Finnland und Kanada im Final

Jubel bei den Finnen.
Keystone Jubel bei den Finnen.

Gastgeber Finnland und Kanada haben den Einzug in den WM-Final geschafft. Der Olympiasieger und der amtierende Weltmeister kämpfen am Sonntagabend um den Titel (19:20 Uhr live auf SRF).

Finnland setzte sich im Halbfinal gegen Schweiz-Bezwinger USA nach frühem Rückstand mit 4:3 durch. Armia sorgte in der 46. Minute mit dem 4:2 für die

Colorado eliminiert Blues

Jubel bei den Colorado-Spielern.
Keystone/AP Photo/Jeff Roberson Jubel bei den Colorado-Spielern.

Colorado steht in der NHL im Final der Western Conference. Die Avalanche gewannen am Freitag in St. Louis mit 3:2 und entschieden die Serie mit 4:2 für sich. Nach einem 0:1- und 1:2-Rückstand schaffte Colorado in Spiel 6 noch die Wende. Den entscheidenden Treffer erzielte Helm 6 Sekunden vor Schluss.

Die Gäste waren mit einem Schussverhältnis von 39:20 tonangebend, die Blues blieben vor allem dank 36 Paraden ihres Torhüters Husso im Spiel. Die Avalanche werden zum ersten Mal seit 2002 wieder einen Conference Final bestreiten. Dort treffen sie ab Dienstag auf die Edmonton Oilers.

OP bei Scherwey geglückt

Tristan Scherwey
Keystone/Peter Schneider Tristan Scherwey

Tristan Scherwey ist am Freitagnachmittag erfolgreich am rechten Fuss operiert worden. Dies gab sein Klub, der SC Bern, in einer Medienmitteilung bekannt. Der Aggressiv-Leader der Schweizer Nationalmannschaft hatte sich am letzten Sonntag an der Eishockey-WM in Helsinki im Gruppenspiel gegen Frankreich den Knöchel gebrochen. Die Rehabilitation wird gemäss SCB rund acht Wochen betragen.

WM-Ersatzort 2023 gefunden

Knapp einen Monat, nachdem der Weltverband IIHF Russland die Eishockey-WM 2023 entzogen hat, stehen Tampere und Riga als Ersatz-Ausrichter fest. Das teilte die IIHF am Freitag auf ihrem Kongress in Tampere mit. Die 86. WM soll vom 12. bis 28. Mai 2023      stattfinden. Tampere ist wie bereits    in diesem Jahr Hauptspielort.

-2023 werden auch in der Schweiz WM-Medaillen vergeben, und zwar auf Stufe U18. Swiss Ice Hockey wird zum 3. Mal nach 2000 und 2015 die Titelkämpfe der zweithöchsten Nachwuchskategorie ausrichten. Die Spielorte sind unklar.

WM 2026 in der Schweiz

WM in der Schweiz
Keystone / Peter Schneider WM in der Schweiz

Die Eishockey-WM 2026 wird in der Schweiz stattfinden. Der Schweizer    Eishockey-Verband erhielt am Freitag  am IIHF-Kongress in Tampere (FIN) den Zuschlag für das Turnier. 

Der Entscheid war eine klare Sache. Weil sich Kasachstan zurückgezogen  hatte, war die Schweiz die einzige    Bewerberin. Spielorte sind Zürich    und Freiburg.

Damit finden die Titelkämpfe zum insgesamt 11. und zum 1. Mal seit 2009 in der Schweiz statt. 2020 konnte die geplante WM in Zürich und Lausanne wegen der Pandemie nicht durchgeführt werden.

Pesan übernimmt bei Ajoie

Der neue Ajoie-Trainer Filip Pesan.
KEYSTONE/EPA/MARK CRISTINO Der neue Ajoie-Trainer Filip Pesan.

Der HC Ajoie hat einen neuen Trainer. Beim letztjährigen Aufsteiger in die National League übernimmt Filip Pesan. Der 44-jährige Tscheche, der zuletzt die tschechische Nationalmannschaft betreut hatte, erhält bei den Jurassiern einen Vertrag über zwei Saisons.

Pesan folgt bei Ajoie auf Sportchef Julien Vauclair, der das Team ab Februar nach der Entlassung des Trainerduos Gary Sheehan und Vincent Léchenne interimistisch geführt hatte.

«Diese Mannschaft hat echtes Potenzial und ich glaube an sie», liess der neue Coach in einer Mitteilung verlauten.

Carolina wieder in Führung

Nino Niederreiter blieb ohne Skorerpunkt.
Getty Images/Gregg Forwerck/NHLI Nino Niederreiter blieb ohne Skorerpunkt.

Nino Niederreiter und die Carolina Hurricanes liegen in den Viertelfinals der NHL-Playoffs dank eines 3:1-Heimsieges gegen die New York Rangers in der Serie wieder in Führung (3:2).

Teuvo Teravainen gelang im Mitteldrittel das entscheidende Tor zum 2:1 per Direktschuss in Überzahl. Niederreiter stand für den Stanley-Cup-Sieger von 2006 knapp 18 Minuten auf dem Eis und schoss viermal aufs Tor. Der Churer blieb aber ohne Skorerpunkt.

In der Nacht auf Sonntag bietet sich Carolina die Chance, erstmals seit 2019 in die Halbfinals einzuziehen.

Hohe Ziele nicht erreicht

Die Schweizer Nati war dem Ziel angereist, eine Medaille aus Finnland mit nach Hause zu bringen. Die makellose Gruppenphase befeuerte diese Träume noch weiter. Doch bereits nach dem Viertelfinal heisst es "Koffer packen". Einmal mehr schaffte die Nati es nicht, starke Leistungen in die K.o.-Phase mitzunehmen.

So ist die WM-Viertelfinal-Bilanz der Schweiz denn auch mehr als durchzogen: Seit der Jahrtausend-Wende bestritt man 13 Viertelfinals, nur zwei konnten gewonnen werden. 2013 in Schweden und 2018 in Dänemark – beide Male folgte danach der Gewinn der Silbermedaille.