Aufgebot für Bahn-WM bekannt

Der Schweizer Bahnvierer
Keystone Der Schweizer Bahnvierer

Das Schweizer Aufgebot für die Bahn-WM in Berlin (26. Februar bis 1. März) umfasst 10 Athleten. Im Zentrum steht die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio. Weil an der WM viele Punkte vergeben werden, stehen erst wenige Teilnehmer fest.

Bei den Männern geht ein Septett an den Start. Es sind dies Stefan Bissegger, Robin Froidevaux, Claudio Imhof, Lukas Rüegg, Théry Schir, Mauro Schmid und Cyrille Thièry.

Bei den Frauen wurden Léna Mettraux, Aline Seitz und Andrea Waldis aufgeboten.

Tour de Romandie mit Nationalteam

Nationalteam
Keystone Nationalteam

Swiss Cycling darf auch die dies-    jährige Tour de Romandie (28. April    bis 3. Mai) mit einem Nationalteam   beschicken. Dies als Fördermassnahme  im Hinblick auf die Heim-Weltmeisterschaften in diesem Herbst in Aigle- Martigny und 2024 in Zürich.

So können sich Schweizer Talente trotz fehlendem einheimischem World-Tour-  und Pro-Continental-Team im grossen Schaufenster präsentieren.

Das Team wird zudem zum zweiten Mal in Folge auch an der Tour de Suisse (7. bis 14. Juni) an den Start gehen dürfen.

Greipel muss lange pausieren

André Greipel
Imago André Greipel

André Greipel ist schwer gestürzt. Der 37-Jährige hat sich nach Angaben seines Teams Israel Start-Up Nation an der Schulter verletzt und muss rund 3 Monate pausieren. Der Unfall soll sich in der Nähe von Köln ereignet haben. Der deutsche Sprintspezialist, der unter anderem 11 Etappen der Tour de France gewonnen hat, war im Training mit Rick Zabel unterwegs, als er mit dem Vorderrad wegrutschte und stürzte. Der Teamarzt diagnostizierte eine Luxation und einen Bruch der Schulter.

Rebellin hat noch nicht genug

Davide Rebellin setzt seine Karriere auch mit 48 Jahren fort und geht in seine 27. Saison als Radprofi. Der Italiener hat seinen Vertrag beim kroatischen Continental-Team Meridiana Kamen bis Ende 2020 verlängert. Der des Dopings überführte Rebellin fährt seit 2011 und seiner abgesessenen Sperre für unterklassige Teams. Der frühere Ein- tages-Spezialist gewann unter anderem dreimal die Fleche Wallonne und 2004 Lüttich-Bastogne-Lüttich.

RADQUER: Van der Poel siegt überlegen

Van der Poel
keystone Van der Poel

Mathieu van der Poel hat seinen WM-Titel im Radquer verteidigt. Der 25-jährige Niederländer siegte in Dübendorf hochüberlegen vor dem Briten Thomas Pidcock und dem Belgier Toon Aerts.

Van der Poel, der in dieser Saison bei 24 Quer-Starts 23 Mal triumphiert hat, griff unmittelbar nach dem Start an und bewältigte die 7 Runden auf dem schlammigen Flughafengelände solo. Van der Poel war zuvor schon 2015 und 2019 Weltmeister geworden.

Die Schweizer mischten erwartungsgemäss nicht zuvorderst mit. Als 13. erfüllte Teamleader Timon Rüegg das Soll.

BMX: Graf bei Saisonstart auf Podest

David Graf.
Keystone/Archiv David Graf.

Dem BMX-Fahrer David Graf ist der Weltcup-Auftakt geglückt. Der Winterthurer belegte in den ersten beiden Rennen im australischen Shepparton die Plätze 7 und 3. Der WM-Dritte 2015 und Olympiateilnehmer in Rio 2016 ist in der Overall-Wertung nach 2 von 10 Rennen auf dem 4. Rang klassiert.

RADQUER: WM-Silber für Kuhn

Siegerin Alvarado
imago Siegerin Alvarado

Kevin Kuhn hat an der Radquer-WM in Dübendorf in der U23-Kategorie die Silbermedaille gewonnen. Der 21-jährige Zürcher wurde vom Niederländer Ryan Kamp um 36 Sekunden auf Platz 2 verwiesen. Platz 3 belegte mit Mees Hendrikx ein weiterer Niederländer.

Gesamtweltcupsieger Kuhn musste den späteren Weltmeister Kamp in der vierten von sechs Runden ziehen lassen.

Bei den Frauen feierte die Niederlande einen totalen Triumph: Ceylin Alvarado setzte sich in einem spannenden Finish vor Annemarie Worst durch. Bronze ging an Lucinda Brand.

Froome gibt Ende Februar Comeback

Chris Froome.
Imago Images Chris Froome.

Chris Froome kehrt laut eigenen Angaben Ende Februar in den Vereinigten Arabischen Emiraten ins Renngeschehen zurück. Die Rundfahrt in den Emiraten vom 23. bis 29. Februar ist das erste Rennen für den 34-jährigen Briten nach seinem schweren Sturz im Juni letzten Jahres. Anfang Januar hatte der vierfache Tour-de-France-Sieger ein Trainingslager auf Mallorca noch vorzeitig abbrechen müssen.

Froome war letzten Sommer im Training zum Zeitfahren der Dauphiné-Rundfahrt gestürzt und hatte Brüche am Oberschenkel, an der Hüfte, am Ellbogen, an den Rippen und im Nackenbereich erlitten.