (Porsche).

Sprunger zwei Monate out

Fribourg-Gotteron muss mindestens zwei Monate auf seinen Captain Julien Sprunger verzichten. Der Stürmer hat sich am Dienstag im Spiel bei den SCL Tigers bei einem Zusammenprall mit Robbie Earl an den Innenbändern am Knie verletzt. Eine Operation ist gemäss Freiburgs Sportchef Christian Dube nicht nötig.