Sabbatini verlässt Lugano

Jonathan Sabbatini
Freshfocus/Claudio Thoma Jonathan Sabbatini

Jonathan Sabbatini verlässt den FC Lugano. Der 36-jährige Mittelfeldspieler aus Uruguay hat ein Angebot auf eine Anstellung in anderer Funktion abgelehnt. Er zieht es vor, nach dem Auslaufen des Vertrages seine Karriere als Aktiver in einem anderen Verein fortzusetzen. Sabbatini hat zwölf Jahre für die Tessiner gespielt.

EURO: Belgien siegt gegen Rumänien

Kevin de Bruyne
Keystone/EPA/ERDEM SAHIN Kevin de Bruyne

Belgien hat seine zweite Partie an der EURO gegen Rumänien mit 2:0 gewonnen und damit für Hochspannung in der Gruppe E gesorgt.

Tielemans hatte die "Roten Teufel" nach 2 Minuten in Führung gebracht. De Bruyne doppelte nach einem langen Abschlag von Keeper Casteels nach (79.). Ru-  mänien kam zu Chancen, blieb aber vor dem Tor zu wenig konsequent.

Damit haben alle Teams der Gruppe,  Belgien, Rumänien, die Slowakei und die Ukraine, 3 Punkte auf dem Konto. Die Entscheidung um den Achtelfinal fällt am Mittwochabend.

EURO: Portugal schlägt die Türkei klar

Pepe
Keystone Pepe

Nach einem deutlichen 3:0-Erfolg über die Türkei steht Portugal als Sieger der Gruppe F sicher im Achtelfinal.

In Dortmund waren die Portugiesen von Beginn an aktiver. Ein Treffer von Bernardo Silva sowie ein kurioses Eigentor von Akaydin, der unbedrängt am eigenen Keeper vorbeispielte, brachten Portugal schon vor der Pause auf Siegeskurs.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Fernandes nach einem Pass von Cristiano Ronaldo noch auf 3:0. Für die zweitplatzierten Türken ist die Achtelfinal-Qualifikation weiterhin realistisch. Zum Abschluss treffen sie auf Tschechien.

EURO: Nati ist bereit für Deutschland

Breel Embolo und Murat Yakin.
Keystone Breel Embolo und Murat Yakin.

Die Schweizer Nati trifft zum Abschluss der Gruppenphase am Sonntag in Frankfurt auf Deutschland (21:00 Uhr live auf SRF zwei). An der Medienkonferenz vor der Partie gaben Trainer Murat Yakin und Stürmer Breel Embolo Auskunft.

Yakin zeigte sich extrem beeindruckt von Deutschland. Aber er sagte: "Wir haben Spieler, die dagegenhalten können."

Ob Embolo in der Partie um den 1. Platz der Gruppe A erstmals von Beginn an spielt, ist noch nicht klar. So oder so werde er "alles geben, um dem Team zu helfen".

EURO: Deutschland wohl ohne Änderungen

Julian Nagelsmann
Keystone Julian Nagelsmann

Deutschland wird das letzte Gruppenspiel gegen die Schweiz vermutlich mit der gleichen Startelf angehen wie die beiden bisherigen Partien in der Gruppe A. Dies sagte Bundestrainer Julian Nagelsmann an der Medienkonferenz.

Auf die Tatsache, dass Antonio Rüdiger, Jonathan Tah, Maximilian Mittelstädt und Robert Andrich bei der nächsten gelben Karte gesperrt wären, will Nagelsmann "keine Rücksicht" nehmen, "weil ich dem Kader vertraue".

Nagelsmann weiter: "Die Spieler sollen alles reinwerfen, bis die Regel sie sperrt."

EURO: Georgien mit erstem Punktgewinn

Georgiens Spieler jubeln.
KEYSTONE/DPA/Sina Schuldt Georgiens Spieler jubeln.

Dank einem 1:1 gegen Tschechien darf sich EM-Debütant Georgien über den ersten Punktgewinn an einer EURO überhaupt freuen.

Bei der Partie in der Gruppe F waren die Tschechen überlegen, aber Georgien ging kurz vor der Pause in Führung.  Mikautadse verwandelte einen Hands- penalty.

In der 2. Halbzeit kam Tschechien durch einen Treffer von Schick zum Ausgleich (59.). In der Gruppe liegen die beiden Teams einen Spieltag vor Schluss mit je einem Punkt auf den Rängen 3 und 4.

Deutscher Stürmer für Luzern

Der FC Luzern hat den ersten Zuzug im Hinblick auf die kommende Saison in der Super League vermeldet. Von Austria Klagenfurt stösst Sinan Karweina zu den Innerschweizern. Der 25-jährige Stürmer hat in Luzern einen Zweijahresvertrag unterzeichnet.

-Offensivspieler Maurice Malone wird vom FC Basel für eine Saison zum FK Austria Wien nach Österreich verliehen. Die beiden Klubs haben für den Anschluss eine Kaufoption vereinbart. Der 23-jährige Deutsche bestritt in der vergangenen Saison lediglich 12 Meisterschaftspartien und 4 Cup-Einsätze für Rot/Blau.

EURO: Frankreich nur mit Nullnummer

0:0 zwischen Frankreich und den Niederlanden
Imago/Pixsell 0:0 zwischen Frankreich und den Niederlanden

Das erste 0:0 an der Europameisterschaft ist Tatsache. Im Duell der Gruppe D zwischen den Niederlanden und Frankreich fallen keine Tore.

Langweilig war die Partie aber keineswegs. Beide Teams schlugen von Beginn weg ein hohes Tempo an. Schon nach wenigen Sekunden sorgte der Niederländer Jeremie Frimpong für Torgefahr.

In der 72. Minute lag der Ball zwar im Tor der Franzosen, Xavi Simons' Treffer zählte jedoch zu Recht nicht. Denzel Dumfries behinderte im Abseits stehend Goalie Mike Maignan. Beide Nationen bleiben an der EM ungeschlagen.