Formel 1: Grünes Licht für GP Österreich

Hier sollen zwei Rennen stattfinden
Keystone Hier sollen zwei Rennen stattfinden

Nach mehrmonatigem Stillstand wegen der Corona-Krise kann die Formel-1-Saison Anfang Juli in Österreich starten. Wie das österreichische Gesundheitsministerium bestätigte, erfüllt das für die beiden Rennen am 5. und 12. Juli vom Veranstalter vorgelegte Gesundheits-Konzept die aktuellen Erfordernisse.

Die Rennen in Spielberg würden den WM-Auftakt 2020 bilden. Die Formel-1-WM hätte im März in Australien beginnen sollen. Allerdings wurde wegen der Coronavirus-Pandemie noch kein Rennen ausgetragen, vielmehr wurden die zehn geplant gewesenen Rennen vor Österreich abgesagt oder verschoben.

Formel 1: Renault weiter mit von der Partie

Renault-Bolide.
Keystone Renault-Bolide.

Renault wird der Formel 1 ungeachtet seines weltweiten Stellenabbaus erhalten bleiben. Das bestätigte General- direktorin Delbos am Freitag. «Die Präsenz von Renault in der Formel 1 wird durch unseren Sparplan nicht in Frage gestellt», sagte die 53-Jährige. Renault baut derzeit 15'000 Stellen ab, darunter 4600 in Frankreich.

Die gerade beschlossene Budgetdeckelung in der Formel 1, die ab 2021 bei 145 Millionen Dollar liegt und in den folgenden Jahren schrittweise auf 135 Millionen Dollar gesenkt wird, komme dem französischen Staatskonzern sehr entgegen, so Delbos.

Motorrad: Weitere Rennen abgesagt

GP von Grossbritannien 2019.
Imago Images GP von Grossbritannien 2019.

Die Corona-Krise hat im Motorrad- Kalender zu weiteren Absagen geführt. Der GP von Grossbritannien in Silverstone, der für den 30. August geplant war, wurde gestrichen. Dies gab der Motorradweltverband am Freitag bekannt. Ebenfalls nicht stattfinden wird der GP von Australien. Die Rennen auf Philipp Island waren für den 25. Oktober vorgesehen.

Formel 1: GP der Niederlande gestrichen

Formel 1
keystone Formel 1

Die Formel 1 wird in diesem Jahr nicht Station in Zandvoort machen. Die niederländischen Organisatoren kamen in Absprache mit den F1-Entscheidungs- trägern zum Schluss, dass kein Rennen durchgeführt werden könne.

Der ursprünglich am 3. Mai geplante GP der Niederlande war aufgrund der Corona-Pandemie vorerst nur verschoben worden. Nun folgte die Absage. Zandvoort hätte 2020 eigentlich seine Rückkehr in den Rennkalender feiern sollen.

Die Formel 1 hofft auf einen Saisonbeginn Anfang Juli in Österreich. Einen Rennkalender gibt es noch immer nicht.

Formel 1: FIA für Budgetobergrenze

Neues Budget für die Formel 1.
Imago Images Neues Budget für die Formel 1.

Der Weltrat des Motorsport-Weltverbandes FIA hat die von den Formel-1-Teams beschlossene Einführung einer nochmals gesenkten Budgetobergrenze abgesegnet. Dies teilte die FIA am Mittwoch nach einem elektronischen Voting mit.

Nach wochenlangen Diskussionen hatten die Teams der Königsklasse am letzten Freitag eine wegweisende Entscheidung im Kampf um ihre Zukunft getroffen.

Die Deckelung beträgt schon ab dem kommenden Jahr 145 Millionen US-Dollar. In den folgenden Jahren geht es schrittweise weiter. Der zuvor angedachte Budgetdeckel lag bei 175 Millionen Dollar.

Motorrad: Miller wechselt zu Ducati

Jack Miller wird mit dem Ducati-Werksteam die MotoGP-WM 2021 bestreiten. Der 25-jährige Australier ersetzt einen der beiden derzeitigen italienischen Fahrer Andrea Dovizioso oder Danilo Petrucci.

Nach unbestätigten Informationen wird erwartet, dass Petrucci im nächsten Jahr an der Superbike-Weltmeisterschaft teilnimmt.

Miller fährt seit 2018 für das Ducati-Satelliten-Team Pramac. In der letztjährigen MotoGP-WM belegte er Platz 8, fünfmal erreichte er den 3. Rang. Für Honda gewann der Australier 2016 den  GP der Niederlande.

Formel 1: McLaren streicht 1200 Stellen

McLaren muss sparen.
Keystone McLaren muss sparen.

McLaren muss wegen der Corona-Pandemie 1200 von rund 4000 Stellen streichen. Das britsiche Unternehmen setzt dabei auch in der Formel 1 den Rotstift an. Derzeit sind 800 Personen für den Rennstall in der Königsklasse tätig, laut Medienberichten müssen davon 70 gehen.

"Wir bedauern zutiefst, welche Auswirkungen diese Umstrukturierung für alle unsere Mitarbeiter hat. Insbesondere aber für diejenigen, deren Arbeitsplätze betroffen sein könnten", wurde Paul Walsh, Vorstandsvorsitzender von McLaren, in einer Mitteilung zitiert. Die Einschnitte hätten "erhebliche Auswirkungen" auf die Grösse des F1-Teams.

Formel 1: Einigung bei Budgetobergrenze

Sparkurs in der Formel 1
Keystone Sparkurs in der Formel 1

Die F1-Teams haben am Freitag per e-Voting für die Einführung einer nochmals gesenkten Budgetobergrenze gestimmt. Das berichten die britische "BBC" und das Fachmagazin "Autosport". Die Deckelung soll demnach schon ab dem kommenden Jahr bei 145 Millionen US-Dollar liegen. Je nach Anzahl Rennen kann der Betrag jedoch noch steigen oder sinken.

Kein Bestandteil der Deckelung sind angeblich die Gehälter der Fahrer sowie der drei bestbezahlten Angestellten des Teams. In den folgenden Jahren soll die Obergrenze schrittweise sinken. Der Plan muss noch vom Motorsport-Weltverband FIA abgesegnet werden.