Formel 1: Ford spannt mit Red Bull zusammen

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Imago Ford

Der US-Autohersteller Ford kehrt nach über 20 Jahren in die Formel 1 zurück und geht eine Partnerschaft mit Red Bull ein. Die Traditionsmarke wird zur Saison 2026 wieder Teil der Rennserie sein, die sie in den späten 60er- und 70er Jahren dominiert hat.

Ford und das Team von Weltmeister Max Verstappen verkündeten die strategische Partnerschaft am Freitag am Rande der Vorstellung des neuen Red Bull RB19 in New York. Der Autobauer wird demnach sein Know-how in den Bereichen Batteriezellen- und Elektromotortechnologie einbringen. Die Zusammenarbeit betrifft auch Red-Bull-Juniorpartner AlphaTauri.

Formel 1: Audi und Sauber bereiten den Weg

Audi hat den nächsten geplanten Schritt vor dem Formel-1-Einstieg zur Saison 2026 vollzogen.

Der deutsche Automobilkonzern hat eine Minderheitsbeteiligung an der Sauber-Gruppe erworben, wie das Unternehmen mit Sitz in Hinwil/ZH am Montag mitteilte. Dies sei «ein wichtiger Meilenstein», so Sauber.

Audi hatte im vergangenen August seinen Einstieg in die Motorsport-Königsklasse perfekt gemacht und das Traditionsteam Sauber – derzeit unter den Namen Alfa Romeo Racing in den Startlisten – als Partner gewonnen.

Divers (DTM, Nascar, etc.): FORMEL E: Buemi knapp neben dem Podest

Im 2. Rennen der Elektro-Rennserie 2023 fuhr Sébasten Buemi in Riad auf den   4. Platz. Insgesamt verlief das 100. Jubiläums-Rennen seiner Karriere nicht ganz nach dem Gusto des Waadtländers. Der 34-jährige Envision-Pilot musste seine Pole Position früh schon hergeben, obwohl ihm keine nennenswerten Fehler unterlaufen waren.

Deutschlands früherer Formel-1-Pilot Pascal Wehrlein schlug nach einem    packenden Finish seinen britischen Markenkollegen Jake Dennis. Nico Müller gab schon nach wenigen Runden auf. Am Samstag findet in Saudi-Arabien gleich nochmals ein Lauf der Formel E statt.

Formel 1: Alunni Bravi wird Teamvertreter

Nach dem Abgang von Frédéric Vasseur zu Ferrari bricht bei Alfa Romeo eine neue Ära an. Während der Franzose CEO und Teamchef in Personalunion war, wird die Verantwortung ab der kommenden Saison auf mehrere Schultern verteilt. Der Posten des CEOs war mit dem Deutschen Andreas Seidl schon besetzt. Nun gab der Hinwiler Rennstall bekannt, dass Alessandro Alunni Bravi als offizieller Teamvertreter eingesetzt wird.

Der Italiener wird eine vergleichbare Position mit der des Teamchefs einnehmen. Der 48-Jährige, seit 2017 bei der Sauber-Gruppe, behält zudem seine bisherige Position als Managing Director.

Formel 1: China-GP gestrichen

Trotz gelockerter Corona-Massnahmen in China findet der GP in Schanghai auch 2023 nicht statt. Wie die Verantwortlichen der Formel 1 bekannt gaben, gibt es auch keinen Ersatz für das am 16. April geplante Rennen. Damit werden in diesem Jahr 23 GP ausgetragen.

«Die anderen Renntermine bleiben unverändert», hiess es in einer Mitteilung. Die Saison beginnt am 5. März in Bahrain, das Finale ist für den 26. November in Abu Dhabi geplant.

Durch die Absage fehlt China 2023 bereits zum vierten Mal in Folge im Formel-1-Kalender.

Divers (DTM, Nascar, etc.): FORMEL E: Buemi fährt auf Rang 6

Die 9. Formel-E-Saison hat für Sebastien Buemi vielversprechend begonnen. Der Waadtländer war in Mexiko City in Tuchfühlung mit dem Podest, musste sich letztlich aber mit Platz 6 begnügen. Mehr als 8 WM-Punkte in einem Rennen hatte Buemi im letzten Jahr nur 2 Mal gewonnen. Nico Müller wurde bei seiner Rückkehr in die Formel E Vierzehnter, Edoardo Mortara schied aus.

Als erster Saisonsieger liess sich der Brite Jake Dennis aus dem amerikanischen Team Andretti feiern. Das Podest komplettierten der Deutsche Pascal Wehrlein und der aus der Pole Position gestartete Brasilianer Lucas Di Grassi.

Formel 1: Vowles neuer Williams-Chef

Der neue Teamchef des Formel-1-Rennstalls Williams ist bekannt. Der     43-jährige Brite James Vowles, bisher als Chefstratege in Diensten der Equipe von Mercedes, tritt die Nachfolge des Mitte Dezember zurückgetretenen Deutschen Jost Capito an.

Formel 1: FIA verschärft Regelwerk

Der Automobil-Weltverband FIA verschärft sein Vorgehen gegen politische Botschaften von Fahrern in der Formel 1 und anderen Rennserien. Statements ohne vorherige, schriftliche Genehmigung bedeuten künftig einen Verstoss.

In der jüngeren Vergangenheit nutzten Formel-1-Fahrer ihre Plattform für politische Äusserungen. So trug Rekordweltmeister Lewis Hamilton 2020 auf dem Podium in Mugello ein Shirt mit der Aufschrift «Verhaftet die Polizisten, die Breonna Taylor getötet haben». Sebastian Vettel setzte sich 2021 in Ungarn mit einem «Same Love»-T-Shirt für die Rechte der LGBTQ+-Gemeinschaft ein.