Russische Machtdemonstration

Freude bei den Russen
Imago Images Freude bei den Russen

Russland hat in der Schweizer Gruppe B seine Titelambitionen eindrücklich unterstrichen und auch das siebte und letzte Vorrundenspiel für sich entschieden. Die "Sbornaja" kanterte Schweden 7:4 nieder.

Nachdem das Startdrittel mit 1:0 an Schweden gegangen war, liess Russland seine Muskeln spielen. Sechs verschiedene Torschützen stellten im Mitteldrittel auf 6:1. 

Die Russen bekommen es somit im Viertelfinal mit den USA zu tun. Finnland trifft auf Schweden, Deutschland misst sich mit Tschechien.

Schweiz trifft auf Kanada

Kanadas Nationalteam
Keystone Kanadas Nationalteam

Die Schweizer Nati trifft am Donnerstagnachmittag im Viertelfinal der WM in der Slowakei auf Kanada. Die "Ahornblätter" setzten sich in eindrücklicher Manier 3:0 gegen die USA durch.

Die in allen Belangen überlegenen Kanadier führten in Kosice bereits nach 8 Minuten 2:0. Mit dem sechsten Erfolg im siebten Spiel holte sich Kanada den Sieg in der Gruppe A.

Finnland hingegen patzte zum Schluss und musste sich Deutschland überraschend 2:4 geschlagen geben. Gastgeber Slowakei feierte im letzten Spiel beim Heimturnier ein 2:1 n.P. über Dänemark.

Démares erster Saisonsieg am Giro

Arnaud Demare hat im Massensprint die 10. Etappe des Giro d'Italia für sich entschieden. Der Franzose, der seinen ersten Saisonsieg feierte, verwies Elia Viviani/ITA und Rüdiger Selig/GER auf die weiteren Ränge.

Nicht in den Spurt eingreifen konnte der zweifache Etappensieger Pascal Ackermann. Der Deutsche stürzte einen Kilometer vor dem Ziel.

Im Gesamtklassement ändert sich nichts. Valerio Conti/ITA liegt weiter 110 Sekunden vor Primoz Roglic/SLO, der nach den beiden Zeitfahr-Siegen grosser Favorit auf den Gesamtsieg ist.

Wawrinka trifft auf Dzumhur

Stan Wawrinka
Keystone Stan Wawrinka

Nach einem Freilos trifft Stan Wawrinka (ATP 27) in Genf in der 2. Runde auf Damir Dzumhur (ATP 57). Der Bosnier rang den spanischen Routinier Feliciano Lopez (ATP 108) in knapp zweieinhalb Stunden 6:7 (2:7), 6:4, 7:5 nieder.

Wawrinka und Dzumhur trafen bislang zweimal aufeinander, jeweils mit unterschiedlichem Ausgang.

Bereits ausgeschieden ist Grigor Dimitrov. Der bulgarische ATP-Finals-Sieger von 2017, aktuell nur noch die Weltnummer 47, unterlag in der ersten Runde dem Argentinier Federico Delbonis (ATP 84) 6:1, 4:6, 2:6.

Conz fehlt sechs Monate

Benjamin Conz
Freshfocus Benjamin Conz

Ambri-Piotta muss bis zu sechs Monate ohne seinen Goalie Benjamin Conz    auskommen. Der 27-jährige Keeper musste sich einer Operation an der linken  Hüfte unterziehen. Die Leventiner, bei denen Daniel Manzato als Ersatz-Goalie unter Vertrag steht, planen die Verpflichtung eines weiteren Goalies.

-Stürmer Carl Klingberg bleibt beim   EV Zug. Der schwedische Weltmeister  von 2017 verlängerte den Vertrag mit dem Playoff-Finalisten um zwei Jahre. Klingberg kam 2016 von Torpedo Nischni Nowgorod nach Zug und realisierte in 155 Spielen 96 Skorerpunkte für die Zentralschweizer.

Federer trainiert in Paris

Roger Federer
Imago Images Roger Federer

Roger Federer scheint bereit zu sein für sein Comeback beim French Open. Der Baselbieter trainierte am Dienstag knapp zwei Stunden auf dem Hauptplatz des Stade Roland Garros.

Zuletzt hatte Federer in Rom vor dem Viertelfinal gegen Stefanos Tsitsipas wegen Schmerzen im rechten Bein Forfait erklärt. Nun zeigte er im Training keinerlei Anzeichen von Beschwerden.

Federer trat in Paris, wo er 2009 seinen bisher einzigen Titel gefeiert hatte, seit 2015 nicht mehr an. Damals unterlag er im Viertelfinal dem späteren Sieger Stan Wawrinka. 

Fischer: "4 Tore geschenkt"

Schweizer Hockey-Nati
Imago Images Schweizer Hockey-Nati

Nachdem die Schweiz abermals an einem grossen Gegner scheiterte, übte Coach Patrick Fischer Selbstkritik: "Wir haben ihnen 4 Tore geschenkt. Das nervt mich."

Nino Niederreiter, der mit dem Tor zum 4:4 neue Hoffnung entfachte, sprach von einer "verdienten Niederlage. Wir sind ins offene Messer gelaufen."

Der verpasste Sieg trübte auch Tristan Scherweys Freude über seine Doublette. In den ersten zwei Dritteln habe man zu viele Fehler gemacht. Fischers Worte in der Garderobe hätten dann dem Team Auftrieb gegeben.

Ferreira beendet Karriere

Nelson Ferreira.
Keystone Nelson Ferreira.

Nelson Ferreira vom FC Thun beendet seine Karriere. Der knapp 37-Jährige wird am Mittwoch gegen Basel sein letztes Heimspiel bestreiten.

"Ich hätte gerne noch weitergespielt. Doch irgendwann kommt der Moment, in dem du ehrlich zu dir selber sein musst", sagte Ferreira, der den Thunern in anderer Funktion erhalten bleibt.

Ferreira gab sein Debüt für Thun im Februar 2002 und absolvierte seither 370 Pflichtspiele für die Berner Oberländer. Ab 2008 spielte er während 4 Saisons für Luzern, ehe er zu den Thunern zurückkehrte.