Neues Team für Frankiny

Der Schweizer Kilian Frankiny setzt seine Karriere im südafrikanischen World-Tour-Team Qhubeka-Assos fort. Der 26-jährige Oberwalliser hatte bei der französischen Mannschaft Groupama-FDJ nach zwei Jahren keinen Vertrag mehr erhalten. Frankiny zeigte ein starkes Saisonende mit zwei Top-5-Plätzen bei Giro-Etappen und empfahl sich für ein neues Engagement. Qhubeka-Assos war 2020 mit dem Namen NTT unterwegs.

-Miguel Angel Lopez, 2016 Gesamtsieger der Tour de Suisse, wechselt das Team. Der 26-jährige Kolumbianer verlässt die Equipe Astana und schliesst sich dem Team Movistar an.

Gstaad springt für Moudon ein

Feld der Tour de Suisse.
Freshfocus Feld der Tour de Suisse.

Die letzte Lücke im Etappenplan der nächstjährigen Tour de Suisse ist geschlossen. Das 4. Teilstück, das in St. Urban im Kanton Luzern beginnt, endet in Gstaad. Der Berner Oberländer Ort, wo die Rundfahrt letztmals 2018 Halt gemacht hat, springt für Moudon ein. Die Waadtländer Gemeinde hat sich Anfang Oktober aufgrund der Unsicherheiten wegen der Corona-Pandemie und auch aus finanziellen Gründen zurückgezogen.

Die Tour beginnt am 6. Juni mit einem Einzelzeitfahren in Frauenfeld und endet am 13. Juni in Andermatt mit der Königsetappe mit den Pässen Furka, Grimsel und Susten.

Dillier neu für Alpecin-Fenix

Silvan Dillier.
freshfocus Silvan Dillier.

Silvan Dillier wechselt laut der belgischen Zeitung "Het Nieuwsblad" zum Team Alpecin-Fenix um Mathieu van der Poel. Der Vertrag des 30-jährigen Aargauers bei AG2R La Mondiale läuft nach 3 Saisons Ende Jahr aus. Alpecin-Fenix hat heuer die Europe Tour gewonnen und sich damit das Startrecht für alle World-Tour-Rennen gesichert.

-Johan Jacobs hat seinen Vertrag mit Movistar bis Ende 2023 verlängert. Der 23-jährige Zürcher bestritt heuer sein erstes Profijahr. Zum Kader der spanischen Movistar-Equipe gehören unter  anderem die Spainer Enric Mas und   Alejandro Valverde.

Imhof verpasst Medaillen-Rennen

Claudio Imhof hat an den Europameisterschaften in Plovdiv eine zweite Bronzemedaille nach jener mit dem Vierer knapp verpasst. In der Einzelverfolgung verpasste er das Rennen um Platz 3 als Fünfter der Qualifikation um eine Position und knapp sieben Zehntel.

In 4:12,626 absolvierte der 30-jährige Thurgauer die 4000 m vier Sekunden schneller als bei seinem 3. Rang an der EM 2018 in Glasgow.

EM-Bronze für Bahnvierer

Die Schweizer auf dem Weg zu Bronze.
ZVG Die Schweizer auf dem Weg zu Bronze.

Der Schweizer Bahnvierer hat an den Europameisterschaften in Plovdiv in der Mannschaftsverfolgung die Bronzemedaille gewonnen. Im Rennen um Platz 3 setzten sich die Schweizer gegen Weissrussland deutlich durch.

Das Team mit Claudio Imhof, Simon Vitzthum, Lukas Rüegg und Dominik Bieler fuhr in der olympischen Disziplin eine Zeit von 3:55,051. Damit absolvierte das Quartett die 4000 m mehr als 5 Sekunden schneller als die Weissrussen.

Der EM-Titel ging an Russland, das im Final den italienischen Vierer durch Überrunden bezwang.

Bahnvierer fährt um EM-Bronze

Bahnrad-Vierer in Aktion
Imago Bahnrad-Vierer in Aktion

Der Schweizer Bahnvierer fährt an der EM in Plovdiv/BUL in der Mannschaftsverfolgung um Bronze. Gegner wird am Donnerstag Weissrussland sein.

Claudio Imhof, Simon Vitzthum, Lukas Rüegg und Dominik Bieler legten in der Hauptrunde die 4000 Meter in 3'57"591 zurück und mussten sich im Kampf um den Finaleinzug Italien um gut eine Sekunde geschlagen geben.

Ihre Zeit aus der Qualifikation, die sie als 3. beendet hatten, unterboten die Schweizer um 3 Zehntel. Weissrussland war im Halbfinal eineinhalb Sekunden langsamer als die Schweiz.

Groenewegen büsst für Vergehen

Dylan Groenewegen.
Keystone Dylan Groenewegen.

Der niederländische Profi Dylan     Groenewegen ist nach dem folgenschweren Manöver gegen Landsmann Fabio Jakobsen bei der Polen-Rundfahrt für 9 Monate gesperrt worden. Er habe bei der Auf- arbeitung «kollaboriert» und seine Strafe akzeptiert, hiess es von Seiten des Radsport-Weltverbandes UCI.

Der Jumbo-Visma-Fahrer hatte Jakobsen Anfang August im Schlusssprint bei   einer Geschwindigkeit von über 80 km/h ins Absperrgitter gedrückt. Jakobsen wurde lebensgefährlich verletzt und lag zwei Tage lang im künstlichen Koma. Seine Wunden im Gesicht mussten mit  total 130 Stichen genäht werden.

Roglic verhindert Deja-vu

Primoz Roglic.
Keystone Primoz Roglic.

Primoz Roglic hat sich verdient zum Vuelta-Sieger gekürt. Der Slowene gewann 4 Etappen und fuhr in 5 weiteren in die Top 5. Zudem sicherte er sich erneut das grüne Trikot des punktbesten Fahrers. "Ich fuhr jeden Tag, als wäre es ein Klassiker. Nun bin ich am Ziel und stehe zuoberst auf dem Podest. Das ist ein schönes Ende dieser Saison."

Am Samstag hatte Roglic in der vorletzten Etappe die letzten Angriffe seiner Konkurrenten noch einmal abgewehrt. Damit verhinderte er ein Deja-vu. An der Tour de France hatte er das Leadertrikot am zweitletzten Tag noch an seinen Landsmann Tadej Pogacar verloren.