Starke Schweizer BMX-Fahrer

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Die Schweizer BMX-Fahrer haben im ersten von vier Weltcuprennen im türkischen Sakarya für ein Ausrufezeichen gesorgt. Beim Einstand des im Sommer zurückgetretenen David Graf als Nationaltrainer feierte Simon Marquart seinen zweiten Weltcupsieg.

Cédric Butti schaffte es zum zweiten Mal auf das Podest. Marquart, der WM-Vierte dieses Jahres, setzte sich vor dem Franzosen Joris Daudet und Landsmann Butti durch.

Kein Glück hatte Zoé Claessens. Die Elite-Europameisterin schied in den Viertelfinals aus.

Keine Medaille für Imhof

Claudio Imhof
key Claudio Imhof

Claudio Imhof hat an der Bahnrad-WM in Roubaix/FRA in der Einzelverfolgung über 4000 m den undankbaren 4. Platz belegt. Der Schweizer blieb im Duell um Bronze gegen den italienischen Star Filippo Ganna ohne Chance und musste sich auf dem 3. Kilometer einholen lassen. In der Qualifikation hatte Imhof in 4'07"609 einen neuen Schweizer Rekord aufgestellt.

Bahnvierer mit WM-Bestresultat

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Der Schweizer Bahnvierer hat an der WM in Roubaix den Einzug in die Medaillenrennen knapp verpasst. Mit Platz 5 fuhren die EM-Zweiten von Grenchen aber das beste WM-Resultat seit der Neulancierung des Projekts vor 14 Jahren heraus. Zuletzt hatten die Schweizer in der Teamverfolgung 4 Mal in Folge WM-Platz 6 erreicht.

Das Quartett mit Claudio Imhof, Valère Thiébaud, Alex Vogel und Lukas Rüegg, der an der EM noch gefehlt hatte, verpasste in der Hauptrunde gegen Deutschland in der Zeit von 3'52"569 den Einzug in den kleinen Final um weniger als drei Zehntel.

Reusser und Küng siegen

Marlen Reusser.
Keystone Marlen Reusser.

Marlen Reusser hat den Chrono des Nations in Les Herbiers/FRA gewonnen. Die Europameisterin sowie Olympia- und WM-Zweite distanzierte im Zeitfahren über 44,5 km Anna Kiesenhofer/AUT und Mieke Kröger/GER um jeweils 52 Sekunden. Reusser feierte ihren 6. Saisonsieg, 4 davon errang sie im Zeitfahren.

Bei den Männern fuhr Stefan Küng ebenfalls überlegen zum Sieg. Der Europameister distanzierte Martin Toft Madsen/DEN um 36 Sekunden.

Marc Hirschi belegte bei der Veneto Classic über 206,5 km den 2. Platz hinter Samuele Battistella/ITA.

Lopez zurück zu Astana

Miguel Angel Lopez, 2016 Gesamtsieger der Tour de Suisse, wechselt das Team. Der Kletter- und Rundfahrtenspezialist kehrt in die kasachische Equipe Astana zurück. Der 27-jährige Kolumbianer wechselte vor einem Jahr in die spanische Formation Movistar.

Kopenhagen als Ausgangspunkt

TdF-Etappenplan im 2022.
Keystone TdF-Etappenplan im 2022.

Der Start zur nächstjährigen Tour de France erfolgt am Freitag, 1. Juli, mit einem Einzelzeitfahren in Kopenhagen. Der «Grand Départ» war schon in diesem Sommer in Dänemarks Hauptstadt vorgesehen gewesen. Wegen der Corona-Pandemie wurde aber nach Brest ausgewichen.

Zu Ende ist die Rundfahrt gut 3 Wochen später wie gehabt auf den Champs-Elysées in Paris. Der Parcours 2022 umfasst 3328 Kilometer inkl. Alpe d'Huez.

Ein Revival erlebt die weibliche Tour de France 13 Jahre nach der letzten Ausgabe. Die Frauen können ab 24. Juli ein Programm mit 8 Etappen abspulen.

Tour 2022 zu Gast im Welschland

Die Tour de France rollt 2016 durch die Schweiz.
freshfocus Die Tour de France rollt 2016 durch die Schweiz.

Die Tour de France wird im kommenden Jahr wieder in der Schweiz Halt machen. Bei der Präsentation des Etappenplans wurden Lausanne und Aigle als Standorte der 109. Grande Boucle bestätigt.

In der Hauptstadt des Kantons Waadt  endet am Samstag, 9. Juli, die 8. Etappe mit Ausgangspunkt Dole im französischen Jura. Tags darauf ist Aigle  Startort für das 9. Teilstück, das nach Châtel in Hochsavoyen führt.

Lausanne wird zum 1. Mal nach 22 Jahren wieder und zum insgesamt 6. Mal Etappenort sein. Letztmals rollte die Tour 2016 durch die Schweiz (Bern).

Rang 4 für Andres/Mettraux

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Michelle Andres und Lena Mettraux haben an der Bahn-EM in Grenchen im Madison mit dem 4. Platz überzeugt. Nach einem verhaltenen Start drehte das noch wenig erfahrene Schweizer Duo mit zunehmender Renndauer auf. Dank einem Rundengewinn (20 Punkte) machten die beiden einen grossen Sprung nach vorne.

In den Kampf um die Medaillen konnten sie nicht eingreifen. Den Sieg holte sich trotz eines Sturzes das britische Duo vor Dänemark und Frankreich.

Im Madison der Männer klassierten sich Claudio Imhof und Tristan Marguet auf Rang 10. Gold ging an die Niederlande.