Zwei Schweizer Medaillen an U20-EM

Jarod Biya.
ZVG Jarod Biya.

Weitspringer Jarod Biya und Siebenkämpferin Annik Kälin haben der Schweiz an der U20-EM im schwedischen Boras die ersten zwei Medaillen beschert.

Biya, der für den CA Geneve startet, holte hinter dem Franzosen Jules    Pommery (7,83 m) mit einer Weite von  7,78 m Silber. Bronze ging an den Rumänen Andreas-Samuel Bucsa (7,53 m).

Die Bündnerin Kälin, vor dem abschliessenden 800-m-Lauf auf Goldkurs, sicherte sich mit total 6069 Punkten Bronze. Gold holte Maria Vicente/ESP (6115), Silber Kate O'Connor/IRL (6093). Mathilde Rey aus Nyon wurde 6. (5504).

Weissenstein ohne Orlik

Armon Orlik muss am Samstag passen.
Keystone Armon Orlik muss am Samstag passen.

Mitfavorit Armon Orlik hat seine Teilnahme am Weissenstein-Schwinget vom Samstag (ab 08:25 Uhr live auf srf.ch/sport) abgesagt. Der Bündner zog sich eine "leichte Blessur im Schulter-   Nackenbereich" zu, wie er auf Facebook schrieb. Auf Anraten seines Arztes verzichte er auf eine Teilnahme.

Alaphilippe gewinnt Zeitfahren

Julian Alaphilippe gab alles.
Reuters Julian Alaphilippe gab alles.

Julian Alaphilippe hat an der Tour de France das einzige Einzelzeitfahren  gewonnen. Der Gesamtleader setzte sich auf der 13. Etappe in Pau 14 Sekunden vor Geraint Thomas durch und baute seine Führung aus. Neu liegt der Franzose 1:26 vor Thomas. Dritter im Kampf gegen die Uhr wurde Thomas de Gendt/BEL.

Der Schweizer Stefan Küng klassierte sich nach einem Sturz kurz nach dem Start nur auf Rang 27. Auf Alaphilippe fehlten dem Thurgauer 1:50 Minuten.

Am Samstag steht eine schwere Etappe an: Der Schlussanstieg auf die Passhöhe des Tourmalets ist 19 km lang.

Roura schafft den Rekord

Alan Roura in "La Fabrique".
Keystone Alan Roura in "La Fabrique".

Der Genfer Alan Roura hat den Nord-  atlantik alleine in einem Einrumpfboot in Rekordzeit überquert.

Der 26-jährige Segler war am vergangenen Donnerstag in New York in seinem Boot "La Fabrique" gestartet und erreichte den Lizard Point im Südwesten Englands 7 Tage, 16 Stunden und 55 Minuten später.

Damit brauchte Roura für die 5333 Kilometer lange Strecke gut 13 Stunden weniger lang als der bisherige Rekordhalter. Den alten Rekord hatte der Franzose Marc Guillemot 2013 mit 8 Tagen, 5 Stunden und 20 Minuten aufgestellt.

Van Aert schwer gestürzt

Der Belgier Wout van Aert.
Keystone Der Belgier Wout van Aert.

Wout van Aert ist beim Einzelzeitfahren der Tour de France in Pau schwer gestürzt und zunächst liegen geblieben.

Sein Team Jumbo-Visma gab via Twitter leichte Entwarnung, nachdem Van Aert mit dem Krankenwagen hatte abtransportiert werden müssen. Der Belgier sei bei Bewusstsein und habe eine Fleischwunde am rechten Oberschenkel.

Der Topfavorit hatte auf den letzten zwei Kilometern des 27,2 km langen Zeitfahrens eine Kurve zu eng genommen und war mit seinem Rennrad an einer  Absperrung hängen geblieben. Er musste das Rennen aufgeben.

Enttäuschung für Degenfechter

Endstation Sechzehntelfinals
Keystone Endstation Sechzehntelfinals

Für die Schweizer Degenfechter haben an der WM in Budapest die Sechzehntel- finals Endstation bedeutet. Dies, nachdem sich sämtliche vier Schweizer für die Top 64 qualifiziert hatten.

Nach einem Sieg zum Auftakt scheiterte der Schweizer Rekord-EM-Medaillengewinner Max Heinzer im Sechzehntelfinal in einem engen Gefecht (12:13) am Franzosen Ronan Gustin.

Der Olympia-Vierte Benjamin Steffen unterlag Sergej Byda/RUS ebenfalls im Sechzehntelfinal mit 12:15. Lucas Malcotti und Michele Niggeler waren bereits in der Runde davor ausgeschieden.

Scacchia erliegt Krankheit

Wurde nur 56 Jahre alt
Keystone Wurde nur 56 Jahre alt

Enrico Scacchia, in den Achtzigerjahren der schillerndste Schweizer Profiboxer, ist nach Angaben seiner Familie nach langjähriger Krankheit im Alter von 56 Jahren in Bern verstorben.

Scacchia war der "Rocky" aus Bern. Der Italo-Schweizer wuchs in einfachsten Verhältnissen auf und boxte sich bis in die europäische Spitze der Profiboxer empor. Insgesamt feierte Scacchia als Profiboxer ab 1981 41 Siege (26 davon vorzeitig).

Der frühere Top-Boxer litt bereits seit eineinhalb Jahrzehnten an Leukämie und Lymphdrüsenkrebs.

Rekord-Preisgeld an US Open

Der US-Open-Pokal der Herren.
Imago Images Der US-Open-Pokal der Herren.

An den US Open wird in diesem Jahr   erneut ein Rekord-Preisgeld ausgeschüttet. Insgesamt spielen die Tennisprofis beim letzten Grand-Slam-Turnier der Saison in New York um mehr als 57 Millionen Dollar. Die Summe ist das  höchste Preisgeld, das je bei einem der 4 Major-Turniere ausgeschüttet wurde.

Die Einzel-Sieger erhalten in diesem Jahr jeweils 3,85 Millionen Dollar, die Finalisten 1,9 Millionen. Die Teilnehmer der ersten Runde bekommen 58'000 Dollar. Bereits vor einem Jahr hatte es in New York mit 53 Millionen Dollar einen Rekord gegeben. Die US Open starten am 26. August.